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Merkmale guter Rezensionen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Hendrik

Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Hendrik » 6. Oktober 2006, 18:09

Nachdem die Seiten wieder online sind, nutze ich die Gelegenheit für einen neuen Thread, der sicher eine kontroverse Diskussionen auslöst:

[b]Wo gibt's gute Rezensionen zu lesen?[/b]

Die meisten von uns lesen Rezis um sich über Spiele schlau zu machen. Dabei erwartet jeder Leser ein gewisses Mass an Informationen vermittelt zu bekommen und der Text selber soll nicht langweilig sein, schliesslich beschäftigen wir uns hier mit einem Hobby.

Jede der dt. Webseiten, welche Rezensionen veröffentlichen, haben einen eigenen Stil und variieren stark im Umfang und Darstellung der Informationen:

Es gibt (nebst einem Foto) reine Textrezensionen wie im "Reich der Spiele" oder "Poeppelkiste". Es gibt solche mit einer Endnote wie Spielonaut. Es gibt solche mit einer festen Struktur und einer Endnote (Keirat oder Startspieler) und dann gibt es solche mit festen Strukturen und Noten für Teilaspekte des Spiels (Hall9000). Ohne (sichtbare) Strukturen aber mit Noten für Teilaspekte gibt es bei "Micha's Spiel mit mir". Dann gibt es noch Rezis, an deren Anschluss dürfen User ihre Meinung zum Spiel kundgeben (Hall9000 oder Fairspielt). Wieder andere stellen manchmal einen Test als Podcast (Audio) zur Verfügung (Westpark Gamers).

("ohne Struktur" bedeutet natürlich nicht, dass Informationen fehlen, es geht nur um die Darstellung. Ausserdem gibt es noch weitere Webseiten mit Tests und Mischformen in der Darreichung der Informationen)


Was kommt bei Euch am besten an ?
- Die relevanten Infos am schnellsten finden
- Absolute Benotung
- Viele Fotos
- Wirklich kritische Auseinandersetzung mit dem Produkt
- Witziger Schreibstil
- Zusatznutzen wie Kurzanleitungen
- usw.

Wo lest ihr also am liebsten Rezensionen und warum ?


Cheers Hendrik
(der persönlich viel Sympathie für das System von Hall9000 empfindet)

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Tyrfing

Re: Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Tyrfing » 6. Oktober 2006, 18:35

Ich muss dir beipflichten, Hall9000 ist einer meiner Lieblingsrezensionsseiten.
Worauf ich persöhnlich großen Wert Lege ist eine Struktur.
Einen reinernText in Blocksatz lese ich meistens nichtmal.
Ich möchte schnell an die für mich relevanten Informationen kommen.

Fotos finde ich auch immer günstig, insbesondere dann, wenn sie den Spielablauf verdeutlichen.
Fotos als Selbstzweck finde ich meist auf BGG genug, da brauch ich dann nicht die Rezension "drumherum", wenn diese auf die Fotos nicht auch eingeht.

Ein witziger Schreibstil ist natürlich immer ein nettes Feature obendrauf, aber ich kann nicht erwarten, dass der Schreiber meinen Humor trifft.

Einige Dinge, die du angibst, wie die Kurzanleitungen usw. gehören für mich aber eher in ein "drumherum" als in eine Rezension an sich.
Solcherlei Dinge sind nett in einer Community, aber haben in der Rezension an sich nicht soviel verloren.

Was ich auch immer etwas störend finde ist, wenn eine Rezension die Spielregeln haarklein nochmal wiedererklärt.
Klar muss man auf den groben Ablauf eingehen, aber das war es dann schon meist. Mich interessieren meist die Meinungen der Leute zu den einzelnen Aspekten des Spiels mehr, als der genaue Ablauf. Diesen kenn ich entweder aus der Anleitung (gibts ja auch nicht selten online) oder besorg ihn mir bei Interesse.

Dahingehend finde ich absolute Noten als grobe Orientierung immer ganz nett, fände aber erläuternde Kommentare dazu immer wichtig.
Was ist eine 5? Wie kommt sie zustande?
Ein Kommentar wie: Note 3, aber in richtiger Runde ein gutes Partyspiel und da dann eine 2 sind dann Gold wert.

