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Alea und das Spiel des Jahres Trauma?!?

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Volker L.

RE: Alea und das Spiel des Jahres Trauma?!?

Beitragvon Volker L. » 21. Mai 2009, 15:38

Micha A. schrieb:
>
> Caylus, Sylla, Amyitis und Magna Carta sind vom Spielgefühl
> her tatsächlich sehr ähnlich (Spieldauer ca. 2h, sehr
> strategisch, geringer Glücksanteil, nicht sehr
> fehlertolerant, gleicher Stil der Aufmachung). Aber das sind
> <50% der Ystari-Spiele, von daher würde ich diese Aussage
> nicht unterschreiben.

Zumal "Caylus" und "Caylus - Magna Carta" ja ganz
zwangsläufig sehr ähnlich sind, schließlich (auch wenn
Christian Hildenbrand sich wieder die Nackenhaare
stäuben werden, wenn er diese liest :-D ) steht ja
C-MC zu Caylus in dem gleichen Verhältnis wie San Juan
zu Puerto Rico: ein gutes Kartenspiel, das eine abgespeckte
Version eines sehr guten Brettspiels ist, aber ganz
eindeutig mit denselben Wurzeln.

Gruß, Volker

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ode

Re: Alea und das Spiel des Jahres Trauma?!?

Beitragvon ode » 22. Mai 2009, 00:15

Hi Thomas!

Erstmal: Nicht schlecht hier so was zu schreiben! Woher nimmst du dein Wissen? Und wer sagt, dass das nicht schon von Anfang an so war?

Jedenfalls hat Stefan dem nicht widersprochen.

ode.

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ode

Re: Alea und das Spiel des Jahres Trauma?!?

Beitragvon ode » 22. Mai 2009, 00:18

Da sind wir wieder bei der Sichtweise. Wieso der Spruch doch stimmt hab ich schon ellenlang in einem anderen Beitrag in diesem Thread geschrieben:

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=217473&t=217423&

Du kannst einfach nicht von deiner Vielspielersicht ausgehen. Im Gegensatz zu MÄDN ist WIE VERHEXT auch "von besonders hohem Anspruch". Im Gegensatz zu ASL sicherlich nicht... Du musst also sehen, wofür die Marke steht.

ode.

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Daniel R.
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Re: Alea und Ihr Slogan

Beitragvon Daniel R. » 22. Mai 2009, 10:56

ode schrieb:
>
> Da sind wir wieder bei der Sichtweise. Wieso der Spruch doch
> stimmt hab ich schon ellenlang in einem anderen Beitrag in
> diesem Thread geschrieben:
>
Dieser Spruch ist einzig und allein dazu da, um dem kaufhauskaufenen Spieler, der dieses hübsch gestaltete Spiel ganz anschaulich findet und mal aus dem Regal zieht, zu sagen: "Hoppla, junger Freund! Du kannst mich gerne kaufen, aber sei gewarnt! Hier steckt ein anspruchsvolleres Spiel in der Schachtel, als man es von Ravensburger vielleicht erwartet!"

So, vor diesem Hintergrund versteht man dann vielleicht, dass dieser Spruch im Kontext des Ravensburger Programms zu lesen ist, und nicht im weltweiten Spielefreakkontext!
>
> Du kannst einfach nicht von deiner Vielspielersicht ausgehen.
> Im Gegensatz zu MÄDN ist WIE VERHEXT auch "von besonders
> hohem Anspruch". Im Gegensatz zu ASL sicherlich nicht... Du
> musst also sehen, wofür die Marke steht.
>

Hallo ode,
Du verstehst den Slogan also als "Warnhinweis" für die Gelegenheitskäufter im Kaufhaus.

Seit der Vetriebsänderung von Alea-Spielen gibt's diese nicht mehr im Durchschnittskaufhaus. Nur wir Branchenkenner wissen, dass Alea überhaupt zu Ravensburger gehört, unbedarfte Käufer nicht, daher macht dieser Vergleich keinen Sinn.
Deine Argumentation ist schon schlüssig, aber der Ansatz ist falsch bzw. ich bin gänzlich nicht Deiner Meinung.

Die Zielgruppe für Alea-Spiele sind NICHT (primär) die Seltenspieler, sondern Leute, die bewusst die Marke kennen und wissen, welche Qualität sie bekommen. Natürlich hat Herr Brück nichts dagegen, wenn auch Seltenspieler oder die Omas für Ihren Enkel ein Alea-Spiel kaufen, kommen sie denn in ein Geschäft, welches Alea im Sortiment führt.
Der Slogan ist also weniger Warnhinweis als Marketingmittel um potentielle Käufer auf die hohe Qualität und Anspruch der Alea-Spiele hinzuweisen. Zweifel werden ausgeräumt und das Verständnis, Alea ist eine Premium-Marke gefestigt. Das ist der Zweck eines Slogans, das Marketing zu unterstützen und nicht etwa Gelegenheitsspieler abzuschrecken, das wäre ja beinahe geschäftsschädigend.


Viele Grüsse
Daniel

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Philipp Sprick
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Re: Alea und Ihr Slogan

Beitragvon Philipp Sprick » 22. Mai 2009, 11:29

Hallo Daniel,

in Deinem Beitrag stellst Du fest:
"Nur wir Branchenkenner wissen, dass Alea überhaupt zu Ravensburger gehört, unbedarfte Käufer nicht (...)"

Für den "unbedarften Käufer" findet sich neben dem Alea-Logo auch das Ravensburger Dreieck auf der Schachtel. Das könnte ihm einen entscheidenden Hinweis zur Zugehörigkeit geben ...

