Anzeige

Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Thomas Felzen
Spielkamerad
Beiträge: 33

Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag

Beitragvon Thomas Felzen » 27. Oktober 2000, 23:45

Es sieht tatsächlich so aus, als wäre die Leserumfrage zum deutschen Spielepreis schon seit Jahren manipuliert worden. Lassen sich beim Umfrageergebnis 2000 alle abgegebenen Stimmen, auch die Gesamtzahl und die ungültigen Stimmen, durch 12 teilen, so ergibt sich für die vergangenen Jahre folgendes Bild:
1999: alle Werte zur Anzahl der abgegebenen Stimmkarten lassen sich durch 11 teilen, alle 1. Nennungen durch 10 (die Wahrscheinlichkeit, dass das Zufall ist, liegt bei 1 zu 100.000.000.000.000.000.000!!), alle 2. Nennungen sind durch 9 teilbar, alle 3. Nennungen durch 8
1998: alle 1. Nennungen sind durch 10 teilbar, alle 2. Nennungen durch 9, alle 3. Nennungen durch 8
Es sieht also tatsächlich so aus, als ob hier vorher - aus welchem Grund auch immer - mit diesen Faktoren multipliziert wurde.
Wenn man vermutet, dass die tatsächlich eigegangene Anzahl von Stimmkarten also erheblich niedriger ist, reichen natürlich auch viel weniger zum Erreichen eines Platzes unter den ersten 10.
So reichten dieses Jahr schon 78 Nennungen, um unter die besten 10 der Leserumfrage zu gelangen. Schon 19 Stimmen reichten, um in den "Top 20" genannt zu werden. Wie leicht kann ein solches Ergebnis - durch wen auch immer - manipuliert werden!!! Da verschenke ich in meinem Bekanntenkreis einfach ein paar Pöppel-Abos...
Hier tut Aufklärung dringend Not!
Im diesjährigen Messekatalog steht über den deutschen Spielepreis geschrieben: "Sie wissen noch nicht, welche Spiele Tausende von Spielern zu ihrer Hitliste des Jahres 2000 gemacht haben?" Wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten - waren es in diesem Jahr aber nur 308 gültige Stimmkarten. Das sollte den deutschen Spielepreis in einem anderen Licht erscheinen lassen! Eigentlich sehr schade, denn ein Gegenpart zur "Jury Spiel des Jahres" ist wünschenswert - aber er muss schon ehrlich zustande kommen.

Benutzeravatar
Gustav der Bär

re: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag - immer noch Zahlenmystik

Beitragvon Gustav der Bär » 28. Oktober 2000, 00:32

In der Tat schwere Vorwürfe - und immer noch nix als Zahlenmystik.
Bringe doch bitte konkrete, überprüfbare Fakten und nicht solche an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen wie "die Wahrscheinlichkeit, dass das Zufall ist, liegt bei 1 zu 100.000.000.000.000.000.000!!".
Schließlich ist jede zehnte Zahl durch 10 teilbar und jede elfte durch 11 - so gering kann die Wahrscheinlichkeit also gar nicht sein. Natürlich lasse ich es mir gern von dir vorrechnen.
Was kommt denn wohl als nächstes? "Letztens bin ich einer rothaarigen Frau begegnet und zwei Wochen drauf hatte ich Zahnschmerzen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 1 zu 100.000.000.000.000.000.000. Also müssen alle Rothaarigen Hexen sein!"? fragt sich ...
... Gustav der Bär

Benutzeravatar
Wolfgang Hoyer

re: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag und GdB

Beitragvon Wolfgang Hoyer » 28. Oktober 2000, 01:07

Hallo Gustav, das ist doch Statistik. Stell Dir vor du kaufst ein neues Spiel, nimmst einen Würfel aus der Kiste und wirfst in 25 mal. Jedesmal die 1! Macht nix. Kann ja mal vorkommen. Dann probierst Du den nächsten Würfel 25 mal. Jedesmal die 2! Da wird man dann nachdenklich. Da stimmt dann doch was nicht, oder? Das Spiel dürfte schnell in der Ecke landen, es sei denn, Du versuchst mit den Würfeln zu Wetten, daß...? zu kommen.
Schöne Grüße, Wolfgang

Benutzeravatar
Michael-spielbox

re: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag

Beitragvon Michael-spielbox » 28. Oktober 2000, 10:19

Hallo
Kann mal jemand die Zahlen hier veröffentlichen, damit man sich selber ein Bild machen kann. Mich macht die ganze Sache auch sehr stutzig. Hier auf der Messe habe ich noch nichts gehört davon. Aber Aufklärung wäre jetzt wirklich wichtig.
Michi

