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Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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l8xx
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Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon l8xx » 5. November 2010, 17:11

Was habt ihr bereits für Spiele ausprobiert und wie haben sie euch gefallen? Ich fange mal an:

Jäger der Nacht
Für große Gruppen geeignet, gut, schnell erklärt. Fühlt sich wie Bang an. Hat durchaus gefallen für das was es sein will.
8/10

Asara
Als Familienspiel gut und hat gefallen. Für mich eine Spur zu wenig Strategie, halt Familinespiel eben. 7/10

London
Ich habe mir viel erwartet und wurde ein wenig entäuscht. Nicht weil das Spiel schlecht ist, sondern weil die Erwartungen von mir etwas zu hoch gesteckt waren. Hat mich noch nicht richtig überzeugt. 7/10

20.Jahrhundert
Vom gleichen Autor wie 6 Städte Bund und die Werft. Spiel war ok, aber herausgestochen ist es nicht. 3 Versteigerungsarten hintereinander. 6/10

Loch Ness
Familienspiel mit guten Ansätzen. Meine Erwartungen waren sehr niedrig, das hat sich aber nicht bestätigt. War besser als gedacht, aber natürlich kein Überflieger. 6/10

Key West
Spiel war gut, hat gefallen. Aber auch kein Überflieger. Es gibt zwar viele Wege zum Ziel und somit kann man diese in jeder Partie neu kombinieren: Tauchen, Hotels, Zigarren etc. Aber irgendwie haben die sich nicht so untershciedlich angefühlt, sodass der Wiederspielreiz nicht so hoch ausgefallen ist. Die Versteigerung ist aber innovativ. 7/10

Fürstenfeld
Hätte super Ansätze gehabt. Das Hauptproblem das ich sehe ist: Schlußendlich ist entscheidend wie das eigene zufällige Deck ausschaut. Aber trotzdem aufgrund der schnellen Spielzeit hat es mir Spass gemacht. 8/10.

First Train to Nürnberg
Besse als Last Train to...., aber trotzdem fast eine Neuauflage. Deshalb keine neue Bewertung. Fans des Orginals können sich auch gerne die Neuauflage holen. Keine Bewertung von mir.

Die Minen von Zavandor
Da wurde ja bereits viel positives geschrieben, muss ich nicht wiederholen. Hoher Wiederspielreiz, niedrige Downtime, viel Strategie. 9/10

7 Wonders
Der Abstimmungssieger. Keine 10er Bewertung von mir, dazu ist es mir zu wenig Strategie und zu viel Filler. Aber als Filler absolut hervorragend geeignet. Keine Wartezeit, ein wenig Strategie, große Spielerzahl. Hat überzeugt: 9/10


Fazit: Meine Ansprüche sind sicherlich hoch, aber das kann man sich bei der großen Zahl an Vielspielerspielen auch leisten :-)
Ein richtig schlechtes Spiel ist mir bisher nicht untergekommen. Die meisten Spiele waren ok bis gut. Nur 1-2 der bisher gespielten Spiele traue ich momentan zu, dass sie auch noch in einem Jahr öfters gespielt werden.

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Reyk

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Reyk » 5. November 2010, 18:25

Danke für die Ersteindrücke!

l8xx schrieb:
> Fürstenfeld
> Hätte super Ansätze gehabt. Das Hauptproblem das ich sehe
> ist: Schlußendlich ist entscheidend wie das eigene zufällige
> Deck ausschaut.

Das bezieht sich auf die Einsteiger-Version? Im Experten-Spiel gibt es mit 10 Karten zu Beginn einiges mehr an Kontrolle.

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nascar8

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon nascar8 » 5. November 2010, 19:02

SAFRANITO
Albern, aber supergut.

