Gerade hat man einen noch gerettet und im nächsten Moment wird er gebissen , das finde ich gut bzw entspricht es dem Thema.
Thematisch ist das super. Bei einer Serie wie Walking Dead ist es auch passend, weil es zur Story-Entwicklung gehört. Zusätzlich denken sich die Drehbuchautoren ja gerade solche Elemente aus, um die Dramaturgie zu fördern. Ein Spiel ist aber keine Serie! Zumindest ich spiele Spiele, um am Ende auch zu gewinnen. Wenn ich aber von Anfang an das Gefühl habe, das meine Handlungen keinerlei Relevanz haben für den Spielausgang, dann macht das keinen Spaß. Stell Dir vor, die Drehbuchautoren von Walking Dead würfeln am Ende jeder Folge einen Würfeln und ein Charakter stirbt ggf. zufällig. Die Serie würde niemand anschauen.
Oder stell Dir vor, Du spielst Resident Evil und zufällig erscheint mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/12 am Spielende ein Superzombie, der einen beißt und Du bist tot und darfst von vorne anfangen. Würde Dir so etwas auf Dauer Spaß machen? Vorher eine Stunde abgemüht das Level zu schaffen und am Ende stirbt man zufälligerweise.
Es war aber nicht nur der schlechte Würfelwurf, der das Spiel kaputt machte, sondern dass man seit der zweiten Runde eigentlich keinerlei Aussicht auf die Zielerreichung sah. Sprich, warum soll ich mich nach dieser Erkenntnis noch anderthalb Stunden abmühen? Spiele sollen unterhalten und ich möchte als Spieler die Hoffnung haben, dass Spiel zu gewinnen. Zusätzlich sollen meinen Handlungen als Spieler etwas bedeuten.
Meine Frage, ob jemand schon einmal ein Hardcore-Szenario geschafft hat, steht aber noch offen da?
Gruß Dee