Anzeige

Stone Age oder Kingsburg oder nicht vergleichbar ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Spielehansel
Kennerspieler
Beiträge: 1362

Stone Age oder Kingsburg oder nicht vergleichbar ?

Beitragvon Spielehansel » 23. April 2008, 16:36

Frage steht oben :-).

Wo kann man besser taktieren und Strategien entwickeln...

wo ist man auf gute Würfelwürfe angewiesen ?

Spielehansel

was braucht weniger Platz :-)?

Benutzeravatar
Tyrfing

Ich bin für Kingsburg - gegen Stone Age

Beitragvon Tyrfing » 23. April 2008, 16:41

Taktieren: Da denke ich, sind beide ähnlich. Vielleicht etwas zu Gunsten von Stone Age.
Gute Würfelwürfe braucht man eher bei Stone Age, da man bei Kingsburg auch mit niedrigen Würfen viel machen kann. Vorrausgesetzt im niedrigen Bereich ranken sich nicht zuviele Spieler...

Ich glaube vom Platzbedarf liegt Kingsburg vorne, beide brauchen aber nicht gerade wenig.
Zu Stone Age kommen aber noch die Spielerauslagen dazu.

Das bessere Spiel ist in meinen Augen Kingsburg. Beide sind mir aber zu lang für das, was sie bieten - hierbei aber insbesondere Stone Age, welches bei mir garnicht gut ankommt.

Meine Stimme geht an Kingsburg

verspielten Gruß
Tyrfing

p.s.: Vielleicht willst du dir ja mal die Java-Implementierung dazu ansehen?

Benutzeravatar
Spielehansel
Kennerspieler
Beiträge: 1362

Re: Ich bin für Kingsburg - gegen Stone Age

Beitragvon Spielehansel » 23. April 2008, 17:30

Hallo,

die habe ich gerade mal gespielt...und ähm...gegen
Expert A.I. (also nur ich gegen den PC) gewonnnen.

... und habe auch die ganze Zeit geführt...

Lag das jetzt an einem überragenden Würfelglück oder der PC-Umsetzung oder generell daran, dass es ein Glücksspiel ist ?

Spielehansel

Benutzeravatar
Himbie
Kennerspieler
Beiträge: 159

Re: Ich bin für Kingsburg - gegen Stone Age

Beitragvon Himbie » 23. April 2008, 19:21

Ich gewinne auch meistens - und ich dachte schon, weil ich so ein genialer Spieler bin ...!

Benutzeravatar
Daniel R.
Kennerspieler
Beiträge: 1106

Re: Ich bin für Kingsburg - gegen Stone Age

Beitragvon Daniel R. » 23. April 2008, 20:37

Tyrfing schrieb:
>
> Ich glaube vom Platzbedarf liegt Kingsburg vorne, beide
> brauchen aber nicht gerade wenig.
> Zu Stone Age kommen aber noch die Spielerauslagen dazu.

Meines Erachtens braucht Stone Age etwas weniger Platz, Hauptspielplan und Spielerauslagen sind kleiner als bei Kingsburg.



> Das bessere Spiel ist in meinen Augen Kingsburg.

Zustimmung. Bei Stone Age gibt es halt eine Art Déjà Vu. Wäre es vor 3 Jahren erschienen, wäre es der Überflieger, aber 2008 ist nur noch "solide".


> Beide sind mir aber zu lang für das, was sie bieten -

:???: Wenn einem ein Spiel gefällt, dann spielt Zeit keine Rolle. Mit anderen Worten: falls eine Partie 15 min weniger Zeit beanspruchen würde, dann würde Dir das Spiel auch nicht mehr Spass bereiten. Dies zeigt sich deutlich in Deiner folgenden Aussage:


> hierbei aber
> insbesondere Stone Age, welches bei mir gar nicht gut ankommt.


Gruss Daniel

Benutzeravatar
Tyrfing

Experten KI so garnicht Experte im Spiel

Beitragvon Tyrfing » 23. April 2008, 20:41

Nein, die KI ist eigentlich eher schlecht, selbst die als "Experte" gekennzeichnete. Daraus macht der Autor aber auch keinen Hehl...

