Beitragvon Chris » 17. Mai 2011, 14:07
Tom Hilgert schrieb:
>
> Chris schrieb:
> > Das fing schon mit der Verteilung der "Startvorteile"
> > an. Ein Spieler bekommt einen Halbgott (1 Punkt), der
> > andere eine Säule und einen Fuß mehr.
>
> Wenn man es mit der Variante spielt, hat man dieses Problem
> nicht und es gibt auch keinen wie auch immer gearteten
> Startspielervorteil.
Stimmt, das Problem taucht nicht auf. Aber wählt da jemand freiwillig den Halbgottbonus? Wieso gibt es dieses Bonusplättchen? Ob es einen Startspielervorteil gibt, kann ich nicht beurteilen.
> > Es endet bei Beuteplättchen in den letzten
> > Runden die auch mal an die 15 Siegpunkte bringen können oder
> > eben nur einen Fuß mehr (wobei dann die Reihenfolge
> > entscheidet - auf die ich keinen Einfluß habe - was ich mir
> noch holen kann).
>
> Wenn DU in der Runde zuvor die Runde beendest , wirst Du
> immer der letzte in der naechsten Runde sein, ABER wenn es
> derjenige ist , der eine Bewegungsrunde gestartet hat
> (Fußspieler) und das letzte Plaettchen wird genommen, dann
> ist es eben der Fußspieler der die 3 Punkte bekommt und aber
> in der naechsten Runde der letzte ist (ein Satz den, man
> leider in der Regel schnell überliest). Somit hat man schon
> ein mehr Einfluß auf die Reihenfolge
Das haben wir schon richtig gespielt. Aber wenn der Spieler nach mir die Runde beendet und ich zwei Säulenspieler vor mir habe komme ich in der neuen Runde trotzdem nicht mehr an die Reihe. Auch wenn ich danach der erste bin, hatte ich eine Runde ohne eigene Aktion. Das finde ich unbefriedigend.
> > Nochmal erwähnen möchte ich die Runden, bei denen ich
> > überhaupt keine Aktion auswählen konnte, weil ich durch
> > Abräumen aller Beuteplättchen nicht an die Reihe kam.
>
> das kann passieren, aber dann solltest Du mit den Göttern
> spielen und nicht noch als 3. oder 4. Spieler auch auf die
> "Säulenstrategie" gehen.
Es sollte aber nicht passieren. Vor allem, weil ich doch keine Schuld daran trage. Die vor mir bestimmen, was mit mir passiert. kann ja durchaus sein, dass ich mal die Möglichkeit habe mich zu revanchieren. Aber mehr als einen Gott pro Runde kann ich doch gegen Ende nicht kaufen, oder?
> >Lustig, wenn man dann noch 7 oder mehr Karten auf der >Hand
> hat und auf 7 Karten "ergänzt" wird - durch das >zufällig
> gezogene Volk.
>
> Diese Möglichkeit muss nur vom Regelerkärer erwähnt werden
> und dann wirst Du feststellen: Es pokert keiner darauf ,dass
> er seine Kartenhand halbiert
Stimmt. Wir hatten aber auch Runden, bei denen Spieler ihre Karten loswerden wollten und dann ihren Gott weggeschnappt bekamen und plötzlich auf den Karten sitzen blieben. Wenn dann die Runde zuende ist...
Wieso erfährt man nicht schon vorher, welches Volk als nächstes kommt? Vermutlich zu grüblerisch?
Klar, mit mehr Erfahrung "riskiert" man weniger. Aber solche Begebenheiten machen nicht gerade Lust darauf, diese Erfahrung zu sammeln.
> Ich kenne spontan kein Spiel, bei dem ich - ohne mein
> > eigenes Verschulden und Zutun - eine Runde komplett zum
> > Zuschauen verurteilt werden kann.
> >
>
> Ich finde es immer lustig, dass bei Pantheon immer mit Glück
> argumentiert wird. Ich weiss aus einigen Partien mittlerweile
> und von vielen anderen Spielern: Man muss es einmal gespielt
> haben, dass man weiss, was einen erwartet und dann kann man
> das "Glück" in ein Korsett zwingen, so dass meine Taktik
> aufgeht und und nicht wie das Spiel will.
Ich bezweifle, dass sich das Glück hier in ein Korsett zwingen lässt. Sicher kann man Schicksalsschläge etwas besser abfedern. Aber wie soll ich die beliebig zufälligen Beuteplättchen dazu bringen passend zu sein - hier währen doch unterschiedliche Plättchenvorrate für verschiedene Spielphasen sinnvoll. In den letzten Runden geht der Wert der Plättchen doch deutlich auseinander, oder?
> Einfach nochmal spielen und dann sich ein Urteil bilden.
Eher nicht. Ich habe mich wirklich über das Spiel geärgert und das kommt selten vor (zuletzt bei Tempus).
Aber trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich glaube auch, dass mit zunehmender Erfahrung einige Probleme nicht mehr auftreten oder so stark in's Gewicht fallen.
Ich glaube aber auch, dass es möglich gewesen wäre auf diese "Hürde" zu verzichten und wunderer mich, warum das nicht geschehen ist.
Grüße,
Chris