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Bakong

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Artalus
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Bakong

Beitragvon Artalus » 30. März 2009, 15:03

Ahoi, hat schon jemand Bakong von Asmodée gespielt? Gibt es dazu schon Regeln als pdf? Ich habe mir mal die Bilder angesehen und was man davon so liest scheint es ein gutes Spiel zu sein, das ich den Menschen ausserhalb meiner Spielrunde servieren könnte.

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Klaus Ottmaier

Re: Bakong

Beitragvon Klaus Ottmaier » 30. März 2009, 15:20

Ja, hier:

http://blog.proludo.de/wp-content/uploads/2008/05/bakong_regel.pdf

Und hier ein paar Infos über das Spiel:

http://blog.proludo.de/2009/03/02/bakong-das-abenteuer-beginnt/#more-482

Klaus

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peer

[PEEP] Bakong

Beitragvon peer » 30. März 2009, 16:43

Hi,
Ja, ich habs gestern gespielt. 10 Minuten lang hab ich gedacht: "Könnte ganz nett sein", dann hat mich die Realität eingeholt.
Die Graphik ist super, Material und Symbolik sehr intuitiv - da weiss man gleich, was los ist und was man machen soll.

Spielerisch hats mich etwas an "Der Schatz der Inka" von Edith Grein-Böttcher erinnert und das ist kein Qualitätskriterium... Also, man würfelt mit zwei Würfeln und zählt die Schritte ab. Einer der Würfel gibt nämlich die Schrittweite an und einer das Plättchen, dass man umdrehen darf (Der Weg wird durch Plättchen gebildet, die doppelseitig bedruckt sind). Welcher Würfel was tut darf man sich aussuchen. Dadurch ist das Vorankommen zwar immer noch eine reine Glückssache, dafür dauert es noch ein bisschen, bis man sich überlegt hat, welche Reihenfolge besser ist. Unterwegs passieren allerlei Dinge - Gute wie Schlechte - Abhängig von den Plättchen auf denen man landet. Dabei ereilen einem schlechte Dinge auch schon beim rüberziehen. Also: Zugweite ist Glücksache und welche Plättchen gerade offen sind, auch.
Daher ist auch das Vorankommen Glückssache und davon hängt es ab, ob man als erstes in Bakong ankommt und damit ob man viele oder nicht ganz so viele Siegpunkte abgreifen kann. Dann gehts auf den Rückweg.
Aber halt! Da ist ja noch der Rucksack und die Gegenstände. Davon gibt es eine ganze Reihe, aber ich machs kurz: Eigentlich ist nur die Fackel interessant, der Rest ist ziemlicher Tinnef: Wozu ein Extrafeld setzen (mit der Machete), wenn ich sowie bei Hindernisfeldern halten muss? Für Hindernisse gibt es zwar Gegenstände, aber es gibt eben zwei Arten und wenn ich das eine habe, bleibe ich beim anderen hängen. Und außerdem heißt "hängen bleiben" nur, dass ich eben nur bis zum Plättchen vorrücken darf und nächste Runde von dort aus ziehen muss. Also bringen diese Hindernisse meistens nix. Und das gilt für fast alle Ausrüstungsgegenstände: Gutes Würfeln macht mehr aus als jeder Gegenständ.
Daher ist auch die Entscheidung in Bakong ob große (und siegpunktträchtige) Smaragde oder Gegenstände keine wirkliche.

Alles in allem bin ich von dem Spiel maßlos enttäuscht. Kein Mechanismus sitzt, Entscheidungen haben kaum Auswirkungen, wäre das Spiel nicht so kurz gewesen (30 Minuten) hätten wirs vorzeitig beendet. Gleich mehrere Mitspieler meinten, sie hätten schon seit Jahren sowas schlechtes gespielt.

Schade um die Graphik!
Also: Finger wech!
ciao
peer

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Judith

Re: [PEEP] Bakong

Beitragvon Judith » 30. März 2009, 16:46

Wir hatten leider ähnliche Erfahrungen,
probieren es aber nochmal aus.

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Michel
Kennerspieler
Beiträge: 1028

Re: [PEEP] Bakong

Beitragvon Michel » 30. März 2009, 18:31

Genauso haben wir das auch empfunden.
Bauza durfte das wohl nur wegen des gelungenen Ghost Stories machen, tippe ich mal (obwohl ich GS nicht besonders mochte, ist es ein runder Mechanismus und stellt durchaus eine Herausforderung dar).
Außerdem fielen mir beim Spiel von Bakong spontan die Micky-Maus-Beilagen der 70er ein, da waren manchmal solche Spiele dabei (nicht völlig sinnleeres Würfeln, und im Vergleich zum damaligen Massenmarkt durchaus nette Ideen, die über "Laufbahn mit Ereigniskarten" hinausgingen, aber nichts, was einen heute vom Hocker holt).

