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Battlelore - Altern. Kartenstapel

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ingo

Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon ingo » 11. Dezember 2006, 09:09

Guten morgen,

meine Freundin und ich haben gestern ein paar Runden Battlelore gespielt. Nach der 2 Runden hatte meine Freundin fast schon keine Lust mehr, da sie Pech beim Kartenziehen hatte und fast nur Bereichskarten auf der Hand hatte, mit denen sie nichts anfangen konnte. Daher haben wir für die restlichen Spiele den Kartenstapel wie folgt aufgeteilt:

Die eindeutigen Bereichskarten in 3 Haufen aufgeteilt (11, 14, 11). Die Bereichskarten, mit denen man mehrere Bereiche gleichzeitig aktivieren kann, zu gleichen Teilen in die bestehenden Haufen gemischt (2, 2, 2). Alle anderen Karten zu gleichen Teilen in die bestehenden Haufen gemischt (6, 6, 6).

Nun konnte man sich als aktiver Spieler aussuchen, aus welchem 'Bereich' man eine Karte nachziehen wollte.

Vorteil war natürlich, dass das Pech beim Kartenziehen minimiert wurde, Nachteile haben wir bisher eigentlich nicht feststellen können.

Welche 'Taktik' der jeweilige Spieler verfolgt, war durch die Haufenbildung nicht unbedingt sehr viel ersichtlicher. Das einer der Haufen komplett aufgebraucht wurde, ist bei uns noch nicht passiert, könnte aber vielleicht ein kleines Problem darstellen (da sind wir uns noch nicht ganz einig).

Beim Spielen der Karte 'Ich komm nicht auf den Namen', nach der der Kartenstapel neu gemischt wird, haben wir den Ablagestapel so wie anfangs beschrieben aufgebaut und einfach in die bestehenden eingemischt.

also - probieren und meinung äußern
der ingo

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agent_t_bib

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon agent_t_bib » 11. Dezember 2006, 09:57

Dieses Problem kenne ich von Memoir 44 her.
Man kann auch dem Gegenspieler das Recht einräumen immer auf die gegnerische Bereichskarte zu reagieren, d.h. man darf immer im gleichen Bereich die entsprechende Anzahl der Truppen bewegen, die der Gegner zuvor bewegt hat.
Die Sonderkarten sind von dieser Regelung ausgenommen.

Hat das schon mal jemand ausprobiert?


Ansonsten finde ich die Regelung mit den 3 Kartenstapeln gar nicht schlecht.

Meiner Meinung nach wird die Strategie nicht verraten. Wenn ich z.B. aus dem linken Bereich eine Karte ziehe, könnte das ja auch einfach nur eine Täuschung sein.

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Thom

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Thom » 11. Dezember 2006, 11:00

Wäre mal eine Möglichkeit, weil sich meine Freundin auch schon beschwerte, dass sie nie die richtigen Bereiche bekommt.

Aber der Vorschlag wurde eben von ihr abgelehnt, weil das einfach zum Spiel dazu gehört, sonst müsste man die Würfel auch modifizieren, denn da hat sie viiiiel Glück (z.B. ich greife in einem Zug mit 10 Würfel an, Fahnen, Schilde und Helme wären Treffer, also 50% von jedem Würfel, erziele aber nur einen einzigen Treffer und das geht mir ständig so, echt frustrierend. :-(
Sie greift mit 2 Würfel an und hat mindestens einen Treffer, oft sogar beide. Jetzt hat sie ihre Strategie so umgestellt, dass sie mit einer Zwergeneinheit los zieht und mir eine Einheit nach der anderen platt macht). :-(

So habe ich mehr Glück bei den Bereichskarten und sie beim Würfeln, das relativiert sich etwas, auch wenn ich trotzdem fast immer verliere, die Würfel sind eben doch stärker.
Habe schon die Würfel, Würfelbecher und Sitzplätze getauscht :-) , bringt alles nichts.

Grüsse Thom

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ingo

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon ingo » 11. Dezember 2006, 11:18

agent_t_bib schrieb:
>
> Dieses Problem kenne ich von Memoir 44 her.
> Man kann auch dem Gegenspieler das Recht einräumen immer auf
> die gegnerische Bereichskarte zu reagieren, d.h. man darf
> immer im gleichen Bereich die entsprechende Anzahl der
> Truppen bewegen, die der Gegner zuvor bewegt hat.
> Die Sonderkarten sind von dieser Regelung ausgenommen.
>
> Hat das schon mal jemand ausprobiert?

nein - aber auch das werden wir mal probieren.

