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Essen 2006 - die absoluten Höhepunkte

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Blumöhr
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[OT] Gromoffen

Beitragvon Michael Blumöhr » 18. Oktober 2006, 10:42

Ralf Arnemann schrieb:
> Ohne meinen Anwalt sage ich dazu gar nichts ;-)

Klar, schon wegen etwaiger weiterer Lizenzverhandlungen ;-))

Naja, ich finde es schon erstaunlich, dass sich jemand nach über 20 Jahren noch an die Gromoffen erinnert. Mir wären die so spontan nicht eingefallen ;-)

Michael (der sich trotzdem noch lebhaft an die kreativen Schreibsitzungen in der Weyprechtstrasse erinnert)

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Ernst Knauth

Re: CBG

Beitragvon Ernst Knauth » 18. Oktober 2006, 10:57

... heißt natürlich "Pearl Harbour".
.

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

[OT] Wir sind wohl [OT]

Beitragvon Marten Holst » 18. Oktober 2006, 11:25

Lieber Roman,

so von Ivar zu Billy (und an dieser Stelle scheitert ja auch Deine anderswo angedeutete These, Frauen würden sich keine Ikeamöbel einstellen: fast alle weiblichen Teenies wollen ja einen Billy), Du hast mich provoziert, und zwar hierdurch:

> Andererseits alliterationstechnisch aber arg abseits
> allgegenwärtigen Aberglaubens, also allumfassend
> alltagsabweisend.

Nur habe ich leider aufgrund der aukommenden Messerei keine Zeit, der Provokation nachzugeben. Also recycle ich einfach ein im Jahre 2001 anlässlich der Gründung der Gewerkschaft ver.de im Stile des Titanic-Briefes an die Leser geschriebenes und anderswo (in einem Postspielheft, wenn im Nebenast dieses Fadens schon das Amtsblatt erwähnt wird) veröffentlichtes Textstück, das auch Alliterationen enthält. Warum? Weil ich Lust habe.

Liebe Gewerkschaft ver.di,

schon Dein Name macht entzücken. Benannt nach einem Kompositeur zeitgenössischer Musik (als er sie komponierte, war sie zeitgenössisch), das Pünktchen erinnert nicht nur an Anton, nein auch an das Internet, wobei ich mich allerdings fragen muss, wes Geistes Kind beziehungsweise wes Staates Kürzel ".di" sein soll... Djibouti? Nein, es heißt ja nur VEReinigte DIenstleistungsgewerkschaft. Oder nicht? In jedem Fall wirbst Du in Zeitschriften für, ja, wofür eigentlich? Für Dich. Der Slogan "Nur wer sich ändert, bleibt sich treu" gemahnt an die Werbung Christoph Daums für Strom, das Bild "Wir schneiden alte Zöpfe ab, der Kopf bleibt der gleiche." erinnert auf geradezu kongenialistische Weise an alles mögliche, wie zum Beispiel Daisy Mooshammer, und die Tatsache, dass ver.di "aufregend bunt und beruhigend stark" sei, empfinde ich als aufregend beruhigend.

Aber am allerliebsten an allen ausgeklügelten Anzeigen ist mir dann doch ein an absolut abwegigen Alliterrationen alles andere als armer Amoklauf: "Künstler und Krankenschwestern, Banker und Beamte, Musikerinnen und Müllmänner, Verkäuferinnen und Fluglotsen sind jetzt in einer Gewerkschaft". Das hat Pep, das hat Esprit. Es erinnert irgendwie ein wenig an eine Mischung aus RTL II-Reportagen ("Sommer 2001: Grillen, Garten, geile Gören"), Focus ("Deutschland, ein Land zwischen Hitler und Heilsarmee, Fußball und Faschismus, Gewalt und Goethe") und der CDU-Parteispitze ("Merkel, Merz und Meyer sind Deutschlands bester Dreier"). Nur eines frage ich mich: hat denn von Euren ganzen hochbezahlten Werbeprofis wirklich niemand gemerkt, dass "Vluglotsen" falsch geschrieben wurde?

