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Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ralf Vogt

Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Beitragvon Ralf Vogt » 22. Januar 2007, 09:11

Vielleicht geht es euch ja ähnlich...
Zu jeder Familienfeier schleppe ich regelmäßig einen Berg Spiele an und versuche, die Verwandtschaft dafür zu begeistern. Gelingt auch hin und wieder. Und der schöne Nebeneffekt dabei ist, dass ich dann zum Geburtstag und Weihnachten von der Verwandschaft mit Spielen beschenkt werde :-) Manches bekomme ich dann gezielt (zB Maestro Leonardo oder Säulen der Erde) anderes einfach so.

Zur Letzteren Gruppe gehört auch Cincinnati. Da ich hier im Forum nicht allzu viel Gutes darüber gelesen hatte, lags bisher ungespielt im Regal. Gestern kam es dann auf den Tisch. Und siehe da - endlich mal ein Spiel das zu sechst nicht nur funktioniert, sondern Spaß macht, richtig Spaß. Mein kleiner Bruder und seine beiden Klassenkameraden waren total begeistert (auch wenn sie lieber gepokert hätten) und meine Eltern waren ebenfalls sofort zu einer zweiten Runde bereit.

Habt ihr ähnliche Überraschungen erlebt mit euren nicht-gewünschten Weihnachtsgeschenken?

Spiele Grüße
Ralf

PSsst Nicht unerwähnt bleiben muss allerdings, dass ein anderes Spiel total gefloppt ist, das Kartenspiel 8 1/2. So was von überfrachtetumdieeckeverkompliziert hab ich selten erlebt :-?

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Ruediger
Spielkamerad
Beiträge: 47

8 1/2

Beitragvon Ruediger » 22. Januar 2007, 12:22

Hallo,

da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind: Wir haben uns 8 1/2 gleich auf der Messe nach einem Probespiel gekauft und es ist bisher schon häufiger mit Erfolg auf den Tisch gekommen. Bisher hat es allen immer Spaß gemacht.

spielerische Grüße

Rüdiger

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raccoon

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Beitragvon raccoon » 22. Januar 2007, 12:36

Hallo Ralf,

passt jetzt nicht ganz zum Thema, doch Dein erster Absatz kommt mir sehr vertraut vor :) - außer, dass die Verwandtschaft bei mir bereits bekehrt wurde und ich mich auf Expansionskurs befinde ;) .

Ciao :)

raccoon

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Hendrik

Re: Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Beitragvon Hendrik » 22. Januar 2007, 12:57

Obwohl ich mehr oder weniger Brettspieler bin, hat man mir einen Koffer mit hübschen Poker-Chips geschenkt.
Wir haben dann in der Familie und mit Freunden gemäss den beiliegenden Regeln "Texas Hold'em" gespielt. Dieses ist aber gar nicht so gut angekommen, "zu langwierig" der Kommentar.
Grund: bei Texas Hold'em gibt es vier Bietrunden bis es zum Showdown kommt. Bei dem aus Western bekannten "Five Card Draw" jedoch nur zwei Bietrunden. Die letztere Variante spielt sich also schneller und scheint für Neulinge attraktiver zu sein, als das jetzt durch Meisterschaften und TV populäre Texas Hold'em. Dies war meine Überraschung, so dass wir nach einiger Zeit auf das oben erwähnte Five Card Draw umgestiegen sind.
Dennoch bevorzuge ich immer noch ein taktisches bzw. strategisches Brettspiel ggü. Pokern, da es einfach mehr Spieltiefe bzw. Entscheidungsoptionen aufweist.

Cheers Hendrik
(der annimmt, dass Pokern nur dann spannend ist, wenn man um richtiges Geld spielt, anstatt in der Familie und nur um Chips.)

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Andreas Last

Re: Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Beitragvon Andreas Last » 22. Januar 2007, 13:48

Moin Hendrik,
Pokern macht schon auch Spaß, wenn man ohne Einsatz spielt. Aber ein kleiner Einsatz (10ct pro Spieler, oder sowas) und der Sieger bekommt den Pott, ist schon eine andere Sache, das stimmt.

