Beitragvon Roland G. Hülsmann » 13. Juni 2007, 10:37
Ich kenne das Zweierskat als Offiziers-Skat:
Der Geber gibt zunächst für den Gegner 8 Karten (2 Reihen á 4) verdeckt, danbn sich selber. Anschließend werden 4 Karten offen auf eine der Reihen des Gegners gelegt. Dieser entscheidet sich nun für eine Trumpf-Farbe. (Diese muß nicht zwingend bereits ausliegen.) Anschließend gibt der Geber sich selbst 4 offene Karten auf eine der Reihen, dann wieder 4 für den Gegner und zum Schluß die restlichen 4 auf die verbleibenen 4 verdeckten Karten.
Der Gegner beginnt das Spiel. Man kann nur die offenen Karten spielen. Es gelten die üblichen Regeln: Die "Farbe" muß bedient werden. Die Reihenfolge der Karten ist wie beim Skat: 7 8 9 D K 10 As, Buben sind Trumpf in der Reihenfolge Karo, Herz, Pik und Kreuz als mächtigesten Buben. Wer nicht bedienen kann, darf trumpfen oder aber eine andere Karte abwerfen. Wird eine Karte gespielt, unter der eine verdeckte Karte liegt, wird diese nach dem Stich sofort aufgedeckt. Es gewinn der Spieler mit den meisten Punkten (B = 2, D = 3, K = 4, 10 = 10, As = 11); bei 60/60 ist es unentschieden (ohne Tie-Breaker ;) ).
Für ein kleines Turnier kann man auch Punkte vergeben: Unentschieden: je 1 Punkt; Einfacher Sieg: 2 Punkte; "Schneider" (Verlierer hat 30 oder weniger): 3 Punkte; "Schwarz" (Verlierer hat [b]keinen[/b] Stich gemacht: 4 Punkte. Wer zuerst 10 Punkte hat, hat das Turnier gewonnen. (Die Turnierregel stammt aus meiner PC-Version.)
Während des Studiums hatte ich für die Runden mit meinem Kollegen noch folgende Ergänzungen hinzugefügt: Man kann auch "Ramsch" oder "Grand" anstelle einer Trumpffarbe ansagen: Bei "Ramsch" gewinnt derjenige das Spiel, der [b]weniger[/b] Punkte hat und bei Grand sind ausschließlich die Buben Trumpf.
In einem Urlaub, hatte ich mit meinem Sohn noch eine wqeitere Zweiervariante entwickelt, aber die ist mir eine eigene Antwort wert.
Gruß
Roland