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Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Marc Noelkenbockhoff
Kennerspieler
Beiträge: 283

Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Marc Noelkenbockhoff » 26. Januar 2007, 12:17

Habe gerade die News über das Spiel STONEHENGE gelesen. Ich muss sagen, dass ich die Idee des Verlags ziemlich genial finde. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis und hoffe, dass das Spiel (oder besser: die Spiele) meine hochgesteckten Erwartungen erfüllen kann.
Was haltet Ihr von der Idee?

Gruß

Marc

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Grzegorz Kobiela

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 26. Januar 2007, 12:30

Ein großes DITO.

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Christian Hildenbrand

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Christian Hildenbrand » 26. Januar 2007, 12:37

Ich muss sagen, dass die Idee nicht neu ist...

Auszug des Gathering-Reports 2006 von Rick Thornquist zum "Game of the Afternoon Award 2006":

Spiel des Afternoon

After Nacht der Magier it was time to get people together for the Spiel des Afternoon. What is the Spiel des Afternoon you say? Well, two years ago, a group of Gathering people were at a local craft shop and saw some of the goofy little knick-knacks they sold there. Three of them - Andrea Meyer, Friedemann Friese and James Miller - challenged themselves to each make a game out of the same set of pieces. Last year those games were played and judged and Andrea won the competition. They renewed the challenge for this year and today was the day to see the results.

The pieces they used for this year were little plastic baby carriages, some very small stuffed rabbits and some plastic doves. I can’t even imagine trying to design a game with these silly pieces, but they all did it and did it very well.

Andrea’s entry was Die Rente ist Sicher - a family board game. James Miller also did a board game which was a race game - Rubber Bunny Buggy Bumpers. Friedemann did a dexterity game - Crash Test Bunnies.

There were three groups of judges and we all played all three games. Afterwards we conferred to decide the winner. The grand prize was awarded to Friedemann Friese, whose game was ridiculously fun. The other games were quite good as well - I liked James race game a lot and Andrea’s game made the best use of the components of the three.

That’s it for this year’s competition and plans are already underway to do it again next year.

Grüße,

Christian (der sieht, dass er endlich an der Homepage weitermachen sollte)

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Marc Nölkenbockhoff

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Marc Nölkenbockhoff » 26. Januar 2007, 14:29

Danke für die Info.
Aber interessant finde ich die Projekte allemal.
Schauen wir mal, was uns erwartet.

Gruß

Marc

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Jingo

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Jingo » 26. Januar 2007, 16:37

Bei Spielzeit klingt das so:
Titanic Games präsentiert die erste Spiele-Anthologie der Welt. Wir haben Richard Borg, James Ernest, Bruno Faidutti, Richard Garfield und Mike Selinker zusammengebracht und jedem von ihnen das gleiche Spielfeld und Spielmaterial gegeben. Fünf individuelle Spiele-Autoren ergaben 5 individuelle Spiele.

Ich weiß ja nicht. Es klingt so, als wenn nur diese 5 angesprochen wurden und nun auch alle 5 Ergebnisse veröffentlicht werden. Dabei muß man wohl realistischerweise davon ausgehen, daß wenn überhaupt wohl nur ein Spiel wirklich etwas taugt. Besser wäre es gewesen, einen Wettbewerb auszuschreiben und dann die besten 5 oder was auch immer zu veröffentlichen. Das Thema hätte sicher auch andere Autoren angesprochen...

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Thomas

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Thomas » 26. Januar 2007, 20:07

Es gibt auch Stonehenge von Knizia, verlegt bei Blatz. Sehr schönes Spiel, gut umgesetzt.
http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/cgi-bin/luding/GameName.py?lang=DE&frames=0&gamename=stonehenge

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Jingo

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Jingo » 27. Januar 2007, 10:22

Sorry, aber das meinst du doch nicht ernst?

Wie (fast) alle Knizia-Spiele ist auch dieses eine rein abstrakte Angelegenheit, die ohne Thema kein bischen vom Spielreiz (wie jeder einzelne das auch interprätieren mag) einbüßt. Von einer guten Umsetzung kann daher m.E. überhaupt nicht die Rede sein. Wenn man schon ein Thema von solcher Gewichtigkeit und allgemeinen Interesse umsetzen will, dann bitte nicht so.

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Thomas

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Thomas » 27. Januar 2007, 15:53

Meinst du das etwa ernst ? Gewichtigkeit und allgemeines Interesse ? Komm mal wieder zurück in die Realität, hier geht es um Brettspiele und nichts anderes.

