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Cartagena - das Piratennest

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VolkiDU

Cartagena - das Piratennest

Beitragvon VolkiDU » 4. November 2006, 01:18

Hallo Spielergemeinde,

wer von Euch hatte in Essen die Gelegenheit "Cartagena - das Piratennest" zu spielen und kann seine Erfahrungen weitergeben? Insbesondere interessieren mich die Variationen der Grundmechanismen. Das bessere Cartagena? Wie hat es Euch gefallen?

Vielen Dank.

Spielegrüße
Volker

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Holger

Re: Cartagena - das Piratennest

Beitragvon Holger » 4. November 2006, 04:50

Hallo

Ich habe mir das Spiel blind aus Essen mitbringen lassen.
Das Cover hat mich zunächst enttäuscht. Das alte war und ist doch wesentlich stimmungsvoller.
Die Teile und der Spielplan entschädigen dafür aber. Während früher simple Pöppel die Piraten dastellten zieht man heute mit hölzernen Piraten über zwei farbige Inseln, die durch ein Boot verbunden werden.
Und hier liegt m.E. auch der Reiz. Hat man zu Anfang seines Zuges mehr oder genauso viel Piraten auf dem Boot, so darf man es auf die 2. Insel bewegen, ohne das eine der 3 Aktionen dafür benötigt wird.
Interessant wird es, wenn man danach nicht selbst alle Piraten vom Boot nimmt, da der oder die Gegenspieler dann gezwungen sind eigene Züge damit zu verbrauchen fremde Piraten vom Boot zunehmen um Kapitän zu werden und kostenlos eine Überfahrt zu ergattern.
Ferner kann es zu einer Reduzierung der Kartenhände kommen wenn ein Mitspieler eine Karte mit einem Goldrand spielt. Jeder Spieler muß dann seine Kartenhand auf 7 reduzieren.
Die Bewegung der Piraten werden wie im alten Spiel gesteuert, um seine Kartenhand aufzufüllen. Ich habe die alte Version selbst nicht, glaube mich aber zu erinnern, dass die Figuren früher rückwärts gezogen wurden. Das ist jetzt nich mehr so.
Insgesamt ein schönes Spiel, dass sich aber nicht so sehr vom alten unterscheidet.

Verspielte Grüße
Holger
(der gestern eine Themenabend aus `John Silver` Ùm Ruhm und Ehre`und Cartagena`hatte)

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Andreas Keirat

Re: Cartagena - das Piratennest

Beitragvon Andreas Keirat » 4. November 2006, 08:25

VolkiDU schrieb:
>
> Hallo Spielergemeinde,
>
> wer von Euch hatte in Essen die Gelegenheit "Cartagena - das
> Piratennest" zu spielen und kann seine Erfahrungen
> weitergeben? Insbesondere interessieren mich die Variationen
> der Grundmechanismen. Das bessere Cartagena? Wie hat es Euch
> gefallen?
>
> Vielen Dank.
>
> Spielegrüße
> Volker

Das Spielgefühl ist wie beim alten Cartagena, obwohl es eine Änderung beim Ziehen gibt.

Um an neue Handkarten zu kommen, muß man eine gegnerische Figur zu anderen Figuren ziehen (wie im alten Spiel gilt die Höchstgrenze von 3 Piraten pro Feld und für jeden Piraten, der vorher schon am Ort stand, bekommt der Spieler eine neue Karte).

Wie wirkt sich das aus?

Wenn Du eine eigene Figur ins Ziel bringst, zwingst Du die Gegenspieler dazu, andere Figuren von Dir zu bewegen, ohne daß Du dich selbst bremst. Dies war beim alten Spiel eher der Fall, da eine Figur im Ziel dir natürlich dort die Möglichkeiten nahm, mit dieser Figur wieder zurück zu laufen.
Beim Spiel zu zweit würde ich die alte Version bevorzugen, bei mehr Personen kann man durch das Ziehen von fremden Spielsteinen zumindest Leute unterstützen, die das Spiel nicht so gut kennen/können oder Pech beim Kartenziehen haben.
Das Kartensammeln wird durch die Karten mit Rand zumindest am Anfang unterdrückt. Da es immer nur eine Karte mit Rand für jedes Symbol gibt, kann ein findiger Spieler aber problemlos mitrechnen und weiß in etwa, ab wann man seine Kartenhand aufstocken kann. Ob sich das gegen Ende des Spiels aber noch lohnt, hängt immer von der Situation am Brett ab. Es gibt sieben (!) verschiedene Symbole pro Spielplan.

Die lustigste Neuerung ist ohne Zweifel das Boot als Bremse. Dazu hat ja schon jemand was genaueres geschrieben.

Abschließend meine Meinung (nach 3 Partien, 2x zu zweit, 1x zu viert): Wer Cartagena mag, der mag auch Cartagena 2 - Piratennest. Die Neuerungen sind aber auch nicht so gravierend, daß man ein anderes Spiel hat.

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

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peter alledan

Re: Cartagena - das Piratennest

Beitragvon peter alledan » 4. November 2006, 09:31

Mir hat im 2-er Spioel das Alte besser gefallen, vor allem wenn man mit seinen Piraten allein hintenliegt (auf der 1. Insel) ist es nicht möglich neue Karten zu bekommen. Da hatte man im 1.Cartagena durchs Rückwärtsziehen bessere Möglichkeiten. Mit mehreren habe ich es allerding noch nicht gespielt

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Cartagena - das Piratennest

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 4. November 2006, 14:46

peter alledan schrieb:
>
> Mir hat im 2-er Spioel das Alte besser gefallen, vor allem
> wenn man mit seinen Piraten allein hintenliegt (auf der 1.
> Insel) ist es nicht möglich neue Karten zu bekommen.

Falsch.
Du kannst auf jeden Fall immernoch die Piraten auf der 2.ten
Insel [b]vorwärts[/b] bewegen, um an Karten zu kommen. Das
hat nix mit der Insel zu tun, auf der Du dich befindest.

Was mir am neuen Spiel nicht gefällt, ist die Form der Inselteile. Diese kann man nur so zusammen legen, daß längliche Inseln entstehen. Die eckigen Formen der ersten Version erlaubten es, Gänge zu legen, die nicht einfach nur "gewunden geradeaus" verlaufen. [i]Aber das ist natürlich nur eine Designfrage[/i].

Gruß Carsten (der noch nach einer schönen Punktewertung (ähnlich der 6/4/2/1/0/0/-2) sucht, um die Ergebnisse vergleichen zu können)

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: Cartagena - das Piratennest

Beitragvon Marten Holst » 4. November 2006, 14:52

Moin,

der permanente Ärgereinfluss ist beim neuen erstaunlicher Weise größer. Zwar ist es weniger "schädlich", einen Gegner drei Felder vorzuziehen, als einen eigenen drei zurück, aber man wurmt sich mehr. Auch werden einem vom Gegner gerne mal Felderbrücken zerstört.

In der Summe (den Wechsel auf 7 statt 6 Symbole finde ich nicht so entscheidend, obwohl er einseitige Kartenverteilungen unwahrscheinlicher macht, aber sie sind hier eh etwas egaler) mochte ich das alte Spiel lieber. Dadurch, dass es nur noch vorwärts geht, ist das neue Spiel aber vom Prinzip her flotter, wenn man nicht 10 Minuten für den letzten Zug verbrät, bevor ein anderer eh unverhinderbar gewonnen hat, was eventuell zielgruppenorientiert beabsichtigt ist.

Tschüß
Marten

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

RE: Cartagena - das Piratennest

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 4. November 2006, 17:34

Marten Holst schrieb:
>
> Dadurch, dass es nur noch vorwärts geht, ist das neue Spiel
> aber vom Prinzip her flotter, wenn man nicht 10 Minuten für
> den letzten Zug verbrät, bevor ein anderer eh unverhinderbar
> gewonnen hat, was eventuell zielgruppenorientiert
> beabsichtigt ist.

Ich mag diese Plaudereien aus dem Nähkästchen.

Gruß Carsten (der vor dem Überleger saß und viel Zeit hatte zwischendurch Tee zu kochen.)

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VolkiDU

Cartagena - das Piratennest/Danke

Beitragvon VolkiDU » 6. November 2006, 19:29

Vielen Dank für die ersten Eindrücke :-)


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