Beitragvon harald » 7. März 2007, 11:58
Nur in der Endphase
> > flachte das spiel stark ab. Grund dafür ist, das bei
> > spielende die situation auf dem spielplan keinen einfluss
> > mehr auf die endwertung hat. Also sind lediglich die felder
> > INVESTOR und STEUERN noch interessant, um siegpunkte zu
> > machen.
>
> Geht mir haargenau so! Das ist meine Hauptkritik an Imperial.
>
> > Bei spielende wird für jdeden staat die aktuelle steuer
> > (Fabriken + steuerchips) ermittelt. dannach verliert jeder
> > staat soviele machtpunkte, wie seine die differenz seiner
> > steuerpunkte zu dem staat mit den meisten steuerpunkten.
>
> Ich hatte nach unseren ersten zwei Partien eine sehr ähnliche
> Idee:
>
> Die Kreditleiste wird um weitere Felder in linearer
> Progression erweitert, so dass ein 6er und 7er Multiplikator
> erreichbar ist. Sprich:
>
> 5er: 25.-29. Feld
> 6er: 30.-34. Feld
> 7er: 25. Feld
>
> Sobald eine Nation in den 5er Bereit kommt, wird für jede
> Nation nochmals das Steueraufkommen errechnet.
>
> Aber deine Variante hat den Vorteil, dass es keine neue
> Kreditleiste bedarf.
ich habe Imperial gestern wieder gespielt und mir auch meine früheren Partien in Erinnerung gerufen: bei uns war es im Wesentlichen stets so, dass ohnehin die Nation auf Feld 25 zu diesem Zeitpunkt gerade die höchsten Steuereinnahmen hatte.
die beiden "Verbesserungsvorschläge" würden also nur das führende Land begünstigen, hätten andererseits aber den Effekt, dass Kredite für Länder, die (vielleicht sogar immer) schlechter dastehen, noch weniger Punkte bekommen.
Außerdem ist nach meinem Eindruck die Endphase, in der man zumeist fast zwingend zwischen Investor und Steuern wechselt, zeitlich nicht gar so lang und dominiert keinesfalls das Spiel. Es handelt sich ja eher nur um die letzten maximal vier Aktionen.
gestern wäre es für mich sogar noch kürzer gewesen: ich war mit Frankreich nach der letzten Steuerwertung schon in theoretischer Siegweite, dafür musste ich aber zuvor eine Fabrik bauen und mich danach (ohne Produktion) noch bewegen. Dann wollte ich sofort auf "Steuer" ziehen (also ohne Investor-Aktion), um Schluss zu machen.
Leider hat mir dann jemand anderer die Regierung weggenommen, der nicht genug Geld hatte, um die dafür notwendigen Extrakosten von 4,-- zu zahlen. Und als Frankreich eine Runde später auf "Steuern" gelandet ist, waren die Einnahmen zwischenzeitig um Eins zu wenig.
Harald