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Spieletest bei SPIEGEL.de

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Bundyman
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Re: "Spiel-Saison"

Beitragvon Bundyman » 27. November 2009, 08:41

Nun ja es ist schon so, dass ich viele kenne, die von Mai bis September ziemlich wenig Brett- und Kartenspielen auftischen. Aber es sind ja auch Saisonspieler, zu denen ich mich nicht zähle :-)

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Helmut
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Re: "Spiel-Saison"

Beitragvon Helmut » 27. November 2009, 09:02

Wenn sich ein Rezensent über neue Spiele kundig gemacht hat, dann müsste er feststellen, wenn er nicht gerade Nicht-Spieler ist, bei dem man den Bock zum Gärtner gemacht hat, dass so viele gute Spiele auf dem Markt sind. Dann sollte im Artikel vielleicht zum Schluss stehen, dass die Spiele ganzjährig zum Spielen motivieren.
Leider hat sich in den 20 Jahren, seit ich das beobachte, in manchen Medien nix geändert: Nur Kinder spielen. Neue Brett-Spielende Erwachsene sind Sektierer und haben anscheinend nichts Besseres zu tun. Wenn überhaupt, dann nur von Oktober bis Weihnachten!

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Bundyman
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Re: "Spiel-Saison"

Beitragvon Bundyman » 27. November 2009, 09:19

Es ist eben ein Klischee das nur Kinder Brett- und Computerspiele tun. Ich kenne eine handvoll Erwachsene in allen Altersstufen, die stundenlang vorm PC regelmässig online daddeln. Meine pers. Beobachtungen beruhen darauf, das man so ab 30 bis 40 Lenzen wieder weg vom PC kommt und Spielen wieder mit anderen erlebt.

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André Groth
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Deutschland im Herbst

Beitragvon André Groth » 27. November 2009, 09:37

Ich mag kleinlich sein, aber was mich bei Artikeln dieser Art am meisten stört sind solche Fehler:
[i]"Jahr für Jahr kürt eine unabhängige Jury das "Spiel des Jahres", der Hersteller freut sich und druckt das Emblem auf seine Kartons und die Menschen kaufen im Weihnachtsgeschäft blind, was immer da im Herbst ausgezeichnet wurde."[/i]
Die Frage ist jetzt, verwechselt der Herr Lischka das "Spiel des Jahres" mit dem "Deutschen Spielepreis", oder möchte er uns auf sehr subtile Weise auf den Klimawandel aufmerksam machen? Zur Erinnerung: Die SdJ-Verleihung fand am 29.06 statt, der DSP wurde am 17.09. vergeben, allein die Verleihung von letzterem fiel in den Herbst (21.10.).
Das mag dem normalen "Weihnachts - Spiel des Jahres - Käufer" egal sein, sind aber meiner Meinung nach vermeidbare Fehler. Allerdings ist es ja auch Spiegel-Online - was will man da schon erwarten.

Viele Grüße
André

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Smuker
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Beiträge: 422

Herbst beginnt für Wenig/Gelegenheitsspieler die Saison

Beitragvon Smuker » 27. November 2009, 09:43

Also soweit ich das so sehe, begint auch für Wenig/Gelegenheitsspieler die Saison. Jetzt bitte nicht wieder eine Diskussion was ein Wenig-Spieler oder Gelegenheitsspieler ist (das sind für mich die, die nicht 200 spiele zu hause oder mehr haben, die die nicht unbedingt nach essen müssen, die die sich nicht über die spielquellen informieren, die die nicht die geek edition von times up verstehen, etc. ok?) :-)

Die Leute die man so kennt und die andere Hobbys pflegen spielen besonders oft im Winter. Hier sind sie mit Aktivitäten eingeschränkt, trinken warme Getränke und spielen dann auch viel lieber mal Brettspiele vor dem Kamin etc. und somit ist der Satz die Saison beginnt nicht so verkehrt (Vielspieler wie wir hier mal außen vor, da wir immer zocken, bei schönem Wetter draußen, wenn es nicht windig ist und ansonsten drinnnen).

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Helmut
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Re: Deutschland im Herbst

Beitragvon Helmut » 27. November 2009, 10:22

Das meinte ich mit "Banause", vom Spiegel erwarte ich eigentlich etwas Anders.

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ravn

Re: Spieletest bei SPIEGEL.de

Beitragvon ravn » 27. November 2009, 11:06

Ferdinand Köther schrieb:
>
> Mir scheint der Artikel (habe ihn nur überflogen) von
> jemandem geschrieben zu sein, der sich sich halt auch mal mit
> sowas beschäftigt, aber im Großen Ganzen kA davon hat.
>
> Das wirft für mich zwei (mindestens) Fragen auf:
>
> 1. Warum darf ein Banause über etwas schreiben, von dem er
> wenig versteht?

Weil er die Möglichkeit dazu hat!

In Zeiten vor dem Internet war es nur wenigen Leuten vorbehalten (oder Freaks, die sich im FIDO-Net & Co tummelten), ihre Meinung fernab des Freundes-Kollegen-Kreises zu äussern. Die Wenigsten haben Leserbriefe geschrieben oder sich direkt in Redaktionen engagiert. Da blieb die eigene Meinung eben meist im eigenen Kreis.

