Beitragvon Kudde » 31. März 2010, 21:05
Spielehansel schrieb:
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> Speicherstadt...
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> Hat es denn schon wer je gesehen, geschweige denn gespielt ?
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Ja, ich habs gespielt. Und wahrscheinlich auch einige andere mehr. Letztes Wochenende konnte man auf dem Ratinger Spieletreffen bei Eggert einen Prototypen von "Die Speicherstadt" testen. Und da das Spiel ja schon bald rauskommen muss,denke wird sich an dem Spiel auch nichts mehr ändern.
Bei dem Spiel versucht man in jeder Runde durch den Einsatz von Arbeitern Karten zu erwerben, indem man, wenn man am Zug ist, einfach eine Figur zur gewünschten Karte stellt. Das bedeutet allerdings nicht, dass man die Karte auch sicher erhält, denn es dürfen sich mehrere Figuren zu einer Karte stellen.
Der Spieler, der als erster eine Figur gestellt hat, darf auch als erster entscheiden, ob er sie erwerben möchte. Allerdings kostet sie ihm so viel Geld, wie Figuren dort stehen. Und da das Grundeinkommen nur ein Geld pro Runde beträgt, muss man sich schon überlegen, ob man viel Geld für eine Karte ausgeben möchte. Wenn man die Karte nicht erwirbt, nimmt man die Figur wieder zu sich und macht so den Preis für den nächsten Spieler billiger.
Wozu erwerben wir die Karten? Zum einen gibt es Aufträge, die einem am Spielende Siegpunkte bringen können. Dazu muss man Waren erwerben und sie den Aufträgen zuordnen. Waren kann man über Schiffe erwerben; jedes Schiff fasst immer drei Waren. Allerdings muss man am Ende jeder Runde die erworbenen Waren auch unterbringen können. Entweder auf Aufträgen oder im Lager, das allerdings nur eine Ware fasst. Man kann auch Waren verkaufen, der Kurs 2 Waren für 1 Geld ist allerdings recht bescheiden.
Neben Aufträgen und Schiffen gibt es auch noch Feuerwehrleute, die man erwerben kann. Im Laufe des Spiels gibt es vier Brände, die immer stärker werden. Wird eine Brandkarte aufgedeckt, wird das Spiel kurz unterbrochen. Der Spieler mit der stärksten Feuerwehr bekommt die Stärke des Feuers als Punkte gut geschrieben, der mit der schwächsten Feuerwehr bekommt sie abgezogen.
Weiterhin gibt es auch ein paar besondere Karten wie die Bank, die das Einkommen eines Spielers erhöht, und Händler, die den Verkaufspreis bei bestimmten Waren verbessern. Und gegen Spielende gibt noch Karten, die einem Siegpunkte für bestimmte Sachen bringen, wie z.B. Geld am Spielende und erworbene Schiffe. Das Spiel endet, wenn alle Karten erworben wurden, und danach der letzte Brand ausgewertet wurde.
Es gewinnt derjenige Spieler mit den meisten Siegpunkten, die man wie beschrieben für erfüllte Aufträge, Sonderkarten und aus den Brandwertungen bekommt.
Mir hat das Spiel durchaus gefallen, allerdings ist in der ersten Partie schwierig eine gezielte Strategie zu verfolgen, da man dafür die Karten gut kennen muss. Und es ist auch wichtig zu wissen, dass es viele Karten auch nur einmal im Spiel gibt. Es spielt sich jedoch recht flüssig und war durchaus spannend.
Kudde