Beitragvon Roman » 5. Dezember 2008, 01:44
Hi Hajott,
hajott59 schrieb:
>
> Braz schrieb:
> >
> > Ich denke, dass da schon ein schöner Mix von Spielen für die
> > Familie genannt wird....
>
> Na ja, aber wenn die Zielgruppe aus den PC/Konsolen-Spieler
> zum Brettspiel gebracht werden soll, dann taugt die Auswahl
> nicht so recht.
Die Auswahl ist vielleicht etwas altbacken, aber abgesehen davon ging es dem Artikelschreiber wohl primär darum, Spiele vorzustellen, die man wirklich auch im Familienkreis spielen kann. Also die "asozialen" MMO-Freaks gerade noch an Leichtigkeit ertragen, während der Rest der Familie "intellektuell" noch nicht kapituliert hat. Weil man eben genau diese beiden Interessengruppen an einem Tisch unter einen Hut packen muss. Und das ausgerechnet auch noch nach der Bescherung, dem Weihnachtsessen, dem Sekt, dem üblich Gedöns und der üblichen Nörgelei, dass "früher mehr Lametta" war.
> Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diese Klientel es doch
> eher gerne auch komplexer mögen.
> Also z.B. Roads&Boats kommt da super an, auch Through the
> Ages oder Agricola.
...das mag ja gar nicht verkehrt sein, aber wenn Du die genannten am Weihnachtsabend wirklich mit der Familie spielen zusammen in kannst, sag' mir Bescheid.
> Ich habe dem guten Mann ein Mail geschrieben. Ein paar
> Beispiele und Links eröffnen ihm vielleicht neue Horizonte :-)
Was eine gute Sache ist, denn dann weiß er wenigstens, dass man das mit Anteilnahme gelesen hat. Vermutlich muss der arme Mann sich eh zigfach für den Artikel rechtfertigen, weil er im "Intellektuellenleitmedium" Spiegel über so etwas Unwichtiges wie Brettspiele geschrieben hat :-)
Aber ich glaube dennoch, dass der Autor schon sehr gut wusste, was er da geschrieben hat, obwohl er nicht die neuesten Spiele im Visier hatte.
Ciao,
Roman (Möchte irgendwann nochmal das Spiel "Wir bauen uns ein Atomkraftwerk" aus Loriots "Weihnachten mit Hoppenstedts" nacherfinden.)