FIFTY FIFTY
Simpel, aber wunderbar ärgerlich

BANGKOK KLONGS
Brav, aber überraschende Tiefe

KHAN
Überkandidelt, aber mechanisch einwandfrei

SCHWARZER FREITAG
Gruselig schlechte Regel

DIE SCHWARZE INSEL
Pandemie Light - funktioniert, aber eben nicht so "dicke"

MERKATOR
Üebrraschend einfach - bisher mein Essener Favorit

Grüße
Dieter

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Stubenrami

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Stubenrami » 6. November 2010, 00:35

Antics: gefällt mir ausgesprochen gut
Die verbotene Insel: Geht so

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Michael Kahrmann

[OT] Begriffsklärung

Beitragvon Michael Kahrmann » 6. November 2010, 01:38

Hallo!

erstmal danke für deine ersten Eindrücke zu den neuen Spielen, hab ich mit großem Interesse gelesen, doch ich komm mit 2 Begriffen nicht klar... bei den Minen von Zaavandor sprichst du von niedriger "downtime" und bei 7 Wonders von zu viel "Fillers"... was meinst du mit diesen Begriffen?

Viele Grüße
Mik.

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Roman

Re: [OT] Begriffsklärung

Beitragvon Roman » 6. November 2010, 02:24

Hi Michael,

Michael Kahrmann schrieb:
>
> Hallo!
>
> erstmal danke für deine ersten Eindrücke zu den neuen
> Spielen, hab ich mit großem Interesse gelesen, doch ich komm
> mit 2 Begriffen nicht klar... bei den Minen von Zaavandor
> sprichst du von niedriger "downtime"

Niedrige "Downtime" = Wenig Wartezeiten, niedriger Grübelfaktor, jeder ist schnell wieder an der Reihe.

> und bei 7 Wonders von zu
> viel "Fillers"... was meinst du mit diesen Begriffen?

Für Hardcore-Gamer ist "7 Wonders" selbst ein "Filler", ein Spiel, um mal die 30 Minuten "Downtime" zwischen zwei 18xx-Partien zu überbrücken ;-) Das mit dem "Filler" war durchaus positiv. Es "füllt" eben die Lücke zwischen den gerne auch mal mehrere Stunden dauernden Strategiehämmern.

Ciao,
Roman

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Michael Kahrmann

Re: [OT] Begriffsklärung

Beitragvon Michael Kahrmann » 6. November 2010, 12:50

Na bitte geht doch auch in deutsch ;)

danke für die übersetzung/erklärung! :D

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Helby
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Beiträge: 899

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Helby » 6. November 2010, 19:15

Asara
schon etwas älter, sehr schönes Familienspiel
8/10

Grand Cru
Super Weinspiel, nach anfänglichen Zweifeln ob genug Abwechslung vorhanden ist, entpuppt es sich immer mehr als ein knallhartes Ärgerspiel mit sehr hohem Wiederspielreiz.
Allerdings stellt sich uns langsam die Frage ob die teuren Weine überhaupt mal verkauft werden können. Billig Wein produzieren (Grün und Gelb) sind so ziemliche Sieggaranten bei uns, das Spiel ist zu Ende bevor Lila oder gar Blau offiziell verkauft werden dürfen.
Bei den Plättchen steigen bei uns immer mehr die Preise, inzwischen gehen sie so für 4 Geld weg, Tendenz eher nach oben.
8/10

Constantinopolis
Schönes Aufbauspiel mit einer Prise Wirtschaftsteil.
Habe ich zwar bis jetzt noch nie gewonnen, aber ich bleib dran ;-)
Für manche zu hoher Glücksanteil bei den Karten.
7/10

Key Market
Ein typischer Breese, auch wenn er diesmal nicht der Autor war.
Abwechslung durch die Gilden ist gegeben, da nicht immer alle ins Spiel kommen, und ein guter einfacher Marktmechanismus sorgen für kurzweiligen Spielspaß.
8/10

Navegador
Würde ich auf eine Stufe mit Hamburgum stellen, etwas leichter zu händeln, da das Material nicht so umfangreich (Rohstoffe nur virtuell vorhanden) ist.
Eine vorzügliche Regel und ein Schnelleinstiegsblatt sorgen (wie der Name schon sagt) für einen schnellen unkomplizierten Einstieg.
Die einzelnen gut verzahnten Mechanismen bekommt man im Laufe des ersten Spiels schon ganz gut mit. Ein bisschen Glück ist in Form der Plättchen vorhanden, ansonsten ein typisches Rondellspiel, wieder sehr friedlich und schön übersichtlich.
8/10


Wie man sieht habe ich bis jetzt noch keine Gurken beigehabt, ich bin äußerst zufrieden mit diesem Jahrgang, ich besitze auch Spiele die schlechter abschneiden, aber bei der diesjährigen Messe habe ich mich sehr gut vorbereitet und habe auch die Billigstände gemieden, da diese Spiele bei mir eh fast nie gespielt werden und von den letzten Messen immer noch hier rumliegen.