Wenn man schon ein Thema von solcher
> Gewichtigkeit und allgemeinen Interesse umsetzen will, dann
> bitte nicht so.

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Ingo Althöfer

Und noch einer...

Beitragvon Ingo Althöfer » 27. Januar 2007, 16:12

Christian Hildenbrand schrieb:
>
> Ich muss sagen, dass die Idee nicht neu ist...

Sic!

Ein weiterer Vorläufer:

Im Jahr 2005 (Gauss-Jahr) ist bei der Edition Perlhuhn
die Spielesammlung "Play Gauss" erschienen, bei
der die beiden Autoren Reinhold Wittig und I.A.
insgesamt 12 verschiedene Spiele zum selben Material
kreiert haben. Jedes dieser Spiele beleuchtet einen
anderen Aspekts aus dem Leben von Carl-Friedrich
Gauss. Genial ist unter anderem das Kinder-Reaktions-Spiel
"Braun schweig(t)", was an die Geburtsstadt erinnert.
Wer im Spiel fälschlich nach einem braunen Stein
ruft, hat einen massiven Fehler gemacht...

Inzwischen gibt es weitere Spielregeln von Besitzern
des Spiels, zum Beispiel auch von Peter Lewe.

Siehe im Internet
http://www.3-hirn-verlag.de/gaussgames/play-gauss.html

Ingo Althöfer.

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Jingo

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Jingo » 27. Januar 2007, 16:46

Sicher meine ich das ernst, sonst hätte ich es nicht geschrieben. Das Thema Stonehenge ist eines, was eine Mehrheit von Leuten bei der bloßen Erwähnung zur - zumindest kurzen - Aufmerksamkeit bringt.

Vielleicht dieses als Erklärung, damit es klarer wird. Ich erwarte von einem Spiel das Gleiche, was ich von Belletristik erwarte: intelligente, stimmige Unterhaltung. Da hier das Thema nur als Mantel für abstrakte Mechanismen herhalten muß, wurde es verschenkt. Daran gibt es wohl nichts zu rütteln, oder?

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Cäsar
Kennerspieler
Beiträge: 421

mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon Cäsar » 27. Januar 2007, 19:53

Christian Hildenbrand schrieb:
>
> Ich muss sagen, dass die Idee nicht neu ist...


Wie war denn das bei "Das Spiel" ( mit den 300000000 Würfeln ) von Kosmos

Waren das nicht auch mehrere Autoren ???

Unsichere Grüsse
Cäsar

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Jingo

Re: mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon Jingo » 27. Januar 2007, 21:19

in etwa...

Hier wurde die Sache richtig angegangen. Das Material war da, ein (oder waren es ein paar mehr?) Spiel war vorgegeben und alle waren aufgefordert weitere Spiele für das Material zu entwicklen. Bei den weiteren Auflagen wurden dann entsprechend viele Spiele (Regeln) veröffentlicht.

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Christian Hildenbrand

Re: mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon Christian Hildenbrand » 27. Januar 2007, 21:22

Jingo schrieb:
>
> in etwa...
>
> [b]Hier wurde die Sache richtig angegangen.[/b] Das Material war da,
> ein (oder waren es ein paar mehr?) Spiel war vorgegeben und
> alle waren aufgefordert weitere Spiele für das Material zu
> entwicklen. Bei den weiteren Auflagen wurden dann
> entsprechend viele Spiele (Regeln) veröffentlicht.


Willst Du damit sagen, dass es bei "Stonehenge" [i]falsch[/i] angegangen wurde?

Ist es nicht eine sehr reizvolle Sache auch für die Spieler zu sehen, was verschiedene Autoren mit dem gleichen Grundmaterial machen ohne jegliche sonstige Vorgaben?

Multiple Grüße,

Christian (Mitglied der Jury "Game of the Afternoon")

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Thomas

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Thomas » 27. Januar 2007, 21:54

Siehst du, damit hast du dir deine Frage doch selbst beantwortet.

Jingo schrieb:
>
> Sicher meine ich das ernst, sonst hätte ich es nicht
> geschrieben.

