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Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Guido

Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Guido » 23. März 2007, 02:20

Hi,

ich interessiere mich für folgende Würfelspiele, da diese entweder zur Zeit recht günstig sind, oder ohnehin "nicht die Welt" kosten:

Siedler von Catan - Das Wüfelspiel
Monopoly Express
Inuyasha - Das Würfelspiel

Ich habe mir schon diverse Rezensionen angeschaut, kenne also zumindest den groben Ablauf der ersten beiden Spiele aus der Theorie. Von Inuyasha weiss ich allerdings nur, dass es auf einer Art Sammelkartenspiel aufbaut, habe aber keine Ahnung, wie das Würfelspiel abläuft.
Ich möchte konkret von Euch wissen, wieviel (Langzeit-)Spaß Euch diese Spiele bereiten (und von dem dritten auch, wie es überhaupt funktioniert) und auch, für wie ähnlich ihr das Spielgefühl der Spiele haltet.
Hoffe auf Eure Antworten und bedanke mich im Voraus dafür.

Gruß
Guido (der Wüfelspiel mag, z.B. Heckmeck, Um Krone und Kragen, Yatzee, und auch Yspahan und DSvC ( ;-) )

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Grzegorz Kobiela

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 23. März 2007, 02:58

Monopoly Express: Tolles Spiel mit Langzeitspielspaß, modernes Kniffel. Wir spielen zudem mit einigen Hausregeln, damit es noch lustiger ist!

1. Drei Polizisten im ersten Wurf gelten nicht.
2. Ein eingesetztes ? kann später ersetzt und weitergewürfelt werden.
3. Ein ? darf nur auf der Außenrunde eingesetzt werden.

Siedler Würfelspiel: Sehr lustig und bestimmt spaßig, aber ob auf Dauer muss sich noch zeigen.

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Emma

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Emma » 23. März 2007, 07:31

Hallo!
Ich habe das Siedler-Würfelspiel relativ neu, aber hier mein bisheriger Eindruck:

Läuft wie Kniffel, d.h. jeder hat ein unausgefülltes Blatt und muss es in jeder Runde hinkriegen, mit den gleichen Wurfregeln wie Kniffel (maximal 3x, Würfel beiseite legen erlaubt) die aufgedruckten Bedingungen zu erfüllen. Das sind hier eben die Rohstoffkombinationen für Straße, Siedlung, Stadt, Ritter.

Kniffe dabei: Man muss vom Start aus erst per Straßenbau zu einer Stadt kommen, die man dann bauen kann, weiter entfernte Gebäude haben einen höheren Wert, und die "gebauten" Ritter stellen Joker dar, damit kann man 1 Würfelsymbol ersetzen. Das bedeutet also, man muss sich überlegen, ob man lieber schnell viele Gebäude baut, die näher liegen, oder weiter weg "fährt" um die wertvolleren zu kriegen.

Spielende: Die Zahl der Runden ist festgelegt (da kann es schon sein, dass mehrere Dinge noch nicht gebaut werden konnten), danach zählt man die in jeder Runde erzielten Punkte zusammen. Gleich ein Tipp dazu: am besten sofort von 1 Runde zur nächsten die Punkte addieren, besonders, wer nicht der Held ist im Kopfrechnen ;))

-> Das Spiel wird jedem Kniffelfreund gefallen, der gerne das Siedler-Flair hat, es ist auch schnell vorbei (auf zur nächsten Runde) und die Regeln sind denkbar einfach. Ideal also für die Wartezeit im Restaurant mit hungrigen Kindern... Besondere Spieltiefe oder Interaktion darf man aber nicht erwarten.

Grüße,
Emma

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Björn-spielbox

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Björn-spielbox » 23. März 2007, 09:11

Monoply Express ist sehr gut gelungen und unser Urlaubsspiel. Von den 3 Hausregeln von Grzegorz kannte ich nur die erste für uns... die anderen beiden werden sicher eingeführt.

