Beitragvon Bernd Schlüter » 9. Dezember 2006, 11:37
So, auch ein Kommentar von mir...
Ich hatte schon bei der Benotung das Problem, zwischen den Noten "1" und "2" zu unterscheiden zu müssen: "Spitzenspiel" oder "Spiel ich immer wieder" ist für mich das Gleiche, nur Spitzenspiele spiele ich gerne immer wieder. Alles was ich sonst noch gut finde, "spiele ich gerne", was mit einer "3" aber quasi schon durchschnittlich ist.
Von daher fasse ich für mich beim Anschauen des Ergebnisses einfach die Noten "1" und "2" zusammen. Klar, die einzelnen Ergebnisse kann man nicht absolut sehen, dafür beurteilen die Teilnehmer einfach zu unterschiedlich (bei gleicher Begeisterung gibt einer eine "1", ein anderer eine "2") und es gibt auch Scherzkekse, die willkürlich Noten verteilen oder Spiele beurteilen, die die sie gar nicht gespielt haben. Aber immerhin kann man Trends absehen: Was ist gut angekommen und was nicht?
Für mich ziehe ich den Nutzen daraus, dass ich mir Spiele, die gut angekommen sind und die ich (noch) nicht kenne, auf jeden Fall mal anschauen werde. Wie Spiele benotet wurden, die ich bereits kenne und zu denen ich mir ein Urteil gebildet habe, juckt mich nicht weiter. Ein Spiel, das ich toll finde, werde ich nicht plötzlich schlecht finden, weil die Masse der Leute es nicht magt. Gilt umgekehrt natürlich genauso.
So, jetzt noch ein paar Kommentare zu einzelnen Spielen und Ergebnissen:
Die Säulen der Erde: Hat mich etwas gewundert. Es wurde ja schon vor Erscheinen total gehypt (auch auf dieser Site), mir kamen dann beim Spielen aber eher Worte wie "brav", "bieder", "ganz nett" in den Sinn...
Through the Ages, Descent & Co.: Die gute Benotung kann man natürlich damit erklären, dass solche Spiele hauptsächlich von Leuten gespielt werden, die Thema, Material etc. anspricht. Diesen "Vorteil" hat das gemeine German Type Game natürlich nicht.
Auffällig, dass die Familienangehörigen "Kampf um Rom" und "Alhambra Würfelspiel" ziemlich untergegangen sind und Phalanx mit allen Spielen auf den hinteren Rängen rangiert. Wobei ich Justinian eigentlich ganz interessant finde, es aber nicht mit Mesopotamien oder Raja mithalten kann.
Bernd
(dessen personliches Messehighlight Perikles heisst)