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Spielkarten eintüten oder nicht ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Stefan-spielbox

Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Stefan-spielbox » 13. Dezember 2006, 14:23

Hallo allerseits,

ich hätte mal eine Frage bezüglich Kartenhüllen.
Ich habe mir Blue Moon City zugelegt und überlege nun, wie ich die Karten vor meiner Chipsfutternden Frau retten kann. (Chips u. ä. Artikel wegnehmen klappt nicht, nicht mitspielen lassen, geht auch nicht, da müsste ich dann alleine spielen).
Mir wurde der Tipp gegeben, die Karten in Kartenhüllen zu stecken. Derjenige, der mir den Tipp gegeben hat, meinte aber das Magic-Hüllen nicht zu diesem Kartenformat passen (zu groß oder zu klein). Welches Hüllenformat passt den ? (Evtl. Yu-Gi-Oh-Hüllen ).
Macht es überhaupt Sinn, die Karten bei Blue Moon City einzutüten oder wird das Handling beim Spielen dann schlechter ?
Die Frage des Eintütens von Spielkarten stellt sich mir nicht nur bei o.g. Spiel, sondern bei anderen Spielen mit Karten auch. Natürlcih nicht bei Spielen wie z.B. Tichu o.ä.
Wäre für Tipps dankbar.

Frage an mitlesende Nürnberger. Gibt es in Nürnberg einen Laden, wo man solche Hüllen bekommt ? Wenn ja, wo ist dieser Laden?

Danke im voraus.

Stefan
(Suchfunktion hatte ich schon bemüht, hat mir aber nicht unbedingt weitergeholfen)

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Wolfgang

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Wolfgang » 13. Dezember 2006, 14:42

> Die Frage des Eintütens von Spielkarten stellt sich mir nicht
> nur bei o.g. Spiel, sondern bei anderen Spielen mit Karten
> auch. Natürlcih nicht bei Spielen wie z.B. Tichu o.ä.
> Wäre für Tipps dankbar.

Mein Tipp: Gelbe Seiten unter Stichwort "Psych..."

...habe nichts gesagt!!!!! :oops:

W.

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achim

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon achim » 13. Dezember 2006, 14:56

Stefan schrieb:
>
> Hallo allerseits,
>
> Frage an mitlesende Nürnberger. Gibt es in Nürnberg einen
> Laden, wo man solche Hüllen bekommt ? Wenn ja, wo ist dieser
> Laden?
>

Die Spielkarten von "Blue Moon City" haben im Gegensatz zu "Blue Moon" normale Kartengröße. Hüllen kann man daher leicht erhalten.


Einige Läden in Nürnberg und Umgebung:

Ultra Comic - Vordere Sterngasse 2, Nürnberg
The Attic - Alexanderstr.11 (Citycenter), Fürth

Gruß
achim

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Stefan-spielbox

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Stefan-spielbox » 13. Dezember 2006, 15:07

Wolfgang schrieb:
>
> > Die Frage des Eintütens von Spielkarten stellt sich mir nicht
> > nur bei o.g. Spiel, sondern bei anderen Spielen mit Karten
> > auch. Natürlcih nicht bei Spielen wie z.B. Tichu o.ä.
> > Wäre für Tipps dankbar.
>
> Mein Tipp: Gelbe Seiten unter Stichwort "Psych..."
>
> ...habe nichts gesagt!!!!! :oops:
>
> W.

Hallo Wolfgang,

habe ich schon probiert. Die konnten mir aber auch nicht weiterhelfen, drum hab ich ja hier im Forum nachgefragt. :-P


Stefan

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Kai Peters

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Kai Peters » 13. Dezember 2006, 15:11

Ich packe inzwischen alle Karten in Brettspielen in Cardsleeves, sofern das Spiel öfter gespielt wird und halbwegs passende Kartenhüllen zu haben sind - und das Spiel den Preis für die Hüllen übersteigt. Ich kenne die Karten von Blu Moon City nicht, aber meist passen die Karten ganz gut in Hüllen für japanische Karten (die sind etwas schmaler) - wenn ober ein millimeter rausguckt macht das eigentlich kaum was aus, man hat ja normalerweise die Karten im unteren Drittel in den Händen.
Das Handling ist normalerweise nicht beeinrächtigt, nur eine andere Mischtechnik muss man sich damit angewöhnen (halbieren und seitlich stecken statt dem üblichen Riffle Shuffle, erzielt ungefähr das selbe Ergebnis). Allerdings gehen die Karten nicht mehr so klein zusammen.

