Beitragvon Simon-spielbox » 31. Januar 2007, 22:10
Das man die Spiele nicht mit ganz krassen Grüblern spielen sollte gilt für all diese Spiele - nur: bei Khronos ist die Lage meist erst zu beurteilen wenn der Spielzug der anderen Spieler vorbei ist, d.h. man kann die Situation erst bewerten wenn alle anderen ihren Teil auf dem Brett gemacht haben..
Ein schönes Gegenbeispiel dazu ist Das Zepter von Zavandor (wobei man diesem natürlich die mangelnde Interaktion vorwerfen kann ;) ) - hier kann ich meinen Zug schon planen während die anderen noch dabei sind ihren Zug auszuführen...
Also noch mal kurz: nix gegen Grübelspiele, nur dann am besten so, dass man auch währen der Züge der anderen Planen kann und diese einem nicht alles über den Haufen werfen könnten.
Wie gesagt: Khronos ist ein gutes Spiel, mehr auch nicht :)
Ciao,
Simon
ferdinand köther schrieb:
>
> Gilt das nicht für alle taktisch anspruchsvollen Spiele?
> Trotzdem zeichnet sich, bei z. B. vier Spielern, ein gewisser
> Trend ab, bis man selbst wieder an der Reihe ist, der Zeit
> und Raum für eigene Planungen gibt, auch vorauschauend "was
> ist, wenn Spieler X dies oder jenes macht"?
>
> Na gut, ich als "Bauchspieler" habe gut reden, will nicht
> heißen, daß ich nicht auch mal 'ne kleine "Auszeit" nehme,
> aber dem ewigen Grübler eins auf die Omme oder die Sanduhr
> vor die Nase!
>
> Warum wird das, so scheint mir, vorrangig Khronos angelastet?
> Dieses "Problem" gibt es bei -zig Spielen, je besser das
> Spiel, desto länger überlegt Gerhard Grübler und nervt - man
> denke beispielsweise nur an E&T, AoS, 7 Ages und und und ...
>
> Flotte Grüße
> Ferdi