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Michael Weber

Re: Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Michael Weber » 6. Oktober 2006, 18:37

Huh, das hatten wir hier alle paar Monate mal wieder mehr oder weniger direkt diskutiert. Ich denke, du wirst ein so uneinheitliches Meinungsbild bekommen, wie es ein uneinheitliches Bild von Websiten dazu gibt.

Ich persönlich finde (und da folgt mir mein Reich der Speiel :-D ), dass Noten nicht geeigent sind, die Komplexität des Spielens und Spielspaß' so darzustellen, dass sie für unbedarfte Surfer von uneingeschränkten Nutzen sind. Ich finde sogar, dass eine Note, auch Teilnoten, einem Spiel nicht gerecht werden kann, weil eben die Vergleichbarkeit nur vorgegaukelt ist. Darf man zum Beispiel Puerto Rico und Die Sieben Siegel eine Schulnote 1 geben, obwohl sie so unterschiedlich sind? Und wenn man das tuit, versteht das ein Surfer, der sich mit beiden Spielen nicht auskennt und in Wirklichkeit eine Alternative zu Monopoly sucht?

Ich finde, dass die Struktur einer Rezension völlig unerheblich ist, so lange deutlich wird, für wen das Spiel ist, warum es ein Tipp oder nicht ist und woran sich der Spielspaß festmachen lässt (oder eben nicht). Ich bin zudem der Meinung, dass eine Rezension nicht einmal zwangsläufig den Spielmechanismus darstellen MUSS. Es geht auch ohne, wenn die anderen genannten Bedingungen erfüllt sind.

Was ich absolut nicht gut finde: Eine langatmige Nacherzählung von Regeln mit möglichst vielen Details. Entschuldigung, aber da lese ich lieber die Spielanleitung. Eine Rezension muss bewerten und nach Möglichkeit unterhalten. Das ist viel wichtiger, als in - manchmal nicht einmal - eigenen Worten die Anleitung zu wiederholen. Natürlich kann nicht jede Rezension ein literarisches Meisterwerk sein. Muss ja auch nicht. Aber ab und an darf ruhig mal ein lesenswerter Ansatz aufblitzen. Nicht vergessen: Fast alle Rezensenten machen das als Hobby ...

Was Fotos angeht, ist es zum Teil eine Frage des Webspaces. Große Seiten, zu denen wir mit rund 1300 Rezensionen sicher gehören, haben ab einem gewissen Punkt schlicht Kapazitätsprobleme. Außerdem ist es nicht immer möglich, eigene Fotos zu machen. Und meist sind das die Fälle, in denen nur ungenügendes Fotomaterial der Spiele von den Verlagen vorliegt.

Außerdem finde ich viele Rezensionen zu lang, um sie am Bildschirm gut lesen zu können. Aber das ist ganz sicher vom Spiel abhängig. Leider erwische ich mich auch ab und an, dass ich zu viel des Textes wollte.

Mit diesen Aussagen werde ich wieder reichlich einsam im Glaskasten sitzen, aber bitte schön, werft ruhig eure Steine, vielleicht kommen ja zumindest schöne Scherben dabei heraus.

Unter dem Pelek-Motto "Was ich schon immer einmal tun wollte" heute die Folge: "Alle Rezensenten anpöbeln, wie mies sie schreiben, dann meine schlechteste Rezension herauskramen und behaupten, wie toll sie ist. Wer es nicht glaubt, den verdonnere ich zu 100 Tagen Dauerspiel von Alra und Age Of Aventinus.

Michael

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Marc Noelkenbockhoff
Kennerspieler
Beiträge: 283

Re: Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Marc Noelkenbockhoff » 6. Oktober 2006, 18:42

Ich mag viele Seiten sehr gerne; aber wenn andere Spieler die Spiele auch beurteilen, kann man sich schon ein ganz gutes Bild machen.
Sicher, nur weil 5 andere ein Spiel gut bewerten, muss es noch lange nicht mir gefallen. Aber einen ersten Eindruck vermittelt es mir schon.
Meine Favoriten: Hall9000, Spielbox online, Spieletest, Poeppelkiste und Fairspielt. Aber unter meinen Favoriten habe ich über 20 Seiten und ich schau in alle mal rein.