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Gerald Rüscher

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Gerald Rüscher » 13. Dezember 2006, 15:57

Stefan schrieb:

> Macht es überhaupt Sinn, die Karten bei Blue Moon City
> einzutüten oder wird das Handling beim Spielen dann
> schlechter ?
> Die Frage des Eintütens von Spielkarten stellt sich mir nicht
> nur bei o.g. Spiel, sondern bei anderen Spielen mit Karten
> auch. Natürlcih nicht bei Spielen wie z.B. Tichu o.ä.

Karte einzutüten hat allerhöchstens Sinn bei Sammelkartenspielen bei
denen man eine Chance hat, dass man irgendwann mal horrende
Verkaufspreise für rare Einzelkarten erzielen kann. Überall anders ist
es m.E. reichlich hirnrissig. Spiele sind zum Spielen da, nicht zum
anschauen. Und was einen möglichen, späteren Verkauf angeht:

- Entweder das Spiel ist so gut dass ich es dutzende Male spiele:
dann werde ich es kaum verkaufen.

- Oder das Spiel ist mies bis mäßig: dann wird kaum so oft gespielt,
dass die Karten darunter leiden.

Mir persönlich ist der Zustand eines Spiels eh reichlich egal. Ein abgegriffenes Spiel mit speckigen Karten sieht vielleicht nicht toll aus. Aber es signalisiert ein gutes, oft gespieltes Spiel. Kann es was schöneres geben?

Gruß & nice dice,
Jerry

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Mike Merten

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Mike Merten » 13. Dezember 2006, 16:21

Oder, um es kurz zu fassen: Patina ist ein Qualitätsmerkmal für das Spiel ;)

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Eric

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Eric » 13. Dezember 2006, 17:54

Spielkarten eintüten kann definitiv sinnvoll sein, um die Karten vor "Markierungen" zu schützen. Ich erinnere mich dabei zum Beispiel an das Exemplar Riddle of the Ring in unserer Spielerunde, bei der die Ringkarte durch die außergewöhnliche Abnutzung von allen anderen Karten deutlich zu unterscheiden ist. Leider ist Teil des Spielmechanismus Mitspielern Handkarten zu ziehen, um an die Ringkarte zu kommen, deshalb muss man dann an der Stelle improvisieren (mischen, "ich habe 6 Karten, sag eine Zahl von 1-6"....), was man durch entsprechende Schutzmaßnahmen natürlich hätte verhindern können.

100 Kartenhüllen für 1.50 Euro halte ich in einigen Fällen durchaus für eine lohnenden Investition, ist aber definitiv nicht für alle Spiele sinnvoll.

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Andreas Keirat

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Andreas Keirat » 13. Dezember 2006, 19:00

Gerald Rüscher schrieb:
>
> Karte einzutüten hat allerhöchstens Sinn bei
> Sammelkartenspielen bei
> denen man eine Chance hat, dass man irgendwann mal horrende
> Verkaufspreise für rare Einzelkarten erzielen kann. Überall
> anders ist
> es m.E. reichlich hirnrissig. Spiele sind zum Spielen da,
> nicht zum
> anschauen. Und was einen möglichen, späteren Verkauf angeht:
>

Ja, das ist eine Möglichkeit, weil man den Preis vielleicht höher halten kann, wenn das Spiel nicht so bespielt ist.

Auf der anderen Seite fällt mir ein: Wir spielen und essen dabei nebenbei gerne Chips oder Schokolade. Und da bleiben die Finger nicht immer ganz so sauber, wie man das gerne hätte. Über kurz oder lang erscheinen dann auch mal Markierungsstreifen auf den Karten. Um dies zu verhindern, kann man durchaus auch Karten in Hüllen stecken.

