Beitragvon Dumon » 25. Oktober 2012, 13:46
Ich bin selbst auch noch im Lernprozess, habe gerade mal 4,5 Partien hinter mir. Allerdings ist das, was Du grade oben genannt hast, genau das, was ich allen Leuten gesagt habe, die sich auf der SPIEL von mir die Regeln zumindest grob erklären ließen:
Jede Aktion muss einen Vorteil beinhalten. Machst Du die Aktion nur, weil Du derzeit nichts anderes machen zu können glaubst, Dir nichts besseres einfällt, oder weil sie "okay" ist - mach was anderes! Wenn eine Aktion sich nicht lohnt, dann ist sie unnötig, und spielt womöglich als verschwendetes Potential noch dem Gegner in die Hände!
Im Prinzip hast Du es schon richtig verstanden. Aber...
...das Problem ist der Mitspieler. Denn auf seine Handlungen muss man ebenfalls reagieren. Fängt er also an, wie ein Irrer Einheiten auszuheben, dann muss man wohl ein wenig nachsteuern, da er sonst recht fix die Oberhand gewinnen kann. Genauso ist es eine sehr schlechte Idee, zu früh zu passen, denn das kann dem Gegner einen unaufholbaren Vorteil verschaffen...
Polis ist, alles in allem, ein Balanceakt zwischen "was kann ich", "was will ich", "was bringt es mir" und "was muss ich, weil der Gegner x oder y macht". Das hilft natürlich nicht als Einstiegstipp, aber das macht auch gleichzeitig den Wiederspielreiz und die Variantenvielfalt aus...
Grütze,
Dumon