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Tintenherz

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Björn-spielbox
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Tintenherz

Beitragvon Björn-spielbox » 26. April 2007, 09:24

Moin Leute,

gestern habe wir mal zu viert eine Partie Tintenherz gespielt und ich liebe ja Wortspiele. Jetzt plätscherte das Spiel die ersten 20 min so hin... Figuren ziehen und Wörter nennen - das klappte irgendwie zu gut und war zu einfach. Ich fing an, schon fast ein bisschen enttäuscht zu sein, als ein Mitspieler auf einmal anfing seine Strategie zu wechseln. Ich muss dazu erwähnen, dass Tintenherz ein kooperatives Spiel ist, bei dem allerdings bei einem Sieg der Spieler, einige etwas mehr gewonnen haben, als andere. Wenn das Spiel gewinnt, gibt es aber auch eine Regel, wer etwas weniger Verlierer ist. Wenn man das ganze neutral betrachtet, so gibt es zwei alternative Siegenden mit unterschiedlichen Siegbedingungen. So hatten wir das noch nicht gesehen und somit immer "lieb" gespielt. Aber dieser eine Mitspieler hat erkannt, dass er bei Spielersieg ganz hinten wäre und änderte seine Taktik. Würde das Spiel nun gewinnen, wäre er am wenigsten Verlierer. Ab da an, wurde das Spiel knackiger und schwieriger und das war die Rettung für das Spiel! Es nützt jetzt auch nichts, von Anfang an böse zu spielen - dann hat man zu wenig Mittel, um etwas ausrichten zu können. Ich denke, solche Entscheidungen stehen im Spiel irgendwann an, wenn man sich über den Sieg der bösen Seite mehr Chancen auf den Sieg erhofft. (Jaja, die dunkle Seite der Macht ist stark!) :-)

Nach 40 min war das Spiel vorbei und ich freue mich auf weitere Partien!

Soviel nur mal kleine Geschichte und Anregung von mir.

Viel Spaß,
Björn.

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Marc

Re: Tintenherz

Beitragvon Marc » 26. April 2007, 10:11

Guter Tipp, so wird es also zum "Fintenherz".

Marc

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Niccolo
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Re: Tintenherz

Beitragvon Niccolo » 26. April 2007, 12:59

Björn schrieb:

> Aber dieser eine Mitspieler hat
> erkannt, dass er bei Spielersieg ganz hinten wäre
> und änderte seine Taktik.

Das sagt die Spielregel, so erfuhr ich es von Prof. Easy.


> Würde das Spiel nun gewinnen, wäre er am wenigsten Verlierer. Ab da an, wurde das Spiel knackiger

Mhm - also wenn tatsächlich DAS "die Rettung" von Tintenherz *wäre* dann wäre für mich ein eindeutiges Abraten vom Kauf.

Laut Regel haben ALLE verloren. Also zumindest hat Prof. Easy, der Schlingel, verschwiegen, dass es da den besseren Verlierer und den ganz miesen Verlierer geben kann.


Bliebe mir nur die Bitte, dass besagter Spieler im Threat "Was ist der Sieg wert" seine Sicht schreibt und demselben somit endlich um einen informativen Beitrag erweitert.

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Björn-spielbox
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Re: Tintenherz

Beitragvon Björn-spielbox » 26. April 2007, 13:18

Also man kann durch umdrehen einer Buchseite auf die Herzseite einen Würfel manipulieren. Gewinnen die Spieler, hat der mit den meisten Buchseiten mehr gewonnen, als die anderen.
Gewinnt das Spiel, hat der weniger verloren, der mehr Herzen hat. So steht es in der Regel.
Die Herzen kann man aber auch einsetzen, um die Würfel für den Schatten positiv zu manipulieren.

Weshalb das allerdings nun ein Kriterium sein soll, ein Spiel nicht zu kaufen, ist mir nicht ganz klar. Wenn einem das so wichtig ist, dann muss man sich nur im Vorfeld einigen, dass dann auch wirklich alle verloren haben. :-/

Ich finds gut so - nur auf der guten Seite zu spielen war irgendwie zu easy.

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Re: Tintenherz

Beitragvon Niccolo » 26. April 2007, 13:45

Björn schrieb:

> Weshalb das allerdings nun ein Kriterium sein soll,
> ein Spielnicht zu kaufen, ist mir nicht ganz klar.

Du hattest geschrieben, dass es bis zu dem Zeitpunkt wo ein Spieler anfing destruktiv zu spielen eher in Richtung Enttäuschung lief.

...
Hm :) vielleicht sollte ich ja auch einen Beitrag zu "wie viel ist der Sieg wert" schreiben - weil gerade eben fiel mir an mir auf:

Steht in der Regel:

"1. Gewinnt das Spiel, hat der mit den meisten Punkten am wenigsten verloren"

find ich doofer als

"2. Gewinnt das Spiel, hat der mit den meisten Punkten gewonnen"

auch wenn es eigentlich das selbe aussagt - lol.

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Re: Tintenherz

Beitragvon Björn-spielbox » 26. April 2007, 13:54

Das stimmt... aber Enttäuschung nur deshalb, weil es zu einfach erschien. (Vielleicht lief es auch nur optimal)
Der besagte Spieler hat eigentlich nicht destruktiv im normalen Sinne gespielt - er hat auch einiges aufbringen müssen um es uns schwerer zu machen... mir gefiel diese Möglichkeit des Seitentausches einfach.


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