Helby

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Ina-spielbox
Kennerspieler
Beiträge: 810

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Ina-spielbox » 6. November 2010, 23:41

Hallöchen,

dann will ich auch mal:

Navegador:
schönes Rondellspiel, das in allen Besetzungen funktioniert. Der Mechanismus mit den Manufakturen ist anfangs etwas sperrig, aber mit Übung wird es leichter. Antike habe ich nie gespielt, aber gegenüber Imperial, das sehr komplex ist und Hamburgum ist der Einstieg m. E. der leichteste.

Troyes:
Je häufiger ich es spiele, desto besser gefällt es mir. Ein völlig neues Spielgefühl und die Abhängigkeit vom Würfelglück ist nicht so groß wie man am Anfang meint. Für mich das Essenhighlight.

Haggis:
Wer Tichu mag und wem der vierte Mann häufig fehlt, findet hier ein Spiel, das dem Mechanismus sehr ähnlich ist und sehr gut funktioniert.

7 Wonders:
finde ich wirklich toll, ist eigentlich alles zu gesagt worden.

Grand Cru:
sehr schönes Weinspiel. Die Länge hängt sehr von der Laune der Mitspieler ab, aber nur auf kurze Runden spielen, heißt noch nicht, dass man den Sieg davon trägt.

First Train to Nürnberg:
wirkt nach dem Regelstudium komplizierter als es ist. Die Mechanismen greifen gut ineinander, macht viel Spaß.

Der Rest will noch gespielt werden ...

Fröhlichen Gruß
Ina

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Roman

Re: [OT] Begriffsklärung

Beitragvon Roman » 7. November 2010, 04:21

Hi Michael,

Michael Kahrmann schrieb:
>
> Na bitte geht doch auch in deutsch ;)
>
> danke für die übersetzung/erklärung! :D

Deutsch ist die erste Fremdsprache, die man hier kennenlernt.

Ciao,
Roman

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Duchamp

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Duchamp » 7. November 2010, 11:12

Antics! - Kein Wunder, dass mir das ausgesprochen gefällt (siehe PEEP) - übersetzt, Prototyp gespielt, fertiges Spiel gespielt - immer super.

London - Zweites Highlight mit Familie. Schneller Zugang, flottes Hand management.

Magnum Sal - Zu dritt hat es irgendwie noch nicht richtig gefunzt. Jeder hat auf die Aufträge hin Salz abgebaut, es gab kaum Gebäudenutzungen und keinerlei "Gehilfen"-Einsatz ... hm.

High Frontier - bislang nur eine Spielentdeckungspartie mit Sohnemann. Macht spielerisch einen spielerischen Eindruck, als man beim "Studium" der Regeln bekommen könnte.

Totemo - Flott, super, knifflig. 3D für Familien mit Wertungskniff.

Ansonsten warten noch Caravelas, The Resistance, Toledo 1085, Inca Empire und die beiden abstarkten Spiele Topology und Rotaris auf intensivere Runden.

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Danielms
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Beiträge: 50

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Danielms » 7. November 2010, 11:38

The great fire of london

ein schönes ärgerspiel mit sehr schönem material
gerne wieder.
9/10


Safranito

ein wunderbar unterhaltsames familienspiel.
hat für mich als familienspiel die nachfolgende wertung verdient:
10/10

7 wonders

erst einmal gespielt....und gewonnen.
kurz, knackig, unterhaltsam
9/10

Bangkok Klongs

Ein Legespiel. Ich muss es für eine ordentliche Bewertung wohl noch öfter spielen. Bisher:
7/10

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peer

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon peer » 7. November 2010, 12:28

Hi,
Duchamp schrieb:

> High Frontier - bislang nur eine Spielentdeckungspartie mit
> Sohnemann. Macht spielerisch einen spielerischen Eindruck,
> als man beim "Studium" der Regeln bekommen könnte.

Macht spielerisch einen spielerischen Eindruck?
Was genau meinst du? ;-)

ciao
peer

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Attila
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Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Attila » 7. November 2010, 21:02

Hiho,

Dann schreib ich auch mal meine Erfahrungen:

- Florenza

Wie im Florenza-Thread geschrieben: Knaller!