Benutzeravatar
Gustav der Bär

re: Schwere Vorwürfe - Zahlenspielereien

Beitragvon Gustav der Bär » 28. Oktober 2000, 17:58

Fühlst du dich bei diesem Thema nicht sofort an einschlägige Veröffentlichungen erinnert, in denen jemand behauptet, dass die Pyramiden von Ausserirdischen gebaut worden seinm müssen, weil, wenn man ihre Breite mit ihrer Höhe multipliziert, das Geburtsdatum von Karl dem Großen abzieht und die Wurzel aus der Bevölkerungszahl Kenias im Jahre 1914 dazuzählt genau ein Millionstel der mittleren Entfernung von der Erde zur Sonne ´rauskommt?
Statistik ist doch nur eine Beschreibung tatsächlich eingetretener Ereignisse - man kann daraus Wahrscheinlichkeiten errechnen, aber keine Manipulationen erkennen, weil von vielen Alternativen irgendwann mal die eingetreten ist, die die geringste Wahrscheinlichkeit hat.
Wer Betrugsvorwürfe erhebt, soll Dokumente und Zeugenaussagen vorweisen können, keine Zahlenspielereien! findet jedenfalls ...
... Gustav der Bär

Benutzeravatar
Ricco

re: Schwere Vorwürfe - Zahlenspielereien

Beitragvon Ricco » 28. Oktober 2000, 18:46

Okay Gustav
Wir haben jetzt alle mal gelacht. Ich hoffe du bringst deinen Gag nicht nochmal zum Dritten zum besten. Weil auch du lieferst keinerlei Fakten zur Aufklärung dieses wie du es nennst reinen Zufalls. Der sich zufälligerweise jedes Jahr wiederholt.

Benutzeravatar
RoGo

re: Schwere Vorwürfe - Zahlenspielereien - Fakten

Beitragvon RoGo » 28. Oktober 2000, 21:07

Die Fakten sind die Stimmkarten.
Wenn sich nicht verreißwolft wurden, müssen sie irgendwo noch liegen und die Pöppelrevue sollte nach freundlicher Einforderung Einblick gewähren.
Vielleicht befindet sich ja ein Forumsteilnehmer in der Nähe des Lagers und will sich mal einen Nachmittag vermiesen und Poststempel kontrolliren.
Gruß
von Roland (der lieber mit seinen Kindern Hobbitkarten zählt)

Benutzeravatar
Gustav der Bär

Was ist eigentlich aus der guten alten Sitte geworden ...

Beitragvon Gustav der Bär » 29. Oktober 2000, 10:58

... das nicht der Angeklagte seine Unschuld beweisen muss, sondern der Ankläger die Richtigkeit seiner Vorwürfe?
Wie würde es euch gefallen, wenn euch nach einem Spiel jemand vorwirft, betrogen zu haben, weil sich aus euren Würfelergebnissen irgendetwas errechnen lässt? Würdet ihr es als gerecht empfinden, wenn sofort alle Mitspieler euch auffordern, eure Unschuld zu beweisen, während der Ankläger nur spontane Zustimmung erfährt?
Liebe Grüße
Gustav der Bär

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

re: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag - immer noch Zahlenmystik

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 29. Oktober 2000, 13:25

Eine kleine Nachhilfe in Wahrscheinlichkeitsrechnung, die für manchen sehr mystisch wirkt:
Daß eine beliebige Zahl durch 10 teilbar ist, jat die Wahrscheinlichkeit 1:10. Daß zwei beliebige Zahlen durch 10 teilbar sind, hat die Wahrscheinlichkeit 1:100 (nb: 10² = 100). Bei drei Zahlen wächst die Wahrscheinlichkeit auf 1:1.000 (10³), bei vieren auf 1:10.000, etc. etc. Die Wahrscheinlichkeit, daß alle Stimmzahlen eines Jahres durch die selbe ganze Zahl zu dividieren sind, ist also in der Tat recht gering. Und daß dies in mehreren Jahren hintereinander so ist, ist eine noch geringere Wahrscheinlichkeit, geringer noch als die Wahrscheinlichkeit mehrmals hintereinander im Lotto sechs richtige zu erzielen und dabei den Jackpot zu knacken ... aber was sagt das schon in einer Zeit, da man per Anhalter mit Unwahrscheinlichkeitsantrieb durch die Galaxis reist ... ;-)
Es sollte mal einer die bewußten Zahlen veröffentlichen, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.
Und vielleicht sollten die Betroffenen mal etwas dazu sagen. Vielleicht gibt es ja eine ganz natürliche Erklärung für die Zahlen.

