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Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

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raccoon
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Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon raccoon » 4. Dezember 2008, 16:18

http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,594247,00.html

Keine Ahnung, wie es zu der Auswahl kam - hat weder etwas mit Aktualität noch sonstwas zu tun, Brettspiele allgemein eben, also bitte nicht zu viel erhoffen.

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Braz
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Re: Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon Braz » 4. Dezember 2008, 16:37

...also die Auswahl fand ich ja soo schlecht auch nicht:

Geister ist mE i.d.T. ein schnelles Spielchen mit viel Bluff und hohem Wiederspielreiz, da die Partien nicht zu lange dauern, sondern nach 10 Minuten die nächste Revanche folgen kann

Lunar Lockout ist wirklich auch kniffelig und wie "Rush Hour" auch ein kleines Suchtspielchen...

Na und Suleika schaut ja nicht nur ganz ordentlich aus, sondern kam ja auch hier eigentlich gut an....


Ich denke, dass da schon ein schöner Mix von Spielen für die Familie genannt wird....

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Carsten Pinnow

Re: Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon Carsten Pinnow » 4. Dezember 2008, 16:38

Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Zielgruppe des Artikels gar keinen Spiegel liest ;)

Zitat: "Ein Knüller". Na so was :)

cheerio,
Carsten
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hajott59
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Re: Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon hajott59 » 4. Dezember 2008, 17:25

Braz schrieb:
>
> Ich denke, dass da schon ein schöner Mix von Spielen für die
> Familie genannt wird....

Na ja, aber wenn die Zielgruppe aus den PC/Konsolen-Spieler zum Brettspiel gebracht werden soll, dann taugt die Auswahl nicht so recht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diese Klientel es doch eher gerne auch komplexer mögen.
Also z.B. Roads&Boats kommt da super an, auch Through the Ages oder Agricola.
Ich habe dem guten Mann ein Mail geschrieben. Ein paar Beispiele und Links eröffnen ihm vielleicht neue Horizonte :-)

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Braz
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Re: Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon Braz » 4. Dezember 2008, 17:34

hajott59 schrieb:

> Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diese Klientel es doch
> eher gerne auch komplexer mögen.
> Also z.B. Roads&Boats kommt da super an, auch Through the
> Ages oder Agricola.
> Ich habe dem guten Mann ein Mail geschrieben. Ein paar
> Beispiele und Links eröffnen ihm vielleicht neue Horizonte :-)

da täusch dich mal nicht ;)
Ich habe daheim noch eine ältere Ausgabe der PC Player und darin stand ein Artikel über das Brettspiel Carcassonne (ich glaube der Artikel am nach der SdJ-Nominierung)...und dabei ging es nicht (!) um die PC Adaption, sondern rein um den Spielreiz bei diesem Brettspiel und eine Alternative zum Computer.

Roads`n Boats könnte ich dir sogar zustimmen, wenngleich ich mir nicht sicher bin, wie bereits viele PC SPieler sind, eine ausführliche Spielregel zu einem Brettspiel zu lesen. Schaue ich mir machen PC SPiele an, so hat man nur noch ein 10 seitiges nichtssagendes Regelwerk, das in keinster Weise mit einer Brettspielanleitung konkurrieren kann. Oft wird man im Spiel an viele Spieloptionen spielerisch herangeführt...oder es gibt Einführungsmissionen (wie beim Civilization 4).

Ein Through the Ages würde ich daher def. nur (!) einem Vielspieler empfehlen...

Ist jedenfalls meine Bescheidenen Meinung ;)

Womit du PC SPieler locken kannst wären evtl. Adaptionen a la "World of Warcraft", "Starcraft", "Doom" etc.

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Braz
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[OT] Re: Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon Braz » 4. Dezember 2008, 17:36

....verdammt....ich sollte mir wirklich angewöhnen, meinen Text nachzulesen, um Fehler zu korrigieren....

Mea culpa ;)

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hajott59
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Re: Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon hajott59 » 4. Dezember 2008, 17:56

Braz schrieb:
> wenngleich ich
> mir nicht sicher bin, wie bereits viele PC SPieler sind, eine
> ausführliche Spielregel zu einem Brettspiel zu lesen.
>
> Ein Through the Ages würde ich daher def. nur (!) einem
> Vielspieler empfehlen...
>
Klar, das Lesen einer Regel macht ja auch nur Irren, wie zum Beispiel mir, Spaß ;-)
Nein, die Spiele erkläre ich schon persönlich, und dann klappts auch mit einem TtA ... ich habe das schon live erleben dürfen :-) Und bei R&B, da bin ich gegen einen erfahrenen PC-Aufbau-Spieler (Siedler und so Zeugs) völlig untergegangen :-( Dem hat das riesig Spaß gemacht :mad:
Aber auch so Sachen wie Agricola, Caylus, Attika, Age of Empire III, Kings & Things oder Race for the Galaxy usw. kommen gut an.
Und wenns die mal intus haben wird auch mal ohne einen Brettspiel-Promoter (ich) ein Spiel aus dem Keller geholt und gespielt. Das ist doch dann ein schönes Zeichen, daß da was hängengeblieben ist 8)

