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Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Bernd Schlueter

Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Bernd Schlueter » 2. Juni 2007, 10:35

Hallo zusammen,

ich habe mir aufgrund der euphorischen Kritiken in der Spielbox und auch der durchweg positiven Berichte hier im Forum Wikinger von HiG gekauft.

Anfangs war ich auch sehr angetan (die meisten Mitspieler auch), aber nach einigen Partien habe ich nun folgendes Problem: Ich habe den Eindruck, dass es relativ egal ist, was man im Spiel macht! Alle meine Partien (ok, bis auf eine - Hallo Angi) endeten ganz eng und niemand wusste, warum der Sieger nun gewonnen hat...

Ich spiele vor mich hin, versuche das Beste rauszuholen (günstig kaufen, Inseloptionen offen halten etc) und am Ende habe ich genau so viele Punkte wie Riemi aber immerhin einen Punkt mehr als Thomas.. nur die Angi, die die ganze Zeit keine Kohle hatte und nie Punkte gemacht hat... die hat nun mit 2 Punkten Vorsprung gewonnen! Niemand ist erstaunter als Angi selber ;-)

Mir verleidet das das ganze Spiel: Ich liege während des Spiels sehr gut im Rennen, dann kommt die Endwertung und alle sind überrascht!

Liegt es daran, dass es für jede Kombination im Grunde genaus so viele Pros wie Kontras gibt und die Endwertung alles egalisiert?

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Bernd
(hat bisher nur die Basisversion gespielt)

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Simon-spielbox
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Simon-spielbox » 2. Juni 2007, 10:50

Ich habe das Spiel jetzt 3 mal gespielt und bin eigentlich recht begeistert - ich kann auch nichts von deinen Problemen nachvollziehen.

Bei uns ging nicht so knapp und zufällig aus. Versuch doch einmal gezielt auch auf die Endwertung hinzuarbeiten oder den anderen Spielern Plättchen und Personen wegzukaufen.
Ein geschickter Einsatz der Bootsmänner ist auch ein A und O, vor allem da es dort auch noch mal 10 Punkte abzugreifen gibt.

Eine gute Idee ist es auch direkt am Anfang zu versuchen viel Gold zu bekommen und dies für die anderen knapp zu machen...

Ciao,
Simon

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Peter Nos
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Peter Nos » 2. Juni 2007, 11:13

Hallo Bernd,

versucht euch mal an der Profiversion. Bei ihr war am Ende immer allen klar weshalb sie verloren oder gewonnen hatten.

Ansonsten gilt für Wikinger das erste allgemein gültige BlaBla-Theorem:

Wenn man nach der Endwertung über das Ergebnis überrascht ist, so sollte man sie schon während des Spiels berücksichtigen.

(Das zweite BlaBla-Theorem lautet übrigens: "Technik lernen, damit der Kopf frei bleibt für die Taktik." Das dritte ist etwas spezieller und nur für Würfelspiele anwendbar: "Würfel klug, gewinne hoch")

Obwohl dies ziemlich inhaltsleer klingt, solltest du dies wirklich mal berücksichtigen. Da du jederzeit auch das Inselreich der Mitspieler siehst, ist es auch möglich diese zu ärgern.

Kleine Werbeunterbrechung:

Genaueres folgt hoffentlich bald in meiner Kritik bei Hall9000 (Leider scheint die Reziqueue verstopft zu sein...). Da gibt es auch konkretere Tipps was man alles beachten sollte. Soviel sei schon mal verraten: Viele Fischer sind eine wichtige Siegvoraussetzung.

Viel Spaß beim Spiel.

p.

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Kudde
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Kudde » 2. Juni 2007, 11:22

Peter Nos schrieb:
>
> Soviel sei schon mal verraten: Viele Fischer sind
> eine wichtige Siegvoraussetzung.
>
Das sehe ich auch so. Bei jeder Mehrpersonen-Partie, an die ich mich noch erinnern kann, hat ein Spieler gewonnen, der mit seinen Fischern eine Überversorgung erreicht hat. Ausnahme war nur die Partie, bei der der Sieger zwar unterversorgt war, aber dafür bei den anderen Endwertungen immer gepunktet hat. Und das sind dann satte 25 Punkte.

Kudde

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ludosophicus

Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon ludosophicus » 2. Juni 2007, 11:42

Hallo Bernd,

wenn ihr bisher nur die Basisversion gespielt habt, ist auch klar, warum dabei diese Erfahrung herausgekommen ist. Die ist nämlich eine gnadenlose und kaum steuerbare Glücksgurke, bei der sich ein Spieler schon sehr doof anstellen muss, um ernsthafte Probleme im Spiel zu bekommen.

