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Zug um Zug: USA 1910

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Tim-spielbox

Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Tim-spielbox » 9. November 2006, 21:25

Hallo,

gibt es erste Erfahrungen mit USA 1910? Lohnt sich der - relativ hohe - Preis für ein paar neue Karten? Ich würde mich über ein paar Eindrücke freuen!

Viele Grüße
Tim

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Braz » 10. November 2006, 00:43

Hallo Tim,

also erstens sind es nicht "ein paar neue Karten", sondern es sind exakt 181 (!) neue Karten, welche sich zudem in einer schicken Metalldose befinden.
http://www.12spiel.de/product_info.php?products_id=3239

Der Preis von z.Zt. um die 12 € kann ich ebenfalls bei so viel Material nicht wirklich als hoch einstufen. Ganz normale Schafkopfkarten (=36 Karten) kosten um die 2-3€ (sicherlich mag es auch billigere Exemplare geben, aber halt auch teure, also mittel ich mal....).
Beim "1910" habe ich dann ca. 5x so viele Karten...von daher ist alleine vom Material/Verkaufswert der Preis mit 181 Karten schon gerechtfertigt!!!!

Werwölfe von Düsterwald hat z.B. nur 24 Karten und kostete so im Schnitt 6,50€

Also irgendwie nervt mich nämlich momentan die Diskussion um "1910" und es tut mir auch Leid, dass du jetzt gerade mein Posting abbekommst, aber wie kommst du dazu zu behaupten, dass ca. 11-12 € bei 181 Karten in einer ordentl. Metalldose ein rel. hoher Preis wären??? :-?

Du hast es nicht gespielt (sonst würdest du nicht nachfragen wie es ist) und schließt dich einer Meinung vieler hier im Forum einfach an, welche behauptet: Für 15€ (war glaube ich der Anfangspreis) bekomme ich da einfach zu wenig für mein Geld.....

Gut...ist ein legitimes Argument....aber mitlerweile ist der Preis mal um knapp 30% herunter und dann immer noch zu behaupten, dass es ein rel. hoher Preis ist, finde ich doch rel. frech.

Mal abgesehen von dem spielerischen Mehrwert, der für jeden anders sein dürfte, stehen doch Materialkosten und Arbeitsaufwand und der damit verbundene Preis außer Frage, oder?!

..und das ist genau der Punkt, der mich z.Zt. hier an mancher Stelle nervt: Einfach mal wilde Thesen andere wiederholen und mitplabbern und somit in den Raum stellen! :roll:


[b]So, und nun entschuldige ich mich bei dir für meinen kleinen "Ausbruch" schon gleich wieder,[/b] der wahrscheinlich wie immer böse Reaktionen hervoruft -wie sollte es anders sein :)) (...aber ist mir ehrlich gesagt auch egal... ;) ) - aber es mußte einfach mal heraus...


..und möchte dir dennoch eine weniger emotionale Antwort auf deine Frage geben:

Ob es sich lohnt liegt mE alleine bei dir. Sicherlich bietet 1910 keine komplette Erneuerung des Spielsystems; sicherlich ist 1910 keine Erweiterung, welche dir ein völlig neues Spielgefühl vermittelt, ABER dennoch finde ich (!) persönlich, dass mit "1910" endlich einmal ein paar andere Varianten hinzu gekommen sind. Ob dies dir nun 11-12€ bei 181 Karten wert ist? Keine Ahnung. Spielst du allerdings Zug um Zug häufiger und willst mal eine kleine Abwechslung in dem Spiel, ja dann kann ich dir vorbehaltlos diese Karten empfehlen, bevor du dir für teures Geld die anderen Zug um Zug Varianten/Ableger kaufst!

besten Gruß
Braz

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Grzegorz Kobiela

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 10. November 2006, 02:17

Lieber Braz,

ich wage auch mal zu bezweifeln, ob DU das ganze schon mal gespielt oder zumindest näher angesehen hast als von dem, was auf der Packung draufsteht...