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ludosophicus

Re: Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon ludosophicus » 4. Dezember 2008, 19:12

:lol:

Empfindliche Gemüter mögen mir meine Wortwahl bitte verzeihen, doch die dem Artikel zugrunde liegende Spieleauswahl vermag ich nur als [i]grottenschlecht[/i] zu bezeichnen. Wie bitteschön kommt man auf die Idee, die "Generation Xbox" werde besonders durch Spiele wie "Suleika", "Quarto" oder "Geister" zum gemeinsamen Spiel gelockt? Generationenübergreifende Auswahl? Ja. Gute Spiele? Bedingt: auch ja. Für Jugendliche attraktiv? Bitte, ICH WÄRE GLÜCKLICH, wenn das der Fall wäre... Aber das liegt doch nun wirklich ziemlich daneben, wenn ich das als 21-Jähriger mit hinlänglich ausgereizter Bemühung um gleichaltriges Interesse an "traditionellen" Brettspielen sagen darf. Diese Auswahl riecht doch leider zu sehr nach allzu-braver Pädagogen-Bemühung!

Der Autor des Artikels hätte da ruhig auch mal ein Mitglied dieser Generation befragen dürfen, vielleicht hätte ihn das bei der Recherche oder wenigstens der Formulierung der Einleitung zu seiner Empfehlungsliste auf neue Ideen gebracht...

Geeigneter (und sehr viel aktueller) wären da nach meiner bescheidenen Meinung (und Erfahrung) eher Spiele wie etwa "Cash n' Guns", "Funkenschlag" oder "One more Berrel". Auch mit "Agricola" und "Stone Age" habe ich bei besagter Zielgruppe jüngst sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn auch hier die Einschränkung gilt: Diese gelingen meist nur mit solider und ansprechender Erklärung. Hier liegt wohl leider wie ja fast immer das Hauptproblem...

Spielerisch grüßt
Mirko (dessen Mitspieler noch immer meist deutlich älter sind)
www.ludosophicus.com

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Braz
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Re: Spiegel-Artikel zu "Offline-Spiele(n)"

Beitragvon Braz » 4. Dezember 2008, 21:40

ludosophicus schrieb:
> Geeigneter (und sehr viel aktueller) wären da nach meiner
> bescheidenen Meinung (und Erfahrung) eher Spiele wie etwa
> "Cash n' Guns", "Funkenschlag" oder "One more Berrel". Auch

*lol "One more Barrel" ...sicherlich....wo hier im Forum schon die Diskussion wegen der Regel aufgetaucht ist, willst du einem "Consolenspieler" (quasi:hobbyfremden) das Spiel nahebringen.....

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=203669&t=203665&

...na viel Glück ;) :))

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Roman

Re: Spiegel-Artikel zu

Beitragvon Roman » 5. Dezember 2008, 01:44

Hi Hajott,

hajott59 schrieb:
>
> Braz schrieb:
> >
> > Ich denke, dass da schon ein schöner Mix von Spielen für die
> > Familie genannt wird....
>
> Na ja, aber wenn die Zielgruppe aus den PC/Konsolen-Spieler
> zum Brettspiel gebracht werden soll, dann taugt die Auswahl
> nicht so recht.

Die Auswahl ist vielleicht etwas altbacken, aber abgesehen davon ging es dem Artikelschreiber wohl primär darum, Spiele vorzustellen, die man wirklich auch im Familienkreis spielen kann. Also die "asozialen" MMO-Freaks gerade noch an Leichtigkeit ertragen, während der Rest der Familie "intellektuell" noch nicht kapituliert hat. Weil man eben genau diese beiden Interessengruppen an einem Tisch unter einen Hut packen muss. Und das ausgerechnet auch noch nach der Bescherung, dem Weihnachtsessen, dem Sekt, dem üblich Gedöns und der üblichen Nörgelei, dass "früher mehr Lametta" war.

> Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diese Klientel es doch
> eher gerne auch komplexer mögen.
> Also z.B. Roads&Boats kommt da super an, auch Through the
> Ages oder Agricola.

...das mag ja gar nicht verkehrt sein, aber wenn Du die genannten am Weihnachtsabend wirklich mit der Familie spielen zusammen in kannst, sag' mir Bescheid.