ratlos verbleibe
ich (gewerkschaftlich und auch sonst unorganisiert)

> Ich warte allerdings auch jeden Tag
> darauf, dass Statler und Waldorf verboten werden, um der
> dräuenden Klimakatastrophe Herr zu werden :-))

Da mir (und einem Kommilitonen) ja dereinst diese beiden Nachnamen als Spitznamen angehängt wurden, wie wir an der Caféteria über der "Badewanne", dem Foyer unseres Fachbereiches, saßen, alles überblickten und zu allem eine Meinung hatten, würde mich hier interessieren, welcher Blog hier von Dir und dem Arnemann Sepp hochgejazzt wird.

Tschüß
Marten

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Grzegorz Kobiela

Re: CBG

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 18. Oktober 2006, 12:56

Och männo, und ich dachte jetzt, ich mach Millionen damit... :mad:

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Roman Pelek

Re: [OT] Ja, jetzt wohl wirklich [OT] mitten im [OT]

Beitragvon Roman Pelek » 19. Oktober 2006, 02:22

Lieber Holst mit Vornamen Marten und nicht Gustav Theodore,

Marten Holst schrieb:

> so von Ivar zu Billy (und an dieser Stelle scheitert ja auch
> Deine anderswo angedeutete These, Frauen würden sich keine
> Ikeamöbel einstellen: fast alle weiblichen Teenies wollen ja
> einen Billy), Du hast mich provoziert, und zwar hierdurch:

Wenn es Dich beruhigt, Holst: Claudia streicht grade ein "Ivar" in lebendigem Steingrau an. Manche nennen sowas "weibliche Intuition", ich schimpfe es liebevoll "XX-Chromosomenkombinationsbedingte Messepanik".

> > Andererseits alliterationstechnisch aber arg abseits
> > allgegenwärtigen Aberglaubens, also allumfassenc alltagsabweisend.
>
> Nur habe ich leider aufgrund der aukommenden Messerei keine
> Zeit, der Provokation nachzugeben. Also recycle ich einfach

[...einen alten groben Unfug Deinerseits[
Das ist jetzt reichlich vermessen, hoffentlich endet das nicht in Beckmesserei meinerseits ;-)

> Warum? Weil ich Lust habe.

Ah, "Spaßgesellschaft reloaded". Ich wußte doch, es gibt noch Überlebende, die der Auffassung sind, dass Spaß und Ernst im Leben sich nicht ausschließen, nur weil das volkstümelnde Duo Reiner Spaß und Rainer Ernst daran gescheitert sind:-D

[Dienstleistungsgewerkschaft ver.di]
> schon Dein Name macht entzücken. Benannt nach einem
> Kompositeur zeitgenössischer Musik (als er sie komponierte,
> war sie zeitgenössisch), das Pünktchen erinnert nicht nur an

E- und U-Musik is' eh alles Pop mit einer zeitlichen Dilatation im Angesicht des Betrachters. So why the long face? Die beste Idee in jüngster Zeit fand' ich eh die Erfindung der "EU-Musik" (klingt auch mehr nach Alter Welt, wenn die Neue schon nach der Herrschaft über das Universum greift) durch Thomas Quasthoff in der "Welt": http://www.welt.de/data/2006/10/08/1063385.html

Andererseits birgt der Untertitel genau dieses Interviews wieder eine fatale Alliterationsverwendung: Es geht um "Klassik, Kiffen und koreanische Studenten".

> Für Dich. Der Slogan "Nur wer sich ändert, bleibt sich treu"

Und ich dachte schon, "Alles bleibt anders" a la Grönemeyer...

> gemahnt an die Werbung Christoph Daums für Strom, das Bild
> "Wir schneiden alte Zöpfe ab, der Kopf bleibt der gleiche."

Dabei "stinkt der Fisch doch immer vom Kopf her", wohingegen man nach alter Volkssage "Treppen von oben kehren" sollte.