Benutzeravatar
Michael Schramm

re: Was ist eigentlich aus der guten alten Sitte geworden ...

Beitragvon Michael Schramm » 29. Oktober 2000, 14:33

Dein Beitrag war offensichtlich wirklich nötig, denn diesen Grundsatz unserer Demokratie scheinen einige Leute heutzutage einfach nicht mehr zu kennen oder - was noch schlimmer ist! - nicht mehr zu befürworten. Die gesamte an den Haaren herbeigezogene Zahlenmystik ist ein ausgemachter Schwachsinn, wenn es dazu nicht nachprüfbare Belege gibt - und diese Belege braucht nicht der Verleiher des Spielepreises zu erbringen, sondern der Verbreiter dieser wirklich üblen Gerüchte. Auf diesem Niveau ist eine Diskussion unmöglich, ich glaube, dass hier der Begriff "üble Nachrede" die passende Bezeichnung ist!
trotzdem - nice dice
Michael

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

re: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 29. Oktober 2000, 16:12

>> Es sieht also tatsächlich so aus, als ob hier vorher
>> - aus welchem Grund auch immer - mit diesen Faktoren
>> multipliziert wurde.
Es könnte aber auch an einem mathematischen System der Auswertung und Gewichtung liegen. Vielleicht sollte man es mal veröffentlichen, um jeden Zweifel auszuräumen. Hier wäre mehr Transparenz vonnöten!


Benutzeravatar
Thomas Felzen
Spielkamerad
Beiträge: 33

re: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag - immer noch Zahlenmystik

Beitragvon Thomas Felzen » 29. Oktober 2000, 16:49

Hallo zusammen,
also, "Gustav der Bär" steht entweder auf der Gehaltsliste des märz-Verlags und versucht, zu retten, was zu retten ist, oder ist völlig verblendet. Jeder hat natürlich das Recht, wie die drei Affen zu verfahren (nichts sehen, nichts hören, nichts sagen).
Fakt ist, dass der märz-Verlag sich bis jetzt noch nicht zu den Vorwürfen geäussert hat (obwohl er mit diesen schon konfrontiert wurde).
Fakt ist, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle Stimmzahlen durch 12 teilen lassen, eins zu 12 hoch 20 ist (mein Tachenrechner gibt das nicht mehr her, aber die Wahrscheinlichkeit, einen Sechser im Lotto zu gewinnen, ist 1 zu 14 Millionen, also um Welten wahrscheinlicher!).
Fakt ist, dass im Jahre 1999 und 1998 die Plätze der Stimmen (ob 1., 2. oder 3. Nennung) offensichtlich schon durch Multiplikation mit unterschiedlichen Faktoren berücksichtigt wurden, was aber nicht bekannt gegeben wurde.
Fakt ist auch, dass sich vermutlich insgesamt am Ergebnis nichts verändern wird, nur basiert die Leserumfrage eben nicht auf 4000 Stimmkarten, sondern nur auf 308.
Eine Stellungnahme vom märz-Verlag nach der Messe wäre sehr hilfreich und dringend geboten.

Benutzeravatar
Gustav der Bär

re: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag - immer noch Zahlenmystik

Beitragvon Gustav der Bär » 29. Oktober 2000, 22:56

> also, "Gustav der Bär" steht entweder auf der
> Gehaltsliste des märz-Verlags und versucht, zu
> retten, was zu retten ist (...)
Darauf hätte ich natürlich wetten können: Es ist die Standart-Taktik aller Verschwörungstheoretiker, jedem Vertreter einer gegenteiligen Meinung erst einmal vorzuwerfen, er sei selbst in die Verschwörung verwickelt und versuche nur, etwas zu vertuschen.
Wonach ich aber frage, sind überprüfbare Fakten, nicht bloß neue unbewiesene Hypothesen.
> Fakt ist, dass im Jahre 1999 und 1998 die Plätze der
> Stimmen (...) offensichtlich schon durch
> Multiplikation mit unterschiedlichen Faktoren
> berücksichtigt wurden, was aber nicht bekannt
> gegeben wurde.
Was ist daran denn "offensichtlich"? Dass eine Zahl durch zwölf teilbar ist - oder dass hundert Zahlen durch zwölf teilbar sind - ist doch kein Beleg dafür, dass vorher eine Multiplakation mit zwölf stattgefunden haben muss.
Liebe Grüße
Gustav der Bär

Benutzeravatar
Gerald Rüscher

23! (war: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag)

