Beitragvon Tyrfing » 3. April 2008, 01:17
Dieses "Problem" bei Spielen welches du ansprichst sehe ich zwar auch gegegen, aber ist das wirklich negativ?
Das Problem hast du bspw. auch bei Puerto Rico. Man könnte soweit gehen zu sagen, dass es einfach eine Form der Interaktion ist.
Bei solchen Spielen sollte man schauen, dass man mit halbwegs gleichstarken Spielern spielt.
Spiele die diesen Faktor nicht haben, müssten so funktionieren, dass man nicht direkte Vorteile/Nachteile durch die Aktionen eines Mitspielers hat.
Dann wiederum kämen schnell die Vorwürfe, dass es sich um Multiplayer-Solitär handeln würde.
Beide Vorwürfe sind für mich unschöne Beschreibungen im Extremen für die Interaktion der Spieler.
Es gibt natürlich auch Spiele, die diesen Faktor wieder ausgleichen. Z.B. Skat hat auch das Problem, dass wenn man im Team mit einen Neuling ist (so wie ich, wenn ich gegen meinen Opa spiele :P), dann bekommt der andere Profi halt mal Spiele durch, die er normalerweise nicht durchbekommen hätte...
Ist aber nicht so wild, da sich dieses "Glücksmoment" durch häufige Spiele wohl halbwegs gleichmäßig aufteilen wird.
Bei Metropolys ist das nicht so, da es eine feste Spielerreihenfolge gibt...
Ich weiß also nicht, inwieweit diese Kritik ausschlaggebend sein sollte. Das Problem tritt häufiger auf. Wenn es dir aber woanders wie z.B. bei Medina mehr Spaß macht, dann ist das eben so ;-)
Wie so häufig bei solchen Spielen sieht die Situation völlig anders im Zweipersonenspiel aus. Hier gewinnt dann der stärkere Spieler, da er automatisch hinter dem schwächsten sitzt ;)
Aber nicht nur deswegen ist es zu zweit interessanter, meiner Meinung nach.
Ich werd dem Spiel auch nochmal Mehrspielerchancen geben, mal sehen wann.