Das Siedler Würfelspiel habe ich erst einmal gespielt und es ist zwar ein reines Solospiel - aber das ist nicht schlimm. Wichtig ist die Entscheidung, ob man sich viele Optionen offenhalten will oder sich spezialisieren will. Nichts ist schlimmer, als man erwürfelt eine Stadt, hat aber gerade keine Strasse dahin .-)

Sehr schön ist auch Volle Wolle von Zoch. Hier müssen Gebote mit 3 Würfeln (8er, 10er und 12er) erwürfelt werden um Karten zu bekommen. Unter den Karten gibt es gute und schlechte Karten, sowie einen Haufen Sonderkarten. Je nach Auslage und Gebot können sich Vorlieben ändern und man will sein Gebot erst im zweiten oder erst im dritten Wurf schaffen oder vielleicht sogar gar nicht... aber dann bitte nicht zu niedrig usw usw usw. Die Regeln gibt es beim Zoch-Verlag zum runterladen und das Spiel ist echt sehr sehr gut!

Code Knacker von Knizia ist nicht das billigste Würfelspiel (so etwa 10 Euro) , hat aber auch seinen Reiz - es spielt sich wie Gambler... man muss also Reihen abdecken um Punkte zu bekommen - anders als bei Gambler, kann man darauf spielen, seine Würfel wiederzubekommen und immer weiter zu würfeln um mehrere Punkte auf einmal zu holen.

Risiko Express ist jetzt auch neu auf den Markt und auch dieses Spiel konnte mich überzeugen. Das Kriegsthema an sich liegt mir nicht so - aber der Kampf um die Länder ist schon sehr gut umgesetzt. Jedes der 14 Länder hat Vorgaben in Form von mehreren Frontreihen die erfüllt werden müssen. Nach dem ersten Wurf sucht man sich ein Land aus, dass man angreifen will. Je Wurf muss genau eine Frontreihe dieses Landes vollständig erfüllt werden. Hat man alle Frontreihen erfüllt, bekommt man das Land. Schafft man keine verbliebene Frontreihe, kommt ein Würfel beiseite und man versucht es nochmal... solange, bis die Würfel nicht mehr reichen oder alle Frontreihen erfüllt sind. Ein erobertes Land kann von anderen Spielern allerdings erobert werden, wenn sie dieses Land angreifen und zusätzlich einen General würfeln, was nicht so unbedingt einfach ist. Sicher sind die Länder eine Kontinents, wenn man diesen Kontinent zusammen hat - dann gibt es in Summe sogar etwas mehr Punkte dafür. Dieses Spiel lebt von dem gegenseitigen Hauen und Stechen der Spieler untereinander und kam bisher auch immer gut an.

So, dass war erstmal ein kleiner Überblick über die aktuellen Würfelspiele... ich spiele im Moment sehr gerne Würfelspiele, weil sich in Familienkreisen dieses Genre sehr bewährt hat :-)

So, viel Glück bei den Zahlen,
Björn.

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Admivo
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Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Admivo » 23. März 2007, 09:12

Hallo Guido,

ich mag Würfelspiele eigentlich überhaupt nicht, weil ich dabei meistens verliere, deshalb spiele ich auch nicht so gern Monopoly oder Siedler von Catan.
Es gibt allerdings eine Ausnahme, wo mich das Würfeln überhaupt nicht stört, nämlich das geniale Spiel "Manila" von Zoch, da ist das Würfeln vor allem in der 3. Würfelrunde immer super spannend!

Kennst Du eigentlich die Spiele "Lucky Loop" (ca. 5 Euro) und "Alhambra - Das Würfelspiel" (ca. 15 Euro) von Queen Games? Das sind auch sehr schöne Spiele, wenn man auf Würfelspiele steht.

Gruß Admivo

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Michael Schlepphorst
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Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Michael Schlepphorst » 23. März 2007, 09:41

Björn schrieb:
>
> Risiko Express ist jetzt auch neu auf den Markt und auch
> dieses Spiel konnte mich überzeugen. Das Kriegsthema an sich
> liegt mir nicht so - aber der Kampf um die Länder ist schon
> sehr gut umgesetzt. Jedes der 14 Länder hat Vorgaben in Form
> von mehreren Frontreihen die erfüllt werden müssen. Nach dem
> ersten Wurf sucht man sich ein Land aus, dass man angreifen
> will. Je Wurf muss genau eine Frontreihe dieses Landes
> vollständig erfüllt werden.