Als anspruchsvoller Ersatz für Gegner lohnt sich das Brettspiel also nicht.

Benutzeravatar
Daniel R.
Kennerspieler
Beiträge: 1106

Re: Experten KI so garnicht Experte im Spiel

Beitragvon Daniel R. » 23. April 2008, 20:50

Tyrfing schrieb:
>
>
> Als anspruchsvoller Ersatz für Gegner lohnt sich das
> Brettspiel also nicht.

:???:

sollte das nicht heissen:

Als anspruchsvoller Ersatz für Gegner lohnt sich das
[i]Computerspiel[/i] also nicht.

Benutzeravatar
Tyrfing

Ja

Beitragvon Tyrfing » 23. April 2008, 21:22

sollte es, würd ich nun auch korrigieren - darf ich aber nicht ;)

Benutzeravatar
Ernst-Jürgen Ridder

Re: Stone Age oder Kingsburg oder nicht vergleichbar ?

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 23. April 2008, 23:51

Hallo,

schade eigentlich, dass bei den Vielspielern hier Stone Age eher weniger gut ankommt.

Stone Age und Kingsburg zu vergleichen, finde ich schwierig.

Nach meinem Verständnis ist Kingsburg im Schwerpunkt ein Würfelspiel. Man würfelt, teilt die Würfel Feldern zu, auf denen man dann Siegpunkte/Soldaten/Rohstoffe bekommt, baut mit den Rohstoffen Gebäude, die einem Siegpunkte und/oder spezielle Fähigkeiten bringen, die teils das Würfelergebnis oder den "Kampf" beeinflussen. Die Siegpunkte entscheiden den Ausgang. Das ist arg verkürzt der Kern des Spiels, funktioniert sehr schön, dauert zwar verhältnismäßig lange, macht aber auch entsprechend viel Spaß. Vergleicht man es mit um Krone und Kragen, Giganten der Lüfte, Drachenwurf, Burgenland etc., ist es von diesen für meinen Geschmack das beste.

Stone Age ist für mich eher eine Art Aufbauspiel und hat als solches mehr Ähnlichkeiten mit Die Säulen der Erde, Cuba etc.. Klar, auch hier wird gewürfelt um Rohstoffe, die man dann u.a. zum Bauen braucht. Die Würfel werden aber nicht einfach 1:1 auf ein Feld gesetzt und bestimmen den Ertrag, sondern die Anzahl der Leute, die zur Gewinnung eines bestimmten Rohstoffs eingesetzt werden, bestimmt die Anzahl der einzusetzenden Würfel; das Würfelergebnis geteilt durch einen für jeden Rohstoff anderen Wert ergibt dann die Anzahl der jeweils gewonnenen Rohstoffe (also: stelle ich nur einen Mann zum Goldwaschen ab, muss ich mit nur einem Würfel eine 6 werfen, um 1 Gold zu bekommen; wollte ich mit einem Mann auf Jagd gehen, bekäme ich mit der einen gewürfelten 6 schon drei Nahrung usw.). Es gibt also eine Abhängigkeit zwischen Mann-Einsatz und Zahl der verfügbaren Würfel, womit ich die Chance beeinflussen kann, zu bekommen, was ich haben will. Krass gesagt: Will ich unbedingt ein Gold haben, kann ich -egal ob das sinnvoll ist- 6 Mann zum Goldwaschen schicken, bekomme dann mindestens das eine Gold, weil ich schlechter als 6x1 nicht würfeln kann, könnte aber auch 6x6 werfen und 6 Gold bekommen. Es lässt sich also zielgerichtet planen, ein Glücksfaktor bleibt natürlich. Dass auch hier das Würfelergebnis noch beeinflusst werden kann (durch Werkzeuge, die man ganz ohne Würfeln erwirbt), kommt hinzu.

Weder Kingsburg noch Stone Age sprechen unmittelbar den reinen Strategen an. Schöne Spiele, jedenfalls für die Familie, sind es aber beide allemal. Ich würde mich ungern zwischen beiden entscheiden müssen. Kingsburg ist als Würfelspiel schlicht gut, auch Stone Age ist als thematisches Aufbauspiel mit einem sehr interessanten Würfelmechanismus ein gut gelungenes Spiel.