Viele Grüße
Philipp

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Warbear

Re: Alea und Ihr Slogan

Beitragvon Warbear » 22. Mai 2009, 12:51

Daniel R. schrieb:
>
> Nur wir Branchenkenner wissen,
> dass Alea überhaupt zu Ravensburger gehört, unbedarfte Käufer nicht, ...

So unbedarft kann ein Käufer gar nicht sein, als daß er das fette Ravensburger-Logo, das auf jeder Alea-Schachtel prangt, nicht sehen würde.

.

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Daniel R.
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Re: Alea und Ihr Slogan

Beitragvon Daniel R. » 22. Mai 2009, 13:29

Warbear schrieb:
>
> So unbedarft kann ein Käufer gar nicht sein, als daß er das
> fette Ravensburger-Logo, das auf jeder Alea-Schachtel prangt,
> nicht sehen würde.
>

Yep, die alten Spiele bis Wyatt Earp waren noch ohne Ravensburger Logo, aber ab Royal Turf stets mit Ravensburger Logo auf der Front.
Aber ich streite ja auch gar nicht ab, dass beide Logos drauf sind. Das ist nicht der springende Punkt.

Die Frage ist eher: Interessiert sich der unbedarfte Käufer überhaupt für die Logos (und die Verlage die dahinter stehen) und nicht einfach nur dafür was das Spiel darstellt (also Titel und Grafik als primärer Interessenmagnet). Die Analyse "von welchem Autor" oder "von welchem Verlag" bedingt schon gewisse Kenntnisse und Interesse am Thema, welche beim unbedarften Käufer eben nicht vorhanden sind.

Analogie als Beispiel: es gibt Frauen, die wissen nicht mal von welcher Marke ihr PC/Notebook ist, weil es sie nicht interessiert, obwohl auch dort ein Firmenlogo drauf ist. Bei Männer gibt's das nicht (kaum jedenfalls).

Deshalb; wie siehst es Du:
Alea-Slogan eher als Warnhinweis oder als Markenzeichen für Qualität und Anspruch?

Gruss
Daniel

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Warbear

Re: Alea und Ihr Slogan

Beitragvon Warbear » 22. Mai 2009, 14:39

Daniel R. schrieb:
>
> Warbear schrieb:
> >
> > So unbedarft kann ein Käufer gar nicht sein, als daß er das
> > fette Ravensburger-Logo, das auf jeder Alea-Schachtel prangt,
> > nicht sehen würde.
> >

> [ ... ]
> Deshalb; wie siehst es Du:
> Alea-Slogan eher als Warnhinweis oder als Markenzeichen für
> Qualität und Anspruch?

Für mich war Alea anfangs - während der ersten 6 großen Spiele - überwiegend ein Markenzeichen für Qualität und Anspruch. Vier von diesen Spielen finde ich auch jetzt noch gut.

Danach sind die Spiele leider immer anspruchsloser geworden, während meine Ansprüche eher noch etwas gestiegen sind.

Derzeit wäre ich sehr überrascht, wenn in einem neuen Alea-Spiel mal etwas für mich Interessantes drin wäre ...

.

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ode

Re: Alea und Ihr Slogan

Beitragvon ode » 22. Mai 2009, 23:28

Hi Daniel,

ich find es schon recht abenteuerlich, was du hier für Argumente bringst. Jetzt müssen auch noch Geschlechterklischees herhalten...

Aber meinetwegen. Ich gehe nicht davon aus, dass wir uns hier einigen. Und am Ende hat jeder wohl seine eigene Meinung zu Alea und das ist wohl auch gleichzeitig das größte Problem und der größte Segen für den Verlag.

Der Spruch, um den es hier immer geht, und der neben der Skala von 1-10 immer wieder herangezogen wird, um wirr herumzukritisieren, is schon seit dem ersten Spiel auf der Schachtel. Und da hatte er die von mir genannte Gültigkeit. Ich verstehe ihn auch nicht als Warnung. Eher ein Hinweis, dass dieses Spiel einen anderen Anspruch hat, als der Rest des Ravensburger-Programms. Und er ist immer noch drauf, auch, wenn Alea jetzt den Vertrieb gewechselt hat, was ja erst ein paar Spiele lang her ist.

Alea ist wohl eine der Lieblingsmarken der Vielspieler, denn die Qualität war (und ist) immer hoch. Auch ich wurde durch ein Alea-Spiel zum überzeugten Freak. Und vielleicht ist die Konsequenz aus dem Vertriebswechsel, dass Stefan den Spruch bald von der Schachtel nimmt, denn die Vielspieler, die nun gezielt bedient werden, kennen Alea. Und im Vielspielersortiment ist der Spruch wirklich nicht so stimmig.

Zum unbedarften Käufer: Ich denke du unterschätzt die Marke Ravensburger da. Die kennt in Deutschland wirklich jeder!!! Und auch das blaue Dreieck. Es sind ja nicht nur Spiele, die Ravensburger macht. Auch Millionen von Puzzlen, Büchern und was weiß ich nicht allem findet es sich. Gerade heute war ich in einem "Toys'R'us". Und der ganze Laden war voll von Ravensburger-Sachen. Und neben den ganzen Spielen des Jahres und den üblichen, noch aktuellen Titeln von Kosmos, HiG, Queen und Schmidt stand auch noch ein IM JAHR DES DRACHEN... Als einziges Alea-Spiel... Da hab ich noch dran gedacht, wie absolut richtig es ist, dass der Spruch in diesem Kontext drauf steht... Stand genau zwischen Keltis, Zug um Zug und Thurn und Taxis... Mich laust der Affe...

ode.


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