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Stichspiel für 2 Personen

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Der Landvogt
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Stichspiel für 2 Personen

Beitragvon Der Landvogt » 13. Juni 2007, 08:49

Hallo und guten Morgen,

ich hoffe ihr könnt mir helfen.

In meiner Schulzeit haben wir häufig ein Stichspiel zu zweit gespielt, mit ganz normalen Karten. Hieß bei uns Bauernskat oder Ritterskat. Hab leider vergessen, wie es genau funktioniert. Hat da jemand die Regeln zu?

Und gibt's vielleicht sonst noch irgendwelche Stichspiele für 2 Personen? Also morderne, käuflich zu erwerbende.

Mit Dank grüßt der Landvogt.

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Andreas Last

Re: Stichspiel für 2 Personen

Beitragvon Andreas Last » 13. Juni 2007, 09:06

Moin,
ich kenne 2 Versionen für 2-Spieler-Skat.

1. An jeden Spieler werden 8 Karten ausgeteilt, die verdeckt vor ihm liegen bleiben. Niemand darf sich diese verdeckten Karten ansehen. Darauf kommt je eine offene Karte. Das Reizen entfällt. Der Startspieler und danach immer derjenige, der den letzten Stich geholt hat, sagt eine seiner offenen Karten an, mit der er spielen will. Danach der andere Spieler. Die höhere Karte holt wie gewohnt den Stich. Anschließend werden verdeckte Karten, auf denen keine offene Karte mehr liegt aufgedeckt.
Das kenne ich als Bauernskat. Allerdings weiß ich nicht mehr, wie das mit Trümpfen aussieht.

2. Das Spiel mit Omar. Omar ist ein fiktiver Spieler, er erhält ganz normal Karten, welche zu einem verdeckten Stapel zusammengeschoben werden. Des reizen nur die beiden realen Spieler. Omar spielt immer die oberste Karte von seinem Stapel aus.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen

Andreas (dessen Schulzeit offenbar noch nciht so lange her ist wie die vom Landvogt)

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SpieleHolger
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Re: Stichspiel für 2 Personen

Beitragvon SpieleHolger » 13. Juni 2007, 09:32

Ich kann Dir "Duck Soup" von David Parlett empfehlen: http://www.davidparlett.co.uk/oricards/ducksoup.html

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Christo

Duck Soup

Beitragvon Christo » 13. Juni 2007, 09:42

Kann mich Holger nur anschließen, Duck Soup ist ein klasse Stichspiel für 2 Personen mit sehr einfachen und eingängigen Regeln!

Gruß

Christo

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Roland G. Hülsmann
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Offiziers-Skat (+ Erweiterung nach RGH)

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 13. Juni 2007, 10:37

Ich kenne das Zweierskat als Offiziers-Skat:

Der Geber gibt zunächst für den Gegner 8 Karten (2 Reihen á 4) verdeckt, danbn sich selber. Anschließend werden 4 Karten offen auf eine der Reihen des Gegners gelegt. Dieser entscheidet sich nun für eine Trumpf-Farbe. (Diese muß nicht zwingend bereits ausliegen.) Anschließend gibt der Geber sich selbst 4 offene Karten auf eine der Reihen, dann wieder 4 für den Gegner und zum Schluß die restlichen 4 auf die verbleibenen 4 verdeckten Karten.

Der Gegner beginnt das Spiel. Man kann nur die offenen Karten spielen. Es gelten die üblichen Regeln: Die "Farbe" muß bedient werden. Die Reihenfolge der Karten ist wie beim Skat: 7 8 9 D K 10 As, Buben sind Trumpf in der Reihenfolge Karo, Herz, Pik und Kreuz als mächtigesten Buben. Wer nicht bedienen kann, darf trumpfen oder aber eine andere Karte abwerfen. Wird eine Karte gespielt, unter der eine verdeckte Karte liegt, wird diese nach dem Stich sofort aufgedeckt. Es gewinn der Spieler mit den meisten Punkten (B = 2, D = 3, K = 4, 10 = 10, As = 11); bei 60/60 ist es unentschieden (ohne Tie-Breaker ;) ).
Für ein kleines Turnier kann man auch Punkte vergeben: Unentschieden: je 1 Punkt; Einfacher Sieg: 2 Punkte; "Schneider" (Verlierer hat 30 oder weniger): 3 Punkte; "Schwarz" (Verlierer hat [b]keinen[/b] Stich gemacht: 4 Punkte. Wer zuerst 10 Punkte hat, hat das Turnier gewonnen. (Die Turnierregel stammt aus meiner PC-Version.)

Während des Studiums hatte ich für die Runden mit meinem Kollegen noch folgende Ergänzungen hinzugefügt: Man kann auch "Ramsch" oder "Grand" anstelle einer Trumpffarbe ansagen: Bei "Ramsch" gewinnt derjenige das Spiel, der [b]weniger[/b] Punkte hat und bei Grand sind ausschließlich die Buben Trumpf.