> Meiner Meinung nach wird die Strategie nicht verraten. Wenn
> ich z.B. aus dem linken Bereich eine Karte ziehe, könnte das
> ja auch einfach nur eine Täuschung sein.

1. Sind ja noch die 'Spezial'-Karten mit in die Stapel gemischt, d.h. das man nicht unbedingt eine Bereichskarte zieht.

2. Sehe ich ja bei anderen Spielen auch ne gewisse Zeit vorher, wo der Gegner seinen Angriff plant. Wir sehen es also bisher so, dass die Aufteilung in 3 Stapel dem Spiel mehr taktische (und planbare) Elemente gibt (und das gefällt uns).

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agent_t_bib

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon agent_t_bib » 11. Dezember 2006, 12:33

Nur weil es zum Spiel "gehört" ist das ja noch kein Grund es nicht auszuprobieren.
Man kann ja wieder zum alten System zurückkehren wenn es wirklich nichts ist.

> Aber der Vorschlag wurde eben von ihr abgelehnt, weil das
> einfach zum Spiel dazu gehört,

Aber dieses Argument habe ich auch schon gehört :-)

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Grzegorz Kobiela

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 11. Dezember 2006, 12:54

Diese Idee hört sich super an. Ich werde sie im nächsten Spiel sofort ausproboieren, denn meine Frau hat auch feststellen müssen, dass sie immer doofe Karten bekommt. Dennoch gefällt ihr das Spiel sehr. Vielleicht wird es durch deine Variante noch besser. Dein Eindruck scheint dies zu bestätigen.

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Marc W.

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Marc W. » 11. Dezember 2006, 13:28

Würde es nicht reichen, dass man anstelle eines Zuges seine Kartenhand komplett austauschen darf? Alle abgeben und entsprechende Anzahl nachziehen? Wenn das zu schwach ist: Alle abgeben, Nachziehen +x und den Überschuss wieder abgeben?

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Axel Bungart

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Axel Bungart » 11. Dezember 2006, 15:18

Hallo Marc,

die Idee hatte ich auch schon. Man müsste mal ausprobieren,ob das reicht.

Wenn die Frauen wüßten, dass "zufällig" (hoho) immer sie die falschen Karten ziehen.... seltsam. :-?

Ansonsten finde ich die Idee mit dem Aufteilen der Stapel auch nicht schlecht. Der Fred bestätigt mich in meiner Therorie, über die ich schon haarige Diskussionen führen musste. :razz:

Gruß
Axel

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tech7

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon tech7 » 11. Dezember 2006, 19:55

Ich halte ehrlich gesagt nichts davon,
es reduziert zwar den Glücksfaktor was gut ist, aber ein Aspekt des Spiels geht damit auch verloren, nämlich dass man auch aus suboptimalen Karten was machen kann und die Frage wie weit man sich auf einem Sektor verausgabt. Warum soll ich mit suboptimalen Karten mühsam Einheiten in die richtige Position bringen, wenn ich eh praktisch problemlos an brauchbare Karten komme. Zudem werdet es den Commander um einiges ab. Oder anders ausgedrückt, es gibt dem Spiel mehr Strategie, aber nimmt ihm dafür Taktik.


Aber wenn es euch Spaß macht, warum nicht. Die Modualrität gepaart mit der Einfachheit dieses Spielssystem ist ja mit ein Teil der es so gut macht.

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christoph

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon christoph » 12. Dezember 2006, 09:33

Moin Moin,
ich finde, die Unsicherheit, in welchen Bereichen man agieren kann, gehört zum Spiel dazu, von daher halte _ich_ von einer Stapelaufteilung nichts.
Wenn ich nur Grütze auf die Hand bekomme (was bei den meist 5 Karten bei den BL Szenarien eigentlich kaum der Fall sein dürfte), ist die Partie auch schnell vorbei (Erfahrung aus vielen Partien BattlyCry, M44, Ancients) und dann spiele ich einfach eine weiterer Partie...