Wer das Spielgefühl von Bakong testen will, der nehme zwei Würfel und ein Schlangen-und-Leitern-Spiel. Aus den beiden Würfelergebnissen darf man sich dann immer eins aussuchen. Wer zuerst im Ziel ist, gewinnt.

Okay, das war nun wirklich böse ... aber so kam es mir vor (nicht nach 10 Minuten, sondern nach etwa 5, noch bevor es losging und ich in der Regel "den besonderen Kick" suchte). Wir haben dann tapfer eine Partie durchgezogen, in der Hoffnung, dass sich im Spiel noch etwas ergeben könnte, aber da kam einfach nix. Schade ums Material.

peer schrieb:
> Gleich mehrere Mitspieler meinten, sie
> hätten schon seit Jahren sowas schlechtes gespielt.

Oje! Warum haben sie denn damit nicht aufgehört? :D

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peer

Re: [PEEP] Bakong

Beitragvon peer » 30. März 2009, 18:47

Hi,
Michel schrieb:
>
> Genauso haben wir das auch empfunden.
> Bauza durfte das wohl nur wegen des gelungenen Ghost Stories
> machen, tippe ich mal (obwohl ich GS nicht besonders mochte,
> ist es ein runder Mechanismus und stellt durchaus eine
> Herausforderung dar).

Mmh, Ich weiß nicht. Aber wenn ich bedenke, was für tolle Spiele von unserer Berliner Autorentruppe (inklusive mir) abgelehnt worden sind... Da kann man ob eines solchen Spieles schon echt sauer werden!

> Außerdem fielen mir beim Spiel von Bakong spontan die
> Micky-Maus-Beilagen der 70er ein,

Witzig, mir auch. Insbesondere eines, bei dem man einen Fluss (?) überqueren musste. Auf jedem Feld wurde ein Chip umgedreht... Keine Ahnung wie das hieß. Hab ich als Achtjähriger ganz gerne gespielt.


> Okay, das war nun wirklich böse ... aber so kam es mir vor
> (nicht nach 10 Minuten, sondern nach etwa 5, noch bevor es
> losging und ich in der Regel "den besonderen Kick" suchte).

Ich hatte da noch gedacht, die Utensilien hätten Auswirkungen aufs Spiel.

> peer schrieb:
> > Gleich mehrere Mitspieler meinten, sie
> > hätten schon seit Jahren sowas schlechtes gespielt.
>
> Oje! Warum haben sie denn damit nicht aufgehört? :D

Auch eine schlechte Erfahrung will mal zelebriert werden ;-)

ciao
peer

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Michel
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OT: Dschungelmarsch hieß das!

Beitragvon Michel » 30. März 2009, 19:07

> > Außerdem fielen mir beim Spiel von Bakong spontan die
> > Micky-Maus-Beilagen der 70er ein,
>
> Witzig, mir auch. Insbesondere eines, bei dem man einen Fluss
> (?) überqueren musste. Auf jedem Feld wurde ein Chip
> umgedreht... Keine Ahnung wie das hieß. Hab ich als
> Achtjähriger ganz gerne gespielt.

Super Gedächtnis! Zeitreise gefällig? :)

http://www.seite42.de/81_28.htm

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peer

Re: OT: Dschungelmarsch hieß das!

Beitragvon peer » 30. März 2009, 19:18

Hi,
Juhu, genau das wars! Mmh, ob ichs mir bastel und mit meinen Mitspielern spiele. Wie Bakong wohl im Vergleich abschneidet? ;-)

ciao
peer (Woran man ein Gurkenspiel erkennt, Teil 1: Man vergleicht das Spiel mit "Der Schatz der Inka" und einer Micky-Maus-Beigabe)

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Tanakor
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Re: [PEEP] Bakong

Beitragvon Tanakor » 30. März 2009, 19:41

Sehe ich anders - es ist ein extrem simples und kurzes Spiel für Familien und Gelegenheitsspieler. Mich erinnert es eher an Diamant.
Ja, es ist nix dolles, aber es ist witzig und schnell.

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Helmut
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Beiträge: 1529

Re: [PEEP] Bakong

Beitragvon Helmut » 30. März 2009, 23:29

peer schrieb:
>
> Gleich mehrere Mitspieler meinten, sie
> hätten schon seit Jahren sowas schlechtes gespielt.
>
> Wie darf man diesen Satz verstehen bitte?
Seit Jahren nur so schlechte Spiele?

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peer

Re: [PEEP] Bakong

Beitragvon peer » 31. März 2009, 09:02

Hi,
Ja, ich hab ein "nicht mehr" vergessen. Das passiert wenn man mit Baby im Arm postet... :-)
ciao
peer

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Robert Vötter
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Re: OT: Dschungelmarsch hieß das!

Beitragvon Robert Vötter » 31. März 2009, 09:59

Danke für diesen Link

Super !
Da kommen die Erinnerungen wieder zurück.

Nostalgie pur ^^

Gruß
Robert (Hat schon immer gewußt, das die Zahl 42 wichtig ist)


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