Das 'Wikinger'-Grundspiel ist bei uns absolut durchgefallen. Zwar macht es Spaß, da es locker flockig und sehr schnell von der Hand zu spielen ist. Mit ein wenig Sachverstand gibt es allerdings fast nie ernsthaft interessante Entscheidungen (erst werden die Fischer gekauft, dann die Startplättchen, dann die Krieger - nur in seltenen Fällen [etwa in der letzten Runde] werden diese Prioritäten verschoben - etwa um ein tolles Schiff oder einen wertvollen Bootsmann zu erwerben). In erster Linie ist das Spiel so einfach nur belanglos.

Allerdings wird es sehr interessant und spannend, wenn ihr die Versteigerungs- und Sonderplättchenoptionen einführt. Zwar leidet darunter der Spielfluss, doch erhält das Spiel zugleich eine deutlich ausgeprägtere strategische Dimension. Endlich hast du z.B. selbst Einfluss darauf, wieviele (extrem wertvolle) Fischer du abbekommst. Und auch die Paarungen zwischen Plättchen und Figuren sind nicht mehr vollkommen zufällig.

Einzig problematisch bleibt der sehr starke Glücksfaktor beim Auffüllen des Sonderplättchenangebots. So ist es schon oft passiert, das jemand teuer für ein passables Extraplättchen bezahlt hat nur um dem Hintermann zufällig eine exzellentere Punktequelle zum kleineren Preis aufzudecken. Diese Beliebigkeit ist ärgerlich, da sie in unseren Runden bei ähnlich starken Spielern bislang meist spielentscheidend war.

Spielerische Grüße
Mirko (zählt 'Wikinger' nicht zu den glanzvollsten HiG-Spielen)

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Kathrin Nos
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Kathrin Nos » 2. Juni 2007, 11:51

> Einzig problematisch bleibt der sehr starke Glücksfaktor beim
> Auffüllen des Sonderplättchenangebots. So ist es schon oft
> passiert, das jemand teuer für ein passables Extraplättchen
> bezahlt hat nur um dem Hintermann zufällig eine exzellentere
> Punktequelle zum kleineren Preis aufzudecken.

Da habt ihr wohl eine andere Ausgabe als wir gespielt. In unserer werden die Sonderplättchen erst aufgefüllt, wenn die nächste Runde beginnt. Also nach einer Wertung.

Alles Gute von
Kathrin (hat eine ganz andere Meinung über Wikinger).

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Bernd Schlueter

Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Bernd Schlueter » 2. Juni 2007, 11:58

Hallo Peter,

natürlich haben wir uns an das erste BlaBla Theorem gehalten!

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass ich beim Kauf einer Kombination entweder etwas gutes für die Endwertung tue oder für die Wertung im Spiel. Bin ich halbwegs bei Verstand, kaufe ich eine Kombination die so oder so gut ist. Kaufe ich z.B. eine teure Kombination, ist es jetzt gerade gut, ich bekomme aber später weniger Punkte für's Geld. Egal was ich mache, ich bekomme entweder jetzt oder später Punkte.

Wir werden aber auf jeden Fall bald mal die Profiversion ausprobieren.

Bernd

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ludosophicus

Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon ludosophicus » 2. Juni 2007, 11:59

Tatsächlich?

Danke für den Hinweis, Kathrin! Das verändert natürlich alles. Kann mir gut vorstellen, dass das Ganze so erheblich schöner wird!

[b]Meine Kritik nehme ich umgehend zurück.[/b]

Fehlerhafte Grüße
sendet Mirko (hat offenbar 9x etwas falsch gemacht)

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Roman

Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Roman » 2. Juni 2007, 12:10

Hi Peter,

Peter Nos schrieb:
>
> Hallo Bernd,
>
> versucht euch mal an der Profiversion. Bei ihr war am Ende
> immer allen klar weshalb sie verloren oder gewonnen hatten.
>
> Ansonsten gilt für Wikinger das erste allgemein gültige
> BlaBla-Theorem:
>
> Wenn man nach der Endwertung über das Ergebnis überrascht
> ist, so sollte man sie schon während des Spiels
> berücksichtigen.
>
> (Das zweite BlaBla-Theorem lautet übrigens: "Technik lernen,
> damit der Kopf frei bleibt für die Taktik." Das dritte ist
> etwas spezieller und nur für Würfelspiele anwendbar: "Würfel
> klug, gewinne hoch")
>
> Obwohl dies ziemlich inhaltsleer klingt, solltest du dies
> wirklich mal berücksichtigen. Da du jederzeit auch das
> Inselreich der Mitspieler siehst, ist es auch möglich diese
> zu ärgern.
>
> Kleine Werbeunterbrechung:
>
> Genaueres folgt hoffentlich bald in meiner Kritik bei
> Hall9000 (Leider scheint die Reziqueue verstopft zu sein...).
> Da gibt es auch konkretere Tipps was man alles beachten
> sollte. Soviel sei schon mal verraten: Viele Fischer sind
> eine wichtige Siegvoraussetzung.
>
> Viel Spaß beim Spiel.