Allerdings ist Texas Holdem deutlich weniger langwierig, als es bei euch vielleicht wurde. Ihr werdet, nehme ich mal an, zwar die Regeln erarbeitet aber noch keine Erfahrung mit den Strategien beim Pokern haben, was bei einem allerersten Kontakt mit dem Spiel auch kein Wunder ist. In der Regel werden nämlich viele ände schon vor oder spätestens am Flop entschieden, sodass es erst gar nicht zu weiteren Wettrunden kommt.

Mein erster Kontakt mit Poker fand ähnlich wie bei dir statt. Meine Freundin und ich haben günstig ein Pokerset gekauft, Regeln gelesen und erstmal das bekannte 5 Card Draw gespielt. Dann haben wir Texas Holdem ausprobiert und fanden das deutlich spannender, weil es viel mehr taktische und strategische Möglichkeiten bietet.

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Hendrik

Re: Pokervarianten

Beitragvon Hendrik » 22. Januar 2007, 14:45

Hallo Andreas,

persönlich hat mir Texas Hold'em am besten gefallen, EBEN weil es noch taktischer ist und etwas mehr Informationen für die Spieler bereit hält.
Dies wure vom Restlichen Teilnehmerfeld nicht verstanden. Angekreidet wurde, dass bei Hold'em nur gerade die 2 privaten Karten den Unterschied machen, bei "5 Card Draw" aber die ganze Hand.
Der Rest der Familie (oder in den Festtagen geladene Bekannte) waren eher Nicht-Spieler oder Gelegenheitsspieler. Diese wollten tendentiell eher bis zum Showdown dabeisein auch wenn sie schlechte Karten hatten, einfach zum überprüfen, ob der andere geblufft hat oder nicht (somit wurde bluffen eigentlich unmöglich).
Spielte man um Geld, könnte man nicht so vorgehen, sondern man steigt aus, wenn man gar nichts hat und verpulvert nicht seine Chips um die Neugier zu befriedigen.

Dies zeigt, das Nicht-Spieler ganz andere Motivationen mitbringen, als wir Spieler.

Cheers Hendrik
(der von der dritten Variante "7 Card Stud" nur die Regeln gelesen hat)

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Andreas Last

Re: Pokervarianten

Beitragvon Andreas Last » 22. Januar 2007, 14:48

qed...

Btw. es gibt noch deutlich mehr Varianten ;-)

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Hendrik

Re: Pokervarianten und Abk.

Beitragvon Hendrik » 22. Januar 2007, 15:01

Andreas Last schrieb:
>
> qed...
>
> Btw. es gibt noch deutlich mehr Varianten ;-)

Au weia, gleich 2 Abkürzungen und gemeinerweise nicht in Deutsch sondern (Annahme) einmal Lateinisch und einmal Englisch...

Hendrik

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Andreas Last

Re: Pokervarianten und Abk.

Beitragvon Andreas Last » 22. Januar 2007, 15:35

qed: quod erat demonstrandum - was zu beweisen war

btw: by the way - übrigens, nebenbei

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Hendrik

Re: Pokervarianten und Abk.

Beitragvon Hendrik » 22. Januar 2007, 17:18

dann lag ich ja richtich...
Hendrik
(der sich das nächste Mal vom Math Trade überraschen lassen will)

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Roman Pelek

Re: Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Beitragvon Roman Pelek » 24. Januar 2007, 02:27

Hi Andreas,

Andreas Last schrieb:
>
> Moin Hendrik,
> Pokern macht schon auch Spaß, wenn man ohne Einsatz spielt.
> Aber ein kleiner Einsatz (10ct pro Spieler, oder sowas) und
> der Sieger bekommt den Pott, ist schon eine andere Sache, das
> stimmt.

Wir spielen je nach Mitspielernatur entweder ohne Einsatz oder um Centbeträge, das nächste Bier o.ö. Ich persönlich halte letzteres für reizvoller, ohne dass es für irgendwen einschneidende Maßnahmen zur Folge hätte.