> Ich habe dem guten Mann ein Mail geschrieben. Ein paar
> Beispiele und Links eröffnen ihm vielleicht neue Horizonte :-)

Was eine gute Sache ist, denn dann weiß er wenigstens, dass man das mit Anteilnahme gelesen hat. Vermutlich muss der arme Mann sich eh zigfach für den Artikel rechtfertigen, weil er im "Intellektuellenleitmedium" Spiegel über so etwas Unwichtiges wie Brettspiele geschrieben hat :-)

Aber ich glaube dennoch, dass der Autor schon sehr gut wusste, was er da geschrieben hat, obwohl er nicht die neuesten Spiele im Visier hatte.

Ciao,
Roman (Möchte irgendwann nochmal das Spiel "Wir bauen uns ein Atomkraftwerk" aus Loriots "Weihnachten mit Hoppenstedts" nacherfinden.)

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hajott59
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Re: Spiegel-Artikel zu

Beitragvon hajott59 » 5. Dezember 2008, 07:18

Roman schrieb:
>
> ...das mag ja gar nicht verkehrt sein, aber wenn Du die
> genannten am Weihnachtsabend wirklich mit der Familie spielen
> zusammen in kannst, sag' mir Bescheid.
>
> Aber ich glaube dennoch, dass der Autor schon sehr gut
> wusste, was er da geschrieben hat, obwohl er nicht die
> neuesten Spiele im Visier hatte.
>
> Ciao,
> Roman

Hallo Roman,
és ging meiner Meinung nach bei dem Artikel nicht darum, was wir an den Weihnachtsfeiertagen spielen, sondern wie und ob vielleicht mal der ein oder andere virtuelle Spieler an einen Spiel-Tisch mit realen Menschen zu bringen sei.
So habs ich zumindest verstanden.
Tja, und Spielen mit der ganzen lieben Verwandschaft an Weihnachten, das funktioniert bei mir nicht, da besteht überhaupt kein Interesse daran und das würde ich mir auch nicht antun. Ich schaue lieber, daß ich nach üppigem Mittagessen und dem obligatoischen Kaffee die Kurve bekomme und DANN besteht tatsächlich noch die gute Chance, daß ein schönes Spiel wie z.B. TtA noch auf den Tisch kommt :-)

Ob der Autor sich wirklich gut in der aktuellen Szene auskennt wage ich zu bezweifeln, aber wie schon gesagt, ich kann nur von meinen EIGENEN Erfahrungen berichten, was PC-Spieler und Brettspiele betrifft.

Grüße
Hans-Jörg

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Roman

Weihnachten naht, Teil 2

Beitragvon Roman » 5. Dezember 2008, 09:18

Hi Hajott,

hajott59 schrieb:

> és ging meiner Meinung nach bei dem Artikel nicht darum, was
> wir an den Weihnachtsfeiertagen spielen, sondern wie und ob
> vielleicht mal der ein oder andere virtuelle Spieler an einen
> Spiel-Tisch mit realen Menschen zu bringen sei.
> So habs ich zumindest verstanden.

Und meines Erachtens ging etwas ganz anderes aus dem Intro "Weihnachten naht und saisonbedingt damit die Zeit, den lieben Nachwuchs endlich mal wieder aus der "World of Warcraft" zu befreien." hervor. Nämlich wo man die *zusammen* mit den Nichtspielern abholt.

> Tja, und Spielen mit der ganzen lieben Verwandschaft an
> Weihnachten, das funktioniert bei mir nicht, da besteht
> überhaupt kein Interesse daran und das würde ich mir auch
> nicht antun. Ich schaue lieber, daß ich nach üppigem
> Mittagessen und dem obligatoischen Kaffee die Kurve bekomme
> und DANN besteht tatsächlich noch die gute Chance, daß ein
> schönes Spiel wie z.B. TtA noch auf den Tisch kommt :-)

Ja, und da können wir uns vielleicht inhaltlich einig werden, aber dann bist Du dennoch nicht Zielgruppe des Artikels m.E.

Ciao,
Roman (ach je, schon wieder Weihnachten. Früher hat es meine Mutter immer gehasst, zu spielen. Mittlerweile macht sie Kompromisse, um ihren Sohn zu sehen, der Weihnachten noch nie sonderlich mochte ;-) Mein Vater und ich, wir waren uns immer einig: Carrera-Bahn, Lego, Brettspiele...)

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Robina
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Re: Spiegel-Artikel zu

Beitragvon Robina » 6. Dezember 2008, 12:57

Ich kenne so einige WOW-Gamer, und die sind auch mit unterschiedlichen Spielen von der Konsole wegzulocken.

Bei uns war, zur Überraschung aller
Hüpf hüpf hurra! ein magnet, der zog.

Ich denke, die Gemer habern genauso breit gestreute Interessen, wie die "normalen" Spieler auch.

Robina


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