Für den Kneipentisch dürfte Stone Age wegen seines geringeren Platzbedarfs geeigneter sein.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

Benutzeravatar
Micha A.
Kennerspieler
Beiträge: 1340

RE: Ich bin für Kingsburg - gegen Stone Age

Beitragvon Micha A. » 24. April 2008, 06:34

"Daniel R." hat am 23.04.2008 geschrieben:

>> Beide sind mir aber zu lang für das, was sie bieten -
>
> :???: Wenn einem ein Spiel gefällt, dann spielt Zeit keine
> Rolle.

Wattndatt für'n Quatsch???
Auch mir gefällt Stone Age recht gut, aber ich finde es ebenfalls ein bissl (zu) lang.
Und würde es 5h dauern, dann würde ich es trotz des guten Mechanismus gar nicht spielen wollen.

Micha

Benutzeravatar
Daniel R.
Kennerspieler
Beiträge: 1106

[OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Daniel R. » 24. April 2008, 11:54

Micha A. schrieb:
>
> "Daniel R." hat am 23.04.2008 geschrieben:
>
> >> Beide sind mir aber zu lang für das, was sie bieten -
> >
> > :???: Wenn einem ein Spiel gefällt, dann spielt Zeit keine
> > Rolle.
>
> Wattndatt für'n Quatsch???



Hallo Micha,
Du kennst sicher den Satz: "Die Zeit verging wie im Flug". Will heissen, dass das subjektive Erleben der Zeit in diesem Falle kürzer war, als die rein objektive Betrachtung. Umgekehrt erscheint einem eine Stunde beim Zahnarzt als "ewig".

Wenn mir ein Spiel gut gefällt "vergesse" ich die Zeit während des Spielens. Wenn ich mich gut unterhalten habe und ich nachher auf die Uhr schaue und erschrecke, weil da 3h vergangen sind, dann ist das Spiel nachher nicht schlechter, nur weil ich dachte, es wäre nur die Hälfte gewesen.

Umgekehrt habe ich Probleme damit, wenn mir einer eine Skala auflistet, welche den Zeitbedarf mit einer Benotung koppelt. Bspw. Spielspass bei Stone Age:

0,5 h = Super Spiel
1h = OK Spiel
1,5 = langweiliges Spiel
2h = Nie wieder

Natürlich hängt die (objektive) Spieldauer davon ab, wieviele Leute mitspielen und wie lange sich diese für ihren Spielzug Zeit nehmen.
Doch die individuell erlebte und gefühlte Zeit, welche beim Spielen vergeht, lässt sich nicht in so ein Schema pressen. Entweder hatte ich Spass während dieser Zeit weil das Geschehen spannend war oder eben nicht. Dieser hängt ja dann nicht nur vom Spiel, sondern auch direkt von den Mitspielern ab, darum ist die alleinige Rückfolgerung auf die Qualität des Spiels problematisch.

Alles klar?


Grüsse Daniel

Benutzeravatar
Tyrfing

Re: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Tyrfing » 24. April 2008, 15:17

Also, ich vertrete wie einige andere hier den Anspruch, dass ein Spiel mit steigendem Glücksanteil eigentlich immer kürzer dauern sollten.

Stone Age geht Stunden und hat mir dafür einfach zuwenig zu bieten. Die Züge wiederholen sich, der Ablauf ist mir zu simpel.
Männchen, Ressourcen sammeln und Sachen kaufen. In den ersten 2 Runden bin ich bereits soweit, dass ich eigentlich fast alles schon machen kann, nach 10min wiederholt sich das Spiel nur noch.

Andere Spiele steigen an, man wächst und gedeiht (zumeist auch mit steigenden Anforderungen) und man ist immer gefordert. Nicht so bei Stone Age.
Dann noch das Würfelglück dazu, welches dann doch schonmal das ein oder andere Gebäude kosten kann.
Dafür dauert es mir dann einfach zu lange - die Zeit geht eben nicht wie im Flug vorbei (dann wäre es mir auch egal).

Stone Age sollte sich in 45-60min spielen, aber das beisst sich mit dem würfeln (was Zeitaufwendig ist).