Da neue Preise allenthalben wie Kresse auf Watte gedeihen: Du hast soeben meinen persönlichen Forumsposting-Spaßpreis gewonnen. Ich lag vor Lachen am Boden. Dabei dachte ich, lediglich Deine Frau könnte was und Du hättest Dich bloß hochgeschlafen ;-)

Ciao,
Roman (Disclaimer: Herr Cornett: Bitte den Begriff "Spaß" ignorieren. Herr Lüder: Bitte das gesamte Posting ignorieren, denn es trägt nicht ihrem hehren Anspruch an Spiele, Spielepreise und Spielerezensenten ansatzweise Rechnung)

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Matthias Wagner
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Spiel zu viert nicht so der Renner

Beitragvon Matthias Wagner » 2. Juni 2007, 14:02

Ich kann das ein bisschen nachvollziehen. Zumindest die Grundversion ist doch sehr glücksabhängig wenn alle das Spiel beherrschen und so gut wie keine Fehler machen. In unseren Partien hatten meistens 2 das Glück vorne mitzukämpfen und 2 andere hatten nie auch nur den Hauch einer Chance weil sie meistens gezwungen wurden völligen Mist zu nehmen oder so teuer zu zahlen, dass wiederum ein Nachteil für die folgenden Runden daraus entstand - insgesamt ein hoher Frustfaktor. Der Sieger wußte bei uns immer warum er gewonnen hatte, aber sicher nicht weil er so toll gespielt hat. Mit den Profiregeln verbessert sich die Steuerbarkeit ein wenig, aber das gelbe vom Ei ist das meiner Meinung nach auch nicht. Das Problem ist wohl, dass wir immer zu 4. gespielt haben. Ich denke bei 2-3 Spielern dürfte es besser laufen - da erhält jeder Spieler mehr Möglichkeiten beim Ausbau und man wird weniger gespielt.
Fazit: Es ist sicherlich ein gutes Spiel, der Überflieger ist es aber meiner Meinung nach nicht. Zu 4. würde ich glaube lieber eine Runde Mensch Ärger Dich Nicht spielen ;-).

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Fabian P.
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Re: OT BlaBla-Theoreme

Beitragvon Fabian P. » 2. Juni 2007, 21:25

Hallo Peter,

einfach köstlich :lol: , die 3 BlaBla-Theoreme kannte ich leider noch nicht! Die hätten ja fast von dem von mir sehr verehrten Douglas Adams sein können ;-)

Gruß
Fabian

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Roland
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Roland » 3. Juni 2007, 12:30

Hallo Bernd!

Im Grundspiel sind einige Boni sehr mächtig.
Daher lohnt es sich eigentlich darauf zu spielen.

- Überversorgung durch Fischer
- Meiste Bootsmänner
- Meiste Inseln

Ich glaube, einen davon braucht man mindestens, um gewinnen zu können.
Auf Schiffe zu spielen, lohnt sich wenn wohl nur bei bestimmten Spieleranzahlen.

Bei uns werden daher immer zuerst die blauen und die grauen gekauft.
Und dann geschaut, was man sonst noch gebrauchen kann.
Aber mit einem Schwerpunkt auf benötigte Inselteile.

Roland

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Roland
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Re: Spiel zu viert nicht so der Renner

Beitragvon Roland » 3. Juni 2007, 12:41

Da gebe ich Dir Recht.
Beim Grundspiel zu Viert ist es ausserdem nicht ganz unwesentlich,
dass man unterschiedlich oft Startspieler ist.

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Bernd Schlueter

Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Bernd Schlueter » 3. Juni 2007, 12:49

Hallo Roland,

mit den Boni hast Du natürlich recht und ich (bzw. meine Mitspieler) versuche(n) natürlich darauf zu spielen. Wie Peter schon schrieb: Wenn man die Endwertung kennt, sollte man sie im Auge behalten.

