Moin Leute,
gestern habe wir mal zu viert eine Partie Tintenherz gespielt und ich liebe ja Wortspiele. Jetzt plätscherte das Spiel die ersten 20 min so hin... Figuren ziehen und Wörter nennen - das klappte irgendwie zu gut und war zu einfach. Ich fing an, schon fast ein bisschen enttäuscht zu sein, als ein Mitspieler auf einmal anfing seine Strategie zu wechseln. Ich muss dazu erwähnen, dass Tintenherz ein kooperatives Spiel ist, bei dem allerdings bei einem Sieg der Spieler, einige etwas mehr gewonnen haben, als andere. Wenn das Spiel gewinnt, gibt es aber auch eine Regel, wer etwas weniger Verlierer ist. Wenn man das ganze neutral betrachtet, so gibt es zwei alternative Siegenden mit unterschiedlichen Siegbedingungen. So hatten wir das noch nicht gesehen und somit immer "lieb" gespielt. Aber dieser eine Mitspieler hat erkannt, dass er bei Spielersieg ganz hinten wäre und änderte seine Taktik. Würde das Spiel nun gewinnen, wäre er am wenigsten Verlierer. Ab da an, wurde das Spiel knackiger und schwieriger und das war die Rettung für das Spiel! Es nützt jetzt auch nichts, von Anfang an böse zu spielen - dann hat man zu wenig Mittel, um etwas ausrichten zu können. Ich denke, solche Entscheidungen stehen im Spiel irgendwann an, wenn man sich über den Sieg der bösen Seite mehr Chancen auf den Sieg erhofft. (Jaja, die dunkle Seite der Macht ist stark!) :-)
Nach 40 min war das Spiel vorbei und ich freue mich auf weitere Partien!
Soviel nur mal kleine Geschichte und Anregung von mir.
Viel Spaß,
Björn.