Hmm, da muss ich jetzt dann doch mal nachhaken. Denn ich gebe zu obwohl ich das Spiel selbst besitze habe ich mir die Regel noch nicht selbst durchgelesen da ich es erklärt bekommen habe.
Aber die Tatsache das man sich [b]nach[/b] dem ersten Würfelwurf das Land aussuchen darf, ist das richtig so?
Ich hatte das so verstanden, dass man sich vor dem Wurf für ein Land entscheiden muss ...

Habe die Regel leider nicht zur Hand. Was stimmt denn nun?

Grüße

Michael, der die "Variante" von Björn ja auch reizvoller findet ...

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Björn-spielbox

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Björn-spielbox » 23. März 2007, 09:46

Also ehrlich gesagt, steht von beidem nichts in der Regel... (die im Gegensatz zu Monopoly-Express eigentlich ganz gut ist)
Uns erschien es aber von Anfang an sinnvoll, dass man seine erste Truppe erwürfelt und dann schaut, welches Land man damit am besten Angreifen kann. Sich erst ein Land auszusuchen und dann zu würfeln erscheint wenig reizvoll.
Sollte die Version "Erst Land, dann würfeln" richtig sein, habe ich die erste Hausregel eingeführt bei uns die beibehalten wird. :-)

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friedel hoffmann

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon friedel hoffmann » 23. März 2007, 09:52

In diesem Jahr ist bei Schmidt auch neu Zocken erschienen.
Hat mit dem alten Zocken von Klee nichts zu tun.
Man würfelt alleine oder alle gemeinsam oder gegen 1 Gegner um
die Aufgabe der Handkarte und gewinnt dabei je nach Schwierigkeitsgrad
Chips, die man dann einsetzen kann, um einen Wurf zu wiederholen, eine
Karte zu tauschen oder einem anderen eine Karte zusätzlich zu verpassen.
Ziel ist es nämlich als erster alle seine Karten erfolgreich loszuwerden.
Hat auf unserem Spieleseminar in Hilchenbach die Spieler leichter Kost
auf jeden Fall voll überzeugt und auch ich habe inzwischen drei Partien mit
unterschiedlicher Spieleranzahl hinter mir und finde es zu Beginn oder zum
Abschluss eines Spieletags ok, wenn man halt Würfelspiele mag :-))).

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Michael Schlepphorst
Kennerspieler
Beiträge: 793

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Michael Schlepphorst » 23. März 2007, 10:00

Hi Björn,

also ich meinte auch es wäre sinnvoller erst mal einen Wurf zu machen und dann auszusuchen, aber laut Regel wäre das anders gewesen.
Na ja, man kann es ja auch spielen wie man will. Ich werde es nächstes mal mit Deiner Version versuchen ;-)

Grüße

Michael

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Flix

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Flix » 23. März 2007, 10:34

Hallo Guido,

vielleicht ein überflüssiger Beitrag, aber Du kennst schon auch den Sid-Sackson-Klassiker Choice? Von 1-unendlich viele Spieler, nicht leicht zu meistern, schöne Herausforderungen und leicht verfügbares Material (Würfel, Papier, Stift).

Alea iacta est,
Flix

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Hendrik

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Hendrik » 23. März 2007, 12:12

Bin ich der einzige hier, der sich befremdet fühlt durch die
Kommentare für diese neuen Würfelspiele, welche sich alle doch nur als Kniffel-Variante entpuppen?

Grzegorz zu Monopoly Express: modernes Kniffel
Emma zu Siedler von Catan - Das Würfelspiel: Läuft wie Kniffel
Björn zu Risiko Express: Je Wurf muss genau eine Frontreihe
dieses Landes vollständig erfüllt werden.
Um Krone und Kragen: Auch dort soll man vorgegebene Kombinationen erwürfeln

Was kommt noch?
Puerto Rico - Das Würfelspiel: Die Spieler müssen möglichst viele Gebäude bauen, jedes Gebäude gibt eine Würfelkombination vor, die erwürfelt werden muss.

