Beitragvon Christof Tisch » 26. November 2006, 21:38
Michael Weber schrieb:
>
> Klaus Ottmaier schrieb:
>
> > wir haben es auch so verstanden, dass jede Karte in der
> > Spalte den Wert der Eremiten/kleinen Riesen verändert.
>
> So hat es auf meine Frage auch der Verlag beantwortet.
Die Formulierung »Jede weitere Karte« wurde gewählt um auszudrücken, dass die Karte selbst, den eigenen Wert nicht erhöht oder verringert. »Weitere« heißt ja nicht »nachfolgende«.
Bei Kabale & Hiebe ist es nicht ganz einfach alle Eventualitäten in der Regel unterzubringen und schließlich will man letztlich auch noch einen Text haben, der sich halbwegs lesen lässt, ohne dass er zu sehr an Gesetzestexte erinnern, die ja immer so verklausuliert daherkommen um alles abzudecken.
> Das wäre zumindest wünschenswert. Allerdings hat Hans im
> Glück häufiger eine nicht ganz sauber formulierte Spielregel.
> Von daher ist die Frage nicht nur berechtigt, sondern
> aufgrund der Regelpassage geradezu angebracht. Auch wenn von
> der Spielmechanik her nur die offizielle Antwort einen Sinn
> hat.
Dem kann ich nicht ganz folgen. Du meinst man sollte grundsätzlich alle Hans im Glück-Regeln genauestens hinterfragen, weil sie nich immer präzise sind? Warum ist die Frage aufgrund der Regelpassage geradezu angebracht?
Gleichzeitig sagst du, dass nur die offizielle Antworte einen Sinn ergibt. Das sehe ich anders, es ist doch durchaus mögliche, dass nur Karten die Sache beeinflussen, die unterhalb der genannten liegen, das wäre spielmechanisch genauso sinnvoll wie das andere. Es ist zwar so, dass das »Unterhalb-einer-Einflusskarte-Liegen« (außer beim Meuchler ganz kurzzeitig) nie eine Rolle spielt im ganzen Spiel, aber warum sollte das nicht gebrochen werden?
Generell tut eine abweichende Regelauslegung dem Spiel »Kabale und Hiebe« recht wenig an, zumindes solange sich alle auf die gleiche einigen.
Gruß
Christof