Beitragvon Jost aus Soest » 1. Mai 2007, 11:58
"ode" hat am 01.05.2007 geschrieben:
> Trotzdem hab ich, nach Zuhilfenahme diverser
> Regelzusammenfassungen und Kurzregeln noch zwei Fragen, die
> mir hier vielleicht jemand beantworten kann:
Hast du auch schon die Tipps und Hinweise auf http://www.spielepizza.de/siena-kurz gesehen?
Mit kleinen "baulichen" Veränderungen wird das Spiel m.E. deutlich leichter versteh- und spielbar!
Ansonsten muss man sich einfach mal durch die erste Partie "durchbeißen" - es erwartet dich ein interessantes Wirtschaftsspiel auf wunderbarem Spielplan, welches eigentlich sehr eingängige und logische Regeln hat. Es "stört" halt nur etwas, dass das Spielmaterial nicht selbsterklärend ist - aber siehe o.g. Hinweise zum "Umbau"!
> -->Als Händler kann man sich aufmachen Richtung Firenze
> oder Arezzo. Das mache ich mit den
> Tagelöhner-Wanderer-Karten. Diese zeigen zwei Rohstoffe an,
> zu denen die angegeben Zahl der Tagelöhner dazugegeben wird
> und ganz unten die Zeichnung für den Wanderer. Wenn eine
> solche Karte gespielt wird, werden also für den
> entsprechenden Bereich (z.B. Wein und Korn) Tagelöhner
> hinzugestellt und der Händler darf ein Feld der Straße
> wandern. Jetzt gibt es aber die Regel, dass der Händler
> nach Siena zurückkehrt, wenn Wanderer (so werden nach
> meinem Verständnis die Würfel genannt, die auf die Felder
> der Händlergüter gelegt werden) zu einem Gut hinzugefügt
> wird (also z.B. Gewürze). Jetzt gibt es aber auch Karten,
> die sowohl berechtigen die Straße zu gehen und gleichzeitig
> (!!!) Würfel auf die Händlergüter legen und somit den
> Händler wieder zur Rückkehr zwingen. Raff ich nicht... Hat
> das Sinn?
Merke dir einfach folgende Regel:
[i]Zeigt die von dir ausgespielte Produktionskarte* ein Handelsreise an, so darfst du ein Schritt weiter Richtung Ziel (Firenze oder Arezzo) ziehen; ist aber keine Handelsreise zu sehen, so mußt du deine Reise sofort abbrechen![/i]
*[i]mein Name für eine "Tagelöhner(-Wanderer)-Karte"[/i]
Unabhängig davon sind natürlich immer die 2 oder 3 angegebenen Produktionen durchzuführen.
Alle anderen Hinweise in den Regeln dienen nur zur Verwirrung! :-D
> -->Wenn ein Bankier von Kurtisanen ins Gasthaus gelockt
> wird muss er zahlen. Dann werden die Kurtisanensteine
> wieder zurückgelegt, d.h., sie kommen in den Vorrat zurück.
> Warum spricht die Regel davon, dass es eine Situation geben
> kann, wo mehrere Bankiers zahlen müssen?
Falls sich schon Bankiers im Gasthaus befinden und dann plötzlich - dank eines "lieben" Mitspielers - eine Kurtisane reinschaut... ;-)
> -->Kann mir nochmal jemand erklären, wie das mit dem
> Engagement des Künstlers gehen soll? Die Spielboxrezension
> erfindet einen Ort, über den hinweggezogen werden soll, man
> aber nicht stehen bleiben darf. In der Hall-Kurzregel
> steht, man muss von der "Via della Cerchia" mit einem
> Bewegungspunkt in das Gasthaus ziehen, dass quasi ein
> eigenes Gebäude ist, welches nicht auf der Stadtumrundung
> aufgeführt ist. Das passt wiederum zur Regel, die aber
> besagt, man müsse vom Gasthaus zur "Via della Cerchia"
> ziehen, wenn man von dort weg will!!! Himmel! Wer soll den
> ganzen Kram denn verstehen?
Tipp: Im Zweifel in das italienische Original reinschauen (nicht, dass die besser strukturiert wäre; aber es gibt weniger Übersetzungsungenauigkeiten). ;-)
Die Bankiers können von der "Via delle cerchia" ins Gasthaus gehen (bzw. müssen dies sogar, wenn Kurtisanen warten). Von da aus geht es dann beim "Palazzo Tolomei" weiter.
Tipp: Wenn man die "Artista"-Karten gleich neben der "Via delle cerchia" platziert, kann jeder leicht erkennen wo sich die Künstler (und damit das Wirtshaus) befinden.
Viele Grüße
Jost aus Soest - www.spielepizza.de - [i]Moderne Spiele aus Italien[/i]