Caylus - Das Würfelspiel: Die Spieler müssen möglichst oft am
Schloss bauen, dafür brauchen sie verschiedene Ressourcen-
Kombinationen, welche sie mittels Würfelvorgaben erfwürfeln
können.

Mit all diesen Kniffel-Varianten wird den Leuten doch bloss die
Kohle aus der Tasche gezogen. Bei uns nennt man das "Alter Wein in neuen Schläuchen".

Cheers Hendrik
(Yspahan zeigt, wie man mit Würfeln wirklich was Neues macht)

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Thomas O.

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Thomas O. » 23. März 2007, 12:26

Hendrik schrieb:
>
> Bin ich der einzige hier, der sich befremdet fühlt durch die
> Kommentare für diese neuen Würfelspiele, welche sich alle
> doch nur als Kniffel-Variante entpuppen?

Scheint so ;-)
Warum sollte es keine positiven Kommentare zu thematischen Kniffel-Varianten geben? Wenn ein Spiel Spaß macht, dann darf man das ruhig sagen. Und ich sehe keinen Grund, warum eine Kniffel-Variante, eingebettet in ein thematisches Setting, nicht auch Spaß bereiten kann. Klar, man sollte kein strategisches Schwergewicht bei einem solchen Spiel erwarten, aber jeder Anlass, jede Laune, jede Spielgruppe erfordert seine/ihre Spiele. Und da finden Kniffel-Varianten allemal genug Anlässe/Launen/Spielgruppen :-)

Gruß Thomas

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Stefan Fröhlich

Protest

Beitragvon Stefan Fröhlich » 23. März 2007, 12:28

Hendrik schrieb:
>
> Bin ich der einzige hier, der sich befremdet fühlt durch die
> Kommentare für diese neuen Würfelspiele, welche sich alle
> doch nur als Kniffel-Variante entpuppen?
>
> Grzegorz zu Monopoly Express: modernes Kniffel
> Emma zu Siedler von Catan - Das Würfelspiel: Läuft wie Kniffel
> Björn zu Risiko Express: Je Wurf muss genau eine Frontreihe
> dieses Landes vollständig erfüllt werden.
> Um Krone und Kragen: Auch dort soll man vorgegebene
> Kombinationen erwürfeln
>
> Was kommt noch?
> Puerto Rico - Das Würfelspiel: Die Spieler müssen möglichst
> viele Gebäude bauen, jedes Gebäude gibt eine
> Würfelkombination vor, die erwürfelt werden muss.
>
> Caylus - Das Würfelspiel: Die Spieler müssen möglichst oft am
> Schloss bauen, dafür brauchen sie verschiedene Ressourcen-
> Kombinationen, welche sie mittels Würfelvorgaben erfwürfeln
> können.
>
> Mit all diesen Kniffel-Varianten wird den Leuten doch bloss die
> Kohle aus der Tasche gezogen. Bei uns nennt man das "Alter
> Wein in neuen Schläuchen".
>
> Cheers Hendrik
> (Yspahan zeigt, wie man mit Würfeln wirklich was Neues macht)

Also ich weiß nicht, aber ich finde, das keines der Spiele eine Ähnlichkeit mit Kniffel hat ! Nicht einmal die Würfel sind die gleiche !

Monopoly Express = Man kann solange würfeln, bis man aufhört oder man durch die Polizisten gezwungen ist (Sehr gutes Spiel). Vergleich zu Cant Stop liegt hier näher !
Risiko Express = Man würfelt und schaut, das man das Land erobert. Meine Kinder spielen das gerne, persönlich finde ich es aber eher schwächer
Catan kenne ich zuwenig

Da sind manche Brettspiele größere Kopien von einem System !

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Björn-spielbox

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Björn-spielbox » 23. März 2007, 12:53

Abgesehen davon, dass ich das Wort Kniffel nicht einmal erwähnt habe, lasse ich mir gerne das Geld aus der Tasche ziehen, wenn ich dafür die Spiele bekomme, mit denen ich in meinem Familienkreis und auch in meinem Spielekreis ne Menge Spaß haben kann. Jedes der genannten Spiele besitzt genug Eigenständigkeit um seine Berechtigung zu haben. Dein genanntes Beispiel Yspahan verwendet Würfel für einen Spielmechanismus - das zwar sehr innovativ - aber es ist für mich dadurch kein Würfelspiel im von Guido gemeinten Sinne.
Björn.