Und es gibt auch Spieler, die liebend gerne ihre Spielkarten rollen und dabei unbeabsichtigt auch mal knicken. Ein Kartenschutz in entsprechender Stärke hilft dagegen auch schon ein wenig.



> Mir persönlich ist der Zustand eines Spiels eh reichlich
> egal. Ein abgegriffenes Spiel mit speckigen Karten sieht
> vielleicht nicht toll aus.

Ehrlich gesagt, wenn es so stark abgegriffen ist, möchte ich keine mikrobiologische Untersuchung des Papiers anstellen *gg* 8-)

Ciao

Andreas Keirat
www.spielphase.de

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Volker L.

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Volker L. » 13. Dezember 2006, 20:00

Gerald Rüscher schrieb:
>
> Karte einzutüten hat allerhöchstens Sinn bei
> Sammelkartenspielen bei
> denen man eine Chance hat, dass man irgendwann mal horrende
> Verkaufspreise für rare Einzelkarten erzielen kann. Überall
> anders ist
> es m.E. reichlich hirnrissig. Spiele sind zum Spielen da,
> nicht zum
> anschauen.

Nein, es ist durchaus sinnvoll.
Nicht nur zum Verkauf, sondern auch, damit das Spiel spielbar bleibt.
Wie meine Vorredner schon anmerkten, kann man damit durchaus
verhindern, dass einzelne Karten durch grobe Misshandlung gezinkt
werden, was u.U. das ganze Spiel runieren kann.
Darüberhinaus kann bei sehr oft gespielten Spielen einfach auch
durch normale Abnutzung der Zustand der Unspielbarkeit eintreten.

> - Entweder das Spiel ist so gut dass ich es dutzende Male
> spiele:
> dann werde ich es kaum verkaufen.

Nein, aber Du möchtest es auch noch ein X-dutzend +1stes Mal spielen...
Selbst bei normaler Handhabung (also "nur" Handschweiß, Abrieb
beim Mischen, normal minimal gebogenes Halten im Handfächer) werden
die Karten je nach Qualität (und wir mussten ja schon manchmal hier im
Forum feststellen, dass es Spiele gibt, bei denen die Qualität der Karten
zu wünschen übrig lässt) schon nach 1 oder erst nach 5 dutzend Partien
deutliche Gebrauchsspuren aufweisen. Das ist noch nicht so schlimm, aber
nach der 2- oder 3fachen Menge sind sie dann teilweise wirklich so
heruntergekommen, dass man sie nicht mehr benutzen kann - entweder
durch unterschiedlich starken Abrieb bei unterschiedlich oft benutzten
Karten oder sie sind allgemein so speckig und ranzig, dass man sich
irgendwann ekelt, sie anzufassen...
Und wenn - wie Stefan meint es seiner Frau nicht abgewöhnen zu können -
die Mitspieler vom nebenbei Naschen Fett oder gar Schokolade an den
Fingern haben, kann dieser Zustand auch schon sehr viel schneller
erreicht sein.

> Mir persönlich ist der Zustand eines Spiels eh reichlich
> egal. Ein abgegriffenes Spiel mit speckigen Karten sieht
> vielleicht nicht toll aus. Aber es signalisiert ein gutes,
> oft gespieltes Spiel. Kann es was schöneres geben?

Gegenfrage: Kann es etwas schlimmeres geben, als sein heißgeliebtes
Inkognito, Age of Renaissance oder (*hier bitte eigenes Lieblingsspiel
mit hohem Preis, viel Material und einigen wenigen, aber für den
Spielablauf wichtigen Karten einsetzen*) wegwerfen und für teures
Geld ersetzen zu müssen oder nicht mehr spielen zu können, weil
der Kartensatz ruiniert ist?

