Beitragvon Günter Cornett » 21. Oktober 2000, 02:38
Hallo Peter,
wenn ich die Erfahrungen, die ich in Berlin gemacht habe, verallgemeinern kann, verschickt Hans im Glück mehr als doppelt so viele Kartensätze wie bei den Empfängern ankommen. Mit nur einer verloren gegangenen Sendung schneidest du also gar nicht mal so schlecht ab.
Die Sendungen werden als DPD Parcel-Letter verschickt. Der entspricht einem Päckchen der Deutschen Post AG, d.h. er wird ohne Quittung ausgeliefert. Wenn es nicht möglich ist, ihn persönlich zuzustellen bzw in den Briefkasten einzuwerfen, wird er in einem Beutel an die Wohnungstür gehängt - zumindest theoretisch.
Der Subunternehmer des DPD erhält für eine solche Sendung ca 50 Pfennig (so die Auskunft eines Subunternehmers). Dementsprechend groß ist in manchen Fällen die Bereitschaft der Zustellung: heute keine Zeit - also morgen, ganz bestimmt übermorgen oder so. Wenn nach zwei Wochen keine Beschwerde kommt, wozu dann noch zustellen ? Und wenn sie kommt, so hat man immernoch den Vermerk des Zustellers: zugestellt am x.y. durch Einwurf in den Briefkasten oder so.
Bei einer Bekannten von mir sind Lieferung und Ersatzlieferung nicht angekommen, obwohl dort auch regelmäßig Postpäckchen vor die Tür gelegt werden. Von denen ist bisher keines verschwunden, aber alle (=2) Parcel-Letter sind futsch.
Insgesamt weiß ich von 4 DPD-Parcel-Lettern mit OFUA-Karten, die an Berliner Adressen geschickt wurden; nur 1 davon hat den Empfänger erreicht. In diesem Parcel-Letter waren glücklicherweise die Ersatzlieferungen für die anderen.
DPD Berlin interessiert sich für diese und andere 'Unanehmlichkeiten bei der Zustellung' nur am Rande.
Gruß, Günter Cornett (der noch viel heftigere Erfahrungen mit DPD gemacht hat)