Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 5. März 2009, 20:32
Ich freue mich, lieber Arne, dass ich etwas von meiner Begeisterung für dieses wunderbare Spiel in meinen Text übertragen konnte.
Die Spieldauer ist im Vergleich zum durchschnittlichen "German Game" tatsächlich recht hoch - allerdings bietet das Regelwerk auch mehrere Möglichkeiten, sie merklich zu verkürzen.
Zunächst kann man sich einigen, nur einen Teil der Zeitalter durchzuspielen: Das Spiel beginnt immer mit einer recht kurzen Start-Phase in der Antike, in der man erste Technolgien entwickelt und Gebäude baut. Danach folgen bis zu drei weitere Zeitalter, die in etwa Mittelalter, Renaissance und Neuzeit entsprechen.
Man ist keineswegs gezwungen, alle drei Zeitalter durchzuspielen: Man kann ohne weiteres nach dem Mittelalter aufhören und dann die Punkte zählen - und für die erste Partie wird das in der Anleitung sogar ausdrücklich empfohlen.
Des weiteren kann man ganze Regel-Gruppen weglassen - die Spielanleitung (zumindest die englische, denn die deutsche kenne ich bisher nicht) ist in dieser Hinsicht sehr hilfreich, weil sie Regeln in Gruppen zusammen vorstellt, und das Spiel funktioniert durchaus, wenn man einige davon weglässt. (Vermutlich wird man das nicht mehr wollen, wenn man einmal Blut geleckt hat - aber man kann.)
Dazu kommen noch einige optionale Varianten, durch die man die Stellschrauben von Dauer, Kompexität und Aggressivität unabhängig voneinander oder gemeinsam drehen kann.
Ich kann's nur wärmstens empfehlen ... aber das zu erfahren ist nach den vorherigen Worten wohl keine Überraschung mehr.
Mit einem lieben Gruß
Gustav