Beitragvon Gerald Rüscher » 30. Oktober 2000, 09:20

Ich bin mit dem Abrechnungsmodus des DSP nicht vertraut und er interessiert mich auch nicht sonderlich, aber da es sich vermutlich um eine gewöhnliche gewichtete Wertung handelt, ist die Erklärung ziemlich simpel:
Etwas Arithmetik zum Nachrechnen:
Dass die Wertungspunkte für den 1. Platz durch 10, für den 2. durch 9 usw. teilbar sind, lässt sich dadurch erklären, dass die Stimmen entsprechend gewichtet werden, d.h. ein erster Platz gibt 10 Punkte, ein zweiter 9, ein dritter 8 usw. Sowas wird überall gemacht, vgl. die Platzierungspunkte in der Formel 1.
Dass sich 1999 die Gesamtstimmensumme durch 11 teilen lässt, ist genauso einfach. Wenn jeder Teilnehmer 10 Stimmen hat und diese mit 10..1 gewichtet werden, so erhält man ein Gesamtstimmengewicht von 10+9+8+7+6+5+4+3+2+1 = 55, also einer durch 11 teilbaren Zahl woraus folgt, dass auch die Gesamtsumme der gewichteten Stimmen durch 11 teilbar sein muss.
Fnord!
Jerry

Benutzeravatar
RoGo

re: Was ist eigentlich aus der guten alten Sitte geworden ...

Beitragvon RoGo » 30. Oktober 2000, 09:25

Lieber Gustav,
an einen Bundestrainer werden zu recht andere Masstäbe angelegt als an einen Mafiosi und wer sich um eine derart exponiertes ja beinah öffentliches Amt bewirbt, muß sich auf diese Öffentlichkeit seines Privaten einlassen, ansonsten sollte er in die Wirtschaft wechseln, was Christoph unbenommen ist.
Genauso ist ein Preisverleiher zur Veröffentlichung der Fakten verdammt.
Mein Lehrstuhl muß beispielsweise alte Klausuren 5 Jahre zur Einsicht aufbewahren und ich fühle mich nicht beleidigt, wenn jemand vorbeikommt.
Zur Mystik: Vielleicht gibt es 4000 Stimmen, aber ein HiWi hatte nach 309 keine Lust mehr auf stupides Striche malen und hat eine Hochrechnung gemacht, dabei allerdings den Verschleierungsstörterm vergessen. Setzen, 5.
Mit einem Lächeln
Roland

Benutzeravatar
RoGo

re: 23! (war: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag)

Beitragvon RoGo » 30. Oktober 2000, 09:30

Sorry Jerry,
aber die Zahlen in der PR sollen explizit die ungewichteten Nennungen darstellen.
Gruß
Roland

Benutzeravatar
Gerald Rüscher

re: 23! (war: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag)

Beitragvon Gerald Rüscher » 30. Oktober 2000, 10:53

PR = Presse-Release?
In diesem Fall gibt es noch die Erklärung, dass - wie häufig üblich - die Leute die die PR verfassen wenig Ahnung davon haben, wie das Zahlenmaterial zustande gekommen ist. Passiert dauernd wenn man Nichtfachleute damit beauftragt, Fachinformationen darzustellen.
Falls auch das nicht der Fall war, handelt es sich wahrscheinlich wirklich um eine abgekartete Aktion im Stile der Olympia-Vergabe. Greise Juroren werden von wohlhabenden Autoren und Spieleverlagen mit fürstlichen Geschenken geschmiert, damit die Auswertung anschliessend professionel manipuliert wird.
Dumm nur, dass der Manipulator die frisierten Daten dadurch erzeugt dass er seine Lieblingszahlen mit immer den gleichen ganzzahlingen Konstanten multipliziert. In diesem Fall fordere ich die Entlassung des Fälschers und die Wiederholung aller DSP Wertungen seit 1990. Als neuen Auswertungleiter nominiere ich Herrn Walter Leisler Kiep.
Fnord!
Jerry

Benutzeravatar
Gerald Rüscher

Nachweis, Nachweis, Nachweis! (war: gute alte Sitte...)

Beitragvon Gerald Rüscher » 30. Oktober 2000, 11:15

Michael Schramm meint:
> Die gesamte an den Haaren herbeigezogene
> Zahlenmystik ist ein ausgemachter Schwachsinn,
> wenn es dazu nicht nachprüfbare Belege gibt.
An den Haaren herbeigezogen? Genau! Verdächtig!
Ich fordere die Herren Kramer, Kiesling & Knizia zur sofortigen Haaranalyse um Drogenmissbrauch oder sonstige Halbweltvestrickungen von vornherein auszuschliessen.
Gruß,
Jerry
P.S:
Gerade fällt mir auf, dass die Anfangsbuchstaben obiger Herren alle mit "K" beginnen, genauso wie "KlausTeuber" und "Kohle Kies & Knete". Ein Hinweis auf geheimbündlerische Verstrickungen bei denen es um Macht, Millionen und hemmungslosen Sex geht? Ein Fall für die "Brisant"? Wir warten gespannt!

