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Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

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Frank"Riemi"Riemenschneider

Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 1. Februar 2007, 08:22

Auf www.spielwarenmesse.de kann man in Auszügen in diese Studie reinlesen.

Kurz gesagt:
Wer 40 oder plus ist, hat massig Geld und Zeit für Brettspiele übrig. Deswegen lohnt es sich unbedingt diese Gruppe zu umwerben und die Zukunft der Branche ist gesichert.

Mich würde Eure Meinung dazu interessieren.

Gruß

Riemi

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Angela

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Angela » 1. Februar 2007, 08:57

Moin Riemi,

Frank"Riemi"Riemenschneider schrieb:
.
>
> Kurz gesagt:
> Wer 40 oder plus ist, hat massig Geld und Zeit für
> Brettspiele übrig. Deswegen lohnt es sich unbedingt diese
> Gruppe zu umwerben und die Zukunft der Branche ist gesichert.
>
Naja, wenn die Spielezukunft gesichert ist und ich mit über 40 massig Knete habe ist nicht´s dagegen einzuwenden.

Wenn ich mich in 3 Jahren dafür allerdings mit Dir und den anderen auf den Boden legen und Monopoly spielen muss, werde ich mich mit Händen und Füßen wehren.
:-D

Gruß, Angi

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Schatz

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Schatz » 1. Februar 2007, 09:37

Wunderschönen guten Morgen,

naja, ich dachte bis gerade eben, er werde oder sei schon schön ;-), aber wenn ich dann diese Zeile lese:

> Wer 40 oder plus ist, hat massig Geld und Zeit <

dann frage ich mich, was ich bloß falsch gemacht habe?! :-D

40plus, ok, das wäre geschafft, Zeit habe ich auch, aber wo ist das ganze Geld, das ich angeblich in Massen haben soll??? :-/

Nee, nee, was gibt es doch immer mal wieder für Welt bewegende Studien... :roll:

Es grüßt, Kaffee holend
Schatz :-)

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Peter Gustav Bartschat

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 1. Februar 2007, 09:55

Hallo, lieber Frank,

soweit ich es aus den dort veröffentlichten Teilen der Studie folgern kann, gibt es aber keine Belege dafür:

Frank"Riemi"Riemenschneider schrieb:
> Wer 40 oder plus ist, hat massig Geld und Zeit für
> Brettspiele übrig. Deswegen lohnt es sich unbedingt diese
> Gruppe zu umwerben und die Zukunft der Branche ist gesichert.

Dort ist an einer Stelle im Text davon die Rede dass 70 % der Befragten (!) mehr als einmal im Monat spielen, der neben dem Text abgedruckten Grafik zufolge sind es allerdings nur 47 %. Unklar bleibt überhaupt, wer da wo befragt wurde: Es ist sicherlich unterschiedlich zu bewerten, ob man erfährt, dass 47 % der Menschen, die Spielwarengeschäfte aufsuchen, regelmäßig spielen, oder ob es 47 % der Leute sind, die Sonntags in Fußballstadien sitzen.

So oder so: Es ist nur ein Teil der "Generation 40+", der überhaupt als Zielgruppe infrage kommt, und ob dieser Teil überhaupt Geld - vielleicht sogar noch "massig" - für Brettspiele übrig hat, steht überhaupt nirgendwo im veröffentlichten Text.

Dass es sich überhaupt lohnt, ältere Käuferschichten anzusprechen, ist sicherlich aus der Studie abzuleiten - aber diese Erkenntnis ist ja nicht mehr als eine Binsenweisheit. (Es entspricht etwa der Erkenntnis, dass Autobesitzer mehr Benzin kaufen als Autoverweigerer.)

Es gibt zwar ein Käuferpotenzial für Spiele in den Altersgruppen ab 40, allerdings sind diese Altersgruppen auch von Arbeitslosigkeit, Rentenkürzungen und durch Krankheiten entstehende Kosten bedroht. Eine "Sicherung" der Zukunft der Branche sehe ich nicht, durchaus aber Chancen, die man im Marketing nutzen sollte.

Insgesamt gilt heute wie gestern und vermutlich auch morgen: Nichts ist so wenig sicher wie das, was sich erst in Zukunft ereignen wird.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Mike

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Mike » 1. Februar 2007, 10:39

Hi
Wer 40 oder plus ist, hat mit ziemlicher Sicherheit mehr Geld, als mit 15 oder 20. Da ist also zeifelslos mehr Potential vorhanden, auch wenn diese Gruppe mehr anderweitige Ausgaben hat.
Ob man allerdings viele ältere Menschen zum Brettspielen bewegen kann, die das davor nicht oder kaum gemacht haben, ist ne andere Frage. Weiß ich nicht, aber dafür sind ja Studien da ;-)
Mike

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Mike Merten

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Mike Merten » 1. Februar 2007, 11:17

Die paar Info-Brocken, die man auf der Webseite findet, sagen eigentlich gar nichts aus. Grundsätzlich finde ich die Studie spannend, aber 149 € sind mir doch etwas viel. Dafür kann ich mir ja einige neue Spiele kaufen :)

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heino

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon heino » 1. Februar 2007, 12:01

also ich geb diesem markeeting-furz nicht den hauch einer chance.

miteinander spielen bedeutet kommunikation, auch gerade altersübergreifend.

wenn ch mire selecta nobile anschaue....

die, die heute 40+ sind, sind anderes gewohnt als mensch ärgere dich doch oder klolopoly.