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Ulrich Roth
Kennerspieler
Beiträge: 281

Re: mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon Ulrich Roth » 27. Januar 2007, 23:39

Christian Hildenbrand schrieb:

> > [b]Hier wurde die Sache richtig angegangen.[/b] Das
> Material war da,
> > ein (oder waren es ein paar mehr?) Spiel war vorgegeben und
> > alle waren aufgefordert weitere Spiele für das Material zu
> > entwicklen. Bei den weiteren Auflagen wurden dann
> > entsprechend viele Spiele (Regeln) veröffentlicht.
>
> Willst Du damit sagen, dass es bei "Stonehenge" [i]falsch[/i]
> angegangen wurde?
>
> Ist es nicht eine sehr reizvolle Sache auch für die Spieler
> zu sehen, was verschiedene Autoren mit dem gleichen
> Grundmaterial machen ohne jegliche sonstige Vorgaben?

Ob es "falsch" angegangen wurde, kann man wohl nicht beurteilen, bevor das Ergebnis vorliegt... :wink:

In jedem Fall ist der Ansatz jedoch *mutig*, denn die Spiele wurden ja - verglichen mit dem normalen Schaffensprozess beim Spieleerfinden - unter deutlich erschwerten Bedingungen (strikte Materialvorgaben) entwickelt.
Dass sich so das Risiko erhöht, dass Mittelmaß oder gar Murks dabei herauskommt, scheint mir auf der Hand zu liegen.

Und ja, natürlich ist es reizvoll zu sehen, was verschiedenen Autoren so eingefallen ist.
Da es sich aber hier nicht um eine akademische Fingerübung, sondern eine kommerzielle Produktion handelt, sollte das Resultat nicht nur *interessant* sondern auch schlicht *gut* (oder besser!) sein.

Beim Spielen (und Spielekaufen) zählt nämlich letztendlich einzig und allein die Qualität des Spiels. Da gibt es keinen Bonus oder mildernde Umstände für irgendwelche Schwierigkeiten, mit denen sich der Autor womöglich herumschlagen musste.
Und _ein_ Spitzenspiel ist zumindest mir allemal lieber als ein halbes Dutzend, die lediglich spielbar sind.

Wenn ich Jingo richtig verstehe, meint er, dass es mehr Sinn macht, den freien Ideenwettbewerb (o.ä.) als Zugabe, auf der Basis eines *normal* zustande gekommenen Basisspiels (das die grundlegende Qualität des Produkts gewährleistet), zu konzipieren.
Diesen Gedankengang kann ich durchaus nachvollziehen.

Grüße,
Ulrich

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peer

Re: mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon peer » 28. Januar 2007, 09:03

Hi,
Ulrich Roth schrieb:
> Wenn ich Jingo richtig verstehe, meint er, dass es mehr Sinn
> macht, den freien Ideenwettbewerb (o.ä.) als Zugabe, auf der
> Basis eines *normal* zustande gekommenen Basisspiels (das die
> grundlegende Qualität des Produkts gewährleistet), zu
> konzipieren.
> Diesen Gedankengang kann ich durchaus nachvollziehen.

Andererseits ist das auf dem Buchsektor durchaus üblich - Anthologien halt... Sicherlich werden nicht alle Spiele Topspiele sein, aber eine Vorverurteilung ist angesichts der Autorennamen auch etwas übertrieben...
Es hängt natürlich auch von der redaktionellen Arbeit ab, z.B. ob sie Spiele nochmal zurückschicken oder verbessern etc.

Mal sehen. Für mich wie immer bei neuen Ideen: Kein Grund zur Freude, kein Grund zum Verriß, lediglich ein Grund zu sehen, was da kommen mag ;-)

ciao
peer

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Herbert

Keine Vorverurteilung....

Beitragvon Herbert » 28. Januar 2007, 10:01

... aber eine Riesenportion Skepsis bringe ich einem solchen Werk entgegen. Das wäre doch ein Riesen-Zufall, wenn das vorgegebene Material einen Spieleautor nicht einengen würde.

Also werden die Autoren zunächst mal in ihren Schubladen kramen, ob sie etwas haben, was mit einer Teilmenge des gebotenen Materials auskommt. Das restliche Material wird dann vielleicht noch irgendwie reingepfropft und da kann nur schwer das Optimum herauskommen.

Ich kenne nur ein vergleichbares Projekt, dem Erfolg beschienen war: "Spiele zur Schatzinsel", initiert von Reinhold Wittig. Da war aber nur das Thema vorgegeben und das Material vollkommen freigestellt. Da konnte dann manch gutes Spiel aufgenommen werden (wie das geniale "Piratenbillard"). Mindestens 3 der Spiele wurden danach ja auch in "Spielform" veröffentlicht. Mit dem Knebel vorgegebenen Materials dies kaum möglich gewesen.