Ein ähnliches Problem hat Kingsburg zwar auch
(die Angreifer könnten ruhig "knackiger" sein um die Spieler zu fordern) aber nicht so extrem.
Das Gebäudetableau holt da einiges wieder raus, denke ich.
Aber auch Kingsburg spiele ich z.B. sehr gerne am Computer
(wo es sehr zügig geht) und am Brett etwas weniger gern (wobei es mir wie gesagt deutlich besser als Stone Age gefällt).

Verspielten Gruß
Tyrfing

Benutzeravatar
peer

Re: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon peer » 24. April 2008, 16:30

Hi,
Tyrfing schrieb:
>> Stone Age geht Stunden und hat mir dafür einfach zuwenig zu
> bieten.

Wowo. Ich würde dem ja zustimmen, denn Stone Age will ja ein lockeres Spiel sein und das darf nmicht Stunden dauern.
Aber: dauert es wirklich bei euch Stunden? Ich hab erst eine Partie hinter mir und die spielte sich recht flott...

ciao
peer

Benutzeravatar
Tyrfing

Re: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Tyrfing » 24. April 2008, 17:52

Also das extremste bei uns war, wir spielten Agricola und waren eher fertig als die Partie Stone Age am Nachbartisch.

Das war allerdings auch extrem, das Ende trat ein, weil Gebäude und Karten aufgebraucht waren.
Ich glaub die Partie ging etwa 3 Stunden.

Ich sehe gerade, 60min soll eine Partie dauern?
Dann wäre das ein Zeitvorteil gegenüber Kingsburg mit 90min.
Kann ich in unseren Runden eigentlich aber nicht bestätigen, bei uns waren es 2-3 Stunden.

Benutzeravatar
Thomas Reh
Kennerspieler
Beiträge: 427

Re: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Thomas Reh » 24. April 2008, 17:54

Mich würde jetzt doch interessieren wie lange bei Euch eine Partie Stone Age dauert. "Stunden" macht mich dann doch stutzig.

Aber ich habe auch schon Leute erlebt, die 3 1/2 Stunden an einem 4er Säulen der Erde gespielt haben.

Gruss
Thomas
(der nicht jeden Zug bis zum Schluss berechnen muss :-) )

Benutzeravatar
Spielehansel
Kennerspieler
Beiträge: 1362

Re: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Spielehansel » 24. April 2008, 17:54

...der bei manchen Spielen auch gar nicht wüsste, wie das gehen soll :-).

Spielehansel

Benutzeravatar
Thomas Reh
Kennerspieler
Beiträge: 427

Re: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Thomas Reh » 24. April 2008, 17:57

Da gibt es Leute, die können das, oder glauben es zumindestens :-) :-).

Benutzeravatar
Bernd Eisen

Re: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Bernd Eisen » 24. April 2008, 19:57

Huhu!

Also nach mehreren Partien Stone Age hat es sich so um die 90 Minuten eingependelt (zu viert). Die angegebenen 60 Minuten sind wohl nur zu zweit zu erreichen.

Kingsburg dauert etwas länger (knapp 2 Stunden - auch zu viert).

Grüße
Bernd


www.irongames.de

Benutzeravatar
Micha A.
Kennerspieler
Beiträge: 1340

RE: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Micha A. » 24. April 2008, 20:31

"Daniel R." hat am 24.04.2008 geschrieben:

Im Prinzip stimme ich Dir komplett zu.

Dennoch bin ich der Meinung, dass ein bestimmtes Spiel irgendwann zu lange dauern kann, da man das, was man tun muss, einfach zu oft macht. Und zwar so oft, dass keine Spannung mehr dazu kommt.

Bei Stone Age finde ich das gar nicht mal so extrem, aber ein bissl schon. Wir spielen meist eine gute Stunde (in meinen bisherigen 3 Partien) ohne Erklären.

Oder, um mal ein ganz anderes Beispiel zu bringen: Ich fahre jeden Tag ca. 90 Minuten Rad. Das macht Spaß und ist ok.
Jeden Tag 4 h zu fahren wäre mir aber zu lang und zu eintönig. Obwohl mir die Tätigkeit als solche Spaß macht.
Und ähnlich ist es auch mit von mir als "(etwas) zu lang für den Spielreiz" empfundenen Spielen.