"primitive" spielideen einfach materialmässig aufzumotzen und diese auch noch überteuert anzubieten, zeugt gelinde gesagt von altenverdummung.

und in zeiten von hartz IV haben viele in der tat zeit, aber kaum kohle...

der markt war schon immer bekloppt, ich glaube allerdings nicht, dass der grossteil der angesprochenen konsumentinnen es ebenfalls ist

oder sind wir mit 40+ schon so debil, dass uns die spieleverlage "pädagogisches" beschäftigungsmaterial anbieten muss?

heino, 50+

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hans-jörg

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon hans-jörg » 1. Februar 2007, 12:13

Also die Bilder sind absolut klasse:

Alte Zausel die auf dem Boden liegend Monopoly spielen :-))

3 Damen und 1 Unbekannte(r) sitzen auf dem Boden und spielen ein merkwürdiges Kartenspiel bei dem jeder unterschiedlich viele Karten auf der Hand hat - die Karten der mittleren Dame sind so zusammengesteckt daß sie nicht mal alle erkennen kann - und die linke Dame schaut den beiden anderen in die Karten :P

Also wenn das da die befragte Zielgruppe der 40+ Spieler sein soll ... :lol:

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Frank"Riemi"Riemenschneider

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 1. Februar 2007, 12:21

Peter Gustav Bartschat schrieb:
>
> Hallo, lieber Frank,
>
> soweit ich es aus den dort veröffentlichten Teilen der Studie
> folgern kann, gibt es aber keine Belege dafür:
>
> Frank"Riemi"Riemenschneider schrieb:
> > Wer 40 oder plus ist, hat massig Geld und Zeit für
> > Brettspiele übrig. Deswegen lohnt es sich unbedingt diese
> > Gruppe zu umwerben und die Zukunft der Branche ist gesichert.

Lieber Gustav,

meine Aussage gibt doch nur den Tenor der Studie wieder.

- 967 Milliarden Euro Kaufkraft.
- 58% der mehr als 40 Millionen über 40jährigen Menschen spielen mehrmals im Monat.
- Zielgruppe der Zukunft

Als Rheinländer schreibt man dann:
Wer 40 oder plus ist, hat massig Geld und Zeit für
Brettspiele übrig. Deswegen lohnt es sich unbedingt diese
Gruppe zu umwerben und die Zukunft der Branche ist gesichert.

Wer braucht da einen Beleg ;-)

Liebe Grüße

Riemi

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Ernst Knauth

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Ernst Knauth » 1. Februar 2007, 12:34

Ich kann es nicht leugnen: ich falle voll unter die Zielgruppe (auch wenn mich keiner befragt hatte).

Aber ich befürchte, auch noch so viel Werbung wird mich nicht dazu überreden können, das zu kaufen, was sie meinen, daß ich ich gerne spielen würde ...
.

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Frank ( Dereinzigechte )

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Frank ( Dereinzigechte ) » 1. Februar 2007, 15:01

Die Zukunft der Branche wäre bestimmt gesichert, wenn die Qualität der Spiele ein Niveau hat, das Spieler aller Altersklassen anspricht.

Wer heute noch auf die Werbung vertraut, der kauft auch Katzenfelldecken für 1200 Euro auf der Kaffeefahrt in den Harz.

Ich will keine Werbung, ich will Informationen über die Ware die ich kaufen soll.
Also erst gründlich informieren, dann kaufen.

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 1. Februar 2007, 17:46

Mike schrieb:

> Wer 40 oder plus ist, hat mit ziemlicher Sicherheit mehr
> Geld, als mit 15 oder 20.

Hm, hm, ... mit 15 oder 20 konnte ich mein Konto noch nicht so weit überziehen wie heute und bekam auch keine Kredite ...

Das mit dem 40plus kann ich schon seit über zehn Jahren vorweisen, aber das mit dem mehr Geld wage ich mal so allgemein zu bezweifeln.

Aber andererseits habe ich nichts dagegen, wenn mich Spieleverlage umwerben und mir die Spiele andienen, die mir gefallen ... ;-)

Gruß
Roland

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Mike

Re: Auftragsstudie: Zielgruppe 40 plus

Beitragvon Mike » 1. Februar 2007, 21:55

Hi

> Hm, hm, ... mit 15 oder 20 konnte ich mein Konto noch nicht
> so weit überziehen wie heute und bekam auch keine Kredite ...

Wenn man sein Konto überzieht oder Kredite nimmt, hat man ja im Endeffekt ja auch mehr Geld zum Ausgeben für Spiele. Aber eigentlich sah ich das eher aus der Richtung, dass die Einnahmen in der Schule, Lehre oder im Studium in der Regel eher überschaubar sind.

Mike


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