- 7 Wonders

Kurzweilig, prima Spiel wenn die Mitspieler denn nicht 2 Stunden brauchen. Super Fairy Tale "Nachfolger".

- Totemo

Flop. Total mau. Müdes "3D" steinchensetzen auf einem bedruckten Handtuch. Nicht mein Fall.

- Perpetual-Motion Machine

Prima. Kurzweilig, unterhaltsam. So einfach und irgendwie doch genial.

- Troyes

Echt mal was neues. Prima Spiel. Auch zu 2 sehr zu empfehlen. (ist zu 2 vieleicht sogar am besten)

- Jäger der Nacht

*Würg* - ist in deutsch nicht besser geworden. Wage ich kaum als Spiel zu bezeichnen.

- Die Minen von Zavandor

Besser als zuerst gedacht. Funktioniert, ist mit der bieterei natürlich nicht jedermanns Sache. Bietet für die Spieldauer aber genug. Kein Burner, aber solide Kost.

- Gosu

Prima Kartenspiel, Warhammer Invasion ohne Deckbau. Deswegen Kurzweiliger, aber mit weniger Spieltiefe.

Atti

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Duchamp

Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Duchamp » 8. November 2010, 07:11

Einige haben an einigen Stellen vermutet, dass das Spiel zu sehr wissenschaftliche Simulation sei, um als "Spiel" überzeugen zu können. Das "Spielerische" also zu kurz komme. Ich hatte eher das Gefühl, dass High Frontier eben auch auf der spielerischen Seite nicht zu sehr in Arbeit ausartet, sondern durchaus sehr spielerisch bleibt. Daher einfach mal mein Wortspiel, das vielleicht nicht soo deutlich war. ;-)

Spielerische Grüße,

D.

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nora
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Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon nora » 8. November 2010, 09:43

Hallo zusammen:

Dies ist meine Liste:

7 Wonders: ganz nett aber zu teuer 7/10

Homesteaders: ein Gehirnverzwirner, aber mir gefällt das 8/10

Die Minen von Zavandor: besser als ich dachte, keine übermächtige Regel aber jede Menge Entscheidungsmöglichkeiten 8/10

Firenze: mir haben diese Karten nicht gefallen. Außerdem war es fast unmöglich einen hohen violetten Turm zu bauen (zweimal im Aufbau zerstört). Ich verstehe auch nicht warum die Türme nicht unterschiedlich viele Punkte bringen. 5/10

Norenberg: Da sind wir nach dem Aufbau nicht über die erste Runde hinausgekommen -- nichts für mich

Monster auf der Flucht: überflüssig

Wir haben noch nicht gespielt: Grand Cru, Porto Carthago, 20th Century, Troyes, Civi

Ciao
Nora

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gimli043
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Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon gimli043 » 8. November 2010, 13:23

Hallo,

meine Übersicht:

Spiele die ich breits mehrfach gespielt habe:

Nürnberg - Die Zünfte der Stadt: 9 / 10
Man muss sich reinspielen, aber dann ist es ein tolles Spiel mit schönen ineinandergreifenden Mechanismen

Target Earth: 9 / 10
Material ist ehr schwach, das Spiel ist aber sehr thematisch und spannend. (Ich bin allerdings auch UFO geschädigt.

Merkator: 8 / 10
Nach dem ersten Spiel war ich skeptisch ob es an die anderen Rosenbergs heranreicht. Aber es wird von Spiel zu Spiel planbarer und besser.

Navegador: 8 / 10
Hat mir beim ersten Spiel zu viert überhaupt nicht gefallen, weil es zu Ende war, bevor ich das Gefühl hatte überhaupt was aufgebaut zu haben. Beim zweiten Spiel zu zweit war das Spiel völlig anders und das Spiel gefiel mir viel besser. Absolute Spiellänge ist gleich, aber die Aktionen pro Spieler sind eben anders verteilt.