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

re: 23! (war: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag)

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 30. Oktober 2000, 11:18

So etwas hatte ich bereits in einer meiner Antworten vermutet. Wenn es denn tatsächlich so wäre, würde das bedeuten, daß jeder Teilnehmer ein Stimmengewicht von 55 hat, also die entsprechende Summe durch 55 zu dividieren ist, um auf die Teilnehmert zu kommen.
Ebenso müssen also die Stimmen für Platz 1 durch 10 dividiert werden, um zuermitteln, wieviele Teilnehmer das Spiel auf Platz 1 gelobt haben, etc.
Danke für die Auskunft. Wenn man weiß, was dahintersteckt ist alles kein Problem. Schade nur, daß der Verlag die Sache nicht selbst transparent gemacht hat ...am besten gleich beim Ergebnis.

Benutzeravatar
RoGo

re: 23! DAS ORIGINAL

Beitragvon RoGo » 30. Oktober 2000, 12:04

Und hier für alle die Seite als pdf-Datei zum Anklicken:
http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/professoren/schefold/docs/deutscherspielepreis2000.pdf
Ich hoffe mein Scanner hat nicht zuviel verbockt.
Ich komme jedenfalls nicht zu Euer Interpretation
Gruß
Roland

Benutzeravatar
Gerald Rüscher

23 x 12 (war: 23! DAS ORIGINAL)

Beitragvon Gerald Rüscher » 30. Oktober 2000, 12:23

Hach, dies ist mit Abstand der lustigste Thread seit langer Zeit hier. Nach der Sichtung von RoGos Material muss man die Gewichtungstheorie wohl verwerfen. Allerdings fällt mir noch eine Erklärung ein (aber eine ganz ganz böse)
Tatsächlich sind alle Zahlen durch 12 teilbar. Also könnte ein Schelm vermuten, dass sich statt der angegebenen 3696 Teilnehmern nur 308 (=3696/12) an der Abstimmung beteiligt haben. Da das natürlich eine echt magere Zahl ist, und vielleicht negative Auswirkungen auf Anzeigenkunden etc. haben könnte und ausserdem die Legitimation des Preises zweifelhaft erscheinen lässt, hat man sich kurzerhand entschlossen, die Beteiligung (und damit alle Anteile) ein wenig aufzupumpen. Und da keiner Lust auf lange Rechnereien mit linearen Gleichungssystemen hatte, hat man kurzerhand alles mit 12 multipliziert. Und voila: schon haben wir das gleiche Ergebnis, nur mit etwas fetteren Zahlen.
Grins & Gruß,
Jerry

Benutzeravatar
Karsten Burgwedel

re: Schwere Vorwürfe gegen Merz-Verlag

Beitragvon Karsten Burgwedel » 30. Oktober 2000, 12:36

Habt Ihr vergessen, daß Ihr nur nur über 40% der Stimmen redet?
60% der Wahl stammen von Journalisten, Clubs und Händlern - über die man gar nichts weiß!!!
Hier eröffnet sich ein noch viel weiteres Feld zur Manipulation.
Karsten

Benutzeravatar
Alf

re: 23 x 12 (war: 23! DAS ORIGINAL)

Beitragvon Alf » 30. Oktober 2000, 12:58

Vielleicht plant die Spielbox ja einen Börsengang, da ist es im Vorfeld ja nicht unüblich, die Zahlen so gut es geht zu schönen :-)
Ciao,
Alf

Benutzeravatar
KMW

re: 23 x 12 (war: 23! DAS ORIGINAL)

Beitragvon KMW » 30. Oktober 2000, 14:07

Wie kommst Du denn jetzt auf die spielbox?
Verwechselst Du da nicht was?
Knut

Benutzeravatar
Alf

Pöppelbox? Spiel-Revue? Verwechslung!

Beitragvon Alf » 30. Oktober 2000, 14:36

Ups ... ich meinte Pöppel-Revue, natürlich :-)
Das kommt vom Logo oben links in der Spielplatz-Ecke das sich leise in das Hirn des Spielplatz-Surfers einbrennt.
Obwohl, bei so richtig echten Verschwörungen machen ja immer mehrere mit, damit das mit der Weltherrschaft auch gut klappt. ;-)
Ciao,
Alf


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 37 Gäste