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Michael Weber

ach ja ...

Beitragvon Michael Weber » 6. Oktober 2006, 18:42

Hendrik schrieb:
> Wo lest ihr also am liebsten Rezensionen und warum ?

Meinst du jetzt wirklich den Text oder auch nur die Noten? Das ist nämlich bei vielen Leserinnen und Lesern ein Unterschied ;-) :-D

Michael

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Tyrfing

Speicherplatz von Fotos

Beitragvon Tyrfing » 6. Oktober 2006, 18:43

Ich weiß ja nicht, wie sich der Server finanziert, aber wenn ich mal davon ausgehe, dass man zu jedem Spiel im Schnitt 5 Fotos hätte (was ich nicht glaube), so errechne ich, wenn ein Foto im Schnitt 100kb hat:

5 * 100kb * 1300 = 650000kb was ungefähr 640MB entspricht.
Eine gute CD also ;)

Natürlich kommt dann hinzu, dass jede Seite mehrmals abgerufen wird, ich weiß ja nicht, wie hoch eure Seitenaufrufe sind.

Alles in allem ist es aber technisch machbar,
ob es finanzierbar ist, ist die andere (wahrscheinlich kritischere) Frage...

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Michael Weber

Re: Speicherplatz von Fotos

Beitragvon Michael Weber » 6. Oktober 2006, 18:46

Tyrfing schrieb:
> Foto im Schnitt 100kb hat:

Wir liegen mit unseren 35 - 40 kb wohl am oberen Rand.

> Natürlich kommt dann hinzu, dass jede Seite mehrmals
> abgerufen wird, ich weiß ja nicht, wie hoch eure
> Seitenaufrufe sind.

Das ist der viel entscheidendere Punkt. Und da weiß ich, dass neben Reich der Spiele auch Frank Gartner so seine Probleme hat.

> Alles in allem ist es aber technisch machbar,
> ob es finanzierbar ist, ist die andere (wahrscheinlich
> kritischere) Frage...

Was heißt schon finanzierbar bei einem Hobby, das zum Teil Masochismus verlangt :-D

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Marc Noelkenbockhoff
Kennerspieler
Beiträge: 283

Re: Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Marc Noelkenbockhoff » 6. Oktober 2006, 18:47

LOL

Ich will mir sofort ALRA kaufen, das verkannteste Spiel am Spielehimmel :-)
Sind denn die Endversion viel besser aus :-) ?

Gruß

Marc (der ALRA glatt zum Spiel des Jahres machen würde)

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Miriam

Re: Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Miriam » 6. Oktober 2006, 18:47

Ich lese oft alle möglichen Kritiken, wenn's aber schnell gehen soll, dann bevorzuge ich Keirat, da man da in aller Kürze die Wertung auf einem Blick lesen kann (Kommentar, Fazit, Wertung), was ich gerade für einen kurzen Überblick immer sehr angenehm finde.
Aber letztendlich habe ich keine Lieblings-Rezensionen-Seite.

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Michael Weber

OT Alra-Spaß

Beitragvon Michael Weber » 6. Oktober 2006, 18:50

Bestimmt ;-)

Wobei ich mich gut erinnere, dass ich mit insgesamt sechs studierten Naturwissenschaftlern vor dem Spielbrett stand und keiner den Spielplan geometrisch erklären konnte ...

Michael

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Tyrfing

Re: OT Alra-Spaß

Beitragvon Tyrfing » 6. Oktober 2006, 18:56

> Wobei ich mich gut erinnere, dass ich mit insgesamt sechs
> studierten Naturwissenschaftlern vor dem Spielbrett stand und
> keiner den Spielplan geometrisch erklären konnte ...
... nein, oder?!

Ich musste doch mehr als schmunzeln. Leider findet sich bei BGG unter dem Begriff Alra nichts.

Ihr habt doch hoffentlich (bitte, bitte!) ein Foto vom Spielplan!
Das klingt ja herrlich, das muss ich sehen... ;)

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Michael Weber

Re: OT Alra-Spaß

Beitragvon Michael Weber » 6. Oktober 2006, 18:57

Tyrfing schrieb:
> ... nein, oder?!