Es mögen 181 Karten insgesamt sein, aber was sind 144 davon? Richtig: Ein Austauschdeck an Zugkarten, die man ohnehin schon besitzt, nur halt in kleinerer Fassung. Diese neuen Karten sind in der Größe wie in Europa und Märklin. Brauchen tut sie also NIEMAND, der kein Problem mit den kleinen Zugkarten des Originalspiels hatte. Was ich also erhalte sind lediglich 37 wirlich nutzbare Karten, der Rest ist quasi Müll. Effektiv zahle ich also 10-12€ für lediglich 37 Karten. Na super. In San Juan (vergleichbarer Preis) erhalte ich ganze 110 Karten, einen Bleistift, paar Pappkarten und nen Notizblock. Hier zahle ich für eine Metalldose (wer braucht die schon, ein Pappkarton würde genügen!), 144 Karten, die ich ohnehin schon besitze (na toll, doppelt hält besser, oder wie?) und 37 neue Karten. Ich bin begeistert. Außerdem passt diese blöde Erweiterung nicht einmal in den Spielkarton des Basisspiels, verbraucht also Lagerraum.

Kurzum: Nur, wer nachts nicht schlafen kann, wenn er nicht ALLES besitzt, wo "Zug um Zug" draufsteht, braucht diese Erweiterung. Leute, die ohnehin nicht wissen, was sie mit ihrem Geld anfangen sollen, könnte man auch noch zum Interessentenkreis zählen.

Auch ich entschuldige mich für die harte Kritik. Aber in letzter Zeit macht ein gewisser Verlag ziemlich fragwürdige Dinge...

Schöne Grüße,
Grzegorz

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Christian Daus
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Beiträge: 116

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Christian Daus » 10. November 2006, 07:32

Hallo,

da kann ich nur zustimmen. Diese Erweiterung braucht man nicht. Denn die Waggonkarten hat man ja im Grundspiel. Ob die neuen Aufträge so viel Mehrwert bieten, möchte ich noch nicht beurteilen.

Gruß Christian (bei mir hat sich die Frage nicht gestellt, das Geld auszugeben, da ich 1910 in Essen gewonnen habe)

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Thom

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Thom » 10. November 2006, 07:51

Hallo Grzegorz,

das war jetzt aber eine ziemlich heftige Unterstellung, welche Du dem 'gewissen Verlag' zuschreibst. Nur aus einer Diskussion im Forum solche Dinge zu behaupten kann schnell als Verleumdung ausgelegt werden, auch wenn Du diesen hier etwas geschickt umschreibst.

Grüsse Thom

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Markus N.

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Markus N. » 10. November 2006, 07:52

Ich bin auch der Meinung, dass DOW sich diese "Erweiterung" hätte schenken.

Sicherlich sind die nun großen Karten besser und übersichtlicher, baer sie bringen kein Neues Spielelement mit. Die Regeln hätte man auch als Dowload zum Basisspiel auf der Homepage rausbringen können, wie es andere Verlage auch tun.

Ein weiterer zumindest für mich entscheidender Punkt gegen 1910 war die Inkompatibiliät zur Mistery Train Mini-Erweiterung. Wenn man doch schon alle Karten ersetzt warum dann nicht auch diese (und ich meine damit nicht die Strecken, sondern die Zusatzkarten). Da wurde zumindest etwas wirklich neues geboten.

Besonders schade finde ich allerdings, dass man die in Europa/Märklin herausgebrachten Änderungen nicht mit hineingenommen hat, z.B. die Bahnhöfe oder Passagiere. Der Aufwand wäre doch minimal gewesen, da das Material ja existiert und nur zusätzlich verpackt werden muss.

Da hätte man dann zumindest etwas wirklich Neues gehabt und sich nicht mehr geägert, dass man Europa / Märklin nicht hat.

Das die Spielkarten dann nicht einmal in die ZUZ Schachtel passen setzt meiner Meinung nach dem Ganzen die Krone auf.

Von mir also einen dicken Daumen nach Unten für "1910"

Markus (der sich die neuen Elemente von Märklin/Europa auch für das Basisspiel wünscht)

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Karl

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Karl » 10. November 2006, 07:57

der sich die neuen Elemente von Märklin/Europa auch für das Basisspiel wünscht..

was dann "dem" Verlag wieder als abzocke unterstellt wird..

Karl

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Stephan

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Stephan » 10. November 2006, 08:00

Hi
Ein gewisser Grzegorz schreibt in letzter Zeit auch ziemlich viel fragwürdige Posts ;-)
Stephan

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Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Braz » 10. November 2006, 08:01

Lieber Grzegorz
Grzegorz Kobiela schrieb:

> ich wage auch mal zu bezweifeln, ob DU das ganze schon mal
> gespielt oder zumindest näher angesehen hast als von dem, was
> auf der Packung draufsteht...