Aber nicht umsonst sind die Regeln nicht in Stein gemeisselt, wenn's also hilft, Deine Freundin beim Spiel zu halten...

sechseckige Grüsse, Christoph

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ingo

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon ingo » 12. Dezember 2006, 11:11

christoph schrieb:
> Wenn ich nur Grütze auf die Hand bekomme (was bei den meist 5
> Karten bei den BL Szenarien eigentlich kaum der Fall sein
> dürfte),

doch doch - ist bei uns auf jeden fall schon mehrfach vorgekommen - und nicht nur mit meiner freundin (wär ja auch seltsam ;) )

> ist die Partie auch schnell vorbei (Erfahrung aus
> vielen Partien BattlyCry, M44, Ancients) und dann spiele ich
> einfach eine weiterer Partie...

ich persönlich find's nich sehr aufregend, mich durch eine partie zu 'schleppen', von der ich schon nach 'ein paar zügen' weiss, dass ich sie wohl nicht gewinnen werde. da spiele ich dann doch lieber gleich so, dass diese situation garnicht erst auftreten kann (deswegen spiel ich bei der die siedler von catan kartenspiel die turniervariante lieber ;) ).

> Aber nicht umsonst sind die Regeln nicht in Stein gemeisselt,
> wenn's also hilft, Deine Freundin beim Spiel zu halten...

und nicht nur die, wie gesagt :)

> sechseckige Grüsse, Christoph

dito - der ingo :)

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Christian Koppmeyer

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Christian Koppmeyer » 12. Dezember 2006, 11:29

Jeder kann natürlich ein Spiel so modifizieren wie es ihm gefällt.

Fakt ist doch aber, das M44, BL oder ähnliche Spiele sich sehr flüssig und schnell spielen. Verliert man aufgrund "Nachziehpech" dann isses halt so und man spielt nochmal. Verliert man dann wieder aufgrund Nachziehpech dann würde ich mal meine Spielstrategie überdenken.

Ich meine das ich ja bei Puerto Rico auch nicht auf die Idee komme z.B. zwei Sätze mit Charakterkarten ins Spiel zu bringen nur weil mir die lieben Mitspieler immer den wegnehmen den ich haben wollte. Und beim Monopoly hab ich eben auch Pech wenn ich nicht auf den Straßen zu stehen komme die ich brauche und und und .... diese Liste ist endlos fortsetzbar.

Gruß von Christian der sich schon of bein ASL gewünscht hätte das er mit zwei W4 würfeln könnte::))

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Marc W.

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Marc W. » 12. Dezember 2006, 11:53

"Wenn ich nur Grütze auf die Hand bekomme, ist die Partie auch schnell vorbei "

Schön gesagt. Jetzt muss man sich den Spruch nur verinnerlichen, damit man ihn auch beherzigen kann.
:)

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ingo

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon ingo » 12. Dezember 2006, 11:59

Christian Koppmeyer schrieb:
>
> Verliert man dann wieder aufgrund Nachziehpech dann würde ich
> mal meine Spielstrategie überdenken.

Das hab ich noch nicht verstanden. Wie soll ich meine Strategie überdenken, wenn ich nicht weiss auf was ich meine Strategie aufbauen soll (sprich, nicht weiss, was für Karten ich bekomme)?

> Ich meine das ich ja bei Puerto Rico auch nicht auf die Idee
> komme z.B. zwei Sätze mit Charakterkarten ins Spiel zu
> bringen nur weil mir die lieben Mitspieler immer den
> wegnehmen den ich haben wollte. Und beim Monopoly hab ich
> eben auch Pech wenn ich nicht auf den Straßen zu stehen komme
> die ich brauche und und und .... diese Liste ist endlos
> fortsetzbar.

Stimmt natürlich - aber da bei BattleLore noch das Würfelglück hinzu kommt, war es für uns doch ein bisschen viel Glück aufeinmal - und deswegen haben wir die hier vorgestellte Hausregel eingeführt.

> Gruß von Christian der sich schon of bein ASL gewünscht hätte
> das er mit zwei W4 würfeln könnte::))

Ist das eigentlich wirklich so gut wie alle sagen/schreiben?

Der Ingo

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tech7

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon tech7 » 12. Dezember 2006, 12:33

Ich will nicht bstreiten, dass dieses Spiel einen hohen Glücksfaktor hat und ich habe auch erst 7 Partien gespielt, aber ich finde es selstsam wenn ich lese, dass man mehrmals nur Pech beim ziehen hat. Dies kommt zwar in diesem Spiel ohne Frage vor und vielleicht habe ich auch einfach nur Glück bisher gehabt, aber mir ist dies noch nicht so passiert und auch nicht meinen Gegnern, ich denke wenn dass regelmäßig passiert sollte man vieleicht seine Spielweise etwas ändern. Oder anders ausgedrückt, die Spiele die das Glück/Pech entschieden hat, lassen sich auf die Würfel reduzieren ;)

Aber nichtsdestotrotz, wenn euch das Spiel so mehr Spaß macht(oder du zumindestens deine Freundin so beim Spiel hältst), weil man länger im Vorraus palanen kann, dann spielt es auch so, schlecht ist die Variante bestimmt nicht. Aber ich würde sie nicht spielen.