7 Wonders: 9 / 10
Klasse Spiel in sehr kurzer Zeit. Spielt in der gleichen Liga wie Dominion.

Spiele die ich nur 1x gespielt habe:
Der Pate: 7 / 10
Die verbotene Insel: 8 / 10
Friesematenten: 6 / 10
Fürstenfeld: 7 / 10
Loch Ness (HiG Einsteigervariante): 4 / 10
Ranking: 7 / 10
Rummelplatz: 6 / 10
Schwarzer Freitag: 8 / 10
Strauß voraus: 6 / 10
Take it or leave it: 7 / 10
Verona: 5 / 10

Thygra
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Perpetual-Motion Machine

Beitragvon Thygra » 8. November 2010, 13:30

> - Perpetual-Motion Machine
>
> Prima. Kurzweilig, unterhaltsam. So einfach und irgendwie
> doch genial.

Wie oft hast du es schon gespielt? Ich habe es nur einmal gespielt und momentan noch die Befürchtung, dass der Wiederspielreiz schnell sinkt, weil das Spiel sehr repetitiv ist!?

Thygra
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Firenze

Beitragvon Thygra » 8. November 2010, 13:31

> Firenze: mir haben diese Karten nicht gefallen. Außerdem war
> es fast unmöglich einen hohen violetten Turm zu bauen
> (zweimal im Aufbau zerstört). Ich verstehe auch nicht warum
> die Türme nicht unterschiedlich viele Punkte bringen. 5/10

Was genau hat dir an den Karten nicht gefallen? Und was meinst du mit deiner letzten Frage? Die Türme bringen doch unterschiedlich viele Punkte!?

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nora
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Re: Firenze

Beitragvon nora » 8. November 2010, 16:41

Hallo Thyrga,
sorry das stimmt, die Wertung der Türme ist unterschiedlich. Uns kam es aber so vor , als wäre es unverhältnismäßig schwierig höhere Türme in Lila zu bauen.
Bei den Karten stand manchmal " Du mußt..." und in der Spielbeschreibung stand, daß es für alle Spieler gelten sollte. Danach haben wir immer in der Anleitung nachgelesen, was denn nun wirklich gilt. Das hätte vom Verlag besser gelöst werden können. Ansonsten waren einige Karten schon ziemlich destruktiv.

Ciao
Nora

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Helby
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Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon Helby » 8. November 2010, 16:57

gimli043 schrieb:
> Navegador: 8 / 10
> Hat mir beim ersten Spiel zu viert überhaupt nicht gefallen,
> weil es zu Ende war, bevor ich das Gefühl hatte überhaupt was
> aufgebaut zu haben. Beim zweiten Spiel zu zweit war das Spiel
> völlig anders und das Spiel gefiel mir viel besser. Absolute
> Spiellänge ist gleich, aber die Aktionen pro Spieler sind
> eben anders verteilt.

Nach dem ersten Spiel dachte ich auch, ja ganz okay, man holt sich Schiffe ein paar Arbeiter, baut ein bisschen seine Geldquellen aus und segelt eigentlich nur dem Spielende entgegen.
Aber es ist äußerst gut verzahnt, man kann einige Strategien fahren (Privelegien sind äußerst wichtig), eben wurde ich z.B. auf dem Rondell hergetrieben, so dass ich öfter mal meine Taktik ändern und auch Schiffe opfern mußte, gerade eben zwar verloren, aber mit 94 zu 94 (mein Mitspieler hatte leider den Navegador als Tiebreaker) war es äußerst spannend.
Jetzt nach 3 zweier Spielen finde ich es immer besser, Meine Bewertung bewegt sich langsam auf 9 von 10.
Sehr gelungenes Spiel, knackig und in einer Stunde zu zweit schnell gespielt.

Helby

Thygra
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Re: Firenze

Beitragvon Thygra » 8. November 2010, 17:00

> Hallo Thyrga,
> sorry das stimmt, die Wertung der Türme ist unterschiedlich.
> Uns kam es aber so vor , als wäre es unverhältnismäßig
> schwierig höhere Türme in Lila zu bauen.

Ja, das ist es, und das soll auch so sein! Deshalb bekommt man dafür ja auch besonders viele Punkte, wenn man es doch mal schafft!

> Bei den Karten stand manchmal " Du mußt..." und in der
> Spielbeschreibung stand, daß es für alle Spieler gelten
> sollte. Danach haben wir immer in der Anleitung nachgelesen,
> was denn nun wirklich gilt. Das hätte vom Verlag besser
> gelöst werden können.

