Beitragvon Andreas Keirat » 30. Oktober 2009, 10:36
Jerry schrieb:
>
>
> Und was den Nutzen von Mitnehmlisten mit 62 Einträgen angeht:
> der ist nahe Null denn bei 62 Spielen findet keine wirklich
> Auswahl nach Spielwert oder Qualität statt. Da finde ich
> Aussagen wie "Ich habe nur Dungeon Lords mitgenommen weil
> ..." deutlich hilfreicher.
>
> J.
>
>
> PS: Meine Tütenliste:
> 1. Funkenschlag Fabrikmanager
> 2. Imperial 2030 Erweiterungsbrett
> 3. Mein Name ist Hase .. ähh .. Elch
> Gesamttütenkosten 55 Euro.
Moin!
Wenn Du den Nutzen solcher (langen oder auch kurzen?) Listen nicht groß siehst, warum schreibst Du dann im gleichen Atemzug deine eigene Liste? Und warum dazu dann noch dein dafür verbratenes Budget dazu? Das könnte man doch genauso als Vergleich deuten ("Ich habe weniger als ihr ausgegeben..."). In dem von dir beanstandeten Text hat das glaube ich keiner so richtig gemacht. Jedenfalls finde ich gerade mal nix.
Glaube mir, ich habe 2 Wochen intensive Messevorarbeit gehabt (Urlaub, ca. 7 Stunden Arbeit pro Tag an den Listen!) und mit BGN und S.-O. und BGG Abgleiche gemacht, Preisinformationen geholt und mich durch Regeln geackert. Das gehört zu meinem "Job" als Jurymitglied des International Gamers Awards.
Frag doch Knut mal nach meiner Excel-Liste :-)
Auch eine Liste mit 60 oder sogar 100 Spielen kann selektiert sein. Die Zeit magst Du nicht investieren und du magst auch andere Ansprüche stellen als ich (mir geht z.B. das Imperial aber sowas von total am .... vorbei). Bei Thomas wird das wohl ähnlich sein, genauso wie bei den vielen anderen, die sich (aus welchen Gründen auch immer) erst einmal nur mit 20 Spielen oder so eingedeckt haben. Aber wer weiß schon, wie viele Mailorder oder Besuche beim Spielehändler in den nächsten Wochen noch folgen werden. Meine Erfahrung bei Freunden ist, daß über kurz oder lang nach jedem Essen-Besuch bis zum Januar auch meist 40 Spiele gekauft wurden. Bei Thomas und mir vielleicht eben direkt auf der Messe (teuer oder als Schnäppchen weiss man eh erst später), bei anderen hält sich die Gier erst noch in Grenzen und wird erst bei heimischen Spieleabenden und den schönen Herbstspiele-Wochen(enden) losgetreten, wenn ein DIE WERFT, ein DUNGEON LORDS, ein VASCO DA GAMA, ein BATTLESTAR GALACTICA PEGASUS, ein IDENTIK oder ein GREED auf den Tisch gekommen ist und in Ruhe und vor allem regeltechnisch korrekt gespielt worden ist.
Ich denke, es ist schwierig, jemanden nur anhand von ein paar digitalen Zeichen zu beurteilen. Selbst wenn es nur eine Liste mit Spielenamen ist. Das ist halt ein Problem des Internets, bei dem visuelle Kommunikation nur sehr eingeschränkt laufen kann. Im direkten Gespräch nimmt der nonverbale Bereich einen sehr großen Bereich ein (aber das führt hier nun langsam am Thema vorbei).
Ciao,
Andreas Keirat
www.spielphase.de
(geniesst seine letzten zwei Urlaubstage, bevor Sonntag wieder gearbeitet werden darf)