Beitragvon Ralf Arnemann » 31. Oktober 2007, 17:47
Ich gestehe ja gerne zu, daß sich die Agricola-Regelautoren wirklich viel Mühe gemacht haben.
Und trotzdem sehe ich wie Michael, daß das Ergebnis leider doch suboptimal geblieben ist.
Nicht nur die Sache mit der ungewohnten Nutzung der Seitenspalte - es ist m. E. auch keine gute Idee gewesen, alle Möglichkeiten in die Hauptregel zu packen.
Es verwirrt sehr, wenn dauernd die Änderungen für verschiedene Spielerzahlen und Einsteiger/Fortgeschrittene mitberücksichtigt werden, obwohl man noch heftig dabei ist, die wesentliche Spielidee zu verstehen.
Eigentlich ist Agricola ziemlich gut zu lernen: Der grundlegende Spielablauf ist überaus einfach und logisch, und das gewünschte Maß an Komplexität kommt wesentlich über die Karten, die man anfangs nicht alle kennen und verstehen muß.
Aber bis ich gemerkt habe, daß das Spiel im Kern recht simpel ist - das war schon ein Akt. Und da haben leider auch die Spielbretter verwirrt, weil nicht klar ist, was nun wirklich gebraucht wird, was nur Erläuterung ist, was zusätzlicher Service sein kann.
Na ja, jetzt habe ich es (hoffentlich) kapiert.
Und werde mir demnächst mal den Anhang größer kopieren, das ist nichts für alte Leute mit Brille ...