Nabend,
es gibt Spiele, die erscheinen einen subjektiv zu teuer, weil vom Preis eben doch über der selbst auferlegten Schmerzgrenze gelegen. "Steam over Holland" ist für mich so ein Spiel.
Für 35 Euro hätte ich nach der guten Spielerklärung und dem Beiwohnen einer Partie zugeschlagen. Aber bei 40 Euro ist doch eine psychologie Grenze erreicht, wo ich mich frage, was ein Brettspiel wirklich - ganz unabhängig vom Sammlerwert (bin Spieler, kein Sammler. Die Sammlung entsteht schlicht nebenbei.) - wert ist? Dabei ist die Differenz von 5 Euro gerade mal ein Menue bei McDonalds und da ist das (Ess-)Vergnügen auch noch arg begrenzt.
Dabei sieht "Steam over Holland" wirklich gut aus für eine 18xx Variante, hat hochwertiges Material, über das man kein Wort verlieren würde, weil es eben passt. (Kein Vergleich zu "1829 Mainland", bei dem die Privatbahnen auf anderem Papier gedruckt und durchscheinen) Dazu eine wirklich edle Verpackung und viel wichtiger: Es ist ein 18xx Spiel, das auch 18xx-Skeptiker und 18xx-Neulinge überzeugen könnte, weil eben Regelbalast weggelassen wurde und alles Wichtige übersichtlich aufgelistet ist. Kurz gesagt, ein Spiel, dass Spielspass verspricht in meinen Spielrunden und auch dazu noch zu Zweit gut spielbar sein soll laut Autor.
Wenn ich dazu bedenke, dass ich früher für ein "Roads & Boats" und "Antiquity" 65 bis 70 Euro ausgegeben habe, versteh ich mein Jammen irgendwie selbst nicht...
Cu/Ralf, der morgen wohl doch wieder bei Vendetta Games vorbeischauen muss. :)