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Grzegorz Kobiela

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 23. März 2007, 13:12

Hendrik schrieb:
>
> Was kommt noch?
> Puerto Rico - Das Würfelspiel: Die Spieler müssen möglichst
> viele Gebäude bauen, jedes Gebäude gibt eine
> Würfelkombination vor, die erwürfelt werden muss.
>
> Caylus - Das Würfelspiel: Die Spieler müssen möglichst oft am
> Schloss bauen, dafür brauchen sie verschiedene Ressourcen-
> Kombinationen, welche sie mittels Würfelvorgaben erfwürfeln
> können.
>

Du magst es vielleicht nicht fassen, aber ich würde die kaufen! Und dabei würde ich mich nicht fühlen, als wenn mir Geld aus der Tasche gezogen würde. Immer her mit tollen Würfelspielen!

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Hendrik

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Hendrik » 23. März 2007, 13:41

Thomas O. schrieb:
> Warum sollte es keine positiven Kommentare zu thematischen
> Kniffel-Varianten geben? Wenn ein Spiel Spaß macht, dann darf
> man das ruhig sagen. Und ich sehe keinen Grund, warum eine
> Kniffel-Variante, eingebettet in ein thematisches Setting,
> nicht auch Spaß bereiten kann.

Was nicht allen klar scheint aufgrund meines ersten Postings:

Ich greife nicht die Personen an, welche hier geschrieben haben, sondern die Verlage für Ihre "Kniffel im Schafspelz" Produkte, bzw. deren Mangel an neuen Ideen.
Dass Kniffel als Würfelspiel beliebt ist und seine Daseinsberechtigung hat, ist unbestritten. Problematisch wird es erst dann, wenn ein Verlag die Macht bspw. der Marke "Siedler von Catan" gebraucht, um eine harmlose Kniffel-Variante unters Volk zu bringen. Ein echter thematischer Bezug besteht aber nicht, denn das Würfelspiel an sich bleibt abstrakt. Hier muss einfach mal Kritik erlaubt sein.

Cheers Hendrik

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Niccolo
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Beiträge: 1333

[OT] Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Niccolo » 23. März 2007, 13:56

Grzegorz Kobiela schrieb:
>
> Hendrik schrieb:
> >
> > Was kommt noch?
> > Puerto Rico - Das Würfelspiel: ...
> > Caylus - Das Würfelspiel: ...

> Du magst es vielleicht nicht fassen, aber ich würde die
> kaufen! Und dabei würde ich mich nicht fühlen, als wenn mir
> Geld aus der Tasche gezogen würde. Immer her mit tollen
> Würfelspielen!

LOL - na dann aber flott Hendrik! Bevor Knizia dir zuvor kommt ;)

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Thomas O.

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Thomas O. » 23. März 2007, 14:05

Hendrik schrieb:
>
> Was nicht allen klar scheint aufgrund meines ersten Postings:
>
> Ich greife nicht die Personen an, welche hier geschrieben
> haben, sondern die Verlage für Ihre "Kniffel im Schafspelz"
> Produkte, bzw. deren Mangel an neuen Ideen.
> Dass Kniffel als Würfelspiel beliebt ist und seine
> Daseinsberechtigung hat, ist unbestritten. Problematisch wird
> es erst dann, wenn ein Verlag die Macht bspw. der Marke
> "Siedler von Catan" gebraucht, um eine harmlose
> Kniffel-Variante unters Volk zu bringen. Ein echter
> thematischer Bezug besteht aber nicht, denn das Würfelspiel
> an sich bleibt abstrakt. Hier muss einfach mal Kritik erlaubt
> sein.

