Beitragvon Hendrik » 11. Oktober 2006, 11:41
Heinrich Tegethoff schrieb:
>
> Hendrik schrieb:
> > Wenn "Puerto Rico, Tadsch Mahal, Euphrat & Tigris und
> > Funkenschlag" schon [i]Schwergewichte[/i] sein sollen, [b]als
> > was[/b] würdest Du dann Spiele wie "Here I Stand", Twilight
> > Struggle, Advanced Squad Leader, Arkham Horror, Descent
> > [b]bezeichnen[/b]?
>
> Primär erst einmal als englischsprachige Spiele.
> Vielleicht liegt eine deutsche Regel bei.
> Und ansonsten bezeichne ich die letztgenannten Spiele als
> solche, die
> ich nicht im zentralen Münchner Spieleladen kaufen kann (oder
> konnte).
> Das gilt für die erstgenannten nicht.
Offensichtlich reden wir hier nicht vom Gleichen.
Der Begriff [b]schwergewichtig[/b] bezieht sich in erster Linie auf die Komplexität der Regeln in Zusammenhang mit der Spieldauer und dem Aufwand Entscheidungen im Spiel zu treffen.
Was aber zutrifft betr. "engl. sprachige Spiele" ist, dass Sie nach Vorbild der US-Spieleschule erstellt sind (im Gegensatz zu sog. Eurogames). Deren Charakterisierung ist v.a. lange Spieldauer, starker Themenbezug, komplexe Regeln. Jeder dieser drei Punkte übertrifft meistens den Gegenpart von Spielen nach dt. Schule. Die Eurogames haben aber meistens interessantere Entscheidungen zu bieten.
Here I Stand sowie Descent werden auf der Messe auf Deutsch erhältlich sein, so dass keine Sprachbarrieren zu befürchten sind. Arkham Horror wird in Kürze folgen, sodass auch Spieleläden welche keine fremdsprachigen Versionen anbieten wollen, diese Spiele in ihr Sortiment aufnehmen können.
Es ging mir darum, aufzuzeigen, dass in der Menge aller erhältlichen Spiele, Puerto Rico oder Caylus keinesweges jene mit den komplexesten Regeln oder längsten Spieldauern sind. In diesem Sinne muss noch ein Begriff bleiben, der diese Spiele an ihrem Gewicht misst jenseits von "Schwergewichte".
Cheers Hendrik