Was ich aber meine, ist folgendes: Wenn ich auf etwas spiele, schwächel ich an anderer Stelle (z.B. versuche ich Fischer zu bekommen, die stehen aber z.B. auf "blöden" Inselplättchen), wobei ich natürlich versuche, das Optimum heraus zu holen. Jemand, der wegen mir nicht auf Fischer spielen kann, spielt nun z.B. auf passende Inseln oder sonstiges - und am Ende liegen wir quasi gleich auf! Spiele ich z.B. überhaupt nicht auf die Boni (ok, Fischer müssen schon sein), mache ich während des Spiels viele Punkte, die anderen am Ende bei der Endwertung. Und einer von uns macht dabei 1 oder 2 Punkte mehr und hat gewonnen... das ist es, was ich irgendwie unbefriedigend finde.

Bernd

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Roland
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Roland » 3. Juni 2007, 12:54

Stimmt, die Bootsmänner sind heftig.
Aber richtig Punkte kann man (wenn es gut läuft) mit Überversorgung machen.

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Roland
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Roland » 3. Juni 2007, 12:56

Die Versteigerung des Startspielers hat sich bei uns leider nicht bewährt
und ausserdem das Spiel unnötig verlängert.

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Roland
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Roland » 3. Juni 2007, 18:13

Verstehe was Du meinst.
Bei 4 Spielern im Grundspiel ist es nicht so einfach alles so hinzubekommen,
wie man es sich vorstellt.
Der Störfaktor Plättchenverteilung in Kombination mit der Sitzverteilung ist schon ziemlich heftig. Vielleicht liegt es ja daran.
Ich nehme an, dass es Dir zu Zweit am Besten gefallen müsste.

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 3. Juni 2007, 22:51

Roland schrieb:
>
> Die Versteigerung des Startspielers hat sich bei uns leider
> nicht bewährt
> und ausserdem das Spiel unnötig verlängert.

Aber da das kein Problem ist, kann man diese Versteigerung ja auch lassen und den Rest des Profi-Spieles genießen. So machen wir's.

Gruß Carsten (der gerade über 110 neue Spiel-Ideen gesehen hat)

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Peter Nos
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Peter Nos » 3. Juni 2007, 23:44

Hallo Bernd,

hm, die Sache scheint doch komplizierter. Praktisch wäre es ein paar konkretere Beispiele für dein Dilemma zu haben. Vielleicht hilft es einmal zu betrachten wie viele Punkte sich bei den Wertungen machen lassen.
Das Folgende gilt für das 4 Personengrundspiel. Zu dritt verläuft das Spiel sicherlich ausgewogener und in der Profivariante sind die Insel-Wikingerverteilungen wesentlich anders (z.B. finden sich Fischer häufiger auf Booten wieder). Trotzdem lässt sich durch geschicktes Spiel doch einiges beeinflussen, besonders wenn alle anderen immer nur billig oder mechanisch einkaufen. (Natürlich kann man auch mal so richtig Pech haben. So banal wie einige Mitposter fand ich das Grundspiel aber bisher nicht.)

Im Gegensatz zu den anderen Beiträgen finde ich auch die Krieger und Bootsmannmehrheit nicht so wichtig. Lieber versuche ich Schiffe zu vermeiden. Die 10 Punkte für die meisten Bootsmänner sind zwar nett aber teuer erkauft. Denn diese muss ich zum einen versorgen, sie bringen keine sonstigen Punkte und helfen auch nicht mehr die Bevölkerungsdichte zu erhöhen. Natürlich verschmähe ich die 10 Punkte nicht, nur liegen sie nicht in meinem Fokus.
Somit brauche ich die Bootsmänner nur um etwas flexibler in der Inselgestaltung zu sein. Dafür reichen meist zwei. Als Folge dessen brauche ich auch nur wenige Boote "freiwillig" zu nehmen. In einem normalen Spiel sind es drei, so viele Krieger heuere ich auch an. Dafür lohnt es auch Geld auszugeben.

Im Weiteren sind meine Kaufprioritäten in etwa:
1 - Fischer (egal mit welcher Insel)
2 - Rest: Goldschmied, wenn die Insel passt (Inselnfänge sind besonders gut). Mehr als zwei oder drei braucht man von denen aber nicht, wenn man nicht sehr viele Späher hat. Adlige oder Späher, das hängt davon ab welche Inselteile mitgeliefert werden. - Adlige sind deshalb auch interessant, weil sie das Einsetzen von Kriegern erleichtern.
Da im Grundspiel kein wirklicher Mangel an Bootsleuten herrscht ist es häufig interessant Wikinger erstmal arbeitslos beiseite zu lassen.

