Beitragvon Chris » 27. Oktober 2006, 20:18
Hallo Peer,
wenn ein Spiel wirklich perfekt austariert ist, dürfte es nach 1-3 Partien ja gar keinen Grund geben etwas zu ändern, oder? Ich denke hier liegt der Grund eher in den Forderungen, die man an das Spiel stellt bzw. den Versprechungen die ein Spiel macht. Es gab und gibt eben doch einige die etwas Pech beim Ziehen der Baumeister -gerade in Runde 6- hatten und so durch eine Laune des Schicksals um den Sieg gebracht wurden. Das kann und muss man bei "ehrlichen" Glücksspielen akzeptieren, macht einen aber bei anderen Spielen eher etwas unzufrieden. Klar, natürlich ist das Ziehen spannend und sicherlich juble ich bei gelungenen Doppelzügen, aber wenn mein Baumeister erst als sechster aus dem Sack gezogen wird, ist das eben ärgerlich.
Natürlich darf man nicht wild an jeder Schraube des Spiels drehen. Eine Versteigerung scheidet meiner Meinung nach aus, aber welchen Schaden soll mein Vorschlag anrichten? Im ungünstigsten Fall wird die Zugphase etwas langweiliger. Aber alle 4 Baumeister wird's ja wieder spannend, oder? Ein Risiko sehe ich da nicht, wenn's keinen Spaß macht dann habe ich halt mal eine Partie in den Sand gesetzt.
Abgesehen davon ist es doch ein nettes Gedankenexperiment, oder?
Grüße, Chris (Der gerne ",oder?" schreibt.)