Heute gibt es dank Blogs & Co die Chance, ein viel grösseres Publikum zu erreichen. Da kann man direkt nach der Motivation fragen, was man davon hat, wenn einem wildfremde Menschen (denen man meist auch kaum sonst begegnen würde) auf einmal "zuhören", was man da in Text und Audio und Video so von sich gibt.

Die Qualität der Aussagen ist dadurch nicht zwangsläufig gestiegen, besoders weil es inzwischen (fast schon) schneller geht, eine Meinung zu veröffentlichen, als sich diese zu bilden. Dafür gibt es eben eine Vielfalt an Meinungen, die alle für einen selbst falsch oder unbedeutend sein können, die ich aber Niemanden verbieten möchte. Blöd wird es nur an der Stelle, die wirklich relevanten (weil begründeten und damit nachvollziehbaren und ebenso lesens-sehens-höhrenswerten) Meinungen zu finden. Da hilft das spielbox-Forum schon ungemeint, weil es kanalisiert.

Cu/Ralf

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catkin
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Beiträge: 58

Saison? und was ist mit Zocken im Biergarten?

Beitragvon catkin » 27. November 2009, 12:17

Merkwürdiger Artikel im Spiegel.

Muss man -außer natürlich Dominion- die anderen dargestellten Spiele kennen?

Komisch Schach und Backgammon, die Spieleklassiker schlechthin, werden doch gerade im Sommer gerne draußen gespielt.

Und unsere Spielerunde zockt in der wärmeren Jahreszeit auch gerne mal Tichu & Co im Biergarten oder Schwimmbad...

Immer schön der Saison angepasst. Spiele gehen immer und überall!

VG catkin

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Niki
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Beiträge: 308

Re: Deutschland im Herbst

Beitragvon Niki » 27. November 2009, 13:20

Hallo André,

meiner Meinung nach ist das kein Fehler und Herr Lischka verwechselt auch nichts.
Es ist - meiner Meinung nach - in der Tat richtig, dass das "Spiel des Jahres" zwar bereits im Juni gewählt wird. Bis diese Information aber richtig "im Markt" angekommen ist, dauert es einfach seine Zeit.
Im Juni/Juli wirst du in vielen Läden noch gar nichts vom "Spiel des Jahres" sehen. Auch viele Endkunden kaufen sich nicht "so mal zwischendurch" ein Spiel. Der größte Umsatz im Jahr ist bei Spielen einfach die Weihnachtszeit. Viele "Supermärkte" fokusieren gerade diese Zeit um Spiele zu verkaufen bzw. das "Spiel des Jahres als "Lockangebot" zu bewerben.

Ich glaube wir müssen uns damit abfinden, dass dieser Artikel nicht für Spielefreaks geschrieben ist. Aber ich finde solche Artikel trotzdem sehr wichtig den sie bringen Menschen die sich mit dem Thema gar nicht beschäftigen vielleicht dazu sich über Spiele zu informieren.

Niki

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Suryoyo
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Uno H2O

Beitragvon Suryoyo » 27. November 2009, 13:25

Das stimmt wirklich, hab ein Uno H2O und das wurde nun wirklich schon am Strand und im Freibad oder eben im Biergarten gespielt.

also ganz und garnicht in der angeblichen "brettspielsaison"

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Spieletest bei SPIEGEL.de

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 27. November 2009, 13:51

VolkerN. schrieb:
>
> dasselbe wie warbear: nichts !

Muß ich den wirklich zu Ende lesen? Wir der hinten noch besser? Oder reicht mein Eindruck von der ersten Seite und der Artikel bleibt daneben?

Gruß Carsten (der wahrscheinlich doch weiter lesen wird - man muß ja mitjammern können)

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Roman

Re: Spieletest bei SPIEGEL.de

Beitragvon Roman » 28. November 2009, 13:26

Hi Ferdi,

Ferdinand Köther schrieb:

> Also, bei aller Kritik, auch Freude, dass das Medium Spiel
> beachtet wird (was immer seltener wird, meine ich).

Und nur darum geht es. Man stelle sich nur mal eine Spielekritik auf Welt.de vor *grusel* Oder gar ein ganzes Buch von Frank Schirrmacher zum Thema (Titel: "Pandämonium - Die Welt wird wirr weil Leute spielen.").

Ciao,
Roman

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

Re: Uno H2O

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 28. November 2009, 16:05

Suryoyo schrieb:
>
> Das stimmt wirklich, hab ein Uno H2O und das wurde nun
> wirklich schon am Strand und im Freibad oder eben im
> Biergarten gespielt.
>
> also ganz und garnicht in der angeblichen "brettspielsaison"

Nun ja, UNO ist ja auch - in allen Varianten - definitiv kein Brettspiel und hat mit der Saison derselben definitiv nichts zu tun. ;)

Gruß
Roland

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frankjaeger

Re: Herbst beginnt für Wenig/Gelegenheitsspieler die Saison

Beitragvon frankjaeger » 30. November 2009, 14:00

Selbstverständlich beginnt im Herbst die Brettspielsaison. Die zweite Jahreshälfte und vor allem die Zeit ab September ist für die größten Umsätze im Spielebereich verantwortlich. Also beginnt im Herbst die Saison. Ob man das so fühlt oder nicht, ist unerheblich, für die Branche ist es ein Faktum.
Frank.


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