Wichtig ist es häufig die Mitspieler zu ärgern. D.h. einen Krieger oder den letzten Inselanfang kaufen, wenn der nächste ihn unbedingt benötigt.

Für eine Punktanalyse ist es einfach komplette Sets, d.h. Siegpunktschiff, Krieger, Adliger, Späher, Goldschmied, Fischer = 6 Plättchen oder etwa 7 Punkte und 3 Geld zu betrachten.

In der ersten gr. Wertung hat man 6 Wikinger, d.h. 1 Set oder 7 Punkte
In der zweiten gr. Wertung hat man 12 Wikinger, d.h. 2 Sets oder 14 Punkte
In der zweiten gr. Wertung hat man 18 Wikinger, d.h. 3 Sets oder 21 Punkte

In dieser Kalkulation sind drei Bootsleute enthalten. Eigentlich reichen aber einer oder zwei, also wären noch Plätze für Extrafischer frei….

Vor der Schlußwertung sollte man also gut 50 Punkte haben (bei 10 wurde ja gestartet).

Doof ist es nun noch Minuspunkte zu kassieren oder viel Geld übrig zu haben (5:1 ist kein guter Tauschkurs, das sollte man besser ausgegeben haben).

Die meisten Inseln, Bootsleute und die gr. Insel bringt noch mal 5+7+10=22 Punkte, also etwa soviel wie die dritte Wertung. Wenn alle Spieler aufgepasst haben verteilen diese 22 Punkte etwa gleichmäßig. Und dann kommt die Über- oder Unterversorgung…

Alles in allem ist also die dritte Wertung und die Schlußwertung wichtig. Dabei scheint mir die dritte Wertung lukrativer zu sein, da eine starke Schlußwertung meist mit einer unausgewogenen Insellandschaft oder Unterversorgung oder Verteidigungslücken teuer erkauft wurde.

Sicherlich können all diese Überlegungen falsch sein, in unseren Runden brachte diese Spielweise aber häufig den Sieg ein.

Viele Grüße,
p.

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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Peter Nos » 3. Juni 2007, 23:48

Hallo Roman,

danke für den tollen Preis. Hoffentlich muss ich aber nun keine Lizenkosten für jeden dummen Spruch an dich zahlen. (Das würde teuer werden) ;-)

Viele Grüße,
p.

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Re: OT BlaBla-Theoreme

Beitragvon Peter Nos » 3. Juni 2007, 23:51

Hallo Fabian,

danke für die Blumen... Das zweite Theorem wagte tatsächlich jemand bierernst in einem Billardbuch von sich zu geben. Ich bin trotzdem immer ein sehr durchschnittlicher Poolspieler geblieben... :-)

Viele Grüße,
p.

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Roland
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Roland » 3. Juni 2007, 23:53

Genau, ist auf jeden Fall die bessere Variante.

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Peter Nos
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Re: Spiel zu viert nicht so der Renner

Beitragvon Peter Nos » 3. Juni 2007, 23:58

Hallo Matthias,

zu dritt ist das Spiel sicherlich am stärksten. Wie schon Roland schrieb ist dann die Startspieler position gleichmäßig verteilt. Den von dir geschilderten Effekt im 4er Spiel habe ich zum Glück noch nicht erlebt. Meisten gewann zwar einer deutlich, es war aber bis zum Ende spannend.
In der Profiversion gelang es jedoch schon einigen sich vortrefflich aus dem Spiel zu katapultieren. Wenn man nämlich einmal pleite ist, wird man garantiert nicht mehr Startspieler und die tollen Fischer müssen immer schnell und teuer bezahlt werden.

Viele Grüße,
p.

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Re: OT BlaBla-Theoreme

Beitragvon Roland » 3. Juni 2007, 23:59

Also, ich mag: Würfel klug, gewinne hoch!
Da macht jetzt für mich auf einmal alles Sinn :-)

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Catweazle
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Re: Wikinger (HiG) - Bin ich zu blöd?

Beitragvon Catweazle » 4. Juni 2007, 11:24

also ich schließe mich deiner Meinung an. Wir habens jetzt ein paar Mal gespielt und es kam häufig vor, dass die Spieler genau in der Sitzreihenfolge "gewonnen" haben. Also der Startspieler war erster und der rechts neben dem Startspieler absolut letzter. Dabei waren die Aktionen der Spieler eigentlich egal. Ein bemerkenswerte Spielsystem! ;-)

Mit der Profivariante verbessert sich das dann eher mal.


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