In einem Urlaub, hatte ich mit meinem Sohn noch eine wqeitere Zweiervariante entwickelt, aber die ist mir eine eigene Antwort wert.

Gruß
Roland

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Björn-spielbox
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Re: Stichspiel für 2 Personen

Beitragvon Björn-spielbox » 13. Juni 2007, 10:42

Es gibt von Alex Randolph eine Stichspiel"sammlung" mit dem Namen "Paradox" bei Winning Moves. Enthalten sind :
Schmerzhafte Stiche
für 2 Spieler

Der Freund zur Linken
für 3 Spieler

Der dritte Mann
für 4 Spieler

Das Spiel für 2 Spieler war echt gut - die anderen Versionen habe ich noch nicht gespielt.
Liebe Grüße,
Björn.

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Roland G. Hülsmann
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RGHs Zweier-Skat

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 13. Juni 2007, 11:00

In einem Urlaub hatten Tobias (mein Sohn) und ich schon etliche Runden Offiziers-Skat hinter uns.
Bei einigermaßen erfahrenen Spielern wiegt das Kartenglück aber immer schwerer und die einzig sinnvollen Stiche sind ob der offen liegenden Karten immer offensichtlicher. Man weiß immer, was der Gegner spielen kann. (Gewiß, es bleibt der Reiz des "Pokerns" auf die noch verdeckten Karten.)
Wir wollten etwas mehr Spannung und etwas mehr Skat-Ähnlichkeit in die Sache bringen, und daher erfanbd ich folgende Variante, die wir dann auch mit Genuß in diesem Urlaub regelmäßig spielten:

Zunächst werden je fünf verdeckte Karten ausgeteilt. Dann werden fünf Karten beim Gegner offen auf die verdeckten Karten gelegt und anschließend beim Geber. Nun werden zwei Karten verdeckt in den "Skat" gelegt. Zuletzt bekommt jeder Spieler 5 Karten verdeckt auf die Hand. Jetzt sind jedem Spieler 10 eigene und 5 gegnerische Karten bekannt. Nun wird wie beim normalen Skaat gereitzt und der Gewinner des Reizens nimmt gegebenenfalls den Skat auf die Hand und wählt zwei Karten, die er bei sich (quasi als ersten Stich) ablegt. Wie beim normalen Skat, kann man auch "Hand" spielen, und auf das Aufnehmen des "Skats" verzichten, etwa weil das eigene Blatt eh' schon gut genug ist, oder man auf diese Weise eine Stufe höher reitzen kann. Für das Reizen und die möglichen Spiele kommen die gewöhnlichen Skat-Regeln zum Einsatz. (Und [b]nein[/b], ich werde das Reizen jetzt nicht weiter ausführlich erklären.) Für ein kleines Turnier werden die Punkte wie beim normalen Skat gezählt und notiert.

[b]Variante ohne Reizen:[/b] Der Gegner bestimmt den Trumpf, nachdem die fünf offenen Karten bei ihm ausgelegt wurden (wie beim Offiziers-Skat. Außer einer Trumpffarbe kann er auch "Ramsch" oder "Gand" wählen). Vor dem ersten Stich nimmt er den Skat auf und legt anschließend zwei Karten als ersten Stich vor sich ab. Wenn er auf die Aufnahme des Skats verzichtet, zählt dieses Spiel im Turnier für den Sieger einen Punkt mehr. Für ein Turnier erfolgt die Punktezählung wie in meiner Antwort "Offiziers-Skat" beschrieben: Unentschieden 1, einfacher Gewinn 2, Schneider 3 und schwarz 4, Handspiel +1 für den Sieger.

Gruß
Roland

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VolkiDU

Re: Offiziers-Skat (+ Erweiterung nach RGH)

Beitragvon VolkiDU » 13. Juni 2007, 11:03

Roland G. Hülsmann schrieb:
> Ich kenne das Zweierskat als Offiziers-Skat

Mir ist das Spiel auch als Offiziers-Skat in Erinnerung, welches ich zuletzt vor etwa 15 - 20 Jahren sehr häufig mit meinem älteren Bruder gespielt habe.

Wikipedia gibt dazu wieder hilfreiche Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Offiziersskat

Räubergrüße
Volker

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Roland G. Hülsmann
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Re: RGHs Zweier-Skat

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 13. Juni 2007, 11:05

Beim Durchlesen meines Posts fiel mir neben etlichen Tippfehlern eine [b]Regel-Lücke[/b] auf:

Der Gewinner des Reizens beginnt auch mit dem Ausspielen. Man darf grundsätzlich zwischen den eigenen offenen und den Handkarten beim Ausspielen wählen. Wird dabei eine verdeckte Karte sichtbar, wird diese nach dem Stich aufgedeckt. Der Gewinner eines Stichs spielt die nächste Karte aus.

In der Variante ohne Reizen beginnt natürlich nicht der Geber, sondern der Gegner mit dem ersten Stich.