> erinnert auf geradezu kongenialistische Weise an alles
> mögliche, wie zum Beispiel Daisy Mooshammer, und die
> Tatsache, dass ver.di "aufregend bunt und beruhigend stark"
> sei, empfinde ich als aufregend beruhigend.

Was mich hingegen stark sediert hat, war, als ich auf der jüngsten Deutschland-WM das Motto "Zeit, dass sich was dreht" als Aufforderung zum aktiven Bierkverschlingen missverstanden habe. Hat aber nix Schlimmes angerichtet, da die meisten anderen Anwesenden auch meiner Fehlinterpretation anheim fielen.

Sorgte allerdings manchen an sich wo anders beheimateten Menschen für leichte Irritation, da die dachten, sie hätten sich auf's Oktoberfest verirrt. Insgesamt ließ sich das aber alles klar stellen, indem wir ihnen wort- und gestenreich vermittelten, dass sie sich in keiner solchen No-Go-Area befänden und von uns keinerlei Unheil zu befürchten hätten. Ein hartes Stück Überzeugungsarbeit erforderte allerdings die Erkenntnis, dass die meisten Deutschen zum fröhlichen Bierkonsum KEINE Tracht zu tragen pflegen.

> "Künstler und Krankenschwestern,
> Banker und Beamte, Musikerinnen und Müllmänner,
> Verkäuferinnen und Fluglotsen sind jetzt in einer
> Gewerkschaft". Das hat Pep, das hat Esprit.

Ich persönlich phar ma' ein paar Meilen für die Gesundheitsreform und die deutsche Alterspyramide: "Egal, ob sie kranker Verunsicherter oder verunsicherter Kranker sind - glauben Sie an uns, die Geldempfängnis nicht verhütet, irgendwo vermehrt sich das schon, auch wenn es nicht ihre Stammkneipe ist, in der das stattfindet."

> Nur eines frage ich mich: hat denn von Euren
> ganzen hochbezahlten Werbeprofis wirklich niemand gemerkt,
> dass "Vluglotsen" falsch geschrieben wurde?

Bei Angie Merkel ist ja auch kaum jemandem aufgefallen, dass manche Textzeilen des zu ihren Auftritten gerne gespielten Rolling Stones-Liebeslieds auch durchaus zu ihren Ungunsten auslegen kann: "I hate that sadness in your eyes / But Angie, Angie, ain't it time we said goodbye? / With no loving in our souls and no money in our coats / You can't say we're satisfied."

> Da mir (und einem Kommilitonen) ja dereinst diese beiden
> Nachnamen als Spitznamen angehängt wurden, wie wir an der
> Caféteria über der "Badewanne", dem Foyer unseres
> Fachbereiches, saßen, alles überblickten und zu allem eine
> Meinung hatten, würde mich hier interessieren, welcher Blog
> hier von Dir und dem Arnemann Sepp hochgejazzt wird.

Des Arnemanns ihr Sepp meinte wohl den hier:

http://www.statler-and-waldorf.de/

Aber ich kenne Dein Schicksal gut: Erst jüngst galt ich auf meiner Arbeit so lange als "Bernd das Brot", bis auf ganz zufällige Weise ein ehemaliger Studien- und andauernder Spielekollege zu meinem Bürokollege wurde. Seitdem ist nur noch von "Statler und Waldorf" die Rede. Oder von "Hanni und Nanni" - anlässlich einer fehlgeleiteten, an sich durchaus wichtigen Mail, die eigentlich meinen Kollegen betraf, aber leider an eine "Hannelore" gleichen Nachnamens adressiert war, die sich wohl gedacht haben muss: "Was will wer wieso denn schon wieder was von mir?"

Ciao,
Roman (Wilde wirre Männerthesen, erster Akt: Gute Kinderunterhaltung lernt man als Mann erst wirklich schätzen, wenn man erwachsen ist. Und dann wünscht man sich zurück, aber darf nicht mehr. Also muss man wieder Kinder kriegen, um eine frauentechnisch legitimierte Ausrede zu haben, das in vollen Zügen zu genießen. Sollte es einen Gott geben, isser er ziemlich clever. Und perfide bis zum Anschlag.)


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