> Allerdings ist Texas Holdem deutlich weniger langwierig, als
> es bei euch vielleicht wurde. Ihr werdet, nehme ich mal an,
> zwar die Regeln erarbeitet aber noch keine Erfahrung mit den
> Strategien beim Pokern haben, was bei einem allerersten
> Kontakt mit dem Spiel auch kein Wunder ist. In der Regel
> werden nämlich viele ände schon vor oder spätestens am Flop
> entschieden, sodass es erst gar nicht zu weiteren Wettrunden
> kommt.
>
> Mein erster Kontakt mit Poker fand ähnlich wie bei dir statt.
> Meine Freundin und ich haben günstig ein Pokerset gekauft,
> Regeln gelesen und erstmal das bekannte 5 Card Draw gespielt.
> Dann haben wir Texas Holdem ausprobiert und fanden das
> deutlich spannender, weil es viel mehr taktische und
> strategische Möglichkeiten bietet.

Dem kann ich nur zustimmen. Texas Hold'em hat seine Reize, aber die sind nicht unbedingt trivial oder plakativ. Das Spiel braucht etwas Zeit, um zu entdecken, welche Einflussmöglichkeiten man hat. Ist schon 'ne hübsche Melange aus Bluff und Wahrscheinlichkeiten, die man sowohl oberflächlich als auch überlegt spielen kann - und beide Spielweisen können Spaß bereiten. Definitiv ist es aber m. E. ein Spiel, bei dem der erste Eindrück täuschen kann.

Ciao,
Roman (konnte auch anfangs "Tichu" nicht leiden, was er heute absolut nicht mehr versteht)

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Beitragvon Marten Holst » 24. Januar 2007, 15:43

"Roman Pelek" hat am 24.01.2007 geschrieben:
> Hi Andreas,
>
> Andreas Last schrieb:
>>
>> Moin Hendrik,
>> Pokern macht schon auch Spaß, wenn man ohne Einsatz spielt.
>> Aber ein kleiner Einsatz (10ct pro Spieler, oder sowas) und
>> der Sieger bekommt den Pott, ist schon eine andere Sache, das
>> stimmt.
>
> Wir spielen je nach Mitspielernatur entweder ohne Einsatz
> oder um Centbeträge, das nächste Bier o.ö. Ich persönlich
> halte letzteres für reizvoller, ohne dass es für irgendwen
> einschneidende Maßnahmen zur Folge hätte.

Es um echtes Geld zu spielen ist sicherlich reizvoll, ich würde allerdings das Geld nicht permanent setzen, dann wird es doch zu ernstlich, sondern sich Leute "einkaufen" lassen. Bei uns (allgemein wenn mal "Zockerrunde" angesagt ist) sind Einsätze von 50 Zent oder 'nem Oiro üblich, dafür bekäme man dann aber beim Poker beispielsweise "1000 Chips" zum damit spielen.

Wobei Poker in der Hold'Em-No-Limit-Variante eben das an sich nicht sooo hoch geschätzte Eliminationselement enthält.

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Andreas Last

RE: Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Beitragvon Andreas Last » 24. Januar 2007, 19:55

Ja, so mein ich das ja auch. Fester Einsatz, aber nur gering und dazu gibts für jeden Spieler die gleiche Anzahl Chips.

Meine Freundin und ich spielen zu zweit gern um Haushaltsaufgaben... deshalb muss ich diese Woche auch die Katzenklos machen... grmpf...

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Thomas O.

RE: Nachträgliche Weihnachtsüberraschung

Beitragvon Thomas O. » 25. Januar 2007, 09:56

Andreas Last schrieb:
>
> Meine Freundin und ich spielen zu zweit gern um
> Haushaltsaufgaben... deshalb muss ich diese Woche auch die
> Katzenklos machen... grmpf...

Warte mal ab, bis ihr ein Kind habt, wie sehr du dann bemüht sein wirst, deine Pokerfähigkeiten zu perfektionieren ;-)


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