Ehrlich gesagt doch ...

> Ihr habt doch hoffentlich (bitte, bitte!) ein Foto vom
> Spielplan!
> Das klingt ja herrlich, das muss ich sehen... ;)

http://www.reich-der-spiele.de/kritiken/Alra.php

:-)

Michael

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Frank Biesgen
Kennerspieler
Beiträge: 267

Re: OT Alra-Spaß

Beitragvon Frank Biesgen » 6. Oktober 2006, 19:05

Tyrfing schrieb:

> Ihr habt doch hoffentlich (bitte, bitte!) ein Foto vom
> Spielplan!
> Das klingt ja herrlich, das muss ich sehen... ;)

Selbst schuld - bringe ich nächstes Mal mit.

:D :D :D

Gruß FBI

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Tyrfing

Pyramide?!?

Beitragvon Tyrfing » 6. Oktober 2006, 19:09

Also ich wundere mich doch über deine Naturwissenschaftler, zuerst hätte ich gesagt, dass es ein paar schwarze Kästchen auf den Diagonalen und ansäßige Dreiecke sind.
Völlig bunt, schrecklich und einfach nur platt planar. Dann jedoch laß ich den Satz:
> [...] denn das Spielbrett soll eine Pyramide darstellen
:eek:
und das warf mich komplett auf 0 zurück.

Nun interpretiere ich den Spielplan als eine Art "Stanzbogen", die Quadrate sind immer noch auf der Diagonalen, müssten aber nun umgebogen werden (?!).
Immerhin ist mir dann klar, wo "oben" bei dem Spiel ist, oben müsste dann "mittig" also gegen die Mitte sein.
Dort wo das Plateau mit den "Alra" Feldern ist.

Im übrigen ist eine Pyramide spitz zulaufend, so dass der Plan eher ein Pyramidenstumpf ist.

Das Spiel sieht ja grauenhaft aus, für die goldene Himbeere würde ich aber dennoch (danke Frank für das Spielvergnügen...) eher "Movie Maker" vorschlagen.

Erschrockene Grüße
Tyrfing

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Tyrfing

[OT] Nein, danke

Beitragvon Tyrfing » 6. Oktober 2006, 19:12

brauchst du nicht.
Ich freu mich auch über Acquire ;)

Gut dass ich nicht da sein werde (liest du deine eMails nicht?).

Im übrigen ist das Kürzel FBI völlig überladen:
- Federal Bureau of Investigation
- Fachbereich Informatik
- Frank Biesgen

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Hendrik

Re: Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Hendrik » 6. Oktober 2006, 19:13

Hallo Tyrfing,

Da kann ich Dir fast 100%ig zustimmen.

Absolute Noten müssen kommentiert sein, um das Zustandekommen nachvollziehen zu können.

Die Struktur bringt den Vorteil, dass der eilige Leser schnell zum Fazit scrollen kann um danach zu entscheiden, ob er die ganze Kritik lesen will.

Grundsätzlich interessiert mich die Meinung/Erfahrung des Testers auch mehr als eine Nacherzählung der Spielregel. Eine kurze Würdigung der Hauptmechanismen
sowie eine Aussage zu Glücksfaktoren ist mir willkommen.
Vergleiche mit bekannten Spielen/Erweiterungen sind ebenso erwünscht. Ebenso Aussagen zur Spieldauer (im Vergleich zum Aufdruck) und der gefühlten optimalen Anzahl von Spielern. Langzeitmotivation, welche Zielgruppen besonders angesprochen werden usw...

Hendrik
(der mal denjenigen danken möchte, welche sich unaufhörlich in den Dienst der Spieler stellen und viel Arbeit leisten, damit wir was zum Lesen haben)

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Michael Weber

Re: Pyramide?!?

Beitragvon Michael Weber » 6. Oktober 2006, 19:13

Tyrfing schrieb:
> > [...] denn das Spielbrett soll eine Pyramide darstellen
> :eek:
> und das warf mich komplett auf 0 zurück.

Sag ich doch ;-)

> Nun interpretiere ich den Spielplan als eine Art
> "Stanzbogen", die Quadrate sind immer noch auf der
> Diagonalen, müssten aber nun umgebogen werden (?!).
> Immerhin ist mir dann klar, wo "oben" bei dem Spiel ist, oben
> müsste dann "mittig" also gegen die Mitte sein.
> Dort wo das Plateau mit den "Alra" Feldern ist.