..ist doch immer wieder nett, wenn Leute was unterstellen....
Ich sag`mal lieber nichts dazu...denn du scheinst es ja besser zu wissen als ich......*wundert-sich-gerade-über-so-manch-einer-pseudohellseherischen-Fähigkeit-hier-im-Forum :roll: ;)
Aber ich denke mal, dass du mir glauben kannst, wenn ich deine Antwort mit "nein, du hast unrecht" kommentiere.


> Es mögen 181 Karten insgesamt sein, aber was sind 144 davon?
> Richtig: Ein Austauschdeck an Zugkarten,

Danke, ich weiß! Dennoch bleiben es de facto 181 Karten in einer Metalldose für 11-12 € ! und wie ich bereits schrieb: [i]"Mal abgesehen von dem [b]spielerischen Mehrwert, der für jeden anders sein dürfte, [/b]stehen doch Materialkosten und Arbeitsaufwand und der damit verbundene Preis außer Frage, oder?!"[/i]



> Kurzum: Nur, wer nachts nicht schlafen kann, wenn er nicht
> ALLES besitzt, wo "Zug um Zug" draufsteht, braucht diese
> Erweiterung. Leute, die ohnehin nicht wissen, was sie mit
> ihrem Geld anfangen sollen, könnte man auch noch zum
> Interessentenkreis zählen.

Sehe ich nicht so! Ich schrieb ja im letzten Abschnitt, dass sicherlich die Erweiterung für den ein oder anderen nichts ist. Mir hingegen gefällt sie und ehrlich gesagt weiß ich schon was ich mit meinem Geld anzufangen habe!
Warum: Nun, ehrlich gesagt hatten mich die kleinen sehr schlecht mischbaren Karten schon immer gestört. Nun habe ich endlich normal große Karten vor mir liegen, welche wenigstens gescheit mischbar sind. Desweiteren habe ich ein paar kleine neue Varianten mit dabei und das ist für jemanden, welcher nur die Ur-Version / Basisversion des Spiels besitzt und alle anderen Erweiterungen ausgelassen hat, schonmal eine kleine Abwechslung.
Sicherlich muss dennoch jeder für sich entscheiden, ob ihm das 11-12€ wert ist ......

>
> Auch ich entschuldige mich für die harte Kritik. Aber in
> letzter Zeit macht ein gewisser Verlag ziemlich fragwürdige
> Dinge...

Kein Thema.... habe ja auch ausgeteilt ;)


viele Grüße
Braz

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Tim-spielbox

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Tim-spielbox » 10. November 2006, 09:18

Hallo,

es stimmt, dass es 181 Karten, nur befinden sich die meisten davon eben schon im Originalspiel - wenn auch kleiner - sind also mitnichten neu und vielleicht eine nette Zugabe, aber eben nicht wirklich nötig. Und auch eine Metallbox ist vielleicht nett, bringt aber keinen spielerischen Mehrwert. Deswegen finde ich den Preis schon hoch und meine Frage durchaus berechtigt.

Schöne Grüße
Tim

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Jan Ostmann

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Jan Ostmann » 10. November 2006, 09:18

Hallo Tim,

ich habe die 1910-Erweiterung in Essen gekauft und habe bisher einmal mit den neuen Zielkarten gespielt.

- Die neuen Zielkarten haben nicht das völlig neue Spielgefühl gegeben aber eine angenehme Abwechslung. Zum einen sind nun Städte berücksichtigt, die bei den alten Zielkarten fast untergegangen sind und zum anderen habe ich das Gefühl, dass die Richtung der Verbindungen anders sind: Die alte ZUgkarten waren meist Nord-Süd- bzw. Ost-West-Verbindungen. Bei den 1910er-Zielkarten sind es mehr diagonale Verbinsungen von NO nach SW beispielsweise.
ZUdem lassen sich diese ZIele schlecht vollkommen verbinden und ein "Bandwurm" aus Deinen Wagons wird man wohl kaum mehr auf dem SPielbrett finden. Daher macht es schon Sinn, dass nicht mehr die längste Strecke am Ende Bonuspunkte bekommt, sondern der Spieler, der die meisten Städte erschlossen hat.