Aber lassen wir uns überraschen.....

Skeptischer Gruss aus dem Münsterland
Herbert

peer schrieb:
>
> Hi,
> Ulrich Roth schrieb:
> > Wenn ich Jingo richtig verstehe, meint er, dass es mehr Sinn
> > macht, den freien Ideenwettbewerb (o.ä.) als Zugabe, auf der
> > Basis eines *normal* zustande gekommenen Basisspiels (das die
> > grundlegende Qualität des Produkts gewährleistet), zu
> > konzipieren.
> > Diesen Gedankengang kann ich durchaus nachvollziehen.
>
> Andererseits ist das auf dem Buchsektor durchaus üblich -
> Anthologien halt... Sicherlich werden nicht alle Spiele
> Topspiele sein, aber eine Vorverurteilung ist angesichts der
> Autorennamen auch etwas übertrieben...
> Es hängt natürlich auch von der redaktionellen Arbeit ab,
> z.B. ob sie Spiele nochmal zurückschicken oder verbessern etc.
>
> Mal sehen. Für mich wie immer bei neuen Ideen: Kein Grund zur
> Freude, kein Grund zum Verriß, lediglich ein Grund zu sehen,
> was da kommen mag ;-)
>
> ciao
> peer

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Andreas Last

Re: Keine Vorverurteilung....

Beitragvon Andreas Last » 28. Januar 2007, 11:53

> ... aber eine Riesenportion Skepsis bringe ich einem solchen
> Werk entgegen. Das wäre doch ein Riesen-Zufall, wenn das
> vorgegebene Material einen Spieleautor nicht einengen würde.

Naja, es gibt aber auch Menschen, die sehen Restriktionen als Motor für Kreativität an. Und ich muss sagen, so ganz falsch ist das nicht.

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peer

Re: Keine Vorverurteilung....

Beitragvon peer » 28. Januar 2007, 12:29

Hi,
Herbert schrieb:
>
> ... aber eine Riesenportion Skepsis bringe ich einem solchen
> Werk entgegen. Das wäre doch ein Riesen-Zufall, wenn das
> vorgegebene Material einen Spieleautor nicht einengen würde.

Weiß ich nicht. Wenn das Material gut gewählt ist, wird es eher inspirieren. Manchmal gehe ich durchaus bei Spieleentwicklungen vom Material aus - das kann durchaus funktionieren (nun bin ich sicherlich kein zweiter Klaus Teuber, aber dennoch... :-) )
Ein Beispiel wäre Adlung: Das Material ist quasi vorgegeben - nur 66 Karten, nicht mehr, nicht viel weniger. Und viele Autoren entwickeln speziell für diese Zugabe Spiele. Und es ist nicht einfach, auf Pöppel oder Marker zu verzichten!

Mich würde ein solches Projekt reizen - wie gesagt, wenn das Material flexibel einsetzbar ist.

ciao
peer

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Jingo

Re: Stonehenge unter "Aktuelle Meldungen"

Beitragvon Jingo » 28. Januar 2007, 15:08

Statt polemischem Unsinn wäre eine Begründung eher angebracht gewesen...

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Jingo

Re: Keine Vorverurteilung....

Beitragvon Jingo » 28. Januar 2007, 15:14

peer schrieb:
>
> Hi,
> Herbert schrieb:
> >
> > ... aber eine Riesenportion Skepsis bringe ich einem solchen
> > Werk entgegen. Das wäre doch ein Riesen-Zufall, wenn das
> > vorgegebene Material einen Spieleautor nicht einengen würde.
>
> Weiß ich nicht. Wenn das Material gut gewählt ist, wird es
> eher inspirieren. Manchmal gehe ich durchaus bei
> Spieleentwicklungen vom Material aus - das kann durchaus
> funktionieren

Es geht ja nicht darum, daß man mit der Vorgabe unter keinen Umständen kein gutes Spiel entwickeln kann, sondern daß 5 Leute beauftragt wurden und alle Spiele akzeptiert wurden.

(nun bin ich sicherlich kein zweiter Klaus
> Teuber, aber dennoch... :-) )

Das wäre auch kaum auszuhalten...


> Ein Beispiel wäre Adlung: Das Material ist quasi vorgegeben -
> nur 66 Karten, nicht mehr, nicht viel weniger. Und viele
> Autoren entwickeln speziell für diese Zugabe Spiele. Und es
> ist nicht einfach, auf Pöppel oder Marker zu verzichten!

