Beitragvon Stefan-spielbox » 19. November 2006, 21:05
Hallo Ingo!
Also ich finde es klasse. Bei den ersten Partien hatte ich zwar den Eindruck ich weiß nicht genau was ich eigentlich machen soll. Das legt sich mit wiederholtem Spiel. Das Feeling des Kalten Krieges kommt sehr gut rüber und ein sehr selten behandeltes Thema ist es ja schon - und ein interessantes ist es auch (finde ich jedenfalls). Ich würde TS irgendwo zwischen einem Kosim und Eurogame einordnen. Das Spiel ist auch regeltechnisch nicht besonders kompliziert, so daß die englische Regel kein Hindernis darstellen sollte. Eine deutsche Ausführung gibt es nämlich nicht. Vielleicht eine Regelübersetzung, aber die erübrigt sich wohl. Denn wer die Regel schon nicht versteht, der wird es mit den Karten schwer haben. Dort sind schon gute Englishkenntnisse gefordert, da schließlich alle Karten einiges an Text enthalten. Ob es ein schnelles oder langsames Spiel ist, hängt natürlich auch von den Spielern selbst ab bzw. von der Erfahrung die die Spieler mit dem Spielmechanismen und den Karten haben. Ich würde die anfängliche Spielzeit so bei 2-3 Stunden ansetzen aber das wird von erfahrenen Spielern sicherlich unterboten werden können. Glück spielt auch eine Rolle, da doch hin und wieder der Würfel bedient werden muß. Und auch Kartenglück gehört dazu, aber das alles ist kein Gamebreaker. Denn dies kann man durch Erfahrung bzw. Kartenkenntnis wieder gut wettmachen. Wer also alles von vorne bis hinten durchplanen will und den Zufall ausschließen will liegt hier falsch.
Stefan