Hallo Hendrik,

wenn ein Verlag, der tolle Spiele herausbringt, zum Geldverdienen nebenher mal z.B. ein Siedler-Würfelspiel auf den Markt bringt (und damit vermutlich eher den lukrativen Massenmarkt als den engen Vielspielermarkt ansteuert), dann kann mir als Spieler das doch nur recht sein: Der Verlag verdient einen guten Euro, sein wirtschaftliches Bestehen ist gesichert, und damit ist er auch 2009 noch in der Lage, UNS mit neuen anspruchsvolleren Spielen zu beglücken :-)

Da Kosmos SvC damals auf den Markt gebracht hat und einen Boom damit ausgelöst hat, sei es ihnen auch zugestanden, ihre "Macht der Marke "SvC"" dazu zu gebrauchen, um Geld zu verdienen. Von mir aus, so viel sie können. Diese Marktstellung haben sie sich ja selbst verdient.

Gruß Thomas

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Hendrik

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Hendrik » 23. März 2007, 14:47

Thomas O. schrieb:

> Da Kosmos SvC damals auf den Markt gebracht hat und einen
> Boom damit ausgelöst hat, sei es ihnen auch zugestanden, ihre
> "Macht der Marke "SvC"" dazu zu gebrauchen, um Geld zu
> verdienen. Von mir aus, so viel sie können.

Hallo Thomas
Natürlich tun sie das aus kommerziellen Gründen und Geld verdienen ist keine schlechte Sache, aber:
mit zweifelhaften Produkten schaden sie ihrer Marke "Catan".

Cheers Hendrik

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Hendrik

Re: [OT] Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Hendrik » 23. März 2007, 14:50


entwickelt der Hendrik ein Spiel im Keller
war der Knizia wieder schneller :grin:

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Hendrik

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Hendrik » 23. März 2007, 16:44

Björn schrieb:
>
> Yspahan verwendet Würfel für einen
> Spielmechanismus - das zwar sehr innovativ - aber es ist für
> mich dadurch kein Würfelspiel im von Guido gemeinten Sinne.
> Björn.

Yspahan hat Guido selber erwähnt, daher ist es schwierig abzuleiten, was er wirklich gemeint hat.
Aber ich stimme Dir zu, dass Yspahan eher ein Brettspiel mit Würfeln ist, als ein Würfelspiel (wie Mensch ärgere Dich nicht).

Cheers Hendrik
(Knut soll leben!)

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Guido

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Guido » 23. März 2007, 16:46

Hallo Björn,

vielen Dank für Deinen "Blick über den Tellerrand". An die anderen hatte ich gar nicht mehr gedacht. Risiko Express und Volle Wolle (Zoch scheint jetzt auf Schafe zu setzen, oder? Dabei fand ich die Hüner so putzig), muss ich mir mal näher angucken.

Gruß
Guido

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Guido

Re: Würfelspiele: Eindrücke gesucht

Beitragvon Guido » 23. März 2007, 17:11

Hallo Admivo,

ja, Manila kenne ich auch. Habe aber gestern nicht mehr daran gedacht. Es ist wirklich ein tolles Spiel und wunderbar etwas für's Auge. Ein Paradestück für ein Würfelspiel, dass auch mal länger dauern darf.

Lucky Loop, stimmt, habe ich auch vergessen. Und dank Dir habe ich mich auch wieder daran erinnert, dass es existiert, irgendwo im Regal... fand es recht gut. Ist aber ob anderen Spielen in Vergessenheit geraten. Das wird sich ändern!

Bei dieser Gelegenheit erinnere ich mich auch an Orbit von Alex Randolph? Kennst Du das? Das ist allerdings kein Zockerspiel, sondern ein Denkspiel. Mh, sollte auch mal gespielt werden...Ach, was man nicht noch alles spielen will..... *seufz*

Gruß
Guido

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peer

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon peer » 23. März 2007, 17:25

Hi,
Hendrik schrieb:
> Mit all diesen Kniffel-Varianten wird den Leuten doch bloss die
> Kohle aus der Tasche gezogen. Bei uns nennt man das "Alter
> Wein in neuen Schläuchen".