Gruß, Volker

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Frédéric Nebel

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Frédéric Nebel » 13. Dezember 2006, 22:30

Ja kann es: Streit, Schlafmangel, Autofenster von Eis befreien, Kinder die nicht ins Bett gehen wollen,.....,.....,..... :-)

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miXa
Kennerspieler
Beiträge: 153

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon miXa » 14. Dezember 2006, 10:22

Karten eintüten kann man auch noch, nachdem sie ruiniert sind.
Es gibt Hüllen mit gefärbtem Hintergrund.
Damit kann man ein Spiel dann wieder "retten".
Ich würde also abwarten. Wenn das Spiel oft gespielt wird und deshalb durch die Gebrauchsspuren unspielbar geworden ist -> eintüten!

Gruß

Micha

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Klaus Knechtskern
Kennerspieler
Beiträge: 1660

RE: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Klaus Knechtskern » 14. Dezember 2006, 23:53

Für mich gibt es hier 2 Kriterien ob ich Deck Protectors benutze oder nicht.

1.) Kartenqualität

Die Qualität der Karten in Spielen ist signifikant unterschiedlich. Es gibt Karten die sich praktisch überhaupt nicht abnutzen, aber auch welche die durchaus signifikate Spuren aufzeigen (ein Beispiel hier ist zum Beispiel Paths of Glory, welches eingepackte Karten hat)

2.) Wiederbeschaffungspreis

Mein Originalsiedler hat wahrhaft abspielte Karten, aber hier hab ich rechtzeitig für genügend Reserve gesorgt (bei Paths of Glory inzwischen auch...)


Eine generelle Anmerkung noch:

Die Abnutzung betrifft ja nciht nur die Karten sondern auch andere Komponenten, vor allem Counter. Counter kann cih auch nicht entsprechend eintüten höchstens ein Überzug mit Sprühlack könnte hier helfen, aber man kann ja auch alles übertreiben.:-) Und der Sammler an sich braucht halt noch eine jungfräuliche Kopie wenn es ihm so wichtig ist...

Grüße

Klaus

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Roman Pelek

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Roman Pelek » 15. Dezember 2006, 02:42

Hi Stefan,

Stefan schrieb:

> ich hätte mal eine Frage bezüglich Kartenhüllen.
> Ich habe mir Blue Moon City zugelegt und überlege nun, wie
> ich die Karten vor meiner Chipsfutternden Frau retten kann.

Vor Frauen und Kindern, Hunden und Katzen ist generell gar nichts sicher, egal wie gut man es zu ummanteln sucht. Wobei dieser Spruch universell recycelbar ist: jede eben der erwähnten Zielgruppen ersetze einfach die eigene Zugehörigkeitsnennung im Dativ selbst durch "Männern" ;-)

> (Chips u. ä. Artikel wegnehmen klappt nicht, nicht mitspielen
> lassen, geht auch nicht, da müsste ich dann alleine spielen).

Wer gegen Menschen spielen will muss auch Menschen dabei haben wollen. Computergegner demontieren das eigene Ego allerdings durchaus antiseptischer.

Wobei ich ehrlich zugebe, eine Mitspielerin in den letzten drei Jahren einmal gefragt zu haben: "Tut das Not?" - "Ei, was denn?" - "Die Karten in Deiner Hand so akribisch nervös zu knicken, dass sie mich an den Loriotschen Sketch zum Skat erinnern?" - "Häh?" - "Ach vergiss es, ich bastel' mir morgen ein Zeltlager für zwergwüchsige Goldhamster draus."

> Mir wurde der Tipp gegeben, die Karten in Kartenhüllen zu
> stecken. Derjenige, der mir den Tipp gegeben hat, meinte aber
> das Magic-Hüllen nicht zu diesem Kartenformat passen (zu groß
> oder zu klein). Welches Hüllenformat passt den ? (Evtl.
> Yu-Gi-Oh-Hüllen ).

Wenn, dann die Yu-Gi-Ohs (ich meine, die sind 6x9cm). Die Magic-Hüllen sind zu breit für europäische Standards.

> Macht es überhaupt Sinn, die Karten bei Blue Moon City
> einzutüten oder wird das Handling beim Spielen dann
> schlechter ?

