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imperial - spielende

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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andre

imperial - spielende

Beitragvon andre » 26. Januar 2007, 19:17

...um es vorweg zu sagen: Imperial gefällt mir sehr gut. Es ist in unserer Spilerunde gut angekommen. Nur in der Endphase flachte das spiel stark ab. Grund dafür ist, das bei spielende die situation auf dem spielplan keinen einfluss mehr auf die endwertung hat. Also sind lediglich die felder INVESTOR und STEUERN noch interessant, um siegpunkte zu machen. Eine kleine regelergänzung korrigiert dies und hält den spannungsbogen bis spielende hoch:

Bei spielende wird für jdeden staat die aktuelle steuer (Fabriken + steuerchips) ermittelt. dannach verliert jeder staat soviele machtpunkte, wie seine die differenz seiner steuerpunkte zu dem staat mit den meisten steuerpunkten.

Ausprobieren! Imperial ist ein wirklich gelungenes spiel...

Gruß
Andreas

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Dicemon

Re: imperial - spielende

Beitragvon Dicemon » 26. Januar 2007, 20:18

Bitte erklär den letzten Satz nochmal, am besten mit Beispiel, ich finde das Ende eigentlich logisch, wir sind ja Schweizer und nach dem Krieg ist sowieso alles anders.

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richard stubenvoll, histogame

Re: imperial - spielende

Beitragvon richard stubenvoll, histogame » 26. Januar 2007, 23:04

>> Imperial ist ein wirklich gelungenes spiel...

> Bitte erklär den letzten Satz nochmal, am besten mit
> Beispiel,



==> also, ich find den letzten satz eigentlich recht klar verständlich ;-)

aber wahrscheinlich meintest du den letzten satz der variante .... also diesen:

>> Bei spielende wird für jdeden staat die aktuelle steuer (Fabriken +
>> steuerchips) ermittelt. dannach verliert jeder staat soviele machtpunkte, >> wie seine die differenz seiner steuerpunkte zu dem staat mit den meisten
>> steuerpunkten

==> wenn ich es recht verstanden habe, meint das z.b.

bei spielende hat rußland 25 Machtpunkte (MP), england 20, österreich 15 (und die andern staaten irgendwelche).

Mit der Zusatz-Wertung nach spielende werden die steuereinnahmen überprüft. Bester sei hier Frankreich mit 12.

Rußland hat 4, also sinken seine MP um 8 (=12-4) auf 17
England hat 10, also sinken seine MP um 2 auf 18
und Österreich hat 6, also sinken seine MP auf 9


===> ich habe noch nicht die ultimative Imperial-Erfahrung, aber mein Eindruck geht auch dahin, daß den Staaten eine gewisse Wegwerf-Mentalität innewohnt.... Dieser entgegenzuwirken wäre vielleicht ganz gut ...

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Stefan Hiebchen

Re: imperial - spielende

Beitragvon Stefan Hiebchen » 27. Januar 2007, 10:31

Hallo,

Vielleicht ist diese "Wegwerf-Mentalität" ja auch so gewollt, denn immerhin bluten Finanzinvestoren Länder, die sie führen durchaus auch mal aus, um an den eigenen Profit zu denken bei der Endwertung zu denken.

Also ich find die Ur-Regel völlig ausreichend, denn in erster Linie gehts ja nicht um die Länder, sondern um die Engagements in die Länder.

Wir spielen kein zweites Antike...

Gruß,
Stefan

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

Re: imperial - spielende

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 27. Januar 2007, 13:20

Stefan Hiebchen schrieb:
> ... denn immerhin bluten Finanzinvestoren Länder, die sie führen
> durchaus auch mal aus, um an den eigenen Profit zu denken

Es ist halt wie im wirklichen Leben! :grin:

SCNR
Roland

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andre

Re: imperial - spielende

Beitragvon andre » 29. Januar 2007, 14:29

...das beispiel ist absolut korrekt. Die Regel ist einfach, passt zum thema und verändert nur die schlussphase (nichts anderes). Ein staat muss schon bei spielende noch gut auf dem brett stehen, um viele siegpunkte abzuwerfen.

gruß
andreas

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andre

Re: imperial - spielende

Beitragvon andre » 29. Januar 2007, 14:32

...gewollt? das glaube ich nicht, denn ein spieler gan durchaus gewinnen, nur weil er bei spielende gerade den letzten wertvollen kredit des spielbeendenden staates erworben hat...das ist willkürlich und man fragt sich, wofür man die letzten drei stunden gespielt hat. nach den originlaregeln wird das spiel in der schlussphase leider ad absurdum geführt..

Gruß
Andreas

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Mac

Re: imperial - spielende

Beitragvon Mac » 29. Januar 2007, 16:45

Imperial hat ja keine Glückskomponente! Deswegen kann das Spielende nicht völlig überraschend kommen, sondern wird allein durch die Züge der Spieler herbeigeführt. Bei den vielen möglichen Winkelzügen ist das sicher nicht ganz einfach zu planen, aber dennoch kommt das Ende nicht willkürlich. Wichtig ist, sich rechtzeitig auf das nahende Spielende einzustellen und mit zu kalkulieren, wo die Investorkarte wohl landen wird.

Vielleicht ist es ja mal einen Versuch wert, die Variante ohne Investorkarte auszuprobieren? Diese hat zwei Vorzüge:
1. In der ersten Spielrunde kann ein Spieler nicht plötzlich ohne Regierung dastehen, ohne zumindest einmal gezogen zu haben, weil ja erst NACH dem Zug eines Staates dort investiert werden darf.
2. Da die Spieler ständig investieren dürfen, muss keiner ungewollt zum Schluss auf seinem vielen Bargeld sitzenbleiben.