Sicher, aber es wird nicht jedes Spiel akzeptiert!

>
> Mich würde ein solches Projekt reizen - wie gesagt, wenn das
> Material flexibel einsetzbar ist.

Wie ich schon oben sagte, auch andere hätten Interesse gehabt!

>
> ciao
> peer

Gruß
Jingo

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Jingo

Re: mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon Jingo » 28. Januar 2007, 15:16

Christian Hildenbrand schrieb:
>
> Jingo schrieb:
> >
> > in etwa...
> >
> > [b]Hier wurde die Sache richtig angegangen.[/b] Das
> Material war da,
> > ein (oder waren es ein paar mehr?) Spiel war vorgegeben und
> > alle waren aufgefordert weitere Spiele für das Material zu
> > entwicklen. Bei den weiteren Auflagen wurden dann
> > entsprechend viele Spiele (Regeln) veröffentlicht.
>
>
> Willst Du damit sagen, dass es bei "Stonehenge" [i]falsch[/i]
> angegangen wurde?

Habe ich mich nicht klar ausgedrückt? Natürlich wurde es falsch angegangen.

>
> Ist es nicht eine sehr reizvolle Sache auch für die Spieler
> zu sehen, was verschiedene Autoren mit dem gleichen
> Grundmaterial machen ohne jegliche sonstige Vorgaben?

Sicher kann das interessant sein. Aber JEDE Entwicklung zu veröffentlichen... Nö.

>
> Multiple Grüße,
>
> Christian (Mitglied der Jury "Game of the Afternoon")

Qualitative Grüße
Jingo

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Jingo

Re: mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon Jingo » 28. Januar 2007, 15:21

Ulrich Roth schrieb:
> Ob es "falsch" angegangen wurde, kann man wohl nicht
> beurteilen, bevor das Ergebnis vorliegt... :wink:

Doch, doch. Ich habe bisher noch nie von einem Verlag gehört, der einem oder einigen Autoren eine Aufgabe mit klar definiertem, einschränkenden Zuschnitt (Material, Thema) beauftragt hat und diese(s) Spiel(e) dann auch veröffentlicht hat. Die Gefahr eine Bruchlandung zu machen, weil dem/den Autor(en) nichts qualitativ Hochwertiges einfiel, ist doch sehr groß. Insofern ist die Herangehensweise m.E. extrem risikoreich was den Markterfolg angeht und somit falsch.

Ansonsten hast Du mich richtig verstanden und ich stimme deinen zusätzlichen Ausführungen voll zu.

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Andreas Last

Re: mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon Andreas Last » 28. Januar 2007, 15:23

> Insofern ist die Herangehensweise m.E. extrem
> risikoreich was den Markterfolg angeht und somit falsch.

Weil du es also so einschätzt ist es gleich falsch? Interessant.

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Andreas Last

Re: mehrere Autoren / Spiel

Beitragvon Andreas Last » 28. Januar 2007, 15:32

> > Willst Du damit sagen, dass es bei "Stonehenge" [i]falsch[/i]
> > angegangen wurde?
>
> Habe ich mich nicht klar ausgedrückt? Natürlich wurde es
> falsch angegangen.

Langsam frage ich mich, was du in diesem Forum eigentlich willst. Soweit ich das sehe ist ein Forum eine Diskussionsplattform. Du drückst mit deinen Aussagen aber aus, dass deine Ansichten die einzig Wahren seien. Dies ist richtig. Das ist falsch. Jenes ist so und nicht anders. Du bist also gar nicht an einer Diskussion interessiert sondern nur daran, den anderen deine Meinung aufzuzwingen.

Das ist eine sehr destruktive Einstellung für ein Diskussionsforum, weil du klar machst, dass du keinerlei Diskussion zu deinen Ansichten zulässt. Hinterfragen? Fehlanzeige, es ist ja schließlich genau so, wie du sagst. Jedenfalls deiner Meinung nach. Andere Meinungen lässt du dabei erst gar nicht zu, denn die sind ja falsch, realitätsfremd und was weiß ich. Und wenn es immer nur eine richtige Meinung gibt, erübrigt sich jede Diskussion und das Forum ist tot.

Was soll das? Bist du so realitätsfremd, anzunehmen, du seist unfehlbar? Hast du Angst, jemand könnte dir deine eigene Fehlbarkeit vor Augen führen?


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