Hm, mit 80 Spielkarten wird's langsam kritisch, da das ziemlich an Dicke zunimmt und zusehens unmischbarer wird. Ich habe mal versucht, 120 Protoausdrucke (und da nur 80g-Papier) in Kartenhüllen zu mischen und dabei noch Konversation zu betreiben. Endergebnis: Die Hälfte der Karten flog schmetterlingsgleich im Raum umher. Hämischer Kommentar meiner Mitspieler: "Ah, 'ne verschärfte Variante von '32 heb' auf' hast Du Dir also ausgedacht - wirklich hochoriginell, Pelek".

Bei einem Spiel wie "Blue Moon City" würde ich mich auf absehbare Zeit einfach drauf verlassen, dass selbige wiederbeschaffbar sind. Dank des meist guten Services in der deutschsprachigen Brettspielszene reicht meist eine Steno-E-Mail a la "Mitspieler und/oder ich waren doof. Karten kaputt. Will neue. Zahle auch." :-))

Aber Zusendeadresse nicht vergessen.

> Die Frage des Eintütens von Spielkarten stellt sich mir nicht
> nur bei o.g. Spiel, sondern bei anderen Spielen mit Karten
> auch. Natürlcih nicht bei Spielen wie z.B. Tichu o.ä.
> Wäre für Tipps dankbar.

Ich würde Karten von Spielen nur eintüten, wenn es sich wirklich um rare Spiele handelt. Und selbst dann meist nur vorab, wenn die Kartenrückseiten ästhetisch, unterschiedlich oder anderweitig spielrelevant sind. Denn Karten mit gleichen Rückseiten kann man, wie bereits vorher angesprochen, notfalls auch im Nachhinein mit Hüllen, die intransparente Rückseiten aufweisen, retten.

> (Suchfunktion hatte ich schon bemüht, hat mir aber nicht
> unbedingt weitergeholfen)

Ach, lass die Entschuldigung bitte einfach weg. Denn die überholten Antworten, die man dort findet, sind manchmal zwar nur sehr knapp an der Frage vorbei. Aber knapp vorbei ist im Leben manchmal eben auch komplett daneben. Aber wenigstens erspart der Verweis auf solche Utensilien den For(u)merhaltern unter uns die Arbeit, individuell zu antworten.

Ciao,
Roman ("See the ten thousand ministries / see the holy righteous dogs / they claim to heal / but all they do is steal". Hat Lemmy Kilmister von Motörhead mal jüngst gesungen. Und der wird an Heiligabend 61. Möge auch er im Kreis seiner Liebsten schön feiern, dieser dreckige alte Kulturpessimist.)

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Niccolo
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RE: Spielkarten/Counter eintüten oder nicht ?

Beitragvon Niccolo » 15. Dezember 2006, 05:27

Klaus Knechtskern schrieb:

> Die Abnutzung betrifft ja nciht nur die Karten sondern auch
> andere Komponenten, vor allem Counter. Counter kann cih auch
> nicht entsprechend eintüten höchstens ein Überzug mit
> Sprühlack könnte hier helfen, aber man kann ja auch alles
> übertreiben.:-)

Öhm.... ich teil vor dem Spiel Plastikpinzetten aus.
Das hat mir wohl AH anerzogen - denn deren Counter waren durch Schwitzfinger recht schnell abgegriffen. Also von Squad Leader und 3rd Reich brauchte ich imho viel zu schnell eine weitere Ausgabe. :O

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Spielkarten eintüten oder nicht ?

Beitragvon Niccolo » 15. Dezember 2006, 05:35

Stefan schrieb:

> ich hätte mal eine Frage bezüglich Kartenhüllen.
> Ich habe mir Blue Moon City zugelegt und überlege nun, wie
> ich die Karten vor meiner Chipsfutternden Frau retten kann.
> (Chips u. ä. Artikel wegnehmen klappt nicht, nicht mitspielen
> lassen, geht auch nicht, da müsste ich dann alleine spielen).

Da tät mich jetzt arg interessieren, wie sich deine chipsfutternde Frau bisher auf die Karten auswirkte. Nach wie oft Spielen sind die Karten denn da richtig erkennbar eingesaut?


> Macht es überhaupt Sinn, die Karten bei Blue Moon City
> einzutüten oder wird das Handling beim Spielen dann
> schlechter ?

