Beitragvon Roman Pelek » 26. Dezember 2006, 23:23
Moin Herbert,
> wäre ja mal ganz interessant, was dieses Jahr so zu
> Weihnachten verschenkt wurde und was davon schon gespielt
> wurde.
Hm, den mit Abstand gelungensten Coup im Rahmen der fröhlichen Familiennahkampftage hat meine Holde dieses Jahr durchgezogen: Sie schenkte mir die "Niagara-Flussgeister"-Erweiterung, obwohl wir von diesen doofen Zochschen Wasserspielzwillingen doch bloß "Manila" besitzen. Ließ sich aber leicht korrigieren, indem sie mir in einem spontanen Altruismusanfall noch das "Niagara" dazuschenkte, welches eigentlich für ihr Patenkind gedacht war.
Eben erwähntes Gör musste dann mit einem "Dschunke" vorlieb nehmen, das ich aus einer außer von mitteleuropäischen Hausspinnen und mir selbst wenig frequentierten Ecke unserer Spieleregale hervorzauberte. Fürsorglich entstaubt wurde es vorher natürlich schon. Und den hauseigenen Geigerzähler hab' ich auch drangehalten, man weiß ja nie, wo sich heutzutage diese vagabundierenden Alphastrahler a la Polonium überall herumtreiben.
Und um ganz sicher zu gehen, dass es wirklich nicht nach außen saut, wurde es auch noch mit weihnachtlichem Papier ummantelt. Allerdings nicht von mir. Denn wenn ich etwas einpacke, ist die das eigentliche Geschenk umgebende Dekorfläche immer lächerlich klein im Vergleich zum anfallenden Verschnitt. Und Tesa schickt mir mittlerweile regelmäßig 'ne Weihnachtskarte, was mir auch zu denken gibt.
Der Rest des Fests verlief jedoch unspektakulär. "Looping Louie" war wie wohl bei anderen auch ein klassischer Bringer. Und die verheerende Lücke zwischenden Hauptgang und Dessert, bei der immer noch der halbe Tisch vollsteht, ließ sich hervorragend mit einem "MarioKart" auf vier Nintendo DS überbrücken ("Ihr habt nicht echt vier Stück von diesem GameBoy-Nachfolger?" - "Doch. Jeder 'nen alten und 'nen Lite - wir fanden das vernünftig.").
Naja, und "Niagara" wurde auch gespielt, des Weiteren hat's sogar für zwei "Texas Hold 'Em"-Runden gereicht, nachdem ich mir leichtfertigerweise 8kg Pokerchips habe schenken lassen. Man weiß ja schließlich nie, welches miserable Spielgeld zukünftigen Spielen noch beiliegen wird und danach schreit, ersetzt zu werden. Notfalls erschlage ich mit den Chips reichlich reaktionsschwache Einbrecher, die mir grade meine schärfsten Küchenmesser klauen wollen.
Ciao,
Roman ("Der Christbaum leuchtet, leicht entbrennt / Das Kindchen hoffet, leicht es flennt / So wird es sein wie jedes Jahr / Zu sehen die Familienschar" - spontan selbst verbocktes Weihnachtsgedicht)