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Ist "Age of Mythology" zu retten?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Ralf Arnemann » 15. Januar 2007, 16:27

Beim Durchforsten der Sammlung ist mir gestern "Age of Mythology" in die Hände gefallen.
Und wieder hat mir das üppige Material so gut gefallen - das war auch damals der Kaufgrund.

Nur waren wir damals vom Spiel sehr enttäuscht.
Wenn ich es richtig zusammenbekomme war es doch so, daß der Sieger eines Kampfes beim Verlierer Gebäude zerstören oder Rohstoffe stehlen konnte.
Was ja auch erst einmal sinnvoll erscheint ...

Nur sind diese Folgen halt relativ drastisch: Im Kampf hat der Verlierer schon seine starken Figuren verloren (sonst wäre er ja nicht geschlagen worden), danach verliert er die Möglichkeiten, wieder auf die Beine zu kommen.
Was bedeutet, daß der Gegenspieler nächste Runde sofort wieder angreift, und mit Sicherheit wieder gewinnt - und so weiter.

Mit anderen Worten: Es geht nicht etwas hin und her, man kann sich von Rückschlägen nicht erholen, der erste Kampf entscheidet eigentlich das Spiel.
Und damit kommt ein großer Teil der Spielelemente gar nicht zum Tragen - das Spiel ist schon vorher entschieden.

So weit, so schlecht.

Aber vielleicht haben ja in den letzten Jahren einige Leute es geschafft, dieses schöne Spiel mit Hausregeln funktionsfähig zu machen.

Oder ist es Euch allen so gegangen wie uns und "Age of Mythology" verstaubt überall nur im Keller?

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Björn Kalies

Re: Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Björn Kalies » 15. Januar 2007, 16:42

Leider ja - mein Exemplar verstaubt leider vor sich hin :-(

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Stastny
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Beiträge: 120

Re: Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Stastny » 15. Januar 2007, 16:55

Hallo Ralf

Also ich habe das Spiel bisher 2x gespielt, einmal 4er-Runde und einmal 3er-Runde...zu viert sicherlich nicht zu empfelhen, da zu lange Wartezeiten entsehen, wenn 2 sicj bekämpfen...zu dritt sehr zu empfehlen, auch ohne Hausregeln...bei uns waren beide Spiele bis zum Schluss sehr ausgeglichen, vor allem bei der 3er-Partie hatten bis zum letzten Zug noch alle die Möglichkeit, zu gewinnen. Was man vielleicht taktisch machen kann: Wenn man angegriffen wird und sie Aussicht auf einen Erfolg sehr gering ist, halt einfach eine schwache Armee opfern, und dann beim eigenen Angriff mit den "superstars" der eigenen Armee dem Gegner eins auf die Mütze geben...kann mich erinnern, dass mir das einige Male Erfolg beschert hat...
also wenn ich das Spiel irgendwo billig kreigen sollte, werde ich zugreifen...mir gefällt's wirklich...

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Marc

Re: Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Marc » 15. Januar 2007, 17:25

Wer entscheidet denn, was der Verlierer hergeben bzw. abbauen muss? Könnte man das nicht dem Verlierer überlassen?

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Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: "Age of Mythology" muss man nicht retten!

Beitragvon Attila » 15. Januar 2007, 20:33

Hiho,

Ich kann dir nicht zustimmen - ich habe AoM bisher 4 oder 5 mal gespielt und es hat jedesmal sehr gut funktioniert!

Man kann sich in einem Kampf einfach zurückziehen, wenn man meint man ist unterlegen - soll der Gegner noch ein gebäude Niederreissen oder ein paar Steinchen klauen (wenn man denn noch welche hat ;-) ) - zumal der Angriff ja meist auf wenige Einheiten beschränkt ist!

Kampf ist imo meist eine ziemlich schwache Aktion!

Atti

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Stephan

Re: Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Stephan » 15. Januar 2007, 21:31

Hi

> Wer entscheidet denn, was der Verlierer hergeben bzw. abbauen
> muss? Könnte man das nicht dem Verlierer überlassen?

Ich glaub, das ist auch nicht das einzige Problem dieses Spieles.

Stephan

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Jingo

Re: Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Jingo » 15. Januar 2007, 21:56

OK, ich glaube auch nicht, daß Kämpfe nun ausgerechnet den Reiz des Spiels ausmachen. Leider konnte ich aber auch keinen anderen Reiz ausmachen...

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 16. Januar 2007, 10:33

Hiho,

ich kann Deiner Argumentation nicht folgen. Zumindest zu dritt funktioniert das Spiel sehr gut.

Des Weiteren kann man ja vor dem Kampf entscheiden, ob man mit "guten" Einheiten verteidigt oder nicht.

Bei uns in der Partie hat sogar der verloren, der am stärksten auf Kampf (Angriff) gesetzt hat. Er hat nämlich vergessen, sich aufzubauen und irgendwann fehlte sein Nachschub.

Gruß Wolfram

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Ralf Arnemann » 16. Januar 2007, 11:52

Erst einmal herzlichen Dank für alle Antworten.

Sie sind auf jeden Fall Motivation, daß ich mir die Regeln noch einmal durcharbeite, um insbesondere die Option "Kampf freiwillig aufgeben" voll zu verstehen - auf die sind wir damals auf jeden Fall nicht gekommen.

Interessant ist dann halt die Frage, wieviel "Kampf" dem Sieger im Vergleich zu anderen Aktionen bringt, d.h. ob man z. B. seine Rohstoffe besser durch Plündern oder durch eigenes Ernten erhält.

Denn in der Tat ist es bei mehr als zwei Spielern nicht damit getan, nur einen Gegner zu schädigen, wenn man nicht selber profitiert - sonst stärkt man ja nur die am Kampf unbeteiligten Spieler.

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Ist "Age of Mythology" zu retten?

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 16. Januar 2007, 17:19

Hallo,

alles etwas vage, da ich selbst das Spiel nicht besitze:

1) Aufbauen geht vor Kampf
2) Kampf soll den Aufbau des Gegners ver- oder behindern
3) Kampf ist kein Mittel, um selbst zu gewinnen

... so würde ich den Kampf charakterisieren.

Gruß WolframRalf Arnemann schrieb:


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