Bei Fragile geht es darum je nach Spielerzahl mit 2 –3 Chinesen, Kisten schnellstmöglich ins eigene Lager zu transportieren um dafür Punkte zu kassieren.
Dazu verfügt jeder der Chinesen über 5 Aktionspunkte (AP).
Diese braucht er um sich Orthogonal frei zu bewegen um dabei evtl. noch Kisten vor sich herzuschieben, was je bewegtes Feld einen AP verbraucht.
Weiterhin kann er Kisten stapeln je (2 AP), wobei beim stapeln die Bewegung auf das Feld, wo die Kiste vorher stand mit drin ist.
oder einen Kiste auf die Seite mit der Schrift “Fragile“ drehen was ihn 4 AP kostet (aber beim Einschieben der Kiste ins eigene Lager auch 2 Punkte bringt).
Eine gedrehte Kiste, kann dann in der Runde nicht mehr bewegt werden (wohl aber in späteren).
Die letzte Möglichkeit AP zu verbrauchen liegt darin, anderen angrenzenden Chinesen (auch Fremden und auch Mehreren) den Auftrag zu geben die Kisten weiterzutransportieren.
Das kostet immer nur (egal wieviele Chinesen daran beteiligt sind) 1 AP
Witzig finde ich auch die Ermittlung des Gewinners.
Der erste der eine Kiste in sein Lager schiebt, erzielt bekanntlich 1 oder 2 Punkte (gedreht). Damit bekommt er auch den Siegmarker der den späteren Sieger zeigt. Alle weiteren Spieler müssen die Punktzahl überschreiten um den Siegmarker auf Ihre Seite zu locken. Sobald alle Lager eines Spielers besetzt sind, ist das Spiel beendet und es gewinnt der Spieler der den Siegmarker vor sich liegen hat.
Ich habe Fragile bisher 4 mal gespielt in Zweier, Dreier und Vierer Besetzung.
Es hat in jeder Besetzung Spaß gemacht. Natürlich sinkt der taktische Einfluss bei mehr als 2 Personen etwas, was dem Spielspaß aber in keinster Weise trübt.
Auch das Material ist wie bei Czarne mittlerweile bekannt ein optischer und haptischer Genuss.
Für mich zählt Fragile auf jeden Fall zu den erwähnenswerten Spielen in Essen 2006
Verspielte Grüße
Michael Stubenrauch