Naja, ein bisschen liegst an der Wortwahl, ein bisschen hast du recht.
Anders ausgedrückt: Es gibt sehr viele Stichkartenspiele, die könnte man nun alle als "Skat-Varianten" bezeichnen, würde dem aber kaum gerecht. Denn immerhin sind die meisten doch recht unterschiedlich. Und so ist das mit den Würfelspielen auch - die spielen sich z.T. doch sehr unterschiedlich. Alhambra - Das Würfelspiel z.B. würde ich nicht mit Kniffel vergleichen wollen, obgleich man Kombinationen würfelt. Der Unterschied ist in etwa so groß wie zwischen Skat und Jass.

Ein bisschen gebe ich dir aber schon recht: Ich fände es schön, wenn den Autoren (und damit meine ich mich auch selbst) mehr bei Würfelspielen einfallen würde als nur "Kombinationen würfeln"

ciao
peer

P.S.: "Geld aus der Tasche ziehen" können Verlage nur wenn jemand die auch kauft. Darüber kann man sich also nicht aufregen - wenn du die Dinger kaufst, bist du selbst schuld.

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Guido

Re: Würfelspiele: alles Kniffel oder was?

Beitragvon Guido » 23. März 2007, 17:43

Hendrik schrieb:
> Yspahan hat Guido selber erwähnt, daher ist es schwierig
> abzuleiten, was er wirklich gemeint hat.
> Aber ich stimme Dir zu, dass Yspahan eher ein Brettspiel mit
> Würfeln ist, als ein Würfelspiel (wie Mensch ärgere Dich
> nicht).

Hallo Hendrik,

stimmt, ich habe auch Yspahan erwähnt. Aber eigentlich nur, weil es ein "Würfelspiel" ist und weil es im Zusammenhang mit DSvC ein kleiner Scherz an die Liebhaber von DSvC sein sollte. Ich hätte hier vielleicht eher Manila und auf jeden Fall Knatsch erwähnen sollen. [Natürlich ist der Würfel nicht das zentrale Element in DSvC, aber leider stelle ich immer wieder zu meinem Leidwesen fest, dass er manchmal sehr viel Planung kaputt macht *seufz* (beim Kartenspiel noch fast schlimmer, wenn dringend benötigte Rohstoffe einfach nicht fallen wollen).

Insgesamt hatte ich aber jetzt eher die Zockerspielchen gemeint, da hatte Björn mich schon richtig verstanden.
Dabei muss ich zugeben, dass ich auch etwas in Deine Richtung gedacht habe, ob das nicht alles einfach nur Kniffelvarianten sind. Aber ich wollte da etwas diplomatischer vorgehen und nicht gleich einen Generalvedacht aussprechen. Außerdem war ich doch sehr neugierig auf das Siedler-Würfelspiel, weil ich gehofft habe, dass es sich einfach anders spielt bzw. etwas mehr Taktik eröffnet als Kniffel, was ja durch die "Richtungsvorgaben" auf dem Blatt zutreffen könnte. Ich hatte auf sowas wie "Um Krone und Kragen gehofft", wo man aus seinem Wurf was machen kann, auch wenn er nicht ideal ist. Wobei mir die Manipulation der Würfel dort schon fast etwas zu weit geht, insbesondere bei Geübten Spielern. Ich find es nach wie vor sehr gut, aber der Nervenkitzel geht nach mehreren Spielen etwas flöten.

Ich muss Dir Recht geben, dass ein einfacher Kniffelabklatsch guter Spiele dem Thema an sich und der Reputation des Spiels schaden könnte, aber wohl nur unter Spielern. Alle andern würden dies vielleicht sogar als "nostalgische Innovation" gut heißen. Ich selbst würde die Spiele wahrscheinlich auch spielen, einfach weil man damit fast jeden zum Spielen bekommen kann. Zumindest Risiko EXPRESS klingt nicht uninteressant (allein schon der Werbespruch: in 20min die Welt erobern -- Wow! ;-)) Der Spruch ist so krass, dass er schon wieder gut ist). Björn meint, es sei ein "Hauen und Stechen". Find ich super! ;-) Erinnert mich an Knatsch; leider viel zu selten gespielt.

Gruß
Guido ( der Würfelspiele immer mehr mag und dem einfällt, dass er mal Can't Stop ausprobieren sollte)


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