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[RF] Imperial

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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Rainer

[RF] Imperial

Beitragvon Rainer » 13. November 2006, 22:28

Hallo zusammen,

habe Imperial am Wochenende mit 4 weiteren Personen gespielt. Neben selbstverschuldeten starken Startfehlern, blieb uns doch eine Sache schleierhaft. Es betrifft die Kreditverteilung in die Staatskassen zu Beginn. In einem 4 oder 5 Personen Spiel werden doch die Kredite an Länder, die auf der Rückseite der Flaggen der übriggebliebenen (also nicht verteilten) Länder stehen, von keinem übernommen? Dies bedeutet doch das einige Länder mit einer geringeren Staatskasse starten, oder? Ist dieses nicht ein Nachteil für den "Besitzer" des Landes, da er weniger Geld in der Staatskasse hat?
Hoffe, mich einigermaßen verständnisvoll ausgedrückt zu haben.

Danke und Gruß,
Rainer

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: [RF] Imperial

Beitragvon Marten Holst » 13. November 2006, 23:52

Moin,

alles richtig verstanden. Wobei man sicherlich recht flott nen Trittbrettfahrer an Bord bekommt und damit auch Geld (kleine Kreditte sind ja große Zinsen). Ganz ausgeglichen ist es vielleicht nicht, aber nen echten Nachteil sehe ich auch nicht.

Tschüß
Marten

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Heinrich Tegethoff

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 14. November 2006, 00:35

Da diejenigen Spieler, die dann die 4-Mio-Kredite als Zweitkredite auf der
Rückseite ihrer Flaggen haben, die Flaggen dieser "armen" Länder erhalten,
so ist es durchaus wichtig, dass diese Länder nicht so stark sind.
Denn sonst haben wir eine stark ungleiche Verteilung bei der Macht der Spieler.
Diese "armen" Länder können sich insbesondere nicht zu Anfang eine
Fabrik leisten, aber sehr wohl erste Zinsen ausschütten. Der Flaggenhalter
kann sie ergo zu eigenen Gunsten herunter wirtschaften.

Dann sind sie aber sehr wohl attraktiv für echte Investoren, und schon
wechselt der Besitzer. Ist doch egal, wie gut oder schlecht es einem
Land durch die Startaufstellung gehr. Wichtig ist nur, was die Spieler
daraus machen.

Interessanterweise hat dies aber wohl Einfluß auf die "Psyche" der Spieler.
Auf der Spielwiesn machten meine betreuten Spieler sehr wohl ihre
Witze über die "armen" Italiener und Russen, während man sich
selbst als starker Deutscher oder so fühlte. War aber satirisch und
nicht herablassend. Also nah dran, aber besser als im wahren Leben...

Servus,
Heinz

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Olivier Boss

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Olivier Boss » 14. November 2006, 15:02

Hallo Rainer,

Wer einen 4-Mio-Kredit bezahlt, aber der Neuner dieses Land noch offen ist, "gehört" es ihm, da er der grösste Investor ist. Somit regiert er zwei Länder: Eines mit 13- oder 9-Mio in der Kasse, das andere mit 4. Das ist eher ein Vorteil, als ein Nachteil.

Dass eine Staatskasse leer ausgeht (d.h. dass niemand in ein bestimmtes Land investiert) ist zu fünft nicht möglich, aber zu viert kann es (muss es aber nicht): Es kommt auf die verteilten Länderkarten an.

Ich hoffe, du hast das gefragt, was ich erklärt habe.
Tschüss
Olivier

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Rainer

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Rainer » 14. November 2006, 21:47

Hallo Oliver,
>
> Ich hoffe, du hast das gefragt, was ich erklärt habe.
> Tschüss
> Olivier

..ich habe zumindest was anderes gemeint (vielleicht war es ja auch die falsche Frage ;-). Es geht um die Staatskassen. Die können zumindest bei 5 Mitspielern zu Beginn ungleich gefüllt sein. Mir ging es nur darum, ob dieses ein Nachteil für den "Erstbesitzer" des Landes ist, da er weniger investieren kann. Aber lt. Marten ist es zwar nicht ausgeglichen, aber auch kein Nachteil. Dieses verstehe ich aber nicht so ganz.

Trotzallem, danke Euch und viele Grüße,

Rainer

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Dicemon

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Dicemon » 14. November 2006, 22:38

Du startest mit dem selben Kapital wie dein Mitspieler, das ist entscheidend in meinen Augen.

Dann wird das eine Land halt erst Steuern einnehmen und dann produzieren, das läuft halt mal so. ;-)

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Heinrich Tegethoff

Re: [RF] Imperial

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 15. November 2006, 11:55

Rainer schrieb:
> Es geht um die Staatskassen.
> Die können zumindest bei 5 Mitspielern zu Beginn ungleich
> gefüllt sein. Mir ging es nur darum, ob dieses ein Nachteil
> für den "Erstbesitzer" des Landes ist, da er weniger
> investieren kann. Aber lt. Marten ist es zwar nicht
> ausgeglichen, aber auch kein Nachteil. Dieses verstehe ich
> aber nicht so ganz.

Ich glaube, es geht uim zwei verschiedene "leere" Kassen.
Denn diejenigen Staatskassen, in denen keine 13 Geld liegen, sind
entweder mit 4 oder mit 9 Geld gefüllt.

* Der Erstbesitzer eines 4-Geld-Landes hat - im Gegensatz zu seinen
Mitspielern - zwei Flaggen. Insofern ist es wichtig, dass in der zweiten
Staatskasse zu wenig drin ist, um diesem Spieler nicht zu viel Macht zu geben.
Die Flagge ist auch schnell fusch, denn wer als Erst-Investorkarten-Besitzer
auf "Investor" geht, der hat 6 Geld zur Verfügung - entweder überbietet er
seinen 4er-Kredit auf 10 und kämpft mit dem 9er, oder holt sich dieses
"kleinere" Land.

* Der Erstbesitzer eines 9-Geld-Landes ist in seinem Handeln erst einmal
nicht behindert, da er damit eine Fabrik kaufen kann. Die zweite Fabrik gibt es
erst, wenn das Aktionsrondell einmal umlaufen ist. Bis dahin kann sich
einiges in der Staatskasse tun, insbesondere dadurch, dass es einen billigen
Kredit mehr gibt als anderswo. Faktisch ist dies also ein unterdurchschnittlicher
Start, so wie eine doppelte Flagge überdurchschnittlich ist, aber die Spieldynamik
kommt damit wohl gut klar.

Servus,
Heinz (hat durch die Spielwiesn Imperial bisher häufiger erklärt als gespielt)


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