Beitragvon Hannes » 30. April 2000, 02:42
Juhu,
> Also in La Città muß man nach der Wanderung
> von Bügern Gebäude abreisen auf denen kein
> Bürger steht. Damit muß man auf Gebäude
> verzichten. Das ist zwar im Moment eine
> Bestrafung...
Und was für eine! Bürger wachsen nicht ausreichend auf den Bäumen und man verliert so nebenbei leicht ein Gebäude, was 2 oder mehr Goldstücke kostete, was auch nicht von irgendwoher kommt. Was bauen wir dann wohl in der nächsten Runde? Hm? Wahrscheinlich ist ja ein Gebäude flöten geganen was "Anziehung" wert war. Also wurde so nebenbei die Stadt, die schon unattraktiv war, noch unattraktiver.
> ...bauen, was nicht möglich wäre wenn man das
> Gebäude behalten würde. Denn dann könnte man
> wegen Bürgernot kein neues Gebäude bauen.
Auch richtig.
> Also bleibt man dadurch flexibel.
*lach* Na Du verstehst Verluste zu verkaufen ;o)
> Also meiner Meinung nach kein echter Hammer!
Doch. Wenn es einen Spieler da voll erwischt, bis hin zur Auswanderung, dann ist es nicht einfach der Hammer, das ist dann der Überhammer.
> Die Politikkarten bieten doch alle sehr gute
> Möglichkeiten.
Bedingt. Die reinen Gebäudekarten sind die einzige Möglichkeit (neben der teureren Baumeisterkarte), um an die wahren Anziehungspunkte zu kommen. Wenn mir die fehlen, dann kann ich hundertmal dem Volk aufs Maul schauen, was mir so fehlt - es bringt mir nix. Und mit Einzelgebäude dahinrurcheln ist ab einem gewissen Punkt uninteressant - vor allem, wenn man eh damit rauft, genug Bürger zu haben, um nicht nur Plättchen zu besetzen, sondern auch eventuelle Abwanderungen zu verkraften.
> Der Fehler durch einen schlechten Start ist
> in dem Spiel nicht so schwerwiegend wie in
> anderen komplexen Spielen.
Komplex?
Egal - Im grunde sowieso gleich, ob komplex oder simpel - ein schlechter Start ist meistens... eben schlecht. Aber während ich bei anderen Spielen mehr das Gefühl des Hinterherhoppelns und eventuellen Aufholens habe, ist in La Citta eher der Punkt da, wo ich mein: Die Stadt? Die kann ich abschreiben, weil kaum bau ich auf, muß ich eh schon wieder abreissen.
Aber wieder mal - ich gab hier nur meinen Ersteindruck wieder, der ja auch besagt - ich spiel es gern wieder. Es ist sehr schön und liebevoll aufgemacht und durchaus interessant. Überhaupt mal gucken, wie es sich ändert, wenn man es mit der Aus/Abwanderung richtig spielt. Frustriert mich eh, daß ich das in der Regel verwurschtelt hab - ist eh klar geschrieben. Naja.
Inwieweit es seinen auffällig destruktiven Charakter aber verliert, auf das bin ich gespannt.
Servus
Hannes