Wie gesagt: von Ersteindruck ein etwas anderes Spielgefühl, welches eine schön Abwechslung gibt.

- Auch ich habe erst gestutzt, was es soll, dass die Waggonkarten etc. im Großformat beiliegen. Aber nach diesem ersten Spiel waren wir in unserer Spielrunde doch sehr angetan davon: Es war doch ein bequemeres haptisch wertvolleres Spielgefühl. Und wir konnten nun endlich auch mit der Mischmaschine mischen lassen, was bei der Menge der Karten auch eine Erleichterung ist.

- Übrigens habe ich die Erweiterung komplett im Orginal-Spielkarton untergebracht. Zugegeben ohne Blechschachtel - aber es passt: Die Wagons sind farblich sortiert in Zip-Tüten und passen so - übereinandergelegt - in drei der fünf größeren Fächer und schon hast Du zwei Fächer für die großen 1910er-Karten frei. Null Probleme also.

- Der Preis ist vom Material her voll in Ordnung. Der Mehrwert ist sicher geringer als bei manch anderer Erweiterung. Aber ich spiele Zug um Zug gerne, bin aber bisher nicht bereit eine andere Vollausgabe wie Europa oder Märklin zu kaufen. Und daher begrüße ich diese Abwechslung sehr und freue mich darüber, dass ich diese Erweiterung gekauft habe.

Viele Spaß, Jan

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Lorion

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Lorion » 10. November 2006, 09:31

ich halte sowohl Bahnhöfe als auch Passagiere für die Amerikaversion für ungeeignet
würden das Spiel kaputt machen
Also ich hab aufgehört die Originalversion zu spielen, weil die Zielkarten einfach ungerecht verteilt waren und das wirklich gute Spiel so zu einem Glücksspiel geworden ist. Große Karten für das Spiel halte ich aber für Überflüssig und 12 Euro sind mir auch ein klein wenig zu viel für die neuen Zielkarten... ich würde da höchstens 7 Euro zahlen...

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Hartmut

[OT] Karten mischen

Beitragvon Hartmut » 10. November 2006, 09:32

> - Auch ich habe erst gestutzt, was es soll, dass die
> Waggonkarten etc. im Großformat beiliegen. Aber nach diesem
> ersten Spiel waren wir in unserer Spielrunde doch sehr
> angetan davon: Es war doch ein bequemeres haptisch
> wertvolleres Spielgefühl. Und wir konnten nun endlich auch
> mit der Mischmaschine mischen lassen, was bei der Menge der
> Karten auch eine Erleichterung ist.

Vieles Mischen ist für Karten nicht so gut, (nicht nur) in diesem Spiel aber wichtig. Kleiner Tipp. wenn der Platz auf dem Tisch reicht: wir legen die eingesetzten Karten immer auf mehreren Ablagestapeln nebeneinander weg, so dass die Karten darauf einzeln verteilt werden. Diese Ablagestapel sind dann im Spiel rasch zusammengelegt und nur kurz druchgemischt - weiter geht's!

Hartmut (hat keine Mischmaschine, will auch keine)

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Braz » 10. November 2006, 10:00

Hallo Tim,

Tim schrieb:
> Deswegen finde ich den Preis schon hoch und meine Frage
> durchaus berechtigt.

Deine Frage im Kern bestreite ich ja auch nicht und gebe schließlich eine Antwort drauf.

Was mich hingegen ein wenig unleidig gemacht hat waren Äußerungen wie ".... Lohnt sich der -[b] relativ hohe[/b] - Preis für [b]ein paar [/b] neue Karten? Ich würde mich über ein paar Eindrücke freuen!"

Nochmal: Ob es die Karten schon gibt in alter Form oder nicht...de facto sind es 181 Karten in einer Metalldose. ..und dann sind 11€ mE kein hoher Preis!

Gruß
Braz

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Werner Bär
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Beiträge: 450

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Werner Bär » 10. November 2006, 11:18

> gibt es erste Erfahrungen mit USA 1910? Lohnt sich der -
> relativ hohe - Preis für ein paar neue Karten? Ich würde mich
> über ein paar Eindrücke freuen!