Alles klar?

Gruß
Micha


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Never argue with idiots. They bring you down to their level, then beat you with experience."

Benutzeravatar
Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: Experten KI so garnicht Experte im Spiel

Beitragvon Marten Holst » 25. April 2008, 00:46

Moin,

> Nein, die KI ist eigentlich eher schlecht, selbst die als
> "Experte" gekennzeichnete. Daraus macht der Autor aber auch
> keinen Hehl...

ich hatte mal ein Spiel gegen gemischte KI gespielt, und nicht nur gewonnen (ich bin ein Held), sondern vor allem beobachtet, dass der KI-Einlauf umgekehrt zum Level war - Random war am Besten, Experte wurde (abgeschlagen!) letzter.

Benutzeravatar
Daniel R.
Kennerspieler
Beiträge: 1106

RE: [OT] Zeitgefühl vs. Zeitbedarf

Beitragvon Daniel R. » 25. April 2008, 14:50

Micha A. schrieb:
>
> Dennoch bin ich der Meinung, dass ein bestimmtes Spiel
> irgendwann zu lange dauern kann, da man das, was man tun
> muss, einfach zu oft macht. Und zwar so oft, dass keine
> Spannung mehr dazu kommt.

Grundsätzlich stimme ich Dir hier zu. Auch ich beurteile ein Spiel als unterdurchschnittlich oder gar schlecht, wenn ich finde, dass der Spielablauf zu repetitiv und trocken ist.
Im Prinzip wiederholt sich aber in jedem mir bekannten Spiel ein gewisser Ablauf. Es ist wohl eine Form von Kunst, dass bei gewissen Spielen diese Wiederholungen nicht weiter negativ auffallen, bei anderen hingegen sagen wir "langweilige Repetitionen"!

Viele Grüsse
Daniel

Benutzeravatar
Dirk Piesker
Kennerspieler
Beiträge: 950

Stone Age

Beitragvon Dirk Piesker » 25. April 2008, 15:25

Hallo Ernst-Jürgen,


> schade eigentlich, dass bei den Vielspielern hier Stone Age
> eher weniger gut ankommt.

Ist das so? Also ich bin begeistert von Stone Age, abgesehen
von dem unnötig englischen Titel, dem Untertitel, der als
seelische Grausamkeit durchgeht und der Schachtel, die nicht schließt.

Stone Age hat mir den Spass am Würfelspiel wiedergebracht, nachdem ich die letzten Jahre eher nichts mit Spielen mit Würfeln anfangen konnte. (Lag's an den Spielen??)

Ich finde das Zufallselement hier durch die Menge an
Würfen deutlich besser als das Baumeister-Ziehen in
Säulen der Erde, da ich meine Chancen in Stone Age durch das Setzen der Männchen konkret kalkuliere (n muss).

Eine zu lange Spielzeit ist bei uns noch nicht bemäkelt worden, auch wenn wir durchaus 2h+ gespielt haben.


Viele Grüße,
Dirk

Benutzeravatar
Ernst-Jürgen Ridder

Re: Stone Age

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 25. April 2008, 19:37

Hallo Dirk,

mein Eindruck von den bisherigen Threads/Postings zu Stone Age ist tatsächlich, dass es bei den Vielspielern hier eher nicht so gut ankommt, weil es als SdE-light oder Spiel mit viel zu hohem Glücksfaktor wegen des Würfelns angesehen wird. Damit geht es Stone Age hier so ähnlich, wie es z.B. auch Wikinger-Die vergessenen Eroberer (von Proludo) ergangen ist, das wegen des Würfelns und des Karteneinflusses als schon frustrierend glücksabhängig angesehehn worden ist.

Für meinen Spielgeschmack sind dagegen beides gute, unterhaltsame und spannende Spiele mit hinreichend großen Einflussmöglichkeiten und einem angenehmen Quentchen Glück, das auch schwächeren Spielern eine Chance lässt und für deren Spielspaß sorgt.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 47 Gäste