Handling wird imho eindeutig schlechter.

Aufs Eintüten kam ich, als ich bei Battle Cry doch recht bald Gebrauchsspuren erkennen musste... ganz ohne dauerfutterndes Krümelmonster!

Seitdem tüte ich brav immer ein... seitdem kam kein eingetütetes Spiel oft genug auf den Tisch, um ein Eintüten zu rechtfertigen. :-|

Und nochmals ja - das Handling ist meines Erachtens echt nicht so toll. Fühlt sich beim Halten nicht und nicht... hm... gefühlsecht an.


Frage => statt eintüten... brächte es etwas, und/oder würde es zu überspannt wirken, würde ich von nun an sämtliche Mitspieler vor Spielbeginn zu penibelsten Händewaschen nötigen?

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Klaus Knechtskern
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RE: Spielkarten/Counter eintüten oder nicht ?

Beitragvon Klaus Knechtskern » 15. Dezember 2006, 09:19

"Niccolo" hat am 15.12.2006 geschrieben:
> Klaus Knechtskern schrieb:
>
>> Die Abnutzung betrifft ja nciht nur die Karten sondern auch
>> andere Komponenten, vor allem Counter. Counter kann cih auch
>> nicht entsprechend eintüten höchstens ein Überzug mit
>> Sprühlack könnte hier helfen, aber man kann ja auch alles
>> übertreiben.:-)
>
> Öhm.... ich teil vor dem Spiel Plastikpinzetten aus.
> Das hat mir wohl AH anerzogen - denn deren Counter waren
> durch Schwitzfinger recht schnell abgegriffen. Also von
> Squad Leader und 3rd Reich brauchte ich imho viel zu
> schnell eine weitere Ausgabe. :O

Ich hab nur bei obern erwähnten Paths of Glory das Problem dass die Move und Combat marker nicht mehr so deutlich als gelb und rot zu erkennen sind.

Nur Pinzetten sind mir dann doch zu viel Aufwnad ;-)

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Rolf Mihm

Re: Apropos - Spielkarten eintüten...

Beitragvon Rolf Mihm » 15. Dezember 2006, 12:14

Stefan schrieb:
>
> Hallo allerseits,
>
> ich hätte mal eine Frage bezüglich Kartenhüllen.
> Ich habe mir Blue Moon City zugelegt und überlege nun, wie
> ich die Karten vor meiner Chipsfutternden Frau retten kann.

Da fällt mir ein - sollte es für Blue Moon (Kartenspiel) nicht mal Hüllen in entsprechnder Größe direkt bei Kosmos geben? War das eine Ente - oder weiß jemand, was daraus geworden ist...

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Michael-spielbox

Re: Apropos - Spielkarten eintüten...

Beitragvon Michael-spielbox » 15. Dezember 2006, 12:45

Rolf Mihm schrieb:
> Da fällt mir ein - sollte es für Blue Moon (Kartenspiel)
> nicht mal Hüllen in entsprechnder Größe direkt bei Kosmos
> geben? War das eine Ente - oder weiß jemand, was daraus
> geworden ist...

Bis dato wurden noch keine passenden Kartenhüllen für Blue Moon gefunden. Auf BGG gabs mal einen Hersteller in Japan oder China. Meines wissens nach ist die Bestellung jedoch an der Kommunikation gescheitert.

Sollte jemand passende Protectors finden, ist ihm ein Platz in Chris Dearloves (Spieletester) FAQ gesichert...

sg Michael

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raccoon

Das Ligretto-Prinzip ;)

Beitragvon raccoon » 17. Dezember 2006, 12:32

Hallo,

wenn ich allein an den Verschleiß bei einer einzigen typischen Ligretto-Runde denke, ist es durchaus überlegenswert, ob man bei einzelnen Spielen die Karten nicht lieber dauerhaft in einer Hülle aufbewahrt.

Bye :)

raccoon (der erst vorgestern wieder 2 Karten beim zeitgleichen Ablegewettkampf mit seiner Nebensitzerin heftig verknickt hat)


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