Gruß
Roland

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Roland G. Hülsmann
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Re: Offiziers-Skat (+ Erweiterung nach RGH)

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 13. Juni 2007, 11:14

VolkiDU schrieb:

> Wikipedia gibt dazu wieder hilfreiche Informationen:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Offiziersskat

Wow! :eek: Meine Variante (siehe "RGHs Zweier-Skat"), die ich mir weit vor Erfindung der Wikipedia und sogar vor der Verbreitung des WWW in einem Urlaub (muß so um 1995 gewesen sein) ausdachte, steht da auch schon drin!

Naja: Ich muß zugeben, daß diese Vriante sooo originell nun auch nicht ist ... ;)

Gruß
Roland

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Spielefreun.de
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Re: Offiziers-Skat (+ Erweiterung nach RGH)

Beitragvon Spielefreun.de » 13. Juni 2007, 11:54

Hmm, seltsam... ich kenne Offiziersskat völlig anders.

Beide bekommen wie üblich 10 Karten und reizen. Die restlichen 10 Karten kommen auf einen Nachziehstapel.
Solange der Nachziehstapel existiert (d.h. 5 Stiche lang), besteht keine Pflicht, passend zu spielen.
Sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist, muss entweder zugegeben oder gestochen werden, wenn möglich.

Ein Null ist so natürlich unmöglich zu spielen und ein Grand sehr schwer.


Viele Grüße
Jens

www.spielefreun.de

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Roland G. Hülsmann
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Offiziers-Skat: Download PC-Freeware

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 13. Juni 2007, 12:36

BTW: Hier gibt es eine PC-Version (Freeware) von Offiziersskat zum Downloaden:

http://www.software4fun.de/ck-bauernskat.htm

(Es handelt sich wohl um eine Nachfolgeversion, der von mir seinerzeit gekauften PC-Version.)

Gruß
Roland

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Ulrich Roth
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Re: Duck Soup

Beitragvon Ulrich Roth » 13. Juni 2007, 17:13

Christo schrieb:

> Duck Soup ist ein klasse
> Stichspiel für 2 Personen mit sehr einfachen und eingängigen Regeln!

Hab sie mir gerade mal durchgelesen:

Irre ich mich, oder braucht man ein ziemlich gutes Gedächtnis für dieses Spiel?

Nach der ersten Halbrunde (wenn der Stapel aufgebraucht ist) kennt man - theoretisch - die Hand des Gegenspielers 100%.

Stelle ich mir - zumindest für mein Hirn - in der Praxis ziemlich anstrengend und freudlos vor... :eek:

Grüße,
Ulrich

(spielt - um das Gedächtnis für interessantere Zwecke zu schonen - "En Garde" mit offenen Karten)

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Erhard Portner
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Beiträge: 504

Re: Duck Soup

Beitragvon Erhard Portner » 14. Juni 2007, 07:03

Hi Uli,

zufällig war "Duck Soup" der Renner unseres letzten Barcelona-Aufenthaltes, wenn wir nicht gerade "ludopathische Spiele" gespielt haben :-). "Duck Soup" macht in der Tat großen Spaß und spielt sich in der Praxis keineswegs "anstrengend und freudlos" ;-). Ich empfehle ein Probespiel!

Liebe Grüße nach Barcelona
Erhard(der fast davon ausgeht, noch bestätigt zu werden :-) )

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Christo

Re: Duck Soup

Beitragvon Christo » 14. Juni 2007, 08:33

Ein gutes Gedächntnis ist sicher hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Meine Kinder spielen mehr aus dem Bauch heraus, geht auch!

Freudlosigkeit kam bei uns nie auf, wir hatten vielmehr immer viel Gaudi :smile: .

Christo

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peer

Re: Duck Soup

Beitragvon peer » 14. Juni 2007, 08:54

Hi,
Ulrich Roth schrieb:
>> Nach der ersten Halbrunde (wenn der Stapel aufgebraucht ist)
> kennt man - theoretisch - die Hand des Gegenspielers 100%.

Theoretisch funktioniert auch der Kommunismus.

Will sagen: Dazu müsste man sicht nur alle gefallenen Karten des Gegners merken, sondern auch seine eigenen, damit man die Starthand deduktiv herausbekommen kann.
Ist wohl ziemlich unmöglich - und auch absolut nicht notwendig.
Ich habe mich darauf beschränkt mir die wichtigen Karten (Asse und Könige und vielleicht eine entscheidende Dame) zu merken. Das ist vom "Anstrengungsgrad" eher weniger als das was man sich beim Skat merken sollte...
Spielt sich sehr flott und locker und ist imho -ich wiederhole mich da gerne - das beste Kartenspiel 2006.

ciao
peer

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StefanT

Re: Stichspiel für 2 Personen

Beitragvon StefanT » 14. Juni 2007, 12:58

Hallo,

gibt's irgendwo eine deutsche Übersetzung zu diesem Spiel ?
Meine Enlischkenntnisse ereicehn gerade mal so zum "nicht verhungern".

Vielleicht hat jemand diese und kann sie mir zukommen lassen.

Schon mal danke im voraus

Stefan


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