Es gibt meines Wissens genau 1 Karte (Lagerbrand) bei der uns ein Fehler unterlaufen ist. Dazu gibt es bereits eine offizielle Korrektur: http://www.pegasus.de/2044.html

Hast du noch weitere Widersprüche entdeckt? Denn du hast ja "manchmal" geschrieben, das klingt so, als wäre es mehr als 1 Karte gewesen ...

> Ansonsten waren einige Karten schon ziemlich destruktiv.

Die meisten destruktiven Karten betreffen nur den Spieler, der sie nimmt. Und niemand MUSS eine solche Karte nehmen. Aber irgendwann liegen so viele Bausteine darauf, dass man sie gerne freiwillig nimmt. Man hat dann mehr Vorteile als Nachteile durch die Karte, und schon ist sie nicht mehr destruktiv.

Ansonsten sind noch ein paar Karten im Spiel, mit denen man auch mal die Gegner ärgern kann. Ohne Interaktion wäre das Spiel sicher weniger interessant geworden.

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l8xx
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Re: Essen 2010 - Die ersten Spiele sind gespielt...

Beitragvon l8xx » 9. November 2010, 09:24

nora schrieb:
> Die Minen von Zavandor: besser als ich dachte, keine
> übermächtige Regel aber jede Menge Entscheidungsmöglichkeiten
> 8/10

Wahrscheinlich wird der Thread nicht mehr gelesen, weil er jetzt schon auf der 2.Seite ist, aber ich habe schonmal woanders mal gelesen "besser als gedacht" oder "überraschend gut". Bezieht sich das überraschend" auf das Zepter, weil das nicht so gut ist? Oder hat man sonst was Negatives zu den Minen gehört? Ich habe bisher nur positive Meinungen zu den Minen gelesen.

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Andreas Keirat

Re: Firenze

Beitragvon Andreas Keirat » 9. November 2010, 10:22

nora schrieb:
>
> Hallo Thyrga,
> sorry das stimmt, die Wertung der Türme ist unterschiedlich.
> Uns kam es aber so vor , als wäre es unverhältnismäßig
> schwierig höhere Türme in Lila zu bauen.

Moin!

Das hängt einerseits von der Anzahl der Spieler ab (mit weniger Personen fällt es deutlich leichter), als auch mit der Spielweise.
Eine sehr mächtige Möglichkeit ist das 3:1 tauschen. Hier kannst Du dir aus den offenen Turmelementen der Kartenauslage ein passendes nehmen. Das macht man dann, wenn man sowieso viele Bauteile hat und tauscht sich so die netten violetten Bauteile ein. Dazu noch die Sonderkarte (Brücke glaub ich), mit der es 2:1 geht und so kann man ganz locker ein 5er oder 6er in Violett angehen. Sofern die Mitspieler da nicht böse werden. Aber selbst wenn sie anfangen, die violetten Bauelemente wegzusammeln, kannst Du durch Klauen auch hier durchaus an die Dinger rankommen. Wird schwieriger, geht aber auch. Gleiches gilt für die vielen Karten, bei denen man sich was passendes aus dem Beutel nimmt oder die Bausteine einer Karte in den Beutel wirft und neue nachzieht. Alles natürlich kein Garant für passende violette Objekte, aber das passt durchaus schon mal (wenn man nicht wie ich 10 Steine austauscht und dann trotzdem keinen der drei violetten erwischt...).
Selbst wenn du einen solchen Turm irgendwann einreissen mußt, die Hälfte der Bausteine darfst du immerhin noch behalten. Tut weh, keine Frage. Aber gibt auch schlimmeres.

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

(findet Firenze ist Stedings bislang bestes veröffentlichtes Spiel...)

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Volker L.

[OT] oh doch

Beitragvon Volker L. » 9. November 2010, 14:02

l8xx schrieb:
>

> Wahrscheinlich wird der Thread nicht mehr gelesen, weil er
> jetzt schon auf der 2.Seite ist,

Wie kommst Du denn auf dieses schmale Brett?

Nur weil [b]Du[/b] den Link "die neuesten Beiträge der letzten XXX
Tage" anscheinend nicht kennst oder zumindest nicht nutzt,
heißt das noch lange nicht, dass alle anderen Nutzer des
Forums genauso "ignorant" sind ;-)

Gruß, Volker


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