Beitragvon Michel » 2. Oktober 2007, 14:51
Mehr als Eye Candy?
Schwer zu sagen nach einer ersten Zweierpartie: Ein paar recht schnell verinnerlichte Mechanismen, deren Auswirkungen aber für den Anfänger schwer abzusehen sind - Glücksanteil durch Karten, was die möglichen Spielzüge einschränkt, sowie durch zufällig gezogene Spielsteine, mit denen pro Runde eine bestimmte Anfangsaufstellung erzeugt wird.
Da man (ich jedenfalls) die Tendenz hat, an bestimmten strategischen Ideen zu sehr zu kleben, fällt das rasche taktische Umschwenken schwer - aber genau das ist hier gefragt ...
(Klingt alles sehr nach Khronos - und dieser Erstling der beiden Autoren gefällt mir ausnehmend gut. Dessen nicht zu verleugnender Glücksanteil und das bei mehr als einem Mitspieler entstehende, kaum planbare "Chaos" sind Dinge, die mich nicht abstoßen, sondern eher begeistern - Schachnaturen werden dagegen mit den Schultern zucken.)
Will ich gerne noch häufiger spielen.
Am Rande: Bei uns war der Grieche immer nur "der Römer", die Ägypterin "Kleopatra", der Maya der "Inka" und der Perser der "Topfträger". Ist für's Spiel aber völlig unerheblich.