Aber vielleicht ein Vorschlag, bildet aus den Spezialkarten(und mehrfach-Sektor Karten) auch einen Stapel und lasst jeden Spieler jeden 3/4 Zug davon eine ziehen. Dann ist auch gewährleistet, dass diese Karten in etwa gerecht verteilt sind. Nachteil ist allerdings, dass ihr die Züge markieren müsst und die Stapel häufiger mischen müsst. Ist aber auch nur ein Vorschlag

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Thom

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Thom » 12. Dezember 2006, 13:11

Axel Bungart schrieb:

> Wenn die Frauen wüßten, dass "zufällig" (hoho) immer sie die
> falschen Karten ziehen.... seltsam. :-?

Nachdem eine Partie beendet war, habe ich mir mal die Karten meiner Freundin angeschaut, weil sie angeblich nicht die richtigen Karten hatte...es stellte sich heraus, dass sie Karten für ihre 'starke Seite' brauchte und diese nur spärlich bekam und deshalb auf das böse Pech beim Ziehen schimpfte. :-)
Mit ihren Karten jedenalls, hätte ich normal gespielt, man muss sich halt auf das was man hat auch einstellen.
Vielleicht schaut ihr euch auch mal die Karten der Gegner an, ob sie wirklich so schlecht sind. :-)

Grüsse Thom

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Christian Koppmeyer

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Christian Koppmeyer » 12. Dezember 2006, 15:55

<<<Ja ist es.

Eine bessere/detailliertere/komplexere Simulation von Infantrie und Panzergefechten auf Zug bis Kompanieebene wirst du nicht finden. Das dies dann auch noch als Spiel mehr als hervorragend funktioniert ist für mich das wirklich erstaunliche. Ich besitze nebenbei noch mehr als 400 Brettspiele. Keines - ich wiederhole - kein einziges fordert mich taktisch und intellektuell mehr. Leider ist die Einstiegshürde entsprechend hoch.

Wenn du zusätzlich noch in Militärgeschichte interessiert bist dann ist es für sich alleine schon das perfekte Hobby.

Falls du Näheres wissen möchtest oder allgemeine Fragen hast meld dich einfach bei mir.

CK

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Christoph

Re: Battlelore - Altern. Kartenstapel

Beitragvon Christoph » 13. Dezember 2006, 17:50

ingo schrieb:
> doch doch - ist bei uns auf jeden fall schon mehrfach
> vorgekommen -
Das fällt mir schwer zu glauben. Könnte aber auch Erfahrungssache sein, ich kann mit meine Karten eigentlich immer was anfangen.

> ich persönlich find's nich sehr aufregend, mich durch eine
> partie zu 'schleppen', von der ich schon nach 'ein paar
> zügen' weiss, dass ich sie wohl nicht gewinnen werde.
Da hast Du mir was voraus, ich habe noch nie nach ein paar Zügen gewusst, dass ich die Partie verlieren werde... :-) Aber es gibt eben einfach Partien, die so grottig laufen, dass sie wirklich schnell vorbei sind.

Zu Battle Cry Zeiten wurde einmal der Vorschlag diskutiert, den Kartenstapel einfach zweizuteilen (fast jede Karte gibt es ja auch bei BL doppelt) und jeden Spieler mit einem Stapel spielen zu lassen. Damit wäre mehr Kartenkontrolle möglich und trotzdem die Unsicherheit drin, für welchen Bereich man Karten bekommt.

Eine andere Idee wäre es, jedem vor dem Spiel doppelt soviel Karten auszuteilen, wie der Kommandowert ist und man danach auf den Kommandowert abwerfen muss. So hat man vor dem Spiel sowas wie einen "Schlachtplan".

Bei den historischen Szenarien könnte man auch mit dem Machtsymbolen arbeiten: Man darf am Ende seiner Runde soviele Karten nachziehen, wie man Machtsymbole gewürfelt hat und dann eine davon behalten.


Für mich gehört Unsicherheit beim C&C-System einfach dazu. Wenn ich sehen kann, was meine Gegner für Karten zieht und damit, welche Optionen er/sie hat, dann fände ich das schlicht und einfach langweilig. Da gibs andere Spiele, die "offen" gespielt werden.

nice dice, Christoph


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