Beitragvon Roman » 9. Mai 2000, 19:35
Hallo,
vielleicht liegt die Kritik daran, dass die Queen-Games-Reihe meinetwegen grundsolide neue Spiele vorgelegt hat, aber eben nichts weltbewegendes, oder nichts, was zumindest für mich eine weitergehende Faszination oder einen Kaufanreiz hätte (Ausnahme: das allerdings alte Händler). Vielleicht ist es wirklich eher eine Reihe für den Gelegenheitsfamilienspieler, als für den Spielefreak, der schon zig Sachen kennt und oft spielt.
Im übrigen finde ich die neuen Schachteln einfach nur sperrig :-) Ich finde da z.B. die Alea/FX-Schachteln bei ähnlichem Format deutlich praktischer/kleiner, und designmäßig auch hübscher. Ebenso Kosmos. Nur Goldsieber schafft es auch regelmäßig, viel Luft in schwer verstaubare Schachtelformate zu verpacken. Aber, ehrlich gesagt, hat mich noch keine Verpackung von einem guten Spiel abgeschreckt. Es ist eher so das letzte Quentchen, zusammen mit dem Preis, das mich davon abhält, mir die neuen Queen-Games probezukaufen. Und Silberzwerg kaufe ich mir definitiv nicht, da ich es nach wie vor reizlos finde. Und da gibt es einfach zuviel anderes, was mich interessiert, um mir das dann in den Schrank zu stellen.
Im übrigen, zu den 3 Neuheiten: Ravensburger hat mit seinem dreigeteilten Programm durchaus zahlenmäßig Konkurrenz an Neuveröffentlichungen. Alea: "Fürsten von Florenz", "Tadsch Mahal" , FX: "Torres". Aber, das muß gesagt werden, das sind auch alles Spiele, die noch eher auf Freaks abzielen. Obwohl ich der Meinung bin, dass man sie durchaus auch mit der Familie spielen kann, sobald sich einer erbarmt, die Regeln zu erklären ;-) Und nach wie vor glaube ich, dass, wer die Sdj's Siedler, Tikal, El Grande und einige mehr in der Familie spielen konnte, auch mit den o.g. zurecht kommt.
Nuja, dann mach ich mal weiter und les' die Regeln zu "La Citta", um mir darüber mal ein Bild machen zu können.
Ciao,
Roman