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Überschuß-Spiel

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Robert Vötter
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Überschuß-Spiel

Beitragvon Robert Vötter » 28. Februar 2008, 15:22

Kennt jemand ein Spiel, wo man alles im Überschuß hat ?

Die meisten Spiele sind ja Mangelspiele und man muß das Beste aus der Situation machen.

Gruß
Robert

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Michael Weber

Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Michael Weber » 28. Februar 2008, 15:32

War nicht das Anti-Monopoly so etwas in der Art? Auch einige Stichspiele sind darauf angelegt, möglichst wenig zu bekommen.

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Joker13
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Joker13 » 28. Februar 2008, 15:38

bei "Mankomania" hat man die Aufgabe, möglichst schnell eine Million auszugeben.

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Twixtim
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Twixtim » 28. Februar 2008, 16:22

> Kennt jemand ein Spiel, wo man alles im Überschuß hat ?

Klar: Go. Am Anfang hat man soviel von der Hauptresource (nämlich Raum), daß man gar nicht weiß, was man damit anstellen soll. :)


Tim

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Golbin
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Golbin » 28. Februar 2008, 16:27

Huhu,

Das Mad-Spiel. Da hat man Geld im Überfluss,vor allem wenn man Alfred E. Neumann heißt

Golbin

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Fluxx
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Fluxx » 28. Februar 2008, 16:35

Hallo!

Die Frage ist dabei vor Allem wie du 'im Ueberfluss' definieren willst. MMn ist es schon recht schwer (bis unmoeglich) ein Spiel zu machen, wo ich ALLES im Ueberfluss habe. Nehmen wir mal an, es gibt eine Ressource (z.B. Geld), die ich wirklich im Ueberfluss habe. Dann gibt es bestimmt irgendetwas Anderes, was verhindert, dass ich mit dem Geld alles machen kann (z.B. ein Mangel an Aktionen oder ein Mangel an Platz um die gekauften Sachen zu nutzen oder...)

Am ehesten Ueberfluss hast du wohl bei irgendwelchen Kreativspielen (wobei die meisten dann wieder die Zeit begrenzen...). Wobei es ja auch Spiele gibt, die dann eher dein Gedaechtnis fordern, da ist dann dein persoenlicher Arbeitsspeicher das begrenzende Moment...

Irgendwie kann ich mir schwer vorstellen, dass man ein spiel hat, wo man die ganze Zeit alles im Ueberfluss hat und das trotzdem Spass macht...


Fluxx

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Blendi

Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Blendi » 28. Februar 2008, 16:47

Hallo Robert,

mir fällt da Automania ein: Du hast so viel Geld zur Verfügung wie du möchtest. Ist das nicht schön?

Gruss Walter

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Marten Holst
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RE: Überschuß-Spiel

Beitragvon Marten Holst » 28. Februar 2008, 17:32

Moin,

> Irgendwie kann ich mir schwer vorstellen, dass man ein
> spiel hat, wo man die ganze Zeit alles im Ueberfluss hat
> und das trotzdem Spass macht...

ich behaupte sogar, dass die so beliebte Kategorie "Mangelspiel" eigentlich alle Spiele umfasst. Selbst Go: Mangel an Zügen. Man stelle sich vor, ich darf so viele Steine setzen, wie ich will, würde das Spiel doch langweilig gestalten - die einzige Frage ist, wie viel zu Null man damit "sicher" gewinnt :-)

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Roman

Moderne Mangelhaftigkeit und Mangelrügen

Beitragvon Roman » 28. Februar 2008, 23:44

Hi Marten,

Marten Holst schrieb:

> ich behaupte sogar, dass die so beliebte Kategorie
> "Mangelspiel" eigentlich alle Spiele umfasst. Selbst Go:
> Mangel an Zügen. Man stelle sich vor, ich darf so viele
> Steine setzen, wie ich will, würde das Spiel doch langweilig
> gestalten - die einzige Frage ist, wie viel zu Null man damit
> "sicher" gewinnt :-)

:-)) Jepp, sowas ist dann ungefähr so spannend wie ein sonntäglicher Dorffriedhofsbesuch, bei dem man mitzählt, wie viele Kiesel man beim Durchqueren der Ahnenreihen unbotmäßig über die Randbegrenzung des Gehwegs getreten hat.

Aber ja, so gesehen ist jedes vernünftige Spiel jenseits von reiner Jux und Dollerei sicher ein Mangelspiel. Wer alles haben kann, geht irgendwann vor Langeweile ein.