Ja, ja. Aber es gibt ein Problem. Die Rauten laufen über zwei Ebenen. Über die Stufe und die Wand zur nächsten. Wo bitte steht dann die Figur, wenn sie auf dieses Feld kommt. Und von wo aus kommt man auf die Quadrate. Fragen über Fragen ;-) :-))

> Das Spiel sieht ja grauenhaft aus, für die goldene Himbeere
> würde ich aber dennoch (danke Frank für das
> Spielvergnügen...) eher "Movie Maker" vorschlagen.

Ach, dann bist du ein Testspieler für Reich der Spiele. :-)
Movie Maker fand ich als SPiel aber immerhin spielbar ...

Michael

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
Kennerspieler
Beiträge: 557

Re: Speicherplatz von Fotos

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 6. Oktober 2006, 19:28

5 aber es könnte auch eine andere Zahl sein * ich gehe davon aus daß * 1300 da bin ich mich sicher= ein Floppy oder ein DVD, so etwa

;-))

Gruß,
Richard van Vugt

www.gamepack.nl

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Tyrfing

Spieler? Opfer

Beitragvon Tyrfing » 6. Oktober 2006, 19:33

In dem Falle würde ich vom Opfer sprechen, nicht vom Spieler.

Und ich muss dir doch vehement wiedersprechen, das Spiel war insbesondere als [b]Spiel[/b] nicht spielbar.
Hatte aber durchaus als [b]Unterhaltung[/b] seinen Wert...

Zu Alra sag ich lieber nicht mehr viel, da ich mich seit 10min Frage, wieso die Rauten über 2 Ebenen gehen, weil ich weder "Ebenen" noch "Stufen" ausmachen kann auf dem Bild.

Dafür finde ich, dass die untere grüne Spielfigur auf einem grünen Feld steht, welches sich kontrastmäßig suboptimal von dem grünen daneben abhebt.

Immerhin sei dem Autor gesagt, dass das kontrastreiche Einfärben von Landschaften, Spielfeldern im allgemeinen (ab 3 Farben) zum Glück unentscheidbar ist
(vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Graph_coloring - leider nur auf Englisch gefunden),
was die Sache ja etwas entschuldigt.

Insgesamt aber definitiv ein Werk was gewürdigt werden müsste.
Gibts nicht bei der Himbeere einen Art "zweiten Platz"? ;)

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Dirk

Re: Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Dirk » 6. Oktober 2006, 20:00

>>Ich will mir sofort ALRA kaufen, das verkannteste Spiel am Spielehimmel<<

Was wäre Dir denn diese Perle wert???

Hoff...

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Bernd Schlüter

Re: [OT] Nein, danke

Beitragvon Bernd Schlüter » 6. Oktober 2006, 21:48

Auf Hochzeitsreise? :-D

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Tim-spielbox

HALL9000: eigene Note für Spielanleitung

Beitragvon Tim-spielbox » 6. Oktober 2006, 22:23

> Ich muss dir beipflichten, Hall9000 ist einer meiner
> Lieblingsrezensionsseiten.

Dito. Die Bewertung der Rezensenten dort deckt sich oft (wenn auch nicht immer) mit meiner eigenen. Toll wäre es, wenn HALL9000 eine separate Note für die Spielanleitung vorsehen würde. Nachdem ich in der letzten Zeit öfter über schlechte oder sehr schlechte Regeln gestolpert bin, wird mir das immer wichtiger. Beispiele: "Wallenstein", "Munchkin", "Bus", "Vinci", irgendwie auch "Das Ende des Triumvirats" ...


Tim

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Roman Pelek

Rezension oder "Der Feind in meinem Bett"

Beitragvon Roman Pelek » 6. Oktober 2006, 23:04

Hi Michael,

Michael Weber schrieb:

> Ich finde, dass die Struktur einer Rezension völlig
> unerheblich ist, so lange deutlich wird, für wen das Spiel
> ist, warum es ein Tipp oder nicht ist und woran sich der
> Spielspaß festmachen lässt (oder eben nicht). Ich bin zudem
> der Meinung, dass eine Rezension nicht einmal zwangsläufig
> den Spielmechanismus darstellen MUSS. Es geht auch ohne, wenn
> die anderen genannten Bedingungen erfüllt sind.