Meine Meinung:
Falls dur [b]nur[/b] das Original-Spiel besitzt (oder dir dieses wesentlich besser gefällt als ZuZ:E oder ZuZ:M), dann lohnt es sich. Die neuen Auftragskarten machen das Spiel wesentlich ausgeglichener. Und wenn das Spiel viel gespielt wird, braucht man ohnehin irgendwann einen Satz Ersatz-Karten.

Wenn du dagegen lieber Europa oder Märklin spielst, dann ist brauchst du das es m.E. nicht (daher werde ich auch darauf verzichten).

Werner.

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Axel Bungart

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Axel Bungart » 10. November 2006, 12:16

Markus schrieb:
> Ein weiterer zumindest für mich entscheidender Punkt gegen
> 1910 war die Inkompatibiliät zur Mistery Train
> Mini-Erweiterung. Wenn man doch schon alle Karten ersetzt
> warum dann nicht auch diese (und ich meine damit nicht die
> Strecken, sondern die Zusatzkarten). Da wurde zumindest etwas
> wirklich neues geboten.

Hallo Markus,

bist Du sicher? Wenn ich das - beim Überfliegen - richtig gesehen habe, sind zumindest die Strecken der Mysterie-Erweiterung ebenfalls auf den neuen Karten. Nur die zusätzlichen Karten, die keine Strecken darstellen, sind natürlich nicht dabei. Aber da kann man sich ja behelfen.

Gruß
Axel

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Axel Bungart

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Axel Bungart » 10. November 2006, 12:23

Jan Ostmann schrieb:
>
> - Die neuen Zielkarten haben nicht das völlig neue
> Spielgefühl gegeben aber eine angenehme Abwechslung. Zum
> einen sind nun Städte berücksichtigt, die bei den alten
> Zielkarten fast untergegangen sind und zum anderen habe ich
> das Gefühl, dass die Richtung der Verbindungen anders sind:
> Die alte ZUgkarten waren meist Nord-Süd- bzw.
> Ost-West-Verbindungen. Bei den 1910er-Zielkarten sind es mehr
> diagonale Verbinsungen von NO nach SW beispielsweise.
> ZUdem lassen sich diese ZIele schlecht vollkommen verbinden
> und ein "Bandwurm" aus Deinen Wagons wird man wohl kaum mehr
> auf dem SPielbrett finden. Daher macht es schon Sinn, dass
> nicht mehr die längste Strecke am Ende Bonuspunkte bekommt,
> sondern der Spieler, der die meisten Städte erschlossen hat.
>
> Wie gesagt: von Ersteindruck ein etwas anderes Spielgefühl,
> welches eine schön Abwechslung gibt.
>
> - Auch ich habe erst gestutzt, was es soll, dass die
> Waggonkarten etc. im Großformat beiliegen. Aber nach diesem
> ersten Spiel waren wir in unserer Spielrunde doch sehr
> angetan davon: Es war doch ein bequemeres haptisch
> wertvolleres Spielgefühl. Und wir konnten nun endlich auch
> mit der Mischmaschine mischen lassen, was bei der Menge der
> Karten auch eine Erleichterung ist.
>
> - Übrigens habe ich die Erweiterung komplett im
> Orginal-Spielkarton untergebracht. Zugegeben ohne
> Blechschachtel - aber es passt: Die Wagons sind farblich
> sortiert in Zip-Tüten und passen so - übereinandergelegt - in
> drei der fünf größeren Fächer und schon hast Du zwei Fächer
> für die großen 1910er-Karten frei. Null Probleme also.
>
> - Der Preis ist vom Material her voll in Ordnung. Der
> Mehrwert ist sicher geringer als bei manch anderer
> Erweiterung. Aber ich spiele Zug um Zug gerne, bin aber
> bisher nicht bereit eine andere Vollausgabe wie Europa oder
> Märklin zu kaufen. Und daher begrüße ich diese Abwechslung
> sehr und freue mich darüber, dass ich diese Erweiterung
> gekauft habe.
>
> Viele Spaß, Jan

Hallo Jan,

das sind endlich mal fundierte Aussagen, Kompliment!
Übrigens würde ich Dir, wenn Du ZuZ magst, sehr empfehlen, Dir wenigstens Märklin zuzulegen. Die Passagiere bringen einen ganz neues, aber nicht fremd wirkendes Element ins Spiel.