Für Spielrunden, denen das Spielen ohne Regierung zu brutal ist, übrigens noch ein Vorschlag für folgende Variante:
Jeder Spieler ohne Regierung darf, wenn der Investor aktiviert wird, entweder
a. wie gewohnt in einen beliebigen Staat investieren, oder
b. 1 Mio aus der Bank kassieren.
Damit erhalten Spieler, die über wenig Geld und keine Regierung verfügen, eine zusätzliche Wahlmöglichkeit.

Mac

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Charles

Re: imperial - spielende

Beitragvon Charles » 29. Januar 2007, 22:20

andre schrieb:
>
> ...um es vorweg zu sagen: Imperial gefällt mir sehr gut. Es
> ist in unserer Spilerunde gut angekommen. Nur in der Endphase
> flachte das spiel stark ab. Grund dafür ist, das bei
> spielende die situation auf dem spielplan keinen einfluss
> mehr auf die endwertung hat. Also sind lediglich die felder
> INVESTOR und STEUERN noch interessant, um siegpunkte zu
> machen.

Geht mir haargenau so! Das ist meine Hauptkritik an Imperial.

> Bei spielende wird für jdeden staat die aktuelle steuer
> (Fabriken + steuerchips) ermittelt. dannach verliert jeder
> staat soviele machtpunkte, wie seine die differenz seiner
> steuerpunkte zu dem staat mit den meisten steuerpunkten.

Ich hatte nach unseren ersten zwei Partien eine sehr ähnliche Idee:

Die Kreditleiste wird um weitere Felder in linearer Progression erweitert, so dass ein 6er und 7er Multiplikator erreichbar ist. Sprich:

5er: 25.-29. Feld
6er: 30.-34. Feld
7er: 25. Feld

Sobald eine Nation in den 5er Bereit kommt, wird für jede Nation nochmals das Steueraufkommen errechnet.

Aber deine Variante hat den Vorteil, dass es keine neue Kreditleiste bedarf.

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harald

Re: imperial - spielende

Beitragvon harald » 7. März 2007, 11:58

Nur in der Endphase
> > flachte das spiel stark ab. Grund dafür ist, das bei
> > spielende die situation auf dem spielplan keinen einfluss
> > mehr auf die endwertung hat. Also sind lediglich die felder
> > INVESTOR und STEUERN noch interessant, um siegpunkte zu
> > machen.
>
> Geht mir haargenau so! Das ist meine Hauptkritik an Imperial.
>
> > Bei spielende wird für jdeden staat die aktuelle steuer
> > (Fabriken + steuerchips) ermittelt. dannach verliert jeder
> > staat soviele machtpunkte, wie seine die differenz seiner
> > steuerpunkte zu dem staat mit den meisten steuerpunkten.
>
> Ich hatte nach unseren ersten zwei Partien eine sehr ähnliche
> Idee:
>
> Die Kreditleiste wird um weitere Felder in linearer
> Progression erweitert, so dass ein 6er und 7er Multiplikator
> erreichbar ist. Sprich:
>
> 5er: 25.-29. Feld
> 6er: 30.-34. Feld
> 7er: 25. Feld
>
> Sobald eine Nation in den 5er Bereit kommt, wird für jede
> Nation nochmals das Steueraufkommen errechnet.
>
> Aber deine Variante hat den Vorteil, dass es keine neue
> Kreditleiste bedarf.

ich habe Imperial gestern wieder gespielt und mir auch meine früheren Partien in Erinnerung gerufen: bei uns war es im Wesentlichen stets so, dass ohnehin die Nation auf Feld 25 zu diesem Zeitpunkt gerade die höchsten Steuereinnahmen hatte.

die beiden "Verbesserungsvorschläge" würden also nur das führende Land begünstigen, hätten andererseits aber den Effekt, dass Kredite für Länder, die (vielleicht sogar immer) schlechter dastehen, noch weniger Punkte bekommen.

Außerdem ist nach meinem Eindruck die Endphase, in der man zumeist fast zwingend zwischen Investor und Steuern wechselt, zeitlich nicht gar so lang und dominiert keinesfalls das Spiel. Es handelt sich ja eher nur um die letzten maximal vier Aktionen.

gestern wäre es für mich sogar noch kürzer gewesen: ich war mit Frankreich nach der letzten Steuerwertung schon in theoretischer Siegweite, dafür musste ich aber zuvor eine Fabrik bauen und mich danach (ohne Produktion) noch bewegen. Dann wollte ich sofort auf "Steuer" ziehen (also ohne Investor-Aktion), um Schluss zu machen.
Leider hat mir dann jemand anderer die Regierung weggenommen, der nicht genug Geld hatte, um die dafür notwendigen Extrakosten von 4,-- zu zahlen. Und als Frankreich eine Runde später auf "Steuern" gelandet ist, waren die Einnahmen zwischenzeitig um Eins zu wenig.

Harald

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Charles

Re: imperial - spielende

Beitragvon Charles » 8. März 2007, 10:32

> die beiden "Verbesserungsvorschläge" würden also nur das führende Land begünstigen, hätten andererseits aber den Effekt, dass Kredite für Länder, die (vielleicht sogar immer) schlechter dastehen, noch weniger Punkte bekommen.

Das kann sich leicht bei der veränderten Dynamik, die die obige Variante mit sich bringt, ändern. Militärisches Vorgehen lohnt sich dann auch spät im Spiel und somit kann die Steuerbasis des führenden kollabieren.

Damit ist das Endspiel nicht mehr so eindimensional.


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