...zumal mittlerweile jeder sich die Regeln vorab irgendwo downloaden kann, was ich begrüße. Der Regelnacherzähltteil in einer Rezi nervt nämlich ziemlich.

> Eine Rezension muss bewerten und nach Möglichkeit
> unterhalten. Das ist viel wichtiger, als in - manchmal nicht
> einmal - eigenen Worten die Anleitung zu wiederholen.
> Natürlich kann nicht jede Rezension ein literarisches
> Meisterwerk sein. Muss ja auch nicht. Aber ab und an darf
> ruhig mal ein lesenswerter Ansatz aufblitzen. Nicht
> vergessen: Fast alle Rezensenten machen das als Hobby ...

Claudia hat's heute Abend bei unserer Diskussion über das Thema so gesagt: "Früher habe ich die spielbox mal gelesen wegen Michael Knopf. Dann wegen Michael und Dir, ich musste ja redigieren. Nun ist es primär ein Muss geworden, weil ich die Texte nicht bloß genießen kann. Und manchmal sogar nicht gut finde und das, was ich gut finde, nicht massentauglich ist."

> Mit diesen Aussagen werde ich wieder reichlich einsam im
> Glaskasten sitzen, aber bitte schön, werft ruhig eure Steine,
> vielleicht kommen ja zumindest schöne Scherben dabei heraus.

Och, also ich koch' mir ein Scherbengericht daraus. Soll gut schmecken und mit reichlich Verbannung unliebsamer Zeitgenossen gewürzt sein.

Ciao,
Roman (Was ich schon immer mal tun wollte, X: Als "Professor Extremily Easy" vor den Messehallen stehen und jedem wehrlosen Passanten ein blütenweißes Din A4-Papier mit den Worten "Das ist mein bisheriges Meisterwerk" in die Hand zu drücken. Auf jeden Fall gibt sowas Presse, andererseits muss man den Leuten in den weißen Kitteln, die einen abführen wollen, dann wiederum erklären, was Aktionskunst ist *seufz*)

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Grzegorz Kobiela

Re: Merkmale guter Rezensionen

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 7. Oktober 2006, 01:50

Für mich ist das wichtigste die Note, egal welcher Form. Sie gibt mir bereits eine Idee, wie gut das Spiel überhaupt sein KANN. Der weitere Rezensionstext sollte dann grob den Spielverlauf schildern und offensichtliche Pros und Kontras aufzeigen. Am Ende erwarte ich eine begründende Abschlussmeinung, die die vergebene Note rechtfertigt. Bilder aller Art sind erwünscht, um mir eine optische Meinung bilden zu können. Ganz wichtig ist zudem, dass aus der Rezension klar hervorgeht, welcher Typ Spieler der Rezensent ist, denn danach kann ich besser einschätzen, wie seine Wertung zu verstehen ist. Ein knallharter Stratege würde Monopoly vielleicht eine 1/10 geben, während ein Familienspieler auch mal 5/10 oder mehr geben könnte.

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Roman Pelek

Re: OT Alra-Spaß

Beitragvon Roman Pelek » 7. Oktober 2006, 07:56

Guten Morgen, Weber,

Michael Weber schrieb:

> Wobei ich mich gut erinnere, dass ich mit insgesamt sechs
> studierten Naturwissenschaftlern vor dem Spielbrett stand und
> keiner den Spielplan geometrisch erklären konnte ...

Ich zitiere Dich kurz mal...

> Hinweis
> Bei dem gestesteten Exemplar handelt es sich um einen Prototypen. Die im Handel > erhältliche Fassung wird in Sachen Qualität und Optik sehr viel besser sein.

...um Dir dann den "Sarkasmus-Award 2006" zu verleihen.

Ciao,
Roman (Was ich schon immer mal tun wollte XI: Die "planter" in der englischen Ausgabe von "Santiago" verwirrungsmutwillig in "The peasants farmerly known as agricultural artists" umbenennen.)


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