Gruß
Axel

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Marten Holst » 10. November 2006, 14:12

Moin,

> In San Juan (vergleichbarer
> Preis) erhalte ich ganze 110 Karten, einen Bleistift, paar
> Pappkarten und nen Notizblock.

Argh. Ich liebe ja Materialmengendiskussionen allgemein nicht so, aber ausgerechnet SJ anzuführen - bei dem immer noch der Verdacht im Raum steht, dass es ohne Bleistift, Pappkarten und Notizblock, die allesamt nicht benötigt werden, nicht ne Ecke handlicher ginge (zugegeben sind 110 genau 2*55 - aber mit 10 Zusatzkarten auf 2*60 käme man für die Papptafeln im Prinzip durch (Minus Gouverneur) und irgendwo produziert ja auch Adlung seine Spiele).

Tschüß
Marten

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Stefan-spielbox

"Entschuldigung"

Beitragvon Stefan-spielbox » 10. November 2006, 16:07

Hi,



> So, und nun entschuldige ich mich bei dir für meinen kleinen "Ausbruch" schon
> gleich wieder, der wahrscheinlich wie immer böse Reaktionen hervoruft -wie sollte
> es anders sein

themenwechsel - aber mir stoesst sowas dann auch auf, so dass ich es mal kommentieren moechte.

eigentlich ist es nicht moeglich 'sich zu entschuldigen', sondern man kann nur um entschuldigung bitten oder jemandem anderen vergeben. siehe auch 'und vergebt euren schuldigern', da heisst es ja auch nicht 'und entschuldigt euch'.

wenn man schon vorher weiss, dass man anderen leuten auf den schlips tritt, dann faende ich es angebrachter, statt dem absenden lieber noch schnell alles zu loeschen.
denn so kommt es bei mir an als 'jetzt habe ich es den anderen aber gegeben und dann pflanze ich noch ein "tschuldjung" drunter und damit kann sich keiner ueber mich aufregen'.



Stefan

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Dirk Piesker
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Re: "Entschuldigung"

Beitragvon Dirk Piesker » 10. November 2006, 16:21

Hallo Stefan,

> eigentlich ist es nicht moeglich 'sich zu entschuldigen',
> sondern man kann nur um entschuldigung bitten oder jemandem
> anderen vergeben. siehe auch 'und vergebt euren schuldigern',
> da heisst es ja auch nicht 'und entschuldigt euch'.

Danke für diese germanistische Aufklärung. Und das noch aus der Bibel herzuleiten: Respekt!
Ich bin aber noch am Zweifeln (schreibt man Zweifeln hier groß? Egal,
Du schreibst ja eh alles klein ausser "Hi"), ob Du das
ernst meinst.

Ich denke nicht. Von daher:
Danke für den unterhaltsamen Einwurf.


Amüsierte Grüße,
Dirk

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Grzegorz Kobiela

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 10. November 2006, 16:27

Was unterstelle ich denn? Ich schreibe meine Meinung. Ist das schon verboten worden in Deutschland?

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: "Entschuldigung"

Beitragvon Marten Holst » 10. November 2006, 16:28

Wobei ich Stefan in sofern zustimmen mag - und vielleicht ist das schon Teil des semantischen Problems - dass viele Leute "sich entschuldigen", nachdem sie Mist gebaut haben, und das Thema als abgehakt betrachten, ohne Rücksicht darauf, ob die vorher schlipsbetretenen damit schon "zufrieden" sind.

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Grzegorz Kobiela

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 10. November 2006, 16:28

Ich habe hier im Forum gelernt, Anonyme zu ignorieren. :D

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Grzegorz Kobiela

Re: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 10. November 2006, 16:29

Ich unterstelle dir gar nichts, lieber Braz. Ich habe nur eine provokante Vermutung geäußert. Mir ist schon klar, dass du es gespielt hast. Sarkasmus ist aber leider am Aussterben im deutschsprachigen Raum, wie ich sehe... :(

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Grzegorz Kobiela

RE: Zug um Zug: USA 1910

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 10. November 2006, 16:31

Mich persönlich stören Block und Stift nicht, ich bin alea sogar dafür dankbar. Es stört mich aber schon, etwas "doppelt" zu besitzen. Und das täte ich, würde ich 1910 kaufen.


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