En vogue ist momentan aber doch eher die "Mangelrüge" mit ihren derzeit vermutlich prominentesten Vertretern "Agricola" und "Im Jahr des Drachen". Will sagen: der Mangel besteht nicht nur darin, dass ich nicht immer machen kann, was ich möchte, sondern auch darin, dass ich, sobald ich zu Zeitpunkt X nicht Bedingung Y erfüllt habe, destruktive Strafen in Form von Malus Z erhalte.

Das Interessante ist daran für mich, dass es derzeit mal wieder wirklich gute Spiele gibt, die vom Spieldesign her bewusst mit Frustmomenten, namentlich dem Verlust von bereits erworbenem (Material oder Siegpunkten), hantieren.

Normalerweise wird sowas ja gemieden wie der Teufel das Weihwasser, denn auch in Freakkreisen sind solche Elemente durchaus nicht immer unproblematisch.

Ciao,
Roman

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Peter Gustav Bartschat

Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 29. Februar 2008, 06:34

Es gibt einen interssanten Aspekt bei Civilization / Advanced Civilization, der etwas mit dem Überfluss und dessen negativen Folgen zu tun hat:

Die Counter haben zwei Seiten: Auf der einen Seite stellen sie Menschen dar (die Bürger deines Reichs) und auf der anderen Seite Vorräte (die "Währung", mit der man z.B. Steuern bezahlt, und für die man auch einige Dinge kaufen kann.)

Jeder Spieler hat einen bestimmten Vorrat an Countern - also kein Überfluss in dem Sinne, dass er potenziell unendliche viele Counter hätte - mit dem er haushalten muss. Er kann aber nicht bestimmen, dass er nur eine gewisse Menge von Countern als Menschen verwenden und den Rest in Reserve halten will, um sie in einer anderen Spielphase in Vorräte zu verwandeln: Wenn die Phase kommt, in der sich die Menschen vermehren, dann müssen sie sich so lange vermehren wie nur möglich ist. Das kann dazu führen, dass alle verfügbaren Counter als Menschen auf dem Plan liegen.

Um Vorräte anlegen zu können - was im Spiele ebenfalls wichtig ist - muss man sich dann eines Teils seiner Menschen entledigen.

Hier kann es also tatsächlich einen Überfluss an Bevölkerung geben, der dem Spieler gar nicht so gelegen kommt.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Björn-spielbox
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Björn-spielbox » 29. Februar 2008, 07:57

Ich meine in der Rezi zu The Settlers of Canaan gelesen zu haben, dass es für alle Spieler immer Rohstoffe in Überfluß gab...

Bausack ist auch kein Mangelspiel - meist hat man zuviele Steine, die man auftürmen muss - da mangelt es eher an Geschicklichkeit :-)

Liebe Grüße,
Björn.

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Joker13
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Joker13 » 29. Februar 2008, 09:40

nee, da mangelt's an Bohnen ;)

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Robert Vötter
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Robert Vötter » 29. Februar 2008, 09:59

Mir ist gerade ein Spiel eingefallen:


Carcasonne :)
Obwohl man dort wieder zuwenig Figuren hat, dafür aber massenhaft Plättchen

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Christian Schnabel
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Christian Schnabel » 29. Februar 2008, 10:11

mir fällt da Big Boss ein. Alle werden steinreich, nur der Sieger noch etwas reicher.

Viele Grüße

Christian Schnabel

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Attila
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Re: Überschuß-Spiel

Beitragvon Attila » 29. Februar 2008, 17:01

Hiho,

Also bei Squad 7 habe ich meistens einen Überschuss. Jedesmal wenn ich versuche die Kreatur zu treffen, schiesse ich drüber. Typischer fall von Überschuss.

Atti

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Peter Gustav Bartschat

RE: Überschuß-Spiel

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 29. Februar 2008, 17:14

Marten Holst schrieb:
> ich behaupte sogar, dass die so beliebte Kategorie
> "Mangelspiel" eigentlich alle Spiele umfasst.

Und Friedrich Engels hat behauptet, die gesamte Geschichte sei nur die Geschichte von Klassenkämpfen.

Ich zum Beispiel würde gern behaupten, die gesamte Ernährung bestünde nur aus Currywurst mit Pommes und Matsche ... aber ich befürchte, dann hätte ich genau so wenig recht wie Friedrich Engels und du. :-)

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Marc

Re: Überschuss-Spiel

Beitragvon Marc » 29. Februar 2008, 19:12

Bei "Railroad-Tycoon" mangelt es an nichts. Jeder hat drei Züge pro Runde und wenn das Geld nicht reicht, bekommt man problemlos Kredit und das kostet Siegpunkte.

Ok, irgendwann gibt es in den Städten keine Waren mehr zum transportieren. Aber Mangel würde ich das nicht nennen. Es gibt auch am Ende